DE129472C - - Google Patents
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- DE129472C DE129472C DE1900129472D DE129472DA DE129472C DE 129472 C DE129472 C DE 129472C DE 1900129472 D DE1900129472 D DE 1900129472D DE 129472D A DE129472D A DE 129472DA DE 129472 C DE129472 C DE 129472C
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- DE
- Germany
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- grinding wheel
- rotation
- saw
- teeth
- tooth
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D63/00—Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
- B23D63/08—Sharpening the cutting edges of saw teeth
- B23D63/12—Sharpening the cutting edges of saw teeth by grinding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Sägenschä'rfvorrichtung, bei welcher
die Zähne der geschränkten Säge abwechselnd in der einen und der anderen Richtung, und
zwar stets in der Richtung des Schränkes, geschliffen werden. Um dies zu bewerkstelligen,
hat man bisher entweder zwei in entgegengesetzter Richtung sich drehende Schleifscheiben
oder eine solche verwendet, deren Drehrichtung nach dem Anschleifen eines Zahnes jedesmal
umgekehrt wird. Nach der vorliegenden Erfindung soll ebenfalls eine einzige Scheibe benutzt
werden, die jedoch stets in demselben Drehungssinne umläuft.
Es wird zu diesem Zweck das Schleifrad während seiner Umdrehung um einen zu seiner
Rotationsachse senkrechten Zapfen so weit und in der Richtung geschwungen, als nöthig ist
zur Umkehrung der Schleifrichtung (Fig. 4 und 5) unter Berücksichtigung der verschiedenen
Winkel, unter denen die Sägezähne zu schärfen sind. Die umgekehrte Drehungsrichtung wird dadurch erreicht, dafs der das
Schleifrad antreibende Riemen -abwechselnd offen und geschränkt geführt wird. Diese abwechselnd
umgekehrte Drehungsrichtung wird also nicht nur bei Sägen, deren Zähne senkrecht
zum Sägeblatt geschliffen werden sollen, durch Drehung der Schleifscheibe (in diesem
Falle um i8o°) erzeugt, sondern auch bei Sägen, deren Zähne unter ganz beliebigem
Winkel zur Säge zu .schärfen sind. . Schwingt man nämlich die Schleifscheibe derart, dafs
ihre Antriebsrolle in der Projection immer auf derselben Seite, also wie in Fig. 2 und 3
stets rechts von der Schleifscheibe, steht, so bleibt ihre Umdrehungsrichtung in Bezug auf
das Sägeblatt dieselbe.
Wird hingegen die Schleifscheibe (wie in Fig. 4 und 5) so weit geschwungen, dafs die
Antriebrolle in der Projection einmal links, das andere Mal rechts von der Normalen yy'
zu stehen kommt, so wird ihre Umdrehungsrichtung nach dem Schleifen jedes Zahnes umgekehrt
und somit die nach links geschränkten Zähne nach links, die nach rechts geschränkten
Zähne nach rechts hinaus geschliffen. Mit anderen Worten: wenn die Rotationsachse der
Schmirgelscheibe bei der Bewegung um ihre Schwingungsachse durch die Normale yy' hindurchgeht
und diese das eine Mal von der rechten, das andere Mal von der linken Seite schneidet, so ändert sich die Drehungsrichtung
in Bezug auf das Sägeblatt. Es ergiebt somit die Schwingung um W7inkel α bezw. β
(Fig. 3) umgekehrte Rotationen der Schleifscheibe in Bezug auf das Sägeblatt, während
beim Schwingen um die Winkel 2 R — α bezw. 2 R — β dieselbe gleich bleibt, wobei
die Schenkel der Winkel die jeweilige Stellung der Rotationsachse angeben (Fig. 1).
Die umgekehrte Drehrichtung wird mit folgenden Mitteln erreicht: Die Schleifscheibe s
ist in der Gabel b gelagert (Fig. 6) und kann mit dieser, im Hebel α senkrecht zu ihrer
Drehachse um i8o° geschwungen werden. Auf dem Drehzapfen der Gabel b ist ein konisches
Zahnrad ^1 befestigt, in das ein bedeutend
gröfseres Zahnrad oder ein Zahnsegment \ eingreift. Letzteres sitzt mit dem Hebel'/z auf
einer Achse und wird durch Curvenscheibe c vermittelst der Hebel i und /, sowie der Ver-
bindungsstangen k und m gedreht. Die verschieden
grofsen Zahnräder % und ^1 ermöglichen
ein Schwingen der Schleifscheibe bis zu i8o°.
Der Antrieb der Schleifscheibe erfolgt von der Antriebscheibe d mittelst Einschaltung der
Leitrolle e und der Belastungsrolle f. Die Anordnung dieser beiden Rollen e und f ist
nöthig, damit beim Schwingen der Schleif-,, scheibe der Riemen auf der Rolle g in jeder
Lage gut läuft und beim Heben und Senken der Schleifscheibe aus bezw. in die Sägezähne
der Riemen stets gleichmäfsig gespannt bleibt. ■ ' .
Das Heben und Senken der Schmirgelscheibe wird von der oberen Welle mittelst Excenter η
doppelt so oft bewirkt als das Schwingen derselben, da die obere Welle - doppelt so viele
Umdrehungen macht, als die untere von ihr durch Zahnräder angetriebene Welle. Der
Vorschub des Sägeblattes wird durch eine mit dem Excenter η auf einer Achse sitzende
Curvenscheibe ο in bekannter Weise bewirkt.
Fig. 7, 8, 9 und io zeigen die Schleifscheibe
in ihren Stellungen während des Schleifens der Zähne. .
Die in Fig. 6, 9 und 10 dargestellte Aufhängung der Schleifscheibe ist die bisher
übliche mit schwingendem Hebel, indem die Schleifscheibe um eine Achse rotirt. Der
Hebel schwingt entweder, wie "hier eingezeichnet, parallel zum Sägeblatt oder senkrecht
dazu. Die Schleifscheibe wird im ersten Falle in einem Bogen durch die Zahnlücke
geführt, im zweiten Falle greift die Scheibe in der Tiefe der Zahnlücke mit einem anderen
Durchmesser an als an der Spitze des Zahnes. Bei beiden Ausführungen ist eine richtige
Zahnform beim Schleifen nicht zu erreichen.
Zur richtigen Erzeugung eines gut schneidenden Zahnes ist deshalb aufser der Umkehrung
der Drehrichtung der Schleifscheibe auch eine richtige Führung derselben durch die Zahnlücken
nöthig. Sie mufs zu diesem Zwecke parallel zu sich selbst und in der Weise den Zahnflanken entlang geleitet werden, dafs die
Drehachse der Schleifscheibe sich in der Ebene des Sägeblattes oder in einer hierzu parallelen
Ebene auf- und abbewegt. In Fig 11 ist durch Doppelhebel a, der in dem Bock ic gelagert
ist, ferner durch die mit u fest verbundene Verlängerung v, die Verbindungsstange ρ und
die nach oben durch n> verlängerte Gabel b ein Parallelogramm gebildet. Wenn Excenter η
vermittelst der Excenterstange den Hebel a rechts abwärts zieht, so wird die Gabel b mit
der Schleifscheibe in die Höhe gehoben und der Rücken des Sägezahnes geschliffen. Durch
die Verbindungsstange ρ wird hierbei die Schleifscheibe in annähernd gerader Linie aufwärts
geführt. Sobald die Schleifscheibe aus dem Zahne herausgehoben ist, wird Gabel b
vom Excenter c gedreht, und hierauf zieht das Eigengewicht der links vom Drehpunkt
des Hebels α befindlichen Constructionstheile die Schleifscheibe abwärts in die nächstfolgende,
inzwischen von der unrunden Scheibe 0 und Schaltklinke um die Theilung vorgeschobene
Zahnlücke. Hierbei wird die Brust des Zahnes, dessen Rücken zuletzt geschliffen wurde, geschärft.
. .
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Sägenschärfmaschine, bei welcher die Zähne der Sägeblätter zur Erzeugung eines guten Schnittes und Erhaltung des Schrankes abwechselnd in umgekehrter Richtung von der Schleifscheibe angegriffen werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schleifscheibe s um einen senkrecht zu ihrer Drehachse stehenden Zapfen so weit gedreht wird, dafs die Zähne immer in der Richtung ihres Schrankes geschliffen werden und dafs die Schleifscheibe nach jeder Drehung mittelst eines Parallelogrammes (avpb) in der Ebene des Sägeblattes oder in einer hierzu, parallelen Ebene parallel zu sich selbst in den Zahnlücken des Sägeblattes auf- und abgeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT11674D AT11674B (de) | 1900-06-13 | 1902-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129472C true DE129472C (de) |
Family
ID=397932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1900129472D Expired - Lifetime DE129472C (de) | 1900-06-13 | 1900-06-13 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129472C (de) |
-
1900
- 1900-06-13 DE DE1900129472D patent/DE129472C/de not_active Expired - Lifetime
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