AT145611B - Schuh für die bei Bein- oder Fußbrüchen verwendeten Eisenschienen oder -bügel. - Google Patents

Schuh für die bei Bein- oder Fußbrüchen verwendeten Eisenschienen oder -bügel.

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AT145611B
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Ferdinand Ofenbaeck
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Ferdinand Ofenbaeck
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  Schuh für die bei Bein-oder Fussbrüehen verwendeten   Eisensehienen   oder-bügel. 



   Zum Schutze gegen Ausgleiten und Sturz sowie zur Ermöglichung eines stossfreien Auftretens hat man bereits vorgeschlagen, die bei   Bein-oder Fussbrüchen   verwendeten Schienen oder Bügel mit einer abnehmbaren Gleitschutzvorrichtung zu versehen, die aus einem   Kautschukstück   von länglicher, rechteckiger Form und   U-förmigem   Querschnitt besteht und welche nach Einlegen des Quersteges der Schiene in die Nut dieses Kautschukstückes mit Hilfe von Riemen und Schnallen an der Schiene festgeschnallt wird. Der Sitz dieser Gleitschutzvorrichtung auf der Schiene hängt von der Unnachgiebigkeit der Riemen ab : dehnen sich diese und lockert sich sohin die Verbindung, so kann sich der Gleitschutz verschieben und erfüllt alsdann seinen Zweck nicht mehr oder nur mangelhaft.

   Da ferner bei den bekannten Schutzvorrichtungen bestenfalls nur die unterste   Auftrittsfläche   des Bügels bedeckt ist, wird nur sie, nicht aber auch der Rest des Bügels bei kotigen Wegen vor Verschmutzung bewahrt. Soll nach einem Gang bei feuchtem Boden der Patient eine Liegestätte benutzen, so bedarf es einer lästigen, mitunter für den Kranken auch nicht ganz gefahrlos durchführbaren Reinigung des eingegipsten und daher nicht ablegbaren Bügels, um Verschmutzungen der Liegestätte zu vermeiden. 



   Dieser   Übelstand wird erfindungsgemäss dadurch   beseitigt, dass auf die Schiene oder den Bügel ein taschenartige Hohlkörper oder Schuh aus Kautschuk, vorzugsweise mit verstärkter Basis, seitlichen Zargen und parallelen Wangen aufgeschoben und dort festgehalten wird, welcher die Schiene und ihren
Quersteg von aussen über eine beträchtliche Höhe umschliesst und sie praktisch unter allen Umständen vor Verschmutzung schützt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des erfindungsgemässen Schuhes in seiner Anwendung auf einen Bügel in Fig. 1 in Ansicht und in Fig. 2 in einem Querschnitt veranschaulicht. 



   Über den die im Wesen parallelen   Längsschienen     1, 1   verbindenden Steg 2 ist ein taschenartig ausgebildeter Schuh 3 aus Kautschuk, zweckmässig mit verstärkter, geriefter Basis   4,   Wangen 5, 5 und Zargen 6,6 derart geschoben, dass die Basis 4 auf der Stegunterseite aufliegt, während die Zargen 6,6 an den   Sehienenaussenfläehen   und die Wangen 5, 5 parallel zueinander in den Fluchtebenen des Bügels liegend, das untere Ende des letzteren über eine solche Höhe von aussen umschliessen, dass praktisch auch bei stark kotigen Wegen eine Verschmutzung des eigentlichen Bügels ausgeschlossen ist. Infolge der Elastizität seines Materials und des allseitigen Umschliessens des Bügels kann der Schuh ohne sonstige Befestigungsmittel am Bügel festsitzen.

   Man kann aber auch die zwischen den Längsschienen befindlichen Teile der Wangen etwa vermittels einer lösbaren Klemme vereinen. Diese Klemme besteht bei der veranschaulichten Ausführung aus zwei, zweckmässig der Form des Bügelendes angepassten Backen 7,7, welche mittels eines Spannorgans, etwa einer Schraube 8 mit Flügelmutter 9, einander so weit genähert werden, bis sie die Wangen des Schuhes so ausreichend spannen, dass dessen Lage in bezug auf den Bügel unverrückbar wird.

   An Stelle oder als Ergänzung der Klemmbacken kann, falls gewünscht, eine die Zargen 6,6 des Schuhes anfassende, vorzugsweise aus elastischem Material, wie Kautschuk, bestehende Schlaufe 10 benutzt werden, welche über den Rist des im Bügel steckenden Fusses geschoben werden kann und alsdann gleichfalls den Schuh am Bügel festhält, gleichzeitig auch die Zargen knapp an die   Längsschienen   anhält. 



   Zur Sicherung der Lage der Klemmbacken können diese an ihren Kontaktflächen mit den Wangen mit stiftartigen Vorragungen 11 versehen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Aus elastischem Material, wie Kautschuk, bestehendes, abnehmbares Auftrittstück für Eisen- schienen oder-bügel bei Bein-oder Fussbrüchen, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem taschen- artigen Hohlkörper oder Schuh (3) mit vorzugsweise verstärkter Basis (4), seitlichen Zargen (6, 6) und parallelen Wangen (5, 5) besteht, der nach Aufschieben auf die Schiene, diese sowie ihren Quersteg von aussen her über eine solche Höhe umgibt, dass ein Übertreten von Schmutz über die Oberränder des Schuhes praktisch ausgeschlossen ist.
    2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wangen (5, 5) durch ein der Form des Bügelendes angepasstes Klemmbackenpaar (7) mit Anzugsschraube (8) verbunden sind.
    3. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Klemmbacken (7, 7), gegebenenfalls zusätzlich hiezu, die seitlichen Zargen (6) des Schuhes angreifend, eine Schlaufe (10) angeordnet ist, die, über den Fussrist geschoben, den Schuh und insbesondere auch dessen Zargen an dem Metallbügel festhält. EMI2.1
AT145611D 1935-06-14 1935-06-14 Schuh für die bei Bein- oder Fußbrüchen verwendeten Eisenschienen oder -bügel. AT145611B (de)

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