DE103189C - - Google Patents

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DE103189C
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coupling
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 ^Eisenbahnbetrieb.
(Böhmen).
; Fatentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1898 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbstthätige, von der Seite auslösbare Kuppelung für Fahrzeuge, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge.
Dieselbe kann unter Beibehaltung der üblichen Schraubenkuppelung angebracht werden, so dafs Wagen mit der neuen Kuppelung mit Wagen, die nur Schraubenkuppelung besitzen, verbunden werden können.
Fig. ι der Zeichnungen stellt eine Stirnansicht der Kuppelung dar,
Fig. 2 in schaubildlicher Ansicht die vollständige Kuppelung in gelöstem,
Fig. 3 den Grundrifs der Kuppelung in geschlossenem Zustande,
Fig. 4 die in einander gelegten Kuppelungsglieder in Stirnansicht,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Kuppelung.
Fig. 6 ist eine schaubildliche Ansicht.
Die Kuppelung besteht im Wesentlichen aus zwei symmetrischen Hälften.
In den beiden Gabeln, die zu beiden Seiten der Zugstange α gelagert sind, sind, durch einen Bolzen e verbunden, die Arme c c eines waagrecht angeordneten Kopfes d befestigt, welcher nur nach oben drehbar ist.
Der Kopf d besitzt zwei unter etwa 45 ° geneigte gabelförmige Fortsätze fg. An die Gabel f ist ein Arm h angelenkt, welcher mit dem anderen Ende in die Gabel g eingeführt werden kann. Ein auf dem Kopfe d gelagerter Doppelhebel i, der eine Ausnehmung k besitzt, durch welche das Ende des Armes /; hin-, durchtreten kann, wird durch eine Feder / an die Gabel g gedrückt.
Wird der Arm h, welcher das Kuppelglied bildet, in die Gabel g eingelegt, so drückt er den Hebel i unter Ueberwindung des Druckes der Feder / in die Höhe und schnappt in die Ausnehmung k ein, so dafs der Arm h festgestellt wird. Will man den Arm h wieder in seine ursprüngliche Stellung (Entkuppelungslage) bringen, so mufs das auf der Gabel g aufruhende Ende des Doppelhebels / emporgehoben werden, wodurch der Arm h wieder frei wird und zurückbewegbar ist.
Das Lösen des Armes h aus der Kuppelstellung wird mittelst eines Hebels m bewirkt, welcher an einer mit Gegengewichten G versehenen Entkuppelungswelle η befestigt ist, indem der hintere Arm des Hebels i unter Ueberwindung des Druckes der Feder / heruntergedrückt wird. Zwecks Ueberführung der Arme h in die geschlossene Stellung sind an den Köpfen d die Führungsbacken ο angebracht.
Beide Kuppelungshälften sind gleich, mit der Ausnahme, dafs die Gabeln und Arme der zweiten Kuppelungshälfte gegenüber denen der anderen Hälfte um 900 versetzt sind.
Nähern sich zwei mit dieser Kuppelung versehene Wagen, so gleiten die Arme h unter gleichzeitigem gegenseitigen Umgreifen längs der Führung ο der zweiten Hälfte empor, bis sie sich in die Gabeln g einlegen und in
die Ausnehmung k des Doppelhebels i einschnappen.
Hiermit sind die Wagen gekuppelt. Ist nur ein Arm h offen und der andere Arm h der anderen Kuppelungshälfte geschlossen, so vollzieht sich die Schliefsung und Feststellung des offenen Armes in derselben Weise.
Behufs Entkuppelung wird die Querwelle η umgelegt, der Hebel m drückt infolge dessen auf das hintere Ende des Hebels i, so dafs der vordere Arm des Hebels i gehoben wird und die Arme h, aus den Ausnehmungen k tretend, beim Auseinanderfahren der Wagen sich öffnen können.
Es wird immer nur erforderlich sein, eine Kuppelungshälfte zu öffnen.
Da die Kuppelungshälften an federnden Zugstangen befestigt sind, kann eine Beschädigung der Kuppelungsglieder h u. s. w. bei starkem Zusammenstofs der Wagen nicht eintreten. Das Spannen der Kuppelung fällt fort, da das Ineinandergreifen der Kuppelungsglieder beim Zusammendrücken der Buffer erfolgt. Die Schraubenkuppelung wird bei r (Fig. 3) befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbsttätige, seitlich auslösbare Kuppelung für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs die gegen einander um einen rechten Winkel versetzten, geneigt liegenden Kuppelarme (h), welche an Gabeln ffJ gelenkt sind, beim Zusammenfahren der Wagen an Führungen (0) emporgleitend in einander greifen, sich in Gabeln (g) einlegen und dabei zur Sicherung in der Kuppelungslage federnde Doppelhebel (i) emporhebend mit ihren Enden in Ausnehmungen (k) der Doppelhebel eintreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT103189D Active DE103189C (de)

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