DE590503C - Deckenbalken - Google Patents

Deckenbalken

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DE590503C
DE590503C DESCH97819D DESC097819D DE590503C DE 590503 C DE590503 C DE 590503C DE SCH97819 D DESCH97819 D DE SCH97819D DE SC097819 D DESC097819 D DE SC097819D DE 590503 C DE590503 C DE 590503C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/20Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
    • E04C3/22Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members built-up by elements jointed in line

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Deckenbalken Die Erfindung betrifft einen Deckenbalken aus nebeneinanderliegenden Reihen von Hohlsteinen, die in der Druck- und Zugzone des Balkens liegende außen offene Längsnuten zur Aufnahme der oberen- und unteren Eisenbetoneinlage bilden sowie das Verfahren zur Herstellung solcher Balken.
  • Deckenbalken dieses- Art sind bekannt. Andere bisher bekannte Balken bestanden aus einzelnen, an geeigneten Stellen mit Nuten zuin Unterbringen der Betonfüllung nebst Eisenbewehrung versehenen Hohlsteinen. Diese Balken waren daher aus einzelnen aneinandergereihten Formsteinen angefertigt, so daß sich zwischen je zwei Formsteinen eine Querfuge befand, welche mit Ausnahme des -Eisenbefonquerschnittes das ganze Balkenprofil eingenommen hat. Die Tragfähigkeit solcher Ziegelbalken beruht daher im wesentlichen nur auf der Bewehrung und .ihrer Betonumhüllung und wird von der Anordnung der Formsteine selbst nicht unterstützt. In der Längs- und Querrichtung, zum Teile einander übergreifende "Steine dder seitlichineinandergreifende Steine sowie in der Längsrichtung gegeneinander versetzte und in Seitennuten der Nachbarsteine eingreifende Hohlsteine sind bei bewehrten Hohlsteinbalken und -decken ebenfalls bekannt.
  • Die Erfindung bietet jedoch gegenüber den bekannten Ausführungen durch die neuartige Anordnung einer dritten Steinreihe und durch eine besonders günstige Kombinationswirkung wesentliche Vorteile.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zwischen den beiden seitlichen Steinreihen- eine oder mehrere im Kern des Balkens liegende-mittlere Reihen von Steinen vorgesehen sind, welche in Längsnuten der Seitensteine eingreifen und die innere Abschlußwand für die obere und untere Eisenbetoneinlage bilden. Die Stoßfugen der mittleren und seitlichen Steinreihen sind zweckmäßig in Richtung der Balkenlängsachse gegeneinander versetzt.
  • Infolge der besonderen Ancrdnung und Ouerschnittsform der Steine des Balkens ge-. maß der Erfindung, wie sie besonders aus den Abb. i und 4 ersichtlich ist, wird ein vollkommenes Ausfüllen der hierfür vorgesehenen Nuten des Balkens mit Beton ermöglicht; ohne daß derselbe gewendet werden muß, wodurch. eingutes Abbinden in voller Ruhe vor sich gehen kann. Durch entsprechende verschiedene Bemessung des Mittelsteines B lassen sich-dabei der obere und der untere Betonkern vergrößern, derart, daß in ,diesen je nach Bedarf auch mehrere Eisen eingebettet werden können.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der obere und der untere Betonkern an den Auflagestellen des Balkens vereinigt sind, so daß die Balkenköpfe eine wesentliche Verstärkung erfahren und, das Einbetonieren der hakenförmig aufgebogeneu Enden der Eisenkerne ermöglicht wird. Durch diese Art der Konstruktion, die nicht bloß die Haftfestigkeit zwischen Beton und Eisen zur Verfestigung heranzieht, Wird eine gegenüber den bekannten Konstruktionen wesentlich höhere Festigkeit erzielt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines aus drei Steinreihen zusammengesetzten Balkens nach der Erfindung dargestellt, welcher von den erwähnten Nachteilen früherer Ausführungen 'frei ist, sowie die Darstellung des Herstellungsvorganges, und zwar zeigen Abb. i einen Querschnitt durch den Balken und Abb. 2 die Draufsicht auf den aus aneinandergereihten Formsteinen zusammengesetzten Balken; Abb.3 ist die entsprechende Seitenansicht, wogegen die Abb. 4. die Formrinne zur Herstellung des neuen Balkens zeigt.
  • Der Balken besteht aus zwei Reihen von Hohlsteinen A, zwischen denen in der Längsrichtung eine dritte Reihe von Hohlsteinen B von kleinerem Profil derart angeordnet ist, daß sie in die seitlichen Ausnehmungen der Formsteine A eingreifen und daß . immer je eine obere und eine untere Nut entstehen, welche das Balkenprofil ergänzen und fortlaufend mit Bewehrungseisen C, D versehen sind (Abb. i): Die Formsteine A, B sind derart ineinandergereiht, daß die seitlichen Formsteine A einander gegenüberliegende Querfugen bilden, welche die Formsteine B mit ihrer Mittb überdecken, so daß der Balken als Ganzes keine sein ganzes Profil einnehmenden Querfugen enthält (Abb. 2).
  • In Abb.3 ist dargestellt, wie das in der unteren Betonfüllung eingelegte Bewehrungseisen C 'abgebogene Enden aufweist, welche innerhalb der die Reihe der Formsteine B abschließenden Betonkerne der Balkenköpfe liegen.
  • Ein weiterer Erfindungsgegenstand ist das .Verfahren zur Herstellung der neuen Balken. Bei den bisherigen Herstellungsverfahren wurden die einzelnen Formsteine auf einer gemeinsamen Unterlage aneinandergereiht, dann wurde zunächst die eine der Längsnuten mit Zementmörtel, Beton o. dgl. ausgegossen, sodann .mußte der ganze Balken um i8o° gewendet werden, um die gegenüberliegende Längsnut ausgießen zu können. Diese Arbeit war sehr beschwerlich und mit mechanischer Störung des Abbindungsvorganges im Zementmörtel verbunden, ganz abgesehen von den erhöhten, durch das Umwenden des schweren Balkens bedingten Kosten.
  • Nach der Erfindung ist, wie aus Abb. q. ersichtlich, eine geeignet profilierte durchlaufende Formrinne E, F angeordnet. Der Herstellungsvorgang des Balkens erfolgt bei liegendem Profil der Formsteine folgendermaßen: Auf dem Boden E -der Formrinne, der zweckmäßig- schräg gelagert ist, um der auffüllenden Mörtelschicht eine waagerechte Lage zu geben, werden zwischen zwei im Abstande der Höhe der Formsteine A aufgestellten Seitenwänden.F die untenliegenden Formsteine als Lager für den Zementmörtel aneinandergereiht. Sodann wird so viel Mörtel aufgetragen, daß die Profilsteine B in denselben eingebettet werden können, derart, daß sie erfindungsgemäß die Fugen der Formsteine A überdecken. Hierauf wird die ganze Menge des Zementmörtels aufgetragen, wobei gleichzeitig auch auf bekannte Weise die Bewehrungseisen eingebettet werden, und dann wird der Balken durch Aufsetzen; der oberliegenden Formsteine A fertiggestellt. Durch Aufsetzen der Bügel G wird die genaue gegenseitige Lagerung der oberen undunteren Formsteine A erreicht. Nach dieseln Vorgang kann der Balken bzw. die Mörtelschicht in, voller Ruhe dem Abbinden: üherlassen werden; wobei die Seitenwände F schon nach kurzer Zeit entfernt und wieder verwendet werden können, Der erfindungsgemäß hergestellte Balken besitzt zufolge der Überdeckung der Querfugen der`; einzelnen Formsteine eine erhöhte Festigkeit gegen Biegungs- und Scherbeanspruchungen, @um so mehr" als gegenüber den bekannten Ausführungen eine Verstärkung der tragenden Rippen durch die Seitenwände des inneren Formsteines erfolgt. Die Herstellung des Balkens ist bedeutend vereinfacht, und die Mörtelfüllung kann ungestört abbinden, wodurch eine erhöhte Festigkeit gewährleistet ist. Ein weiterer Vorteil infolge der gegeneinander versetzten Formsteine A, B ist die Möglichkeit, die Enden der Bewehrungseisen gegen die mittlere Formsteinschicht abbiegen zu können, ohne daß die Enden der äußeren Formsteine durch Abschlagen zugerichtet werden müssen. Die Vermeidung der durchgehenden Querfugen bringt den Vorteil guter Wärme- und Schallisolierung. Ferner kann infolge des dreiteiligen Steinquerschittes das obere und untere Mörtelbett leicht breiter bemessen werden, so daß für eine stärkere Bewehrung ausreichender Raum vorhanden ist und die tragende Mörtelschicht einen günstigeren Querschnitt erhält. Schließlich ist bei den mit den neuen Balken ausgeführten Ziegelbalkendecken ebenso wie bei den bekannten Balkendecken keine Schalung und kein Überbeton erforderlich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Deckenbalken aus nebeneinanderliegenden Reihen von Hohlsteinen, die in der Druck- und Zugzone des -Balkens liegende. außen offene Längsnuten zur Aufnahme der oberen und unteren Eisenbetoneinlage bilden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden seitlichen Steinreihen eine oder mehrere im Kern des Balkens liegende-mittlere Reihen von Steinen..(B) vorgesehen sind, welche in Längsnuten der Seitensteine eingreifen und die innere Abschlußwand für die obere und untere Eisenbetoneinlage bilden.
  2. 2. Deckenbalken nach dem Anspruch i, gekennzeichnet durch in Richtung der Balkenlängsachse gegeneinander versetzte Stoßfugen der mittleren und seitlichen Hohlsteinreihen. ` g. Verfahren zur Herstellung der Deckenbalken nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst auf dem Boden der Herstellungsform die Steine der einen Seitenschicht mit ihrer äußeren Seitenwand nach unten liegend aneinandergereiht und auf dieser Steinschicht die Mittelsteine (B) in Zementmörtel verlegt werden, dann die Eisenbetöneinlagen für die Druck- und Zugzone des Balkens fertiggestellt werden und hierauf die zweite Seitenschicht .aus flachliegenden Steinen aufgebracht wird.
DESCH97819D 1932-04-11 1932-05-18 Deckenbalken Expired DE590503C (de)

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