DE63012C - Hufeisen mit Hufschoner - Google Patents
Hufeisen mit HufschonerInfo
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- DE63012C DE63012C DENDAT63012D DE63012DA DE63012C DE 63012 C DE63012 C DE 63012C DE NDAT63012 D DENDAT63012 D DE NDAT63012D DE 63012D A DE63012D A DE 63012DA DE 63012 C DE63012 C DE 63012C
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- DE
- Germany
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- hoof
- horseshoe
- cork
- incisions
- insert
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L1/00—Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
- A01L1/04—Solid horseshoes consisting of multiple parts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Hufeisen dieser Erfindung hat eine mit Rippen versehene Auftrittfläche, welche dem
Pferd Sommer wie Winter einen sicheren Halt auf jeder Fahrbahn gegen Ausgleiten geben
soll, so dafs Stollen und Griffe dadurch ersetzt werden, ohne dafs ein Schärfen nothwendig
wäre, da die Reibfläche durch die Abnutzung sich von selbst schärft; sodann ist in das Hufeisen
ein auswechselbarer Hufschoner eingesetzt, welcher den Zweck hat, die Hufsohle
gegen Verletzungen durch scharfe Steine, Nägel etc. zu schützen, sowie das Einbauen
von Schnee, Erde etc. zu verhindern und ein elastisches Auftreten zu bewirken, mithin Hufkrankheiten
vorzubeugen.
Es ist auf der Zeichnung: Fig. 1 und 2. die Unter- und Hinteransicht des Hufeisens, Fig. 3
und 4 die Ober- und Hinteransicht des Hufschoners, Fig. 5 und 6 die Oberansicht und
der Längsschnitt des Hufeisens mit dem Hufschoner, Fig. 7 und 8 die Seiten- und Vorderansicht
der hierzu gehörigen Zange zum Einsetzen und Herausnehmen des Hufschoners.
Das Hufeisen hat einen winkelförmigen Querschnitt, die horizontale obere Schenkelfläche
A desselben wird an den Huf, wie gewöhnlich, angenagelt, der verticale Schenkeltheil
B ist nach aufsen mit Rippen C versehen und hat hinten an den beiden Enden
die Querflächen D, welche die Einschnitte E zur Aufnahme der Kreuzspangenenden F des
Hufschoners haben. An der Vorderseite des Hufeisens befindet sich der parallel mit dem
Schenkel B laufende Rippenansatz G und die nach oben stehende Nase H, welche an den
Huf angelegt wird. Das Hufeisen wird an den richtig beschnittenen Huf braunwarm angepafst
und mit Nägeln befestigt.
Der Hufschoner besteht aus einem Stück Kork, welches mit seinem Umfang genau in
den Innenraum des Hufeisens pafst, jedoch nach unten und nach oben etwas vorsteht, so
dafs der Huf des Pferdes auf dem den Boden berührenden Kork aufsitzt (Fig. 6). In den
Kork K ist die Kreuzspahge J hineingesteckt,,
welche an ihrem hinteren Ende ein senkrecht' nach unten stehendes Blech L hat, das sich
hinten an den Kork anlegt; oben auf den Kork K sind zwei Bleche P angenietet, welche
verhindern, dafs die Kreuzspange J durch den Kork durchgetreten werden kann.
Beim Einsetzen des Korkes K in das Hufeisen legt rnan das "vorstehende Ende der
Kreuzspange / vorn auf die abgeschrägte Schenkelfläche A, Fig. 5 und 6, erfafst mit
dem gegabelten Hebelende M der Zange vorn den Huf und setzt das eingekerbte Ende JV des
anderen Hebels der Zange auf das hinten vorstehende Ende F der Kreuzspange / und preist
die Hebelarme der Zange zusammen, so dafs die Kreuzspange / sammt dem Blech L infolge
der elastischen Nachgiebigkeit des Korkes sich nach vorn schiebt. Dann hebt man den Kork
hinten hoch, bis die Kreuzspange / mit ihren beiden nach aufsen stehenden Enden F an die
beiden Einschnitte E des Hufeisens kommt, und läfst die Zange los; durch die Elasticität
des Korkes werden die Kreuzschienenenden F
Claims (1)
- in die Einschnitte E hineingehen und den Hufschoner festhalten.Ist der Schoner abgelaufen oder sonst unbrauchbar geworden, so nimmt man ihn wieder heraus, indem man, wie vorher, die Zange an-, setzt, die Kreuzspange nach einwärts drückt, so dafs die Ecken -F aus den Einschnitten E heraustreten und dann hinten den Schoner herunterdrückt und wegnimmt.Zum Erleichtern des Einsetzens des Hufschoners kann man denselben vorher einige Minuten in kochendes Wasser legen.Die. aus der Unterkante . des Winkelschenkels B, den Rippen C und G und den Querstücken D bestehende Reibfläche des Hufeisens wird durch die Abnutzung stets scharf bleiben, so dafs ein besonderes Scharfmachen nicht nöthig ist.Patent-Ansρeuch:Ein mit gleichmäfsig sich scharf haltenden Reibungsrippen B C und D versehenes Hufeisen in Verbindung mit einem Hufschoner, dessen Korkeinsatz K mit einem T-förmigen Blech J versehen ist, das vorn aufliegt und hinten in die beiden Einschnitte E des Hufeisens derart eingreift, dafs man es infolge der Elasticität des Korkes mit einer Zange zurückschieben und den Hufschoner einsetzen oder wegnehmen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63012C true DE63012C (de) |
Family
ID=336965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63012D Expired - Lifetime DE63012C (de) | Hufeisen mit Hufschoner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63012C (de) |
-
0
- DE DENDAT63012D patent/DE63012C/de not_active Expired - Lifetime
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