DE580403C - Gabelfahrgestell fuer Flugzeuge - Google Patents
Gabelfahrgestell fuer FlugzeugeInfo
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- DE580403C DE580403C DEF72768D DEF0072768D DE580403C DE 580403 C DE580403 C DE 580403C DE F72768 D DEF72768 D DE F72768D DE F0072768 D DEF0072768 D DE F0072768D DE 580403 C DE580403 C DE 580403C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C25/00—Alighting gear
- B64C25/02—Undercarriages
- B64C25/06—Undercarriages fixed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Die Gabelfahrgestelle der Flugzeuge weisen gegenüber den Achsfahrgestellen erhebliche
Vorteile auf. Sie sind baulich und aerodynamisch günstiger, weil sie einfacher und
leichter sind und sich beim Fluge ein geringerer Luftwiderstand ergibt. Die bekannten
Gabelfahrgestelle besitzen jedoch beachtliche Mängel, deren Beseitigung der Zweck der
Erfindung ist.
to Die Gabelfahrgestelle bestehen aus je drei Hauptteilen auf jeder Seite der Längsmittelebene des Flugzeuges: aus einer im wesentlichen
senkrecht angeordneten Vordergabel, einer stark geneigten Hintergabel und einer an der Hintergabel starr befestigten Seitenstrebe.
Bei den bekannten Fahrgestellen dieser Art sind die Hintergabel und die Seitenstrebe
an zwei parallelen Bolzen oder Zapfen, also an getrennten Achsen, befestigt. Um die erforderliche Nachgiebigkeit zu erzielen,
war es notwendig, eine Kugelkupplung einzuschalten. Die Wirkung dieses Hilfsmittels
wird jedoch dadurch vereitelt oder herabgesetzt, daß einerseits die Hintergabel und die
Seitenstrebe starr miteinander verbunden und anderseits die Gabeln selbst durch eine Strebe
gegeneinander abgestützt sind. Diese Gabelgestelle sind daher in der Fahrrichtung ungenügend
nachgiebig und besitzen ferner in der Querrichtung eine nur geringe Widerstandsfähigkeit.
Demgegenüber verbindet die Erfindung die Gabelenden durch eine gemeinsame Achse,
nämlich durch die verlängerte Radachse. Die Mittelachsen der Enden beider Gabeln fallen
also zusammen, und zwar in die Radachse hinein. Zugleich ist die mit ihrem unteren
Ende an der Hintergabel starr befestigte Strebe an ihrem oberen Ende um einen Bolzen
oder Zapfen drehbar, dessen Achse mit der des Drehbolzens für das obere Ende der
Hintergabel zusammenfällt, wobei die gemeinsame Achse dieser beiden Gelenke parallel
zur gemeinsamen Rad- und Gabelendenachse liegt.
Beim Erfmdungsgegenstande ist die Federung in keiner Weise behindert und daher die
Nachgiebigkeit in der Fahrrichtung eine überaus günstige. Ferner ist keiner der Bauteile des
Fahrgestelles auf Biegung beansprucht, und die Querstabilität ist eine sehr große. Zugleich
ergibt sich infolge der sehr günstigen Anordnung der Bauteile auch noch ein verminderter
Luftwiderstand beim Fluge.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
Die Vordergabel 1 wird im wesentlichen senkrecht angeordnet. An ihrem Stiel oder
Schaft ist ein geeigneter Stoßdämpfer 2 von beliebiger passender Bauart angebracht, dessen
oberes Ende mit dem Flugzeugkörper derart gelenkig verbunden ist, daß seine Schwingungsebene in die Mittelebene des
Laufrades fällt. Hinter der Vordergabel 1 liegt in stark schräger Anordnung die Hin-
Claims (1)
- tergabel3) und an deren inneres Gabelende schließt sich die Strebe 4 an, die mit der Gabel 3 starr verbunden ist.In der Zeichnung ist das Laufrad durch einen gestrichelten Kreis und die Radachse durch eine strichpunktierte Linie y-y angedeutet. Die Radachse trägt erfindungsgemäß gleichzeitig die Enden beider Gabeln 1 und 3 drehbar. Zugleich sind die am Fahrzeugkörper gelagerten Drehbolzen für das Oberende der Hintergabel 3 und für das Oberende der Seitenstrebe 4 auf einer gemeinsamen, durch' die strichpunktierte Linie x-x angedeuteten Mittelachse angeordnet.Mit diesen sehr einfachen Hilfsmitteln hat die Erfindung erreicht, daß das'Gabelgestell in der Fahrrichtung eine außerordentlji|ch hohe Nachgiebigkeit aufweist. Wenn ein Stoß die Federung 2 zusammendrückt, geben alle Teile 1, 3, 4 mit einer widerstandsfreien Schwingung um die Achse x-x unter entsprechender Verlagerung der Achse y-y nach. Aus der Anordnung der Seitenstrebe 4 ist ohne weiteres erkennbar, daß das neue Gabelgestell außerdem eine große Querstabilität besitzt.1'ATIiNTANSL1EUCH :GabelfahrgesteE für Flugzeuge mit einer im wesentlichen senkrechten Vordergabel, einer geneigten Hintergabel und einer seitlichen Gegenstrebe, die starr an der Hintergabel befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Gabeln durch Zapfen miteinander verbunden sind, während die Hintergabel und die Strebe vermittels auf der gleichen zur Drehungsachse des Rades parallelen Achse liegenden Zapfen mit dem Flugzeugkörper verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF72768D DE580403C (de) | 1932-02-13 | 1932-02-13 | Gabelfahrgestell fuer Flugzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF72768D DE580403C (de) | 1932-02-13 | 1932-02-13 | Gabelfahrgestell fuer Flugzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE580403C true DE580403C (de) | 1933-07-10 |
Family
ID=7111880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF72768D Expired DE580403C (de) | 1932-02-13 | 1932-02-13 | Gabelfahrgestell fuer Flugzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE580403C (de) |
-
1932
- 1932-02-13 DE DEF72768D patent/DE580403C/de not_active Expired
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