DE590705C - Verfahren zur Herstellung eines Diffusionskoerpers - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines DiffusionskoerpersInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F5/00—Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
- C02F5/08—Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents
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Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Vervollkommnung des in dem Patent 510299
beschriebenen Verfahrens zur Herstellung eines Diffusionskörpers.
In dem Patent 510299 ist die Herstellung der den Diffusionskörper bildenden Spirale aus einer Gewebebahn beschrieben, die mit einer klehefähigen Masse bestrichen wird. Dieses Herstellungsverfahren bedarf noch einer Verbesserung, da es beim Zusammendrücken der Gewebebahnen nicht zu vermeiden ist, daß die mehr oder weniger zähflüssige Chemikalienmasse seitlich herausgequetscht wird und dann für die weitere Her-Stellung verlorengeht. .Daran ändert auch nichts die Verwendung zweier zusammengehöriger Gewebebahnen zur Herstellung der Spirale, wenn diese mit den Schichtseiten aufeinandergedrückt werden, da auch dann die eo Masse seitlich herausquillt.
In dem Patent 510299 ist die Herstellung der den Diffusionskörper bildenden Spirale aus einer Gewebebahn beschrieben, die mit einer klehefähigen Masse bestrichen wird. Dieses Herstellungsverfahren bedarf noch einer Verbesserung, da es beim Zusammendrücken der Gewebebahnen nicht zu vermeiden ist, daß die mehr oder weniger zähflüssige Chemikalienmasse seitlich herausgequetscht wird und dann für die weitere Her-Stellung verlorengeht. .Daran ändert auch nichts die Verwendung zweier zusammengehöriger Gewebebahnen zur Herstellung der Spirale, wenn diese mit den Schichtseiten aufeinandergedrückt werden, da auch dann die eo Masse seitlich herausquillt.
Hier setzt die Erfindung ein, die es ermöglicht, den Verlust an Chemikalien vollkommen
oder fast vollkommen zu vermeiden.
Die Erfindung besteht darin, daß besonders zugeschnittene, d. h. breitere Gewebebahnen
zur Anwendung kommen, von denen nur ein in der Mitte liegender Streifen zur
Aufnahme der Chemikalien dient, während die Ränder zu beiden Seiten dieses Streifens
frei bleiben. Nach dem Bestreichen des mittleren Streifens werden die Seitenteile
der Gewebebahn über den Mittelstreifen gefaltet, so daß sie diesen' abdecken
und somit ein flachbeutelartiges Gebilde entsteht, welches die Chemikalienmasse vollständig
umschließt. Ein Herausquellen der Masse ist bei der Herstellung des Spiralklobens
auf diese Weise vermieden. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens besteht darin, daß die
Möglichkeit gegeben ist, an Stelle einer Klebemasse auch Chemikalien in Pulverform zu
verwenden, da durch ' das Umfalten ein
schlauchartiges Gebilde entsteht, somit eine aus einem aufgestreuten Pulver bestehende
Schicht auch dann im Schlauch in annähernd gleichmäßiger Stärke verteilt bleibt, wenn
■ der Schlauch zu einer Spirale geformt wird. An Stelle einer Gewebebahn, die nach
innen umgefaltet wird, um die auf den Mittelstreifen aufgebrachte Masse zu bedecken,
kann auch eine zweite Gewebebahn über die erste gebracht werden, worauf beide Bahnen
an den Rändern miteinander z. B. durch Faltung verbunden werden.
Als Chemikalienmasse hat sich eine solche als zweckmäßig erwiesen, die zu 50 0/0 aus
einem stark klebenden, angegorenen Tanninextrakt und zu 5ο 0/0 aus einem sirupartig
angerührten Extrakt aus Sulfitcelluloseablauge besteht.
In der Zeichnung ist das Verfahren an einem Beispiel erläutert, und zwar zeigt
Abb. ι eine Gewebebahn im Schnitt nach Aufbringen der Chemikalienmasse, während
Abb. 2 im Schnitt die Gewebebahn nach Umfalten der Ränder darstellt.
Die Chemikalienmasse ist mit 1 bezeichnet,
die Gewebebahn mit 2, die freien Ränder der Bahn mit 3 und 4. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß nach Umfalten der Ränder
eine Art Schlauch entsteht, der ein Herausquellen der Masse unmöglich macht und gleichzeitig die Möglichkeit gewährt, die
Masse, in Pulverform zu verwenden.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Verfahren zur Herstellung eines kesselsteinverhindernden Diffusionskörpers bzw. Spiralklobens durch, Aufstreichung einer zähflüssigen Masse auf eine Gewebebahn und Aufrollen zu einer Spirale gemäß Patent 510 299, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahn in der Mitte mit .der Masse belegt wird, die dann durch Umfalten der freien Ränder der Gewebebahn abgedeckt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt eines Aufstriches an sich bekannte kesselsteinverhütende Stoffe in Pulverform verwendet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP62689D DE590705C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Diffusionskoerpers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP62689D DE590705C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Diffusionskoerpers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE590705C true DE590705C (de) | 1934-01-08 |
Family
ID=7390006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP62689D Expired DE590705C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Diffusionskoerpers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE590705C (de) |
-
0
- DE DEP62689D patent/DE590705C/de not_active Expired
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