DE58188C - Anzeiger für das Kartengeben - Google Patents
Anzeiger für das KartengebenInfo
- Publication number
- DE58188C DE58188C DENDAT58188D DE58188DA DE58188C DE 58188 C DE58188 C DE 58188C DE NDAT58188 D DENDAT58188 D DE NDAT58188D DE 58188D A DE58188D A DE 58188DA DE 58188 C DE58188 C DE 58188C
- Authority
- DE
- Germany
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- lead
- stop
- sleeve
- sleeves
- indicator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/06—Card game appurtenances
- A63F1/16—Apparatus for indicating the dealer
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Das Instrument zum Anzeigen des Kartengebens besteht aus mehreren, nach Anzahl der
Spieler sternförmig um eine Achse angeordneten Hülsen. Auf derselben Achse sitzt ein
entsprechender Stern oder eine Scheibe mit Zahlen, von denen nur immer eine sichtbar
ist. Die Hülsen dienen dazu, das Blei zum Anschreiben des Spieles aufzunehmen.
Die Ordnung des Spieles wird nun dadurch aufrecht erhalten, dafs das Blei nur in die
Hülse gesteckt werden kann, die nach oben zeigt und durch eine kleine Sperrvorrichtung
so lange darin festgehalten wird, bis es durch Drehung auf einen Anschlag auftrifft, wonach
eine neue Zahl sichtbar und das Blei zum Anschreiben frei geworden ist.
α ist ein Gehäuse mit verlängertem Boden b,
auf welchem das Papier zum Aufschreiben liegt, c ist eine Achse, auf welcher sternförmig
die Hülsen d dl und d2 sitzen. In der
Zeichnung ist ein Spielordner für drei Personen gezeigt. Auf der Achse c sitzt noch
die Zahlenscheibe e und ein Sperrwerk f, damit die Achse nur immer nach einer Richtung
gedreht werden kann.
Jede Hülse hat eine Feder g, auf welcher ein Stift g] sitzt, der durch ein seitliches Loch
in die Hülse . hineinragt. Steckt man in die Hülse ein Blei, welches an entsprechender
Stelle eine Vertiefung hat, so wird der Stift gl
in dieselbe hineinschnappen und das Blei festhalten. Die Zahlenscheibe hängt nun so mit
den Hülsen zusammen, dafs, wenn eine Hülse mit dem Blei darin nach oben steht, auch
eine entsprechende Zahl sichtbar ist. Soll das Blei losgelöst werden, so dreht man es nach
rechts herum, bis es auf den Anschlag h aufstöfst. Der Anschlag h hat zugleich eine
schiefe Ebene hl, welche die Feder g und damit
den Stift gl von der Hülse d zurückdrückt
und dadurch das Blei freigiebt. Zugleich ist aber nun die folgende Zahl zum Vorschein
gekommen, welche zeigt, wer zu geben hat. Der Anschlag h mit der schiefen Ebene hλ ist
so gegen die Hülsen angebracht, dafs man die Hülsen am Anschlag vorbeidrehen kann.
Steckt aber das Blei in einer Hülse, so stöfst dies auf den Anschlag h auf und verhindert
ein Weiterdrehen. Der Anschlag giebt auch zugleich an, dafs das Blei frei ist.
Von besonderer Wichtigkeit ist die Auslösung des Bleies und das Erscheinen der
neuen Zahl in dem Augenblicke, in welchem das Blei auf den Anschlag h aufstöfst. Würde
der Anschlag h nicht vorhanden sein, so würde die neue Zahl selten richtig stehen und noch
schwieriger würde es sein, zu erkennen, ob das Blei frei ist. Durch den Anschlag h wird
das ganze System festgehalten und kann erst wieder weiter benutzt werden, wenn das Blei.
herausgezogen worden ist.
Es ist nun nicht nöthig, dafs die schiefe Ebene h ! mit dem Anschlage vereinigt ist, sondern
es kann z. B. die schiefe Ebene ebenso gut auf der Grundplatte b aufgesteckt sein und
der Anschlag in der Seitenwand des Gehäuses. Ebenso kann die Sperrung des Bleies . auf
andere Weise erfolgen. Auch kann die Zahlen-
scheibe mit der Hülsenscheibe fest verbunden sein.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Ein Anzeiger für das Kartengeben, welcher den in einer Hülse d steckenden Bleistift zum Anschreiben des Spiels erst freigiebt, wenn die den Stift haltende Feder g auf den Anschlag h aufstöfst, während er durch Verstellung der mit den Hülsen d umlaufenden Zahlenscheibe gleichzeitig anzeigt, wer das nächste Spiel zu geben hat.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58188C true DE58188C (de) |
Family
ID=332511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58188D Expired - Lifetime DE58188C (de) | Anzeiger für das Kartengeben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58188C (de) |
-
0
- DE DENDAT58188D patent/DE58188C/de not_active Expired - Lifetime
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