DE587160C - Vorrichtung zur Herstellung von Pflanzlochgruppen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Pflanzlochgruppen

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DE587160C
DE587160C DEH133363D DEH0133363D DE587160C DE 587160 C DE587160 C DE 587160C DE H133363 D DEH133363 D DE H133363D DE H0133363 D DEH0133363 D DE H0133363D DE 587160 C DE587160 C DE 587160C
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planting holes
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grooving
plate
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DEH133363D
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ALBERT HEIN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/02Hand tools for making holes for sowing, planting or manuring

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transplanting Machines (AREA)

Description

Beim Setzen von Pflanzen u. dgl. ist es bekannt, die Bodenöffnung gruppenweise in mehreren Reihen mittels eines Gerätes vorzubereiten, welches aus einer größeren Anzahl von auf einem mit Handgriffen versehenen Träger angeordneten Stechzapfen besteht. Bei dem Verlegen von Bohnensamen und solchen anderer rankender Pflanzen ist es aber erforderlich, daß zwecks guter und gleichmäßiger Entwicklung der Pflanzen die Pflanzlöcher nicht nur sehr regelmäßig hinsichtlich ihres gegenseitigen Abstandes, sondern auch in dem von der Rankstange vorbereitet werden.
Gegenstand der Erfindung ermöglicht es, die bei freihändiger' Ausübung dieser Vorarbeiten sich unvermeidlich ergebenden Mängel zu beseitigen. Es wird dies durch die Anwendung eines besonderen, als Rund-
ao Scheibe ausgebildeten Gerätes erreicht, mittels dessen die wünschenswerte Anzahl der Pflanzenlöcher durch einen einzigen Arbeitsgang zugleich in regelrechter Anzahl und Anordnung um jede Aufrankstange oder deren Platz herum mit geringer Mühe hergestellt werden kann, so daß die jeder dieser Stangen zugehörige Anzahl von Samenkörnern jedes für sich in ein Pflanzloch eingelegt werden und daher unter guter Ausnutzung der Bodenfläche gleichmäßig und mit voller Erträgsmöglichkeit zur Entwicklung kommen kann.
Auf der Zeichnung ist das der Erfindung entsprechende Gerät in einer beispielsweisen Ausführungsform in
Abb. ι in schaubildlicher Ansicht dargestellt.
Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht teilweise im Schnitt und
Abb. 3 eine Oberansicht des Gerätes.
Das aus Metall, Holz oder einem anderen Baustoff gefertigte Setzgerät besteht aus einer kreisförmigen Gestellplatte i, welche an ihrer unteren Fläche eine Anzahl senkrecht zur Ebene der Gestellplatte vorragender Stechzapfen 2 trägt, die zylindrisch oder schlank kegelförmig mit zugespitztem freiem Ende so weit vorragen, wie es der Tiefe der gewünschten Pflanzlöcher entspricht. Die Zahl und der Abstand der Stechzapfen von der Mitte und untereinander ist gemäß der gewünschten Zahl und Anordnung der um eine Aufrankstange zu vereinigenden Gruppe von Pflanzlöchern entsprechend gewählt.
Statt der auf der Zeichnung dargestellten neun solcher Stechzapfen kann auch eine größere oder kleinere Anzahl solcher Zapfen an der Gestellplatte vorgesehen sein. Auf der Oberseite der Gestellplatte sind zwei vorzugsweise an senkrechten Schäften bis zu So einer für die Handhabung geeigneten Höhe aufragende, vorzugsweise nach außen abgebogene Handgriffe 3 vorgesehen, die zur Handhabung des Gerätes dienen.
Die Gestellplatte ist mit einem Schlitz 4 versehen, welcher von seiner bei 5 etwas erweiterten Mitte ausgehend im Zwischenraum zweier benachbarter Stechzapfen den Außenrand der Platte erreicht. Dieser Schlitz hat den Zweck, in solchen Fällen, wo die Aufrankstange schon vor dem Setzen der Bohnensamen aufgestellt ist, das Gerät in richtiger Stellung zu dieser Stange zur Anwendung bringen z\i können, indem es mit dem Schlitz seitlich über den Stangengrund geschoben wird. . Sowohl in diesem Falle, als auch wenn das Gerät ohne vorherige Aufstellung der Aufrankstange zur Anwendung gebracht werden soll, wird es unter Aufsetzung eines oder beider Füße auf die Gestellplatte kräftig in den Boden eingedrückt, so daß alle Stechzapfen gleichmäßig in den Boden eindringen und außerdem durch die Platte selbst
ao der Boden um die Lochränder herum etwas festgedrückt wird.
Beim darauffolgenden Anheben des Gerätes mittels der Handgriffe 3 heben sich infolge dieses Vorganges die Stechzapfen aus den von ihnen gebildeten Pflanzlöchern glatt heraus, ohne daß die Erde von den Rändern der Löcher abbröckelt und diese wieder mehr oder weniger ausfüllt. Die in die Pflanzlöcher einzeln einzulegenden Samen fallen daher bis zu gleichmäßiger Tiefe ein, was eine gute Entwicklung sowohl des Wurzelkeimes als auch der übrigen Pflanzenteile sichert.
-Für den Fall, daß die Aufraiikstange erst nach dem Setzen der Bohnensamen eingesetzt werden soll, ist das Gerät mit einem mittleren Stechzapfen 6 ausgerüstet, welcher in der Erweiterung des Schlitzes 4 zwischen einem unteren Bund dieses Zapfens und einem in dem oberen, über die Gestellplatte 1 aufragenden Schaftteil 8 dieses Zapfens diesen in einem Schlitz 9 in der Querrichtung durchsetzend angebrachten Keil 10 lösbar festgehalten wird, welcher durch einen Splint 11 gegen Herausfallen gesichert ist.
Wie leicht ersichtlich, wird, wenn der mittlere Stechzapfen angebracht ist, beim Gebrauch in der Mitte der durch die Gruppe der Stechzapfen 2 hergestellten Pflanzlöcher ein mehr oder weniger großes Loch hergestellt, in das entweder unmittelbar oder nach der etwa nötigen Erweiterung dieses Teiles mittels eines geeigneten Hilfsgerätes die der Gruppe zugehörige Aufrankstange eingesteckt werden kann.
Statt an einer die Stechzapfen mit ihrem Rande überragenden Platte kann man diese Zapfen auch einzeln an dem Ende von Armen anbringen, die in der Mitte oder unter Freilassen der letzteren seitlich davon miteinander zu einem mit zweckentsprechenden Handgriffen versehenen Gestellkörper vereinigt sind.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Gerät zum Herstellen von Pflanzlochgruppen mittels mehrerer in einem gemeinsamen Gestellkörper parallel zueinander angebrachter Stechzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stechzapfen (2) am Rande des als Rundscheibe ausgebildeten, mit einem bis zur Mitte verlaufenden Schlitz (4) versehenen Ge-Stellkörpers (1) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der Platte des Gestellkörpers (1) ein' weiterer, stärker und länger ausgebildeter Stechzapfen (6) abnehmbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmbare mittlere Stechzapfen (6) in einer mittleren Erweiterung (5) des Schlitzes der Platte (1) zwischen einem
. Bund (7) des Stechzapfens und einem durch diesen quer hindurchgehenden Keil (10) gehalten wird. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH133363D 1932-09-27 1932-09-27 Vorrichtung zur Herstellung von Pflanzlochgruppen Expired DE587160C (de)

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DE587160C true DE587160C (de) 1933-10-31

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