DE583884C - Befestigung fuer Moorschuhe - Google Patents
Befestigung fuer MoorschuheInfo
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- DE583884C DE583884C DEJ44756D DEJ0044756D DE583884C DE 583884 C DE583884 C DE 583884C DE J44756 D DEJ44756 D DE J44756D DE J0044756 D DEJ0044756 D DE J0044756D DE 583884 C DE583884 C DE 583884C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L3/00—Horseshoes fastened by means other than nails, with or without additional fastening by nailing
- A01L3/06—Shoe-like appliances enabling draught animals to walk on bogs or the like
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigung für Moorschuhe für Pferde. Es ist bei Hufschuhen
bekannt, auf der Aufsatzfläche der Bodenplatte eine Zehenkappe anzuordnen und für
die Befestigung des Schuhs am Huf mit Spannung an die Seitenflächen des Hufes anschmiegend
anlegbare und festlegbare Bügel aus federndem Material vorzusehen, die mit Endhaken
in am rückwärtigen Teil der Bodenplatte vorgesehene Löcher einstellbar einhakbar
sind. Bei den bekannten Einrichtungen sind die den Huf fest umschließenden Bügel
untereinander verbunden und umschließen den Huf gewissermaßen in Form eines geschlossenen
Bügels. Es ist zwar bereits ein Hufschuh zur Befestigung von Eisstollen bekanntgeworden,
bei welchem die freien Bügelenden in Haken am Schuh eingelegt werden, jedoch sind hier die Bügel aus dünnen, elastischen
Metallbändern gebildet. Diese legen sich dicht an die Schutzwandung an und bilden nur eine
geringe Erhöhung.
Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß an den, Enden des oberen Abschlußrandes
der Zehenkappe nach der Bodenfläche des Moorschuhes zu offene Haken für das Einhaken und Halten der federnden, in
Spannlage an den Hufseitenflächen anliegenden Bügel angeordnet sind und daß die Bügel
auf den größten Teil ihrer Länge mit einem Gummikörper quadratischen Querschnitts
umkleidet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt:
Abb. ι eine Draufsicht des Hufschuhes,
Abb. 2 eine Seitenansicht desselben,
Abb. 3 einen senkrechten Längsschnitt.
Der Hufschuh besteht aus der Bodenplatte a, an deren vorderen Teil die Zehenkappe b starr angeordnet ist. Die Zehenkappe umschließt den Huf c des Tieres im vorderen Teil und an den Seiten. Am rückwärtigen Teil der Bodenplatte α ist eine Metallschiene d zum Befestigen der Bügel e vorgesehen. Die Schiene d ist bandartig um die hölzerne Bodenplatte α gelegt und verhindert dadurch ein Aufspalten und Zerreißen der Bodenplatte. Die Bügel e sind mit den hakenförmig ausgebildeten Enden g in den Löchern / der Schiene d durch Einhaken lösbar und einstellbar befestigt, um ihre Lage der jeweiligen Hufform anpassen zu können. In der Bodenplatte ist unterhalb der Löcher / eine Ausnehmung / für die Endhaken der Bügel vorgesehen. Die Bügel,e bestehen zweckmäßig aus Stahldraht, der eine Eigenfederung besitzt. Auf diesem Draht ist eine Umkleidung h, zweckmäßig aus Gummi, angeordnet. Die Bügel e weisen eine gebogene Form auf, durch die sie bzw. ihre Umkleidung der Hufform angepaßt sind. An dem oberen Abschlußrand der Zehenkappe α· ist an den beiden Enden je ein Haken i befestigt, die nach der
Abb. 2 eine Seitenansicht desselben,
Abb. 3 einen senkrechten Längsschnitt.
Der Hufschuh besteht aus der Bodenplatte a, an deren vorderen Teil die Zehenkappe b starr angeordnet ist. Die Zehenkappe umschließt den Huf c des Tieres im vorderen Teil und an den Seiten. Am rückwärtigen Teil der Bodenplatte α ist eine Metallschiene d zum Befestigen der Bügel e vorgesehen. Die Schiene d ist bandartig um die hölzerne Bodenplatte α gelegt und verhindert dadurch ein Aufspalten und Zerreißen der Bodenplatte. Die Bügel e sind mit den hakenförmig ausgebildeten Enden g in den Löchern / der Schiene d durch Einhaken lösbar und einstellbar befestigt, um ihre Lage der jeweiligen Hufform anpassen zu können. In der Bodenplatte ist unterhalb der Löcher / eine Ausnehmung / für die Endhaken der Bügel vorgesehen. Die Bügel,e bestehen zweckmäßig aus Stahldraht, der eine Eigenfederung besitzt. Auf diesem Draht ist eine Umkleidung h, zweckmäßig aus Gummi, angeordnet. Die Bügel e weisen eine gebogene Form auf, durch die sie bzw. ihre Umkleidung der Hufform angepaßt sind. An dem oberen Abschlußrand der Zehenkappe α· ist an den beiden Enden je ein Haken i befestigt, die nach der
Bodenplatte zu offen sind. Die Haken i sind zweckmäßig an einem Bügel k angeordnet,
der an der Zehenkappe b befestigt ist und gleichzeitig zur Verstärkung desselben dient,
so daß dadurch das Aufspalten und Aufreißen der Kappe verhindert ist.
Der Moorschuh ist bei beschlagenen und unbeschlagenen Hufen anwendbar.
i Beim Befestigen des Moorschuhes am Huf !werden die Bügel e in die passende öffnung / per Schiene d eingehakt, darauf unter Spanpung um den Huf gelegt und mit dem vorderen Ende in den Haken i eingelegt. Dabei vvird die beispielsweise aus einem im Querschnitt quadratischen Gummistück bestehende Umkleidung h fest gegen die Hufflächen gebreßt. Zum Festlegen der Bügel e dient ein Werkzeug,· das aus einem Griff m mit einem ftohrteil η besteht. Letzteres wird auf das fordere Ende des Bügels aufgesetzt. Dadurch jvird ein längerer Hebelarm geschaffen, mit lessen Hilfe der Bügel bequem in den Haken i Angelegt und auch wieder herausgehoben werlen kann. Die Bügel umschließen den Huf schonend, aber mit festem Druck. Durch lie Anordnung mehrerer Löcher zum Einlaken der Bügel ist die Möglichkeit gegeben, ten gleichen Hufschuh für die beim Tier fast iets unterschiedliche Vorder- und Hinterland zu verwenden.
i Beim Befestigen des Moorschuhes am Huf !werden die Bügel e in die passende öffnung / per Schiene d eingehakt, darauf unter Spanpung um den Huf gelegt und mit dem vorderen Ende in den Haken i eingelegt. Dabei vvird die beispielsweise aus einem im Querschnitt quadratischen Gummistück bestehende Umkleidung h fest gegen die Hufflächen gebreßt. Zum Festlegen der Bügel e dient ein Werkzeug,· das aus einem Griff m mit einem ftohrteil η besteht. Letzteres wird auf das fordere Ende des Bügels aufgesetzt. Dadurch jvird ein längerer Hebelarm geschaffen, mit lessen Hilfe der Bügel bequem in den Haken i Angelegt und auch wieder herausgehoben werlen kann. Die Bügel umschließen den Huf schonend, aber mit festem Druck. Durch lie Anordnung mehrerer Löcher zum Einlaken der Bügel ist die Möglichkeit gegeben, ten gleichen Hufschuh für die beim Tier fast iets unterschiedliche Vorder- und Hinterland zu verwenden.
Der Schuh kann auch aus einem anderen baustoff als Holz hergestellt sein. Beispielsweise
kann irgendein zweckdienlicher 'Baustoff Verwendung finden. Ebenso kann die
Jnterfläche des Hufschuhes eine Ausbildung jrhalten, die das Laufen des Tieres erleichtert
ind die Saugwirkung beim Abheben des Schuhes vom Erdboden verringert. Beispielsweise
kann zu dem Zweck die Unterseite der Trittplatte zweckdienlich gewölbt sein.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Befestigung des Moorschuhes ergibt den Vorteil,
daß beim Durchtreten des Tieres der Schuh unter der kräftigen Rückbewegung des
Fußes sich vom Huf löst, so daß das Tier den Fuß wieder rasch und ohne Schwierigkeiten
frei bekommt. Es wird dadurch vermieden, daß ein Bruch des Beines durch die verängstigten
Bewegungen des Tieres sich einstellen kann und daß ein Durchtreten der anderen Füße bei den Anstrengungen des Tieres eintritt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Befestigung für Moorschuhe, bei der die Moorschuhe eine auf der Aufsatzfläche der Bodenplatte angeordnete Zehenkappe haben und die Befestigung durch mit Spannung an die Seitenflächen des Hufes anschmiegend anlegbare und festlegbare Bügel aus federndem Material erfolgt, die mit Endhaken in am rückwärtigen Teil der Bodenplatte vorgesehene Löcher einstellbar einhakbar sind, gekennzeichnet durch die Anordnung von nach der Bodenfläche des Moorschuhes zu offenen Haken (i) an den Enden des oberen Abschlußrandes der Zehenkappe für das Einhaken und Halten der federnden Bügel in Spannlage an den Hufseitenflächen und eine Umkleidung der Bügel auf den größten Teil ihrer Länge mit einem Gummikörper Qi) quadratischen Querschnitts.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ44756D DE583884C (de) | 1932-06-30 | 1932-06-30 | Befestigung fuer Moorschuhe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ44756D DE583884C (de) | 1932-06-30 | 1932-06-30 | Befestigung fuer Moorschuhe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583884C true DE583884C (de) | 1933-09-11 |
Family
ID=7206293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ44756D Expired DE583884C (de) | 1932-06-30 | 1932-06-30 | Befestigung fuer Moorschuhe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583884C (de) |
-
1932
- 1932-06-30 DE DEJ44756D patent/DE583884C/de not_active Expired
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