DE565304C - Vorrichtung zum Umfuellen von fluessigem Brennstoff - Google Patents

Vorrichtung zum Umfuellen von fluessigem Brennstoff

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DE565304C
DE565304C DEW85913D DEW0085913D DE565304C DE 565304 C DE565304 C DE 565304C DE W85913 D DEW85913 D DE W85913D DE W0085913 D DEW0085913 D DE W0085913D DE 565304 C DE565304 C DE 565304C
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transferring liquid
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/005Spouts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umfüllen von flüssigem Brennstoff Es bestehen Umfüllvorrichtungen, welche ein an den zu entleerenden Behälter anschraubbares Verbindungsstück darstellen, in welchem durch Federdruck verschlossen gehaltene Ventile untergebracht sind, welche beim Anpressen der mit einem Anschlag versehenen Mündung eines zu füllenden Behälters sich nacheinander öffnen und so das Ausfließen der Flüssigkeit aus dem ersten Behälter ermöglichen. Solcher Art ist die den Gegenstand, der Erfindung bildende Umfülleinrichtung. Gegenüber dem Bekannten bringt sie den Vorteil, daß die Gefäße, zwischen denen umgefüllt wird, während des Umfüllens nach außen praktisch vollständig abgeschlossen sind und die Vorrichtung dennoch einen raschen Durchfluß ermöglicht, indem ein besonderer Weg geöffnet wird, auf dem die Luft aus dem sich anfüllenden Behälter entweichen und in den sich leerenden eindringen kann. Da also die Flüssigkeit mit der Außenluft nicht in Berührung kommt, eignet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung insbesondere zum Umfüllen von flüssigen Brennstoffen und anderen feuergefährlichen Flüssigkeiten. Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, daß das eine der im Verbindungsstück untergebrachten Ventile, das in ein an sich bekanntes, fast bis zum Boden, also bei nach unten gerichteter Spundöffnung des zu leerenden Behälters in dessen Luftraum reichendes Rohr ausmündet, gegenüber dem Hauptventil so angeordnet ist, daß es vor diesem letzteren gegen den Anschlag stößt und sich öffnet, während das Hauptventil erst geöffnet wird, nachdem das Zusatzventil einen freien Weg durchlaufen hat. Auf diese Weise wird erreicht, daß Flüssigkeit, welche sich im genannten Rohr befinden könnte, ausfließt, bevor der eigentliche Umfüllvorgang einsetzt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstand des.
  • Fig. i ist ein axialer Vertikalschnitt, Fig. 2 ein Schnitt nach II-II der Fig. i.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist r der Halsansatz für den zu entleerenden nicht dargestellten Behälter, auf diesen aufschraubbar mittels des Gewindes 2. Der Hals i paßt in einen Hals g des zu füllenden Behälters q.. Das Hauptventil 5 ruht verschiebbar im Hals i und trägt zu diesem Zweck vier geradlinige Führungsleisten 6 mit dazwischenliegenden Öffnungen 7 zum Durchlassen der Flüssigkeit. Dieses Ventil s ist der Wirkung einer Feder 8 unterworfen, welche es fortwährend gegen seinen Sitz io zu drücken sucht. Einerseits drückt diese Feder 8 gegen einen Absatz i i des Ventils, andererseits gegen einen ringförmigen Anschlag i2, der sich an einem in den Hals i an der Stelle 14 eingeschraubten Stück 13 befindet.
  • Dieses Stück 13 zeigt im weiteren runde Löcher 15 für den Durchlaß der Flüssigkeit. Das Hauptventil 5 ist mit einem Rohr 16 versehen, -,welches fast bis auf den Boden des zu entleerenden Behälters reicht und in eine Kammer 17 des Ventils 5 einmündet. Diese Kammer 17 wird von einem zusätzlichen Ventil 18 verschlossen, «-elches in der Mitte des Hauptventils 5 liegt und in -einer in den Hohlraum 17 eingeschraubten Hülse ig gleitet. Das Ventil 18 weist eine außerhalb des Halses i ausmündende axiale Durchbohrung auf, `welche -,während der Öffnungsstellung des Ventils durch Öffnungen 2i mit dem Rohr 16 in Verbindung stehen kann. Eine Feder 22, welche sich gegen einen Absatz 23 des Ventils 5 legt, drückt das Ventil 18 fortwährend nieder, wie es in Fig. i gezeigt ist.
  • Die beiden Ventile wirken mit ihren unteren Enden mit einem sich im Hals 3 befindenden Anschlag zusammen, welcher durch den Mittelteil eines Kreuzringes 2d. gebildet wird. Will man Flüssigkeit von einem Behälter in einen anderen umgießen, so genügt es, den Hals i des zu entleerenden Behälters in den Stab 3 des zu füllendem einzupassen und dann auf den zu entleerenden Behälter einen Druck auszuüben. Drückt man leicht auf diesen letzteren. so dringt das Ventil iS nach Überwindung seines Federdruckes in die Kammer 17 ein, wodurch die Öffnung 2o mit dem Rohr 16 durch Vermittlung der Löcher 21 in durchgehende Verbindung gerät; die in diesem Rohr enthaltene Flüssigkeit kann nun entweichen. Durch einen weiteren Druck schiebt man das Ventil s von unten nach oben, was die durchgehende Verbindung vom zu entleerenden zum zu füllenden Behälter unmittelbar durch die Halsansätze herstellt. Das Rohr 16 gestattet nun der Luft Ein- und Austritt in dem Maße, wie der Brennstoff entweicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Umfüllen von flüssigem Brennstoff in nach außen abgeschlossene Behälter, bestehend aus einem an den zu leerenden Behälter anschraubbaren Verbindungsstück mit einem Haupt- und einem Zusatzventil und einem in der Mündung des zu füllenden Behälters angeordneten Anschlagstück, das beim Gegeneinanderdrücken der beiden Behälter die beiden Ventile öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzventil (25), das in an sich bekannter Weise in ein fast bis' zum Boden des zu leerenden Behälters reichendes Rohr ausmündet, gegenüber dem Hauptventil (5) so angeordnet ist, daß es: vor diesem letzteren gegen den Anschlag (24) stößt und sich öffnet.
DEW85913D 1930-05-12 1931-05-12 Vorrichtung zum Umfuellen von fluessigem Brennstoff Expired DE565304C (de)

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