DE587123C - Wagen fuer Schuettgut, insbesondere Muell, mit abnehmbarem Muellbehaelter - Google Patents

Wagen fuer Schuettgut, insbesondere Muell, mit abnehmbarem Muellbehaelter

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DE587123C
DE587123C DESCH94264D DESC094264D DE587123C DE 587123 C DE587123 C DE 587123C DE SCH94264 D DESCH94264 D DE SCH94264D DE SC094264 D DESC094264 D DE SC094264D DE 587123 C DE587123 C DE 587123C
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DE
Germany
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garbage
cradle
container
trolley
bulk goods
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Expired
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/14Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/22Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with screw conveyors, rotary tanks
    • B65F3/225Tanks rotating about a transversal axis for compressing the garbage by gravity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. APRIL 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 587123 KLASSE 81 d GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1931 ab
Es sind Wagen zur Abfuhr von Schüttgut, ζ. B. "Müll, bekanntgeworden, bei welchen ein Behälter zum Zwecke der Verlagerung des eingeschütteten Mülls aufgerichtet oder verschwenkt werden kann* Der Müllbehälter ist fest mit dem Fahrgestell des Wagens verbunden und kann infolgedessen nicht ohne weiteres abgenommen und z. B. in einem Schienen- oder Wasserfahrzeug verladen wer-
to den. Die bekannten Wagen eignen sich deshalb nur zur Abfuhr von Müll nach Müllplätzen hin, die befahren werden können, oder zum Überladen des Schüttgutes in ein anderes Fahrzeug.
Es sind außerdem Kippvorrichtungen für einen gesamten Wagen, d.h. Wagenkasten plus Radgestell und Räder, bekannt. Diese Vorrichtungen bilden das Ende eines Schienenstranges und können infolgedessen nur bei Spezialanlagen verwendet werden.
Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen besteht das Wesen der Erfindung darm, daß ein Wagen eine Wiege aufweist, auf welcher ein an sich bekannter Müllbehälter, der die Bestimmung hat, von dem Wagen getrennt zu werden, lösbar ruht. Die Wiege hat dabei den Zweck, den von ihr lösbaren Müllbehälter zum Zwecke der Verlagerung des Mülls aufzurichten oder zu verschwenken. Es greifen demgemäß Bewegungsmittel nicht an dem Müllbehälter, sondern an der Wiege an.
Der Wagen nach der Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß bereits vorhandene, an sich gute Müllbehälter noch jahrelang verwendet werden können, ohne daß irgendwelche baulichen Veränderungen an denselben vorgenommen werden müssen. Die vorhandenen Müllbehälter können, wie bisher, in Schiffen oder Eisenbahnwagen verladen und z. B. in entsprechende Müllverbrennungsanlagen befördert werden. Dabei gestaltet sich das Einladen des Mülls in die Behälter auch unter Berücksichtigung der Gebote der Hygiene besonders einfach und leicht, da die Müllbehälter zur Verteilung des Mülls in denselben mittels der Wiege leicht gekippt werden können.
Der Erfindungsgegenstand ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht eines Wagens gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1 nach der Linie II--11,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes nach einer anderen Ausführung,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Gegenstand der Fig. 3 nach der Linie IV-IV.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, handelt es sich beim Erfindungsgegenstand um eine entweder in der Längsrichtung des Fahrzeuges oder quer zur Längsrichtung des Fahrzeuges kippbare Tragvorrichtung (Wiege), die um einen festen oder imaginären Drehpunkt / mittels irgendwelcher mechanischer Einrichtungen, im gezeichneten Fall durch ein Zahnrad α in Verbindung mit einer an der Wiege angebrachten kreisförmigen Zahn-
stange b, bewegt werden kann. Der offene Teil der Wiege ist zur Aufnahme eines im vorliegenden Fall kastenförmigen Behälters h geeignet, der auf die Wiege aufgesetzt und gegen Abheben und Verrücken durch entsprechende Verschlüsse (nicht gezeichnet) gesichert ist.
In der Zeichnung bedeuten ferner c1 und c3 Rollen, auf denen die Wiege ruht, d Laufschienen für die Rollen c1 und c-, e Führungsschienen für Arretierungswinkel g und / U-Eisen zur Aufnahme der Zahnstange oder der Triebstockverzahnung.
Erfolgt nun eine Beladung des kastenförmigen Behälters h von rückwärts oder von der Seite (Fig. 1 und 4) und ist der beladen« Teil des Behälters, wie in den Figuren bei A und B angedeutet, so vollgefüllt, daß· eine weitere Müllmenge an der Einschüttstelle nicht mehr eingebracht werden kann, so erfolgt eine Drehung der Wiege um den Punkt i nach oben. Durch diese Drehung wird die Einschüttseite nach oben gehoben; es tritt eine Verteilung des Schüttgutes von der Einschüttseite nach der entgegengesetzten Seite ein. Es erfolgt dann ein Rückdrehen der Wiege mit dem aufgesetzten Behälter, wodurch das Schüttgut auf der der Eiaschüttseite gegenüberliegenden Seite im Böschungswinkel, der vom Grad der Drehung der Wiege beeinflußt wird, liegenbleibt, wie bei C und D angedeutet. Nach Rückdrehen der Wiege mit dem aufgesetzten Behälter in die Ausgangsstellung der Einschüttseite ist der Behälter zur Aufnahme neuen Schüttgutes frei. Durch öftere Wiederholung dieses Vorganges läßt sich eine völlige Beladung des normal ausgebildeten Behälters erzielen.
Die Wiege bleibt ständig am Fahrzeug, während der vorhandene Kasten h ohne weiteres nach Lösung von Verschlüssen abgenommen werden kann.
Es ist auch möglich, die Wiege als Rollkörper auszubilden, so daß sie zur Verteilung des Schüttgutes auf Wälzflächen des Fahrzeuggestells abgewälzt werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Wagen für Schüttgut, insbesondere Müll, mit abnehmbarem Müllbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufrechtsteilen des Behälters zur Verteilung des Inhaltes eine verschwenk- oder drehbare Wiege auf dem Wagen angeordnet ist, an welcher die Bewegungsmittel für die Dneh- oder Schwenkbewegung angreifen, und auf welcher der Müllbehälter völlig lösbar ruht.
2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wiege Schienen (e) vorgesehen sind, in welche Arretierungsglieder (g) in jeder Lage der Wiege eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH94264D 1931-05-24 1931-05-24 Wagen fuer Schuettgut, insbesondere Muell, mit abnehmbarem Muellbehaelter Expired DE587123C (de)

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