DE578024C - Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung und Abgabe von mit Gas impraegnierter Fluessigkeit - Google Patents
Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung und Abgabe von mit Gas impraegnierter FluessigkeitInfo
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Classifications
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Description
- Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung und Abgabe von mit Gas imprägnierter Flüssigkeit Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zur kontinuierlichen Herstellung und Abgabe von mit Gas imprägnierter Flüssigkeit mit einem Imprägnierungsbehälter und einem mit diesem verbundenen Meß- und Ausschankgefäß, in welchem eine auf der einen Seite durch die frische Flüssigkeit, auf der anderen Seite durch die imprägnierte Flüssigkeit beaufschlagte bewegliche Wand angeordnet ist.
- Bekannte Vorrichtungen dieser Art verwenden einen Differentialkolben. Ein solcher bringt den Nachteil mit sich, daß die von ihm bei gleich großen Hüben geförderten Flüssigkeitsmengen ungleich sind und daher Gasverluste aus dem Ausschankgefäß nicht vermieden werden können. Ferner verlangt der Differentialkolben die Anordnung einer Durchbrechung in der Behälterwand, um eine Stopfbüchse anordnen zu können, in der der Kolbenteil geringeren Durchmessers geführt ist. Jede Durchbruchsstelle des den Kolben enthaltenden Behälters ist aber stets die Ursache von Undichtigkeiten. Infolgedessen verlangen bekannte Einrichtungen ein sachkundiges Bedienungspersonal für die Nachdichtung. An solchem Personal fehlt es z. B. in Restaurationsbetrieben. Berücksichtigt man aber, daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung außer für Restaurationsbetriebe auch für andere, z. B. chemische Unternehmungen in Frage kommt, so erkennt man hieraus, wie notwendig es ist, den Anlaß zur Entstehung von Undichtigkeiten zu vermeiden. Man denke z. B. an die Imprägnierung von Flüssigkeiten mit für den menschlichen Organismus schädlichen Gasen. Auch ätzende Flüssigkeiten müssen mit Sicherheit in der Vorrichtung zurückgehalten werden können.
- Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung der erwähnten Art, die sich vom Bekannten dadurch unterscheidet, daß das Meß-und Ausschankgefäß als geschlossener, d. h. stopfbuchsenloser Behälter ausgebildet ist und die bewegliche Wand auf beiden Seiten in hydraulischer Beziehung gleich große Beaufschlagungsflächen aufweist. Infolge der Vermeidung von Differentialkolben ist bei jedem Kolbenhube die Menge der zugeführten Frischflüssigkeit gleich der Menge der abgeführten imprägnierten Flüssigkeit, und es wird sowohl das Auftreten von Gasverlusten als auch das Auftreten von Flüssigkeitsverlusten vollkommen vermieden.
- Die im Meß- und Ausschankgefäß bewegliche Wand wird, sofern das Gefäß stehend angeordnet ist, zweckmäßig als verschiebbarer Fallkolben ausgebildet. Dieser Kolben wird während der einen Betriebsphase durch den Druck der zuströmenden frischen Flüssigkeit gehoben und leistet durch die auf diese Weise in ihm aufgespeicherte Energie bei der zweiten Betriebsphase die zum Übertreiben der frischen Flüssigkeit in den Imprägnierungsbehälter nötige Arbeit. Bei liegend angeordnetem Meß-und Ausschankgefäß oder wenn die Benutzung eines Schwerkolbens aus-irgendeinem Grunde nicht erwünscht sein sollte, kann die bewegliche Wand auch unter die Kraftwirkung einer Feder gebracht werden. Anstatt einen Kolben als bewegliche Wand zu verwenden, können auch andere druckbetätigte Steuerorgane bekannter Art Benutzung finden.
- Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. 1 und 2 eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in senkrechtem Schnitt bei zwej verschiedenen Stellungen der Steuerorgane.
- I ist das Imprägnierungsgefäß, das durch zwei Siebböden 2, 3 in drei Abteilungen ge teilt ist. Die mittlere Abteilung ist mit der Hauptmenge der mit Gas weitgehend anzureichernden Flüssigkeit gefüllt, die beiden äußeren Abteilungen sind mit einem Verteilungskörper 4 in Form eines Großoberflächenkörpers (Meerschaum, Bimsstein o. dgl.) angefüllt. Durch eine im Boden des Behälters I mündende Leitung 5 tritt komprimiertes Gas, z. B. Kohlensäure, in die unterste Abteilung ein, durch eine zweite Bodenleitung 6 kann die mit Gas weitgehend angereicherte Flüssigkeit austreten, durch eine in der Decke des Behälters I mündende Leitung 7 frische Flüssigkeit, z. B. Wasser aus der Wasserleitung oder aus einer von einer nicht gezeichneten Pumpe ausgehenden Leitung 8, zugeführt werden. Die Leitung 6 ist durch ein Zweigrohr 9 mit der Decke, die Leitung 7 durch ein Zweigrohr 10 mit dem Boden eines Zylìnders II verbunden, in dem ein schwerer Fallkolben 12 sich verschieben kann. Vor dem Zweigrohr g ist in die Leitung 6 ein Hahn I3, vor dem Zweigrohr IO in die Leitung 7 ein Rückschlagventil 14 eingefügt. Jenseits des Zweigrohres g liegt in der Leitung 6 ein zweiter Hahn 15, jenseits des Zweigrohres IO in dem Druckrohr 7 ein zweites Rückschlagventil I6.
- In dem Behälter 1 wird die vorhandene Flüssigkeit mit Gas imprägniert, das aus der Leitung 5 frei zuströmen kann. Die Verteilungskörper in den Endabteilen des Behälters 1 sorgen dabei für eine kräftige Durchmischung von Gas und Flüssigkeit unter Schaffung einer außerordentlich großen Berührungsfläche.
- Soll imprägnierte Flüssigkeit dem Behälter I entnommen werden, so wird der Hahn 13 geöffnet. Dieses hat zur Folge, daß sich der Druck des Imprägnierungsbehälters auf die obere Seite des Kolbens 12 und mittelbar auch auf die untere Kolbenseite fortpflånzt. Infolge seiner Schwere senkt sich nunmehr der Kolben und drückt unter Öffnung des Rückschlag- -ventils 14 die Flüssigkeit unter dem Kolben durch die Leitung 7 in den Behälter 1. Das Rückschlagventil I6 bleibt geschlossen, da der Druck in dem Behälter 1 größer gehalten wird als der NVasserleitungsdmck in der Leitung 8.
- Gleichzeitig füllt sich der Raum über dem Kolben mit imprägnierter Flüssigkeit.
- Der Raum über dem Kolben 12 in dem Zylinder II ist nun mit einer abgemessenen Menge von mit Gas angereicherter Flüssigkeit gefüllt. Wird jetzt der Hahn 13 geschlossen und der Hahn 15 geöffnet (Abb. 2), so schließt sich das Ventil I4, und unter dem Druck der Wasserleitung oder Pumpe öffnet sich das Ventil 16. Durch den Druck des durch Leitung einströmenden Wassers wird der Kolben nach oben getrieben und die über ihm befindliche Flüssigkeit aus dem Zylinder II durch den Hahn 15 zur Zapfstelle gedrückt; dabei füllt sich der Raum unter dem Kolben 12 wieder mit frischem Wasser. Nach Entnahme der im Zylinder enthaltenen imprägnierten Flüssigkeit steht also der Kolben 12 wieder im oberen Teil des Zylinders II über einer Menge frischen Wassers, die der Menge der abgezapften imprägnierten Flüssigkeit entspricht. Wird jetzt der Hahn 15 geschlossen und der Hahn 13 geöffnet, so tritt unter dem Druck des Gases im Behälter 1 wieder imprägnierte Flüssigkeit durch die Leitung 6, 9 über den Kolben I2 in den Zylinder II und gleichzeitig die frische Flüssigkeit unter dem Kolben durch die Leitung 7 in den Imprägnierungsbehälter I.
- Es bedarf also zum Abzapfen einer abgemessenen Menge imprägnierter Flüssigkeit und zum Nachfüllen des Imprägnierungsbehälters nur der abwechselnden Betätigung der Hähne I3 und I5.
- Infolge der vorliegenden Anordnung wird aus dem Behälter I immer nur reine gashaltige Flüssigkeit in den Zylinder II übergeführt, ohne daß das Gas sich in letzterem ausbreiten kann.
- Bei der Öffnung des Hahnes 15 wird ebenfalls nur gashaltige Flüssigkeit unter gelindem Druck des nach oben getriebenen Kolbens entnommen.
- Hierdurch wird vermieden, daß die sonst einer starken Expansion ausgesetzte Flüssigkeit die in ihr gebundenen Gase in zu reichlichem Maße verliert, und erreicht, daß eine wirklich reichlich gashaltige Flüssigkeit in offene Gefäße abgefüllt werden kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRCHE: I. Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung und Abgabe von mit Gas imprägnierter Flüssigkeit mit einem Imprägnierungsbehälter und einem mit diesem verbundenen Meß- und Ausschankgefäß, in welchem eine auf der einen Seite durch die frische Flüssigkeit, auf der anderen Seite durch die imprägnierte Flüssigkeit beaufschlagte bewegliche Wand angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Meß- und Ausschankgefäß als geschlossener, d. h. stopfbuchsenloser Behälter ausgebildet ist und die bewegliche Wand auf beiden Seiten in hydraulischer Beziehung gleich große Beaufschlagungsflächen aufweist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand als ein in einem stehenden Zylinder (11) verschiebbarer Fallkolben (I2) ausgebildet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand unter Federkraft steht.
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