DE583033C - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit GesellschaftsleitungenInfo
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- H04Q5/18—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with indirect connection, i.e. through subordinate switching centre
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Description
AUSGEGEBEN AM
29. AUGUST 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 583033 KLASSE 21 a3 GRUPPE 52
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
mit Gesellschaftsleitungen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1929 ab
ist in Anspruch genommen. _,
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen,
Die Erfindung bezweckt, den Gesellschaftsleitungen eine große Zahl von Anschlußstellen
zuzuteilen, ohne eine Gruppenteilung der Anschlußstellen vornehmen zu müssen und erreicht dies dadurch, daß der Gesellschaftsleitung zugeordnete Umrechner durch
die von einer anrufenden Anschlußstelle zur Auswahl einer Anschlußstelle der eigenen Leitung
in dekadischer Gruppierung ausgesandten Nummernstromstöße eingestellt werden und zwecks Erreichung der gewünschten Anschlußstelle Nummernstromstöße in Form
einer einzigen Stromstoßreihe wieder abgeben.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß die Verwendung
kleiner Stromstoßsender (ioteilige Nummernschalter) und einfacher "Verbindungseinrichtungen
(Wähler) an den Anschlußstellen ermöglicht wird. Die Einfachheit der Wähler ergibt sich dabei daraus, daß an den Wählern
Umschalteinrichtungen vermieden werden, welche eine Umsteuerung jeder Stromstoßreihe
auf das entsprechende Schaltorgan (z. B. Zehner- oder Einermagnet) herbeiführen,
da ja an Stelle der aus mehreren Stromstoßreihen bestehenden vom wählenden Teilnehmer ausgehenden Nummernstromstöße
stets nur eine einzige fortlaufende Stromstoßreihe von den Umrechnern ausgesandt und
von den Wählern empfangen wird.
Als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens sei zunächst eine Verbindung eines
Teilnehmers T einer Gesellschaftsleitung mit einem Teilnehmer T1 derselben Gesellschaften
leitung beschrieben.
Im vorliegenden Beispiel sind an jeder Teilnehmerstelle Schrittschaltwerke vorgesehen,
welche von einer in einer der Gesellschaftsleitung zugänglichen Vermittlungsstelle angeordneten
Einrichtung beeinflußt werden können. Die Schrittschaltwerke an den einzelnen Stellen arbeiten in der Weise, daß sie 4'5
beim Verlassen ihrer Ruhestellung bestimmte Kontakte betätigen und außerdem noch in bestimmten
der angeschlossenen Sprechstelle
*) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Robert Kruse in BerlinSiemensstadt.
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entsprechenden Stellungen weitere Kontakte beeinflussen. An der Teilriehmerstelle T wirken
diese Kontakte folgendermaßen: der Schaltarm 2OJ kommt sofort bei dem ersten
Schritt mit dem Kontaktsegment in Berührung; der Schaltarm 6 s verläßt beispielsweise
beim vorletzten Schritt, im vorliegenden Falle beim 31. Schritt, das Kontaktsegment, während
der Schaltarm 9 j sofort beim Verlassen der Ruhestellung seinen Kontakt öffnet; die
weiteren Schaltarme 10 s, Ii J und 17 J rufen
nur bei der der Sprechstelle entsprechenden Stellung des Schrittschaltwerkes Kontaktschließungen
hervor.
Die Einrichtung in der der Gesellschaftsleitung zugänglichen Vermittlungsstelle dient
zur Aufnahme der vom anrufenden Teilnehmer ausgesandten Stromstöße sowie zur Aufspeicherung und Umrechnung derselben;
außerdem bewirkt sie die Rücksendung der Stromstöße in die Gesellschaftsleitung zwecks
Anschaltung des gewünschten Teilnehmers unter Betätigung der den einzelnen Stationen
zugeordneten Schrittschaltwerke. Zur Aufspeicherung und Umrechnung werden
beispielsweise zwei Schrittschaltwerke benutzt, von denen der Speicher 1, welcher zuerst
eingestellt wird, von der Bauart eines ersten Vorwählers mit fünf Kontaktsegmenten
und demzufolge auch mit fünf Schaltarmen (a, b, c, d, e) ist, und der Speicher 2 nach Art
eines Steuerschalters aus gleichfalls fünf Kontaktsegmenten
besteht, welche voneinander isoliert sind und durch die Schaltarme bei der Einstellung des Speichers an den entsprechenden Stellen überbrückt werden können. Die
Verdrahtung der Speicher ist in einfacher Weise aus dem gegebenen Ausführungsbeispiel
zu ersehen. Das Abgreifen des Speichers erfolgt durch eine Relaiskette, wobei gleichzeitig Wechselstromimpulse in die Gesellschaftsleitung
zur Anschaltung des gewünschten Teilnehmers gesandt werden.
Hebt der Teilnehmer T seinen Hörer ab, so werden hierdurch die Kontakte seines Hakenumschalters betätigt; d. h. es werden die Kontakte
13 am und 15 hu geöffnet und die Kontakte
14/iM und 16 hu geschlossen. Durch
Schließen des Kontaktes 16 hu erfolgt eine Erregung
des Relais U2 über: Erde, Kontakt 16am, Relais U2, Schaltarm 9 j des Schrittschaltwerkes,
Kontakt 5^, Schaltarm 6 j des
Schrittschaltwerkes, Relais /, Batterie, Erde. Das Relais / spricht in diesem Stromkreise
infolge Fehlstromes nicht an. Durch Erregung des Relais U~ werden die Kontakte 1 i*2,
iis, 8 m2 und 12 u2 geschlossen, so daß die
Adern α und b der Verbindungsleitung VL über die Teilnehmerstelle T überbrückt wer-6a
den. Demzufolge wird das in der der Gesellschaftsleitung zugänglichen Vermittlungs
stelle liegende Relais A erregt über: Erde, Batterie» Wicklung I des Relais A, Kontakte
141 c, 2IW1, 135#, α-Ader der Verbindungsleitung VL, Kontakt im2, Teilnehmer T, Kon-
takt 2 M2, fe-Ader der Verbindungsleitung VL, Kontakte 133x, 23 w1, Wicklung II des Relais
A, Erde. Das Relais A betätigt seine Kontakte, so daß eine Erregung des Relais V zustande
kommt über: Erde, Kontakte 29 w, 30 a,
Relais V, Batterie, Erde. Durch Erregung des Relais V wird das Relais Z über: Erde, Kontakt
31 v, Relais Z, Batterie, Erde und das Relais U über: Erde, Batterie, Drehmagnet D1
des Speichers 1, Schaltarm s1 des Speichers 1,
Relais U, Kontakt 91 v, Erde erregt. Außerdem
kommen die Relais 5" und R zur Erregung über: Erde, Kontakt 80 v, Schaltarm
132 j2 des Speichers 2, Wicklungen I der Relais
R und S, Batterie, Erde. Nach Erregung des Relais U erfolgt durch Schließen des Kontaktes
56« eine Erregung des Relais W1 über:
Erde, ~ Batterie, Relais W1, Kontakte 56«,
57 u\ 58^3 59 z/, "Erde. Das Relais W1 öffnet
seine Kontakte 21 W1 und 23 w1 und schließt
seine Kontakte 22 w1 und 24w1. Durch öffnen
.. der genannten: Kontakte wird das Relais A von der über die Teilnehmerstelle verlaufenden.
Schleife abgeschaltet, so daß es abfällt. Demzufolge kommt eine Erregung des
Relais H zustande über: Erde, Batterie, Relais H, Kontakte 70 g, 79 w, 78 a, 76 w, Erde.
Durch Erregung des Relais H wird ein Erregerstromkreis für das Relais M geschlossen
über: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais M, Kontakte 62 q, 63 h, 65 υ, Erde. Das
Relais M legt durch Schließen seiner Kontakte 26 m und 28 m einen Wechselstrom an
die Adern α und b der Verbindungsleitung VL,
welcher die an den einzelnen Sprechstelleri vorgesehenen Wechselstromrelais (R1R1 ...)
beeinflußt. Durch Erregung des Relais R kommt ein Ansprechen des Relais / in der
Sprechstelle T und ebenso in entsprechender Weise in den weiteren Sprechstellen, deren
Einrichtungen hier nicht dargestellt sind, da sie den Einrichtungen der Teilnehmerstelle T
entsprechen, zustande. Der· Erregerstromkreis für das Relais / verläuft in der Sprechstelle
Γ über: Erde, Kontakt j.r, $i, Schaltarm .6 j des Schrittschaltwerkes, Relais /, Batterie,
Erde, Das Relais J hält sich zunächst, unabhängig von dem Kontakt jr, über: Erde,
Kontakt ^d des Drehmagneten D des Schrittschaltwerkes,
Zi, Relais 7, Batterie, - Erde..
Durch Erregung des Relais J wird über den Kontakt 191 der Drehmagnet des Schrittschaltwerkes
D beeinflußt, so daß das Schrittschaltwerk um einen Schritt fortgeschaltet
wird und demzufolge an seinem Schaltarm gs
den Kontakt aufhebt.' Das Relais £72 bleibt
trotz öffnen des Kontaktes am Schaltarm 9 j
583 03S
erregt, da dieser Kontakt bei Ansprechen des Relais U2 am Kontakt8«2 überbrückt wird.
Da nun aber an den übrigen Sprechstellen,
■}' außer der anrufenden, das dem Relais U2 entsprechende
Relais nicht erregt ist, so besteht für alle übrigen Teilnehmer der Gesellschaftsleitung
keine Möglichkeit, beim Abheben ihres Hörers durch ihre Hakenumschalterkontakte ihr entsprechendes LZ-Relais zum Ansprechen
to zu bringen und sich somit an die gemeinsame Leitung anzuschalten.
Betrachten wir jetzt weiter die Schaltvorgänge in der Vermittlungsstelle, so sehen wir,
daß nach dem Ansprechen des Relais M und.
der damit verbundenen Aussendung des Wechselstromstoßes eine Erregung des Relais Q
zustande kommt über: Erde, Batterie, Relais Q, Kontakte 68 m, 6$v, Erde. Das Relais
Q legt sich in einen Haltekreis über:
Erde, Batterie, Relais Q, Kontakte 69 g, 79 ν,
78 α, j6w. Durch öffnen des Kontaktes 70 g
■wird das Relais H stromlos, und durch Öffnen
des Kontaktes 62 q wird das Relais M aberregt. Es sei hier noch erwähnt, daß beim
Ansprechen des Relais M auch eine Erregung des Relais U1 erfolgt über: Erde, Batterie,
Wicklung II des Relais U1, Schaltarm 51 s2 des Speichers 2, Kontakte 54m, 53»,
Erde. Das Relais U1 legt sich mit seiner Wicklung II in einen Haltekreis, der nach
Aberregung des Relais M statt über den Kontakt 54m über den Kontakt 5 2 u1 verläuft.
Durch Erregung des Relais U1 wird am Kontakt 57 u1 der Erregerkreis des Relais W1 aufgetrennt,
so· daß jetzt die Teilnehmerschleife wiederum zu dem Relais A in der Vermittlungsstelle
durchgeschaltet ist, welches wieder anspricht und durch Öffnen des Kontaktes 78 a auch das Relais Q aberregt.
Wie wir bei der Aussendung des Wechselstromstoßes gesehen haben, arbeiten die Relais
H, M und Q in einer Erregerkette. Diese Relais dienen zur Stromstoßkorrektur, da
"· : das Relais A infolge der langen Verbindungsleitungen
für die erforderliche geregelte Aufeinanderfolge von Stromstoß und Pause
nicht regelmäßig arbeitet. Diese unregelmäßige Arbeitsweise wird durch die Relais
M, Q und H korrigiert und dadurch ein gleichmäßiges Stromstoßverhältnis geschaffen.
Nach Erregung des Relais U1 kommt das
Relais D zum Ansprechen über: Erde, Batte-
^ rie, differential geschaltete und parallel Hegende
Wicklungen I und II des Relais D, Kontakte 129μ, 13Ow1, 131 v, Erde. Infolge
seiner Differentialwirkung kommt das Relais D nach Erregung des Relais U1 verzögert
zum Ansprechen, wobei die Verzögerungszeit so bemessen ist, daß ein Ansprechen erst
nach einmaligem Ablauf der Korrekturkette der Relais M, Q und H eingetreten ist, um
eine vorzeitige Beeinflussung der Speicher, deren Anschaltung von dem Relais D am
Kontakt 86 d abhängig ist, zu vermeiden.
Nach der Fortschaltung der Schrittschaltwerke an den einzelnen Sprechstellen sind in
der Vermittlungsstelle demnach die Relais A3 V3 Z3 R3 S, U3 U1 und D erregt.
Sendet jetzt der anrufende Teilnehmer zwecks Anschaltung des gewünschten Teil- ·
nehmers Nummernstromstöße aus, d. h. unterbricht er stoßweise die über die Adern a
und b der Verbindungsleitung verlaufende Teilnehmerschleife, so wird entsprechend den
Unterbrechungen der Schleife das Relais A in der Vermittlungsstelle stoßweise aberregt
und wieder erregt. Die Stromstoßkorrekturrelais M3 Q und if arbeiten jetzt entsprechend
der von dem Teilnehmer ausgehenden Nummernwahl, und zwar unter dem Einfluß des Stromstoßempfangsrelais A. Die Korrekturkette
der Relais M, Q und H wird dabei über den Kontakt 78 a in einer Weise beeinflußt,
wie dies bereits bei der Beschreibung des ersten Wechselstromimpulses zur Fortschaltung
der Schrittschaltwerke aus der Ruhestellung beschrieben wurde, indem nämlich
durch den Kontakt 78 a das Relais H3 durch das Relais H (Kontakt 63 h) das Relais M
und durch das Relais M (Kontakt 68 m) das Relais Q beeinflußt wird, welch letzteres jetzt
die ganze Korrekturkette durch öffnen der Kontakte 62 q und 70 q wieder zum Abfallen
bringt,, so daß eine neue Beeinflussung durch den Impulskontakt 78 a eintreten kann. Wir
sehen also, daß jedes Relais der Korrekturkette entsprechend den Stromstößen des
Stromstoßempfangsrelais A beeinflußt wird, so daß auch der Speicher 1, dessen DrehmagnetD1
vom Kontakt 87 g beeinflußt wird, entsprechend der vom Teilnehmer ausgesandten
Stromstoßreihe betätigt wird. Die ausgesandten Stromstöße beeinflussen demnach, falls sie aus vier Stromstößen bestehen, den
Drehmagneten D1 des Speichers 1 viermal über: Erde, Batterie, Drehmagnet D1 des
Speichers i, Kontakte 93«, 85u1, S6d, 87 g,
88w, Erde. Der Speicher 1, der, wie schon gesagt, einem bereits bekannten Vorwähler xxo
entspricht, wird demzufolge, wie in der Abbildung dargestellt, auf den vierten Abschnitt
eingestellt.
Nach Ablauf der ersten Stromstoßreihe fällt das Relais TJ- ab, welches während der Stromstoßreihe
erregt gehalten wurde über: Erde, Batterie, Widerstand^1, Kontakte89g, goU3
Relais U, Kontakt 9iv, Erde. Durch die Aberregung
erfolgt am Kontakt 92« eine Umschaltung
vom Drehmagneten D1 des Spei- iao
chers 1 auf den Drehmagneten D2 des Speichers 2, so daß demzufolge jetzt die zweite
Stromstoßreihe, welche aus zwei Stromstößen bestehen ,mag, auf den Drehmagneten P2 des
Speichers 2 wirkt und diesen zweimal betätigt über: Erde, Batterie, Drehmagnet Z)*
des Speichers 2, Kontakte 92W, 8S«1, 86d,
87 q, 88 v, Erde. Entsprechend der Beeinflussung des Drehmagneten D2 wird der Speicher
2 um zwei Schritte fortgeschaltet, ,so daß , -■ seine Schaltarme in jedem Segment, wie dies
auch in der Abbildung durch gestrichelte Linien gezeigt ist, den Schritt 2 überbrücken.
Nach Ablauf der zweiten Stromstoßreihe wird das Relais Ϊ71, welches während der
■ zweiten Stromstoßreihe erregt gehalten wurde über: Erde, Batterie, Wicklung I des
Relais U1, Kontakte 55111, 54m, S3V>
Erde abfallen. Hierdurch kommt eine Erregung des Relais W zustande, welches in gleicher
Weise wie das Relais D infolge Differentialschaltung seiner beiden Wicklungen verzögert
anspricht über: Erde, Batterie, parallel liegende Wicklungen I und II des Relais W,
Kontakte 127?/,· 57M1, 58/»1, 59z/, Erde; außerdem
wird das Relais B durch öffnen des Kontaktes 13Q«1· aberregt und das Relais W1
nach Ansprechen des Relais W erregt über: Erde, Batterie, Relais W1, Kontakte 128 «/·,
58/)1, 5957, Erde. Durch Erregung des Relais
W wird die aus den Relais H1, H2, HB,
H*, Hs und P bestehende Relaiskette zum Abgreifen
der eingestellten Speicher angelassen, wobei gleichzeitig mit dem Abgreifen die
Aussendung von Wechselstrom in die Gesellschaftsleitung zur Anschaltung des gewünschten
Teilnehmers über die Kontakte der Relais W1 und M erfolgt.
Das Relais A,- welches bei der Aufnahme
der vom Teilnehmer ausgesandten Stromstöße als Stromempfangsrelais arbeitete, arbeitet
beim Ablauf des Speichers als Taktrelais in der Relaiskette für die Stromstoßgabe in die
Gesellschaftsleitung. Zu den Stromstoßkorrekturrelais M1 Q und H kommt jetzt noch ein
weiteres Relais O1 welche zusammen. als
Stromstoßtaktrelais arbeiten, und zwar derart, daß die Relais M, 0, Q und H durch
gegenseitiges Wechselspiel ununterbrochen die Länge des Öffnens und Schließens des Stromstoßkreises
bestimmen. - ■ Das Wechselspiel der obengenannten Relais M, Q, H und 0 wird auf die Relais A,
B, D und E übertragen, und zwar in der Weise, -daß, wie später beschrieben wird, die
Relais A, B, D und E im Takt verschieden
lang arbeiten. Es sei noch-erwähnt,, daß die
Relaiskette M, O, Q und H unter Vermittlung
eines Kontaktes des Relais H (1.13%
und 114Ä) auf die Relaiskette A, B, D und jB
arbeitet und unter Vermittlung eines Kontaktes des Relais M (26 m und 28m) in die
Gesellschaftsleitung Stromstöße "sendet.
"Die Relais R un'd S, welche, Wie schon gesagt^
bereits bei Belegung der Vermittlungsstelle erregt wurden, legen sich in einen Haltekreis, und zwar das Relais 5" über Kontakt
84 s seine Wicklung I und das Relais R seine Wicklung II, unter Vermittlung des
Kontaktes 83 r.
Das Abgreifen des Speichers durch die Kette der Relais H1, H2 usw. erfolgt folgendermaßen:
" . s
Nach Ansprechen des Relais W kommt eine Erregung des Relais H1 zustande über: Erde,
Batterie, Relais Ji1, Kontakte 98 h*, g6e, g$h,
94OT, Erde. Das Relais J?1 legt sich in einen
Haltestromkreis über: Erde, Batterie, Relais H1, Kontakte 100h1, 109p, 110», Erde.
Durch Ansprechen des Relais H1 erfolgt eine Erregung des Relais H über: Erde, Kontakte
77*», 75h\ 7AP1, 7Z.P>
7?.o, 7^q, Relais if,
Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontak- . tes 114Ä kommt eine Erregung des Relais A
zustande über: Erde, Batterie, Wicklung III des Relais.^, Kontakte 112w, 125b, 114h,
117p1, n8p, iigv, Erde. -Die Erregung des
Relais H bringt eine aufeinanderfolgende Er- regung des Relais M, Q und 0 mit sich, wie
dies schon für die Relais M und Q bei Aufnahme der Nummernstromstöße beschrieben
wurde, welche nach ihrer gegenseitigen Be- go einflussung das Relais H wieder zum Abfall
bringen, so daß durch Schließen des Kontaktes 113 h eine Erregung des Relais B erfolgt
über: Erde, Batterie, Wicklung III des Relais A, Kontakte 112 w, 125 b, Wicklung II
des Relais B, Kontakte 115 a,. 117/>*, 118^, ·.:
119z;, Erde. Das Relais A bleibt in diesem
Stromkreise erregt, wobei gleichzeitig noch durch Schließen des Kontaktes 126 & über die
Wicklung I des Relais B ein Haltestromkreis für das Relais B zustande kommt. " "'.'
Beim ersten Ansprechen des Relais H wird über die Kontakte 28 m und; 26 m, da das Relais
M in Abhängigkeit vom Relais H (Kontakt 63 h) erregt wird, ein Wechselstromstoß
in die Gesellschaftsleitung gesandt. Gleichzeitig wird das Prüfrelais P1 über den Kontakt
-34/z. an die ungeraden Schritte des Kontaktsegmentest
1 des. 'Speichers 2 angelegt," und
zwar über Kontakte 39r, 36 fr,· 35 m1, 34Ä, Re- no
lais P1, Batterie, Erde. · ·
Beim zweiten Ansprechen des Relais H wird der zweite Wechseletromstoß ausgesandt,
unter_ gleichzeitiger Anlegung· des Prüfrelais P1 an die gerade Schrittzahl des
Kontaktsegmentes r des Speichers 2, da jetzt .;
das Relais B, welches beim- ersten Abfall des Relais H erregt wurde, ■ seinen Kontakt 37 b
geschlossen hat,■ und zwar über: Segment 1 (gerade -Schrittzahl), Kontakte 40?-, 37b,
M1, 34Ä, Relais P1, Batterie, Erde. Da kein .
Potential an-dem Kontaktsegment ι der ein-
zelnen Schritte (gerade und ungerade) liegt, kommt das Relais P1 nicht zur Erregung.
Beim zweiten Ansprechen des Relais H wird das Relais A infolge Auftrennung des
Kontaktes 113//· stromlos.
In gleicher Weise, wie die Relais A und B in Abhängigkeit vom Relais H arbeiten,
arbeiten die Relais D und E in Abhängigkeit vom Relais A1 indem beim ersten Ansprechen
des Relais A, also demzufolge auch beim ersten Ansprechen des Relais H1 das Relais D
erregt wird über: Erde, Kontakte 119z',
ιτ8ρ} 117p1, 121a, 122 e, 12^w1 Wicklung III
des Relais D1 Batterie, Erde. Beim ersten Abfall
des Relais A (also beim zweiten Ansprechen des Relais H) kommt eine Erregung
des Relais E zustande über: Erde, Kontakte 119?^ n8p, 117p1, n6d} Wicklung I des
Relais E1 Kontakte 122 e, 124.W1 Wicklung III
des Relais D1 Batterie, Erde. Das Relais E
legt seine Wicklung II in einen Haltekreis über den Kontakt 123 e.
Fällt das Relais H zum zweiten Male ab, so kommt eine Erregung des Relais H2 zustände
über: Erde, Batterie, Relais H2, Kontakte 102 A3, 97 e, 95/j, 94 w, Erde. Der Haltekreis
für das Relais H2 verläuft über: Erde, Batterie, Relais H2, Kontakte loih2, logp,
HOV1 Erde. Außerdem wird das Relais B durch öffnen des Kontaktes 114h stromlos.
Bei der dritten Erregung des Relais wird wiederum wie bei der ersten Erregung des
Prüf relais an die ungeraden Schritte im Segment 1 angelegt und außerdem in gleicher
Weise das Relais A erregt, welches jetzt durch öffnen seines Kontaktes 120 a das Relais
D aberregt.
Fällt das Relais H zum dritten Male ab, so erfolgt wie bei der ersten Aberregung ein
Ansprechen des Relais B1 welches seinen Kontakt 37 ο schließt, so daß das Prüfrelais
P1 beim vierten Ansprechen des Relais H die geraden Schritte des Segmentes 1
prüft.
Bei der vierten Erregung des Relais H fällt das Relais A1 ebenso wie dies bei der
zweiten Erregung des Relais H geschah, ab, so daß auch das Relais E durch öffnen des
Kontaktes 121 α stromlos wird.
Beim vierten Abfall des Relais H wird wiederum durch öffnen des Kontaktes 114/z
das Relais B stromlos und außerdem das Relais H erregt über: Erde, Batterie, Relais H3,
Kontakte 104Ä4, 99h2, g6e; 95/j, 94W1 Erde.
Das Relais i?3 legt sich über seinen Kontakt 105 hs in einen Haltekreis.
Wird das Relais H zum fünften Male erregt, so wiederholen sich die eben beschriebenen
Vorgänge für die Relais A1 B1 D
und E1 wobei bei der sechsten Aberregung das Relais H1 das Relais ff4, bei der achten
Aberregung das Relais Hs erregt wird, welche Relais sich in entsprechende Haltekreise
legen.
Bei der neunten. Erregung des Relais H kommt wiederum eine Erregung des Relais A
und somit auch eine Erregung des Relais D zustande.
Beim neunten Abfall wird das Relais B in der schon beschriebenen Weise erregt, so daß
bei der zehnten Erregung des Relais H das Prüfrelais P1 zum zehnten Male an das
Segment 1 angeschaltet wird; gleichzeitig wird hierbei das Relais A stromlos, welches
nun wiederum eine Erregung des Relais E herbeiführt. Durch diese Erregung kommt
beim zehnten Abfall des Relais H eine Erregung des Relais P zustande über: Erde, Batterie,
Relais P1 Kontakte 108 hs, 103 hs, 97 ε,
9$h, 94ze/, Erde. Das RelaisP betätigt seine
Kontakte und führt dadurch folgende Schaltvorgänge herbei: Durch öffnen des Kontaktes
73 p wird die "Relaiskette H1 M1 Q1 O in den
Anfangszustand gebracht ebenso wie die Relais H1, H2, Hs, H\ Hs durch Öffnen des
Kontaktes logp; durch öffnen des Kontaktes
118 p kommt auch die Kette der Relais A1 B1
D1 E in die Ruhelage; außerdem wird der Haltekreis des Relais R durch den Kontakt
82^ aufgetrennt; das Relais 3 hält sich während
der kurzen Zeit der Auftrennung infolge Kurzschlusses seiner Wicklung II. Durch Schließen der Kontakte 38 r und 41 r wird der
Prüf kreis des Relais P1 für das Segment 2 vorbereitet.
Nachdem auch das Relais P beim Abfall des Relais E stromlos geworden ist, wiederholen
sich die Vorgänge in derselben Weise beim Segment 2.
Es werden wiederum zehn Stromstöße durch je fünfmaliges Prüfen der geraden und
ungeraden Schritte des Segmentes 2 ausgesandt; nach Ablauf derselben werden wiederum durch Erregung des Relais P die
Relais Ji1 bis H5 der Relaiskette aberregt.
Jetzt wird auch das Relais S1 da es durch Aufhebung des Kurzschlusses am Kontakt
81 r keine Verzögerungswirkung beim öffnen des Kontaktes 82 £ besitzt, stromlos, so daß
das Prüf relais P1 durch Schließen der Kontakte 42 j und 44ί für das Segment 3 des
Speichers 2 zur Verfügung gestellt wird. Auch beim ersten Abgreifen der ungeraden
Schritte im Segment 3 wird das Relais P1 noch nicht ansprechen, da das Relais H1
seinen Kontakt 46 h1 zwar schon geschlossen hat, aber der Schritt 1 nicht überbrückt ist.
Dies wird erst eintreten, wenn beim zweiten Ansprechen des Relais H1 also beim zweiten
Stromstoß seit Erreichen des Segmentes 3, die geraden Schritte geprüft werden und somit
ein Erregerkreis über den überbrückten
Schritte geschlossen wird. Dieser verläuft über: Erde, Kontakt 46hv, Speicher i,
Schritt 2 (Speicher 2), Kontakte 44s, 41 r, 37fr>
35 wS 34Ä, Relais P1, Batterie, Erde.
Durch Schließen des Kontaktes 32pl legt sich
das Relais P1 in einen Haltestromkreis und verhindert durch Öffnen des Kontaktes 74 p1
eine abermalige Erregung des Relais H und somit auch der gesamten Relaiskette, so daß
auch keine weiteren Wechselstromstöße in die Gesellschaftsleitung hinausgesandt werden.
Auch die Relais A1 B1 D1 E werden durch Öffnen
des Kontaktes 117^1 stromlos.
Aus der Beschreibung ersehen wir, daß beim Absuchen des Segmentes 1 zehn Stromstöße,
beim Absuchen des Segmentes 2 wiederum zehn Stromstöße und beim Absuchen des Segmentes 3 zwei Stromstöße, insgesamt
also zweiundzwanzig Stromstöße, statt der von der Teilnehmerstelle gegebenen Nummernwahl 4, 2 zur Aussendung gelangten.
Durch die zweiundzwanzig Stromstöße werden sämtliche Schrittschaltwerke um zweiundzwanzig Schritte verstellt, wobei
aber in der Stellung 22 derselben nur an der gewünschten Sprechstelle 22 die entsprechenden
Kontakte geschlossen werden, so daß der dem Kontaktarm 17 s entsprechende Kontakt
. einen Stromkreis für den Wecker W zum Anruf des Teilnehmers schließt. Beim Abheben
des Hörers tritt infolge Kontaktschlusses an den Schaltarmen, die den Armen 10s und ns entsprechen, eine Erregung des
dem Relais U2 entsprechenden Relais ein, wodurch eine Anschaltung des gewünschten Teilnehmers
herbeigeführt wird.
Durch die schon beschriebene Erregung des Relais P1 fallen weiterhin beim Öffnen des
Kontaktes 58 p1 die Relais W und W1 ab, so
daß durch Schließen der Kontakte 21 to1 und
23 to1 eine Speisung der Gesprächsverbindung
über das Stromstoßempfangsrelais A erfolgt. Wird nach Gesprächsbeendigung die Teilnehmerschleife
unterbrochen, so fällt das Relais A ab und führt nach einiger Zeit den Abfall
des Verzögerungsrelais V herbei, welches nun seinerseits auch nach einiger Zeit das stark
verzögerte Relais Z zur Aberregung bringt. Während der Zeit von der Aberregung des
Relais V bis zur Aberregung des Relais Z kommt ein Stromkreis für die Relais M und
W1 zustande über: Erde, Kontakte 602,, 61 ν,
Wicklungen I der Relais M und W1, Batterie,
Erde. Durch Schließen der Kontakte 22Zf1
und 241Vu1 bzw. 26 m und 28 m wird ein
Wechselstrom an die Gesellschaftsleitung gelegt, wodurch der Rücklauf der Schrittschaltwerke
herbeigeführt wird. Auch die Speicher ι und 2 werden auf irgendeine hier nicht
interessierende Art in ihre Ruhelage zurückgestellt.
Hätte der anrufende Teilnehmer den Speicher 1 nicht durch, vier, sondern durch
einen Stromstoß beeinflußt, so wäre ein Stromkreis für das Relais H nach der Stromstoßgabe
zustande gekommen über: Erde, : Kontakt 1382II (in einer anderen Vermittlungsstelle),
Relais H1 Zeigern (Schritt 2,
Segment4), Schaltarme des Zeigers 1, Punkte.,
Widerstand^2, Kontakte 137Φ, g2u1 Drehmagneto2
(spricht nicht an), Batterie^ Erde. Das Relais H schaltet durch Öffnen seiner
Kontakte 133χ und 135 .#■ das Relais.^ von
der anrufenden Teilnehmerstelle ab und schaltet diesen auf das Stromstoßempfangsrelais
der anderen Verkehrsrichtung (Linie II) um. Das Relais A wird über den Kontakt
149 χ erregt gehalten. Durch Schließen des
Kontaktes 148 χ wird das Relais P1 erregt
und verhindert dadurch einen Ablauf des Speichers. Durch Erregung des Stromstoßempfangsrelais
in der Linie II, welches dem Relais A entspricht, werden dieselben Vorgänge
herbeigeführt, wie dies bei Erregung des Relais A der Fall ist; nämlich einmal eine
Erregung des dem Relais V entsprechenden Relais und durch dieses eine Erregung des
dem Relais Z entsprechenden Relais, so daß das Relais H erregt gehalten wird über: Erde,
Kontakte 1502II, 139νII, 140^ Relais H
usw., wie schon bei Erregung des Relais H beschrieben.
Die weiterhin ausgesandten Stromstoßreihen beeinflussen darauf Schalteinrichtungen
in der anderen Vermittlungsstelle.
Die Auslösung erfolgt in der Weise, daß zunächst bei Stromloswerden des Stromstoßrelais
in der Linie II dieselben Vorgänge, welche auch bei Stromloswerden des Relais A
eintreten würden, sich abspielen, d. h. es wird zunächst das in der Linie II liegende dem Relais
V entsprechende Relais stromlos, so daß durch Öffnen des Kontaktes 139 τ/II das "Relais
H stromlos wird und den Haltekreis für das Relais A am Kontakt 149.3; öffnet, so daß
hierdurch die schon beschriebene Auslösung herbeigeführt wird.
Claims (5)
- Patentansprüche:!..Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesellschaftsleitung zügeordnete Umrechner durch die von einer anrufenden Anschlußstelle zur Auswahl einer Anschlußstelle der eigenen Leitung in dekadischer Gruppierung ausgesandten Nummernstromstöße eingestellt werden und zwecks Erreichung" der gewünschten Anschlußstelle Nummernstromstöße in583038Form einer einzigen Stromstoßreihe wieder abgeben.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (Relais Z) bei Aussendung einer nicht der eigenen Leitung entsprechenden Kennziffer die weitere Beeinflussung des Umrechners verhindern.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Wahl einer anderen Leitung ausgesandten Stromstoßreihen unter Umgehung des Umrechners auf die Verbindungseinrichtungen der Vermittlungsstelle einwirken.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Umrechner durch von der anrufenden Stelle ausgesandte Gleichstromstöße eingestellt wird und selbst zur Einstellung der Wähler Wechselstromstöße aussendet.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Umrechner aufzunehmenden und abzugebenden Stromstöße über beide in Reihe geschalteten Sprechadern verlaufen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES92235D DE583033C (de) | 1929-06-15 | 1929-06-15 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES92235D DE583033C (de) | 1929-06-15 | 1929-06-15 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583033C true DE583033C (de) | 1933-08-29 |
Family
ID=7517086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES92235D Expired DE583033C (de) | 1929-06-15 | 1929-06-15 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583033C (de) |
-
1929
- 1929-06-15 DE DES92235D patent/DE583033C/de not_active Expired
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