DE584C - Kombinirte Hobel- und Stofsmaschine - Google Patents

Kombinirte Hobel- und Stofsmaschine

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DE584C
DE584C DE000000000584DA DE584DA DE584C DE 584 C DE584 C DE 584C DE 000000000584D A DE000000000584D A DE 000000000584DA DE 584D A DE584D A DE 584DA DE 584 C DE584 C DE 584C
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Germany
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cheek
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planing
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Description

1877.
Klasse 49.
M. FLÜRSCHEIM in Eisenwerk GAGGENAU bei RASTATT. %r, ^H Combinirte Hobel- und Stoßmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1877 ab.
Fig. 1 stellt die Vorderansicht dar, Fig. 2 die Seitenansicht, Fig. 3 den verticalen Schnitt in der Mitte, der Quere nach, Fig. 4 den Grundrifs, Fig. s den verticalen Schnitt der Länge nach, Fig. 6 den Excenter in Vorderansicht und Schnitt.
α und a' sind zwei Gestelle, zum Anschrauben an den Boden eingerichtet, und mit einander verbunden und versteift durch die Querplatte b, durch die Querstange b> und durch die Seitenwände der genau passend sich zwischen den Gestellen α und a1 in den in dieselben cin-, gepafsten Büchsen .r drehenden .Wange d. Diese Wange dreht sich in einem Winkel von 90°, so dafs ihre Oberfläche alle Stellungen von der verticalen zur horizontalen und den dazwischen liegenden einnehmen kann. Zur genauen Bestimmung eines beliebigen Winkels ist eine Theilscheibe angebracht. Die Wange hat einen Schlitz auf ihren beiden, zwischen den Gestellen beweglichen, nach der Form eines Kreisausschnittes gestalteten Seitenflächen, mit der Bogenseite des Kreisausschnittes gleichlaufend, in welchen eine im Gestelle "befestigte Schraube e eingreift.
Durch Anziehen dieser Schraube e kann die Wange in beliebiger Stellung festgehalten und befestigt werden.
Auf der bogenförmigen Kante der einen Seitenfläche der Wange ist eine Verzahnung angebracht. In diese Verzahnung greift ein im Gestell a' ge: lagertes und durch ein ebenfalls im Gestell lagerndes, mit Kurbel versehenes Schnecken-, getrieb /.in Bewegung gesetztes Triebrad g, so dafs man mittelst Drehung der Kurbel die Wange um ihre Axe drehen und in beliebige Stellung bringen kann. Auf der Wange läuft der Schlitten //, welcher in bekannter Weise mittelst auf seiner unteren Fläche befestigten Mutter und darin laufender Spindel durch die Kurbel k oder das Schaltwerk /, welches später beschrieben wird, gedreht wird.
An den Querschlitten h ist der Bügel ;// angebracht. Derselbe ist so gestellt, dafs sich die Hauptaxe c in einem im Bügel gebohrten Loche bei den verschiedenen Stellungen der Wange frei drehen kann, dafs also die Hauptaxe an ihrer Durchgangsstelle durch den Bügel gewissermafsen dessen Drehpunkt bildet, ohne ihn jedoch zu berühren. : ;
An diesem Bügel ist das Stirnrad η gelagert, welches durch das auf der Hauptwelle in einer Nuth gleitende und von dem Bügel in üblicher Weise mittelst Spannscheibe mitgenommene Triebrad ο gedreht wird.
Auf dem Stirnrad « ist der Stift / angebracht; derselbe greift in den Schlitz des Stückes q ein, und ist auf einer, in einer Nuth verstellbaren Platte befestigt.
Das Stück q dreht sich um die im Bügel m gelagerte Axe qx und setzt mittelst Charmers die Stange q1 in Bewegung, wenn es mittelst des Stiftes / hin und her bewegt wird. Der Hebelarm q* greift mittelst Charnier in den Hebelarm q3 ein, welcher mittelst q* mit der Axe qx verbunden ist, so dafs ein verschiebbares Parallelogramm gebildet wird, welches mittelst der Verlängerung einer seiner vier Seiten, des Hebelarmes q 3, durch ein Charnier den im Querschlitten beweglichen Hobelhalter r hin und her bewegt. Diese Bewegung und dadurch der Hub des Hobelhalters lassen sich durch Verstellung des Stiftes / vergröfsern oder verkleinern, und- sind durch die excentrische Bewegung des Hebelarmes q langsam in der Vorwärtsbewegung und schnell im Rückhub.
Um den Hobelhalter höher oder tiefer zu stellen, greift das Charnier, mittelst welches er vom Hebelarmq3 erfafst wird, an einem Stücke rl an, welches mittelst der Spindel r1 in einem im oberen Theile des Hobelhalters befindlichen Schlitz, herauf oder herunter geschoben und vermittelst der Schrauben r3 angezogen und befestigt werden kann.
Das Stirnrad η hat noch einen zweiten, excentrisch mitlaufenden Stift /', welcher mittelst der Hebelarme /2 und p 3 eine von der Wange d gelagerte, genuthete Welle in Bewegung setzt. Diese Welle geht auch frei durch den Bügel hindurch und setzt ihrerseits mittelst Hebelwerk*1 und Eingriff eines Doppelhakens in ein Schaltrad, die den Schlitten h bewegende Spindel i , in bekannter Weise in Bewegung.
An der Verbindungsplatte b ist die mit einem vorspringenden, gespaltenen Thcil versehene Hülse s festgeschraubt,' in welche der Tischcylinder / eingepafst ist, der an seinem oberen Theil die Wange /' angegossen enthält.
Man kann denselben in der Hülse frei drehen und mittelst der Schrauben s* den gespaltenen
Theil der Hülse zusammenziehen und den Cylinder hierdurch befestigen.
Gehoben und gesenkt wird der Cylinder durch eine zwischen dem vorspringenden unteren Rand desselben und der Wange frei eingelegte Zahnstange ti, welche in eine dafür ausgefräste Nuth der Hülse ί pafst und das Drehen des Cylinders nicht verhindert. In die Zahnstange greift ein Zahnrad, welches auf einer in dem vorspringenden, gespaltenen Theil der Hülse J gelagerten Welle befestigt ist. Diese Welle hat auf einer Seite eine der Schrauben s1, mittelst welcher die Hülse zusammengezogen wird, und auf der anderen Seite das· Schneckenrad s3, welches mittelst Kurbel und Schnecke s* gedreht wird, wodurch also das Auf- und Abstellen des Cylinders, nachdem die Schrauben s* vorher gelockert wurden, bewirkt wird.
Die Wange /' trägt den Schlitten z, der mittelst mit Kurbel versehener Spindel auf der Wange verschoben wird.
Auf diesem Schlitten lagert mittelst eines konischen Zapfens der mit den üblichen Einschnitten, welche die fiir Stofsmaschinen verwendeten Tische haben, versehener Tisch v, der um seine Peripherie herum, mit einem Schnecken- j rad versehen ist, welches durch die im Schlitten gelagerte, mit Kurbel versehene Schnecke y gedreht werden kann.
Soll die Maschine zum Hobeln verwendet werden, so wird auf Tisch ν mittelst Spannschrauben der Hobeltisch w befestigt.

Claims (4)

Pa ten T-Anspruch f.:
1. Die Drehbarkeit der Wange im Gestell mit Theilung und Feststellung in verticaler oder horizontaler Lage und beliebigem Winkel innerhalb 90".
2. Einen am Querschlitten befestigten Bügel, an welchem das Triebrad fiir Hobclhalter und Schaltwerk in einer Weise befestigt ist, dafs solche bei allen Drehungen der Wange mit dem Triebrad der Hauptwelle in Verbindung bleiben.
3. Die Hebung des Hobelhalters mittelst einer Combination von Hebeln, in Form eines Parallelogramms, wie beschrieben.
4. Die Drehbarkeit des Tisches in einer Htllse mit freilaufender Zahnstange, wie beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE000000000584DA 1877-07-26 1877-07-26 Kombinirte Hobel- und Stofsmaschine Expired - Lifetime DE584C (de)

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DE584T 1877-07-26

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DE584C true DE584C (de)

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ID=70968383

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DE000000000584DA Expired - Lifetime DE584C (de) 1877-07-26 1877-07-26 Kombinirte Hobel- und Stofsmaschine

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DE (1) DE584C (de)
  • 1877

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