DE580463C - Maehdrescher mit einem fest mit dem Maehansatz verbundenen Schraegfoerderer - Google Patents

Maehdrescher mit einem fest mit dem Maehansatz verbundenen Schraegfoerderer

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Publication number
DE580463C
DE580463C DEI43319D DEI0043319D DE580463C DE 580463 C DE580463 C DE 580463C DE I43319 D DEI43319 D DE I43319D DE I0043319 D DEI0043319 D DE I0043319D DE 580463 C DE580463 C DE 580463C
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DE
Germany
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conveyor
combine harvester
frame
inclined conveyor
guide rails
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Expired
Application number
DEI43319D
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English (en)
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International Motors LLC
Original Assignee
International Harverster Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE580463C publication Critical patent/DE580463C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines
    • A01D41/14Mowing tables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. JULI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vi 580463 KLASSE 45 c GRUPPE 28
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1931 ab
ist in Anspruch genommen.
Bei Mähdreschern wird das auf den in üblicher Weise hinter dem Schneidwerk laufenden waagerechten Förderer fallende Erntegut über den sich stoppelseitig anschließenden Schrägförderer zur Dreschmaschine geleitet. Bei Mähdreschern mit nachgiebigem Fördererrahmen entstehen Schwierigkeiten, wenn dieser Schrägförderer sowohl am Rahmen des waagerechten Förderers wie auch am Dreschmaschinengehäuse starr befestigt ist. Man hat daher schon vorgeschlagen, den in die Dreschmaschine führenden Teil des Schrägförderers lose in dem Gehäuse der Dreschmaschine zu führen, so daß er den sich im Betrieb ergebenden Schwankungen des waagerechten Fördererrahmens möglichst folgen kann. Es ist jedoch nachteilig, den Schrägförderer nur auf dem Dreschergehäuse lose ruhen zu lassen, denn es muß berücksichtigt werden, daß ein solcher Förderer eine sehr große Bewegungsfreiheit haben muß. Er muß sich in einwandfreiem Mäße sowohl den Schwankungen des Fördererrahmens um seinen waagerechten Gelenkzapfen als auch den verschiedenen Schnittwinkelstellungen des Rahmens anpassen können. Die verschiedenartige Einstellung des Fördererrahmens und die Veränderlichkeit bei der Lage seiner Arbeit bedingen, daß der Schrägförderer die sich im Betrieb als notwendig erweisenden Bewegungen mitmachen muß, um die einwandfreie Förderung des Schneidgutes zur Dresch- maschine nicht zu beeinträchtigen.
Es hat sich gezeigt, daß die bisher bekannten Anordnungen des Schrägförderers diesen Notwendigkeiten nicht genügend Rechnung tragen, insbesondere, daß bei loser Lagerung des Schrägförderers auf dem Dreschergehäuse der Förderer sich von seinen Stützpunkten ganz abheben bzw. abrutschen kann, wodurch eine Unterbrechung der Getreidezufuhr zur Dreschmaschine eintritt.
Diese Nachteile zu beheben, ist Zweck der Erfindung. Diese besteht darin, daß der Schrägförderer, dessen oberes Ende gegenüber der Dreschmaschine verschiebbar und in der Fahrrichtung kippbar ist, auf beiden Seiten seines oberen Endes mit diesem gegenüber quer verschiebbaren Gleitmitteln versehen ist, welche senkrechte Führungsschienen der Dreschmaschine umfassen. Die Gleitmittel können an den Enden einer Welle befestigt sein, die an dem Schrägförderer axial verschiebbar ist, und die senkrechten Führungsschienen können
durch T-Eisen gebildet werden, während als Gleitmittel Klammern dienen können, welche die Schenkel der T-Eisen mit Spiel umfassen.
Sofern der Schrägförderer an seinem unteren Ende verhältnismäßig nahe an den waagerechten Gelenkbolzen angreift, um den der Fördererrahmen nachgiebig gelagert ist, kann diese Anordnung des Schrägförderers in einem starren Winkel zum Fördererrahmen beibehalten werden, ίο da in diesem Falle die Winkelveränderungen des Fördererrahmens infolge der nachgiebigen Lagerungen allein durch die gleitende Führung des oberen Endes des Schrägförderers ausgeglichen wird. Wird hingegen ein verhältnismäßig langer Schrägförderer benutzt, und wird dieser mit dem Fördererrahmen an einer verhältnismäßig weit vom waagerechten Gelenkzapfen liegenden Stelle verbunden, so können sich die Lageänderungen des Fördererrahmens ao in Anpassung an die Bodenunebenheiten schon in stärkerem Maße bemerkbar machen. Bei einer solchen Ausführung können daher Mittel vorgesehen werden, die es gestatten, daß sich der Schrägförderer an der Verbindungsstelle mit dem Drescher auch quer zur Maschine bewegen, sich also gegebenenfalls von der Maschine abheben kann. Es können zu diesem Zweck die Führungsbahnen, an denen der Schrägförderer geführt ist, etwas bauchig ausgebildet werden mit dem Krümmungsmittelpunkt zur Dreschmaschine hin.
Soll der Fördererrahmen nach hinten geschwenkt werden, so wird er zunächst so weit angehoben, daß der Förderer oben über die Enden der Führungsleisten hinausgehoben wird, so daß die Führungsleisten die klammerartigen Glieder freigeben und der Schrägförderer somit von der Dreschmaschine gelöst ist. Dabei kann, der Schrägförderer mit dem ganzen Fördererrahmen nach hinten geschwenkt werden. Die Lösung des Schrägförderers von den Führungsleisten kann auch dadurch bewirkt werden, daß die klammerartigen Glieder, die die Führungsleisten umfassen, von dem den Schrägförderer tragenden Rahmen gelöst werden. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Mähdreschers von der Halmseite aus, ■
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Verbindungsstelle des Schrägförderers mit dem Dreschmaschinengehäuse,
Fig. 3 eine Rückansicht des Schrägförderers mit seinem Antrieb.
Die Dreschvorrichtung des Mähdreschers hat am vorderen Ende eine seitliche Öffnung, in welche der Schrägförderer der Mähvorrichtung hineinragt. Die seitliche öffnung ist oben mit einer Decke 1 versehen und hat zu beiden Seiten senkrecht angeordnete, zweckmäßig T-förmig ausgebildete Führungsleisten 2. Am stoppelseitigen Ende des über Walzen 8 geführten waagerechten Förderers 9 der Mähvorrichtung schließt sich der Schrägförderer an, dessen Rahmen mit dem Rahmen des Förderers einen bestimmten Winkel bildet und starr verbunden ist. Der Schrägförderer besteht in üblicher Weise aus zwei endlosen Tüchern 4, 5, die in einem Rahmen 3 angeordnet sind. Da der den Schrägförderer tragende Rahmen 3 mit dem waagerechten Fördererrahmen starr verbunden ist, behalten die beiden Förderer 4 und 5 stets ihre Stellung zueinander. Das obere Ende des Rahmens wird durch eine Querwelle 6, an deren Enden klammerartige Glieder 7 befestigt sind, an den Führungsleisten 2 geführt. Diese Führung ermöglicht ein seitliches Kippen des Schrägförderers, weil die Glieder 7 die Führungsleisten 2 mit Spiel umfassen. Beim Kippen des Schrägförderers verschiebt sich die Welle 6 seitlich, oder die Klammern verschieben sich auf der Welle 6. Im allgemeinen dürfte es ausreichend sein, den Gliedern ein so großes Spiel auf den Führungsleisten zu geben, daß das seitliche Verschieben ohne ein Verschieben der Welle 6 oder der Glieder 7 auf der Welle 6 möglich ist. Das vom Messer geschnittene und auf das waagerecht umlaufende Fördertuch 9 fallende Schneidgut wird in üblicher Weise dem Schrägförderer zugeführt, der es zwischen seinen endlosen Fördertüchern 4, 5 nach oben führt und der Dreschvorrichtung zuführt. Der Antrieb des Fördertuches erfolgt in üblicher Weise von dem vorn auf dem Fahrgestell angebrachten Motor, von dem aus die Kraft auf die Welle 10 übertragen wird, welche sowohl das Schneidwerk antreibt als auch ein auf dieser Welle aufgekeiltes Zahnrad 11 (s. Fig. 3), das seinerseits die Kette 12 antreibt, die über das Kettenrad 13 auf der Welle 14 den unteren Förderer 5 antreibt, dann über ein größeres Zahnrad 15 läuft, welches auf einer die Haspel antreibenden Welle aufgesetzt ist, dann weiterhin über ein Zahnrad 16 auf einer Welle 17 läuft, von dem aus der obere Förderer 4 angetrieben wird. Schließlich läuft diese Kette noch über das Zahnrad 18 auf der Welle 19, welche das waagerecht umlaufende Förderband 9 antreibt. Dieser Antrieb ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Während der Arbeit kann der waagerechte Fördererrahmen, da er um einen waagerechten Zapfen schwenkbar ist, sich den Bodenunebenheiten anpassen. Der Schrägförderer kann diese Bewegungen mitmachen, da er mittels seiner Glieder 7 an den Führungsleisten 2 auf und ab gleiten kann. Auch kann jede gewünschte Schnitthöhe eingestellt werden, wobei das seitliche Kippen des Fördererrahmens und somit des Schrägförderers sich nicht nachteilig auswirkt, da auch das obere Ende des Schrägförde-■ers infolge seiner eigenartigen Anordnung an
den Führungsleisten dieser Kippbewegung folgen kann.
Soll der Fördererrahmen nach hinten geschwenkt werden, so muß zunächst der den Schrägförderer tragende Rahmen 3 so weit angehoben werden, daß die klammerartigen Glieder 7 von den Führungsleisten 2 freigegeben werden. Dann kann die gesamte Plattform nach hinten geschwenkt werden. Gegebenenfalls kann der Schrägförderer auch in anderer Weise von den Führungsleisten 2 freigemacht werden, beispielsweise dadurch, daß die klammerartigen Glieder 7 von dem den Schrägförderer tragenden Rahmen 3 bzw. von der Welle 6 gelöst werden.
. Weiterhin können diese Führungsleisten 2 mit einem zur Dreschmaschine hin verlegten Krümmungsmittelpunkt nach außen gebogen werden. Im allgemeinen dürfte sich dieses jedoch erübrigen, da die senkrechten Führungsleisten dem Schrägförderer in ausreichendem Maße das Auf- und Abwärtsgleiten und das seitliche Verkippen bzw. Verstellen gestatten.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mähdrescher mit einem fest mit dem Mähansatz verbundenen Schrägförderer, dessen oberes Ende gegenüber der Dreschmaschine verschiebbar und in der Fahrrichtung kippbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des oberen Endes des Schrägförderers gegenüber diesem quer verschiebbare Gleitmittel (7) angebracht sind, welche senkrechte Führungsschienen (2) der Dreschmaschine umfassen.
2. Mähdrescher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitmittel (7) an den Enden einer Welle (6) befestigt sind, die an dem Schrägförderer axial verschiebbar ist.
3. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Führungsschienen durch T-Eisen gebildet und als Gleitmittel Klammern verwendet sind, welche die Schenkel der T-Eisen mit Spiel umfassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI43319D 1931-06-22 1931-12-23 Maehdrescher mit einem fest mit dem Maehansatz verbundenen Schraegfoerderer Expired DE580463C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US580463XA 1931-06-22 1931-06-22

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DE580463C true DE580463C (de) 1933-07-11

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ID=22014328

Family Applications (1)

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DEI43319D Expired DE580463C (de) 1931-06-22 1931-12-23 Maehdrescher mit einem fest mit dem Maehansatz verbundenen Schraegfoerderer

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