DE58876C - Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnwagen - Google Patents

Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnwagen

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DE58876C
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DE
Germany
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coupling
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locking cone
claw
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58876D
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English (en)
Original Assignee
CH. A. GOULD in Buffalo, County of Erie, New-York, V. St. A
Publication of DE58876C publication Critical patent/DE58876C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/04Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
    • B61G3/06Knuckle-locking devices
    • B61G3/08Control devices, e.g. for uncoupling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
CHARLES ALBERT GOULD in BUFFALO.
(County of Erie, New-York, V. St. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. März 1891 ab.
Bei vorliegender selbsttätiger Eisenbahnwagenkuppelung fällt das Kuppelungsglied nach dem Lösen der Kuppelung von selbst in die für ein erneutes Kuppeln erforderliche Stellung.
Der Zugstangenkopf α hat, wie aus den Fig. ι und 2 ersichtlich ist, eine maulförmige Gestalt, indem die beiden seitlichen Ränder nach vorn vorstehen. Der Kopf ist gegenüber der Zugstange d wesentlich verbreitert und auch in der Höhenrichtung stärker. Der Kopf enthält einen nach vorn offenen Hohlraum g, in welchem ein mit mehreren Stufen ii\ Fig. 3, versehener Sperrkegel h um einen Stift k drehbar und gleichzeitig auf demselben vertical verschiebbar gelagert ist. Der Sperrkegel hat eine schräge Fläche j, welche auf einer entsprechend geneigten Fläche der Wandung des Hohlraumes g liegt, so dafs bei einer Drehung des Sperrkegels um den Stift k der Sperrkegel gleichzeitig etwas angehoben wird und derselbe in freigegebenem Zustande stets wieder von selbst in seine tiefste Lage zurückgleitet.
In dem einen vorstehenden Rand c des Zugstangenkopfes α sitzt der Drehbolzen s für das Kuppelungsglied b, welches aus der gabelförmigen Klaue q und dem Zahn e besteht, welcher beim Kuppeln durch die Oeffnung d1 in den Hohlraum g hineinschwingt und durch den Sperrkegel h festgestellt wird. Das untere Ende der Nabe des Kuppelungsgliedes b ist abgeschrägt und ruht mit dieser schrägen Fläche η auf einer entsprechend geneigten Fläche ρ des Theiles ο des Zugstangenkopfes, so dafs bei einer Einwärtsdrehung des Kuppelungsgliedes b dasselbe gleichzeitig gehoben wird und beim Freigeben das Kuppelungsglied durch sein eigenes Gewicht wieder nach aufsen zurückschwingt (Fig. 4).
Das Kuppeln vollzieht sich in folgender Weise: Sobald zwei mit der beschriebenen Kuppelung versehene Wagen zusammenstofsen, trifft die Klaue q jedes Wagens gegen den Zahn e des anderen Wagens, so dafs beide Kuppelungsglieder nach einwärts gedreht werden und die Zähne e in die Hohlräume g hineinschwingen. Jeder der beiden Zähne e trifft hierbei mit seiner Spitze f gegen den Sperrkegel h und versetzt denselben in Drehung. Bei dieser Drehung des Sperrkegels tritt gleichzeitig ein geringes Anheben desselben ein. Sobald der Zahn e bis in die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung gelangt ist, kann der Sperrkegel h wieder zurückschwingen, was zufolge der geneigten Fläche durch die Wirkung der Schwere auch eintritt. Es legt sich nunmehr der Sperrkegel mit der Stufe i1 vor die Spitze/ des Zahnes und verhindert hierdurch ein Rückdrehen des Kuppelungsgliedes. Das Entkuppeln erfolgt durch Zurückziehen des Sperrkegels von dem Zahne e. Diese Verschiebung des Sperrkegels wird mittelst einer Kette / bewirkt, welche am Sperrkegel h angreift und durch ein Loch m im Zugstangenkopf nach auswärts geführt ist. Sobald die Kette / angezogen, der Sperrkegel h dadurch von dem Zahne e freigemacht und die Kette / in dieser Lage festgehalten wird, können die Wagen aus einander fahren. Hierbei schwingen die Kuppelungsglieder b wieder nach aufsen und zufolge der Wirkung der geneigten Flächen η und ρ
verbleiben sie auch in dieser für ein erneutes Kuppeln erforderlichen Lage. Die Kette / wird selbstredend ebenfalls wieder freigegeben, so dafs der Sperrkegel h in die für ein erneutes Kuppeln erforderliche Stellung zurücksinken kann.
Findet das Kuppeln in einer scharfen Curve statt, so dafs die Wagen also unter einem Winkel an einander stofsen, so drehen sich die Kuppelungsglieder gegenseitig nur bis in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage, so dafs der Zahn e derselben dann durch die vordere Stufe i des Sperrkegels festgelegt wird. Für den Fall, dafs die Kuppelung durch irgend welchen Umstand unbrauchbar wird, sind in den Klauen q Löcher r vorgesehen, in welche Stifte gesteckt werden können, die eine Verbindung der beiden benachbarten Klauen gestatten.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Eine selbstthätige Eisenbahnwagenkuppelung, bei welcher die um eine verticale Achse drehbare Kuppelungsklaue (b) dadurch im gekuppelten Zustande gesichert wird, dafs ein mit der Klaue verbundener Zahn (e) beim Kuppeln einen auf einer geneigten Gleitfläche ruhenden Sperrkegel (h) zurückdreht, derart, dafs der sich hierbei gleichzeitig auf seiner Drehachse hebende Sperrkegel in dem Augenblick, wo der Zahn denselben freigiebt, herabfällt und den Zahn (e) mittelst eines Randausschnittes festlegt.
    An der durch Anspruch ι. gekennzeichneten Kuppelung die Stufen (i il) am Sperrkegel '(h), um den Zahn (e) auch in der beim Kuppeln in Curven von demselben eingenommenen Lage festzustellen.
    An der durch Anspruch i. gekennzeichneten Kuppelung die geneigte Stützfläche (p) für das Kuppelungsglied (b), derart, dafs letzteres im freien Zustande sich von selbst in der für das Kuppeln erforderlichen Lage erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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