DE584259C - OElkanne - Google Patents

OElkanne

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DE584259C
DE584259C DEA61540D DEA0061540D DE584259C DE 584259 C DE584259 C DE 584259C DE A61540 D DEA61540 D DE A61540D DE A0061540 D DEA0061540 D DE A0061540D DE 584259 C DE584259 C DE 584259C
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Germany
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oil
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closure
cleaning
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/02Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
    • F16N3/04Oil cans; Oil syringes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Ölkanne Die Erfindung betrifft eine Ölkanne, deren Betätigung mit nur einer Hand erfolgt, die sich nach der Benutzung selbsttätig wieder schließt und die insbesondere zum Fetten und Reinigen von Gewehren usw. dienen soll.
  • Es sind bereits Ölkannen bekanntgeworden, die sich mit nur einer Hand öffnen lassen und nach der Benutzung wieder selbsttätig schließen, auch solche dieser Art, bei denen an der Auslauftülle ein Ventil angeordnet ist, das mit einem auf der Tülle geführten Schieber verbunden ist.
  • Diese bekannten Ölkannen eignen sich aber nicht zum Fetten und Reinigen von Gewehren, da sie sich wegen ihrer Bauart nicht so leicht und bequem verpacken lassen und ihre Ausflußöffnung sich leicht verstopft.
  • Demgegenüber wird die Erfindung darin gesehen, daß das obere Ende der zylindrisch geformten Kanne als ein nach außen geschlossener Kopf gestaltet ist, der zusammen mit einem den oberen Flaschenhals umgebenden und unter Federdruck stehenden Schieber als Ventil ausgebildet ist und seitliche, zu den Ventilflächen führende Durchbohrungen besitzt. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die Ölkanne nach außen für gewöhnlich stets geschlossen ist, ihr Öffnen sich aber trotzdem leicht mit nur einer Hand erreichen läßt, und die Kanne sich nach der Benutzung wieder selbsttätig schließt. Ein Verstopfen der Ausflußöffnung ist daher bei der Ölkanne nach der Erfindung nicht möglich, selbst wenn die Ölkanne in den Sand u. dgl. fällt. Dieser Vorteil ist aber besonders wichtig für Ölkannen, die von Jägern usw. draußen in Flur und Feld zum Reinigen und Fetten ihrer Gewehre benutzt werden sollen und bei denen die Möglichkeit natürlich besteht, daß sie leicht mal in den Schmutz o. dgl. fallen: In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt. Die Abbildung zeigt einen Längsschnitt durch die Kanne.
  • a ist der unten offene Behälter für die Flüssigkeit (Öl o. dgl.), der zu einer dünnen Röhre b ausgebildet ist, die oben durch einen Kopf c verschlossen ist, in dessen kegelförmig gestaltetem Teil mehrere Durchbohrungen d angebracht sind. Um die Röhre b ist ein hohler, verschiebbarer Körper g vorgesehen, der oben in gleiclier Weise wie der obere Teil der Röhre b kegelförmig so ausgebildet ist, daß er als Abschlug für die Kanäle d dient. Durch eine zwischen dem Körper g und der Röhre b angebrachte _ Feder f wird für gewöhnlich ein dichter Verschluß der Kanäle d und damit der Ölkanne erreicht. Am unteren Ende besitzt der hohle Körper einen Ansatz h. Der Ölbehälter a hat am Boden einen abschraubbaren Verschluß i, der an den Seiten Lufteinlaßöffnungen k besitzt. Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, hat der abschraubbare Verschluß einen verschiebbaren Boden 1, an dem eine Spindel m befestigt ist, die oben als Ventilkegel ausgebildet ist. In der Höhe des Ventilkegels besitzt der abschraubbare Verschluß i eine Wand o, die mit einem Ventilsitz versehen ist. Zwischen der festen Wand o und dem beweglichen Boden 1 ist eine Spiralfeder P angeordnet, die für gewöhnlich den Ventilkegel gegen den Ventilsitz drückt und damit die Kanne verschlossen hält. Oberhalb der festen Wand o ist im Innern des Verschlusses ein Dichtungsring n vorgesehen.
  • Auf diese Weise ist die Füllschraube zugleich als Lufteinlaßventil ausgebildet und damit die Bauart der Ölkanne bedeutend vereinfacht.
  • Die Benutzung der Ölkanne geschieht nun wie folgt: Das Füllen der Ölkanne erfolgt nach Abschrauben der Füllschraube, d. h. des unteren Verschlusses. Soll mit der so gefüllten Ölkanne der zum Reinigen des Gewehrlaufes zu benutzendeWergpfropfen des Putzstockes mitÖl getränkt werden, so legt man, während der Wergpfropfen mit der linken Hand gehalten wird, zwei Finger der rechten Hand um den Schieberg gegen den Ansatz h und die Spitze des Daumens gegen den beweglichen Boden l der Kanne. Der Kopf c wird abwärts geneigt und an den zu fettenden Gegenstand gebracht. Drückt man mit dem Daumen gegen den Boden l und zieht zugleich mit den beiden Fingern den Schieber g zurück, so öffnet sich das Ventil, so daß Luft von außen in das Innere der Flasche strömen kann; zugleich öffnen sich die Kanäle d, so daß das Öl über das mit der anderen Hand gehaltene Werg gestrichen werden kann. Sobald man mit dem Drücken und Ziehen mittels der Finger nachläßt oder die Kanne fortlegt, ist die Kanne ohne weiteres fest geschlossen.
  • Man braucht daher bei der neuen Kanne nicht mehr daragf zu achten, ob die Kanne senkrecht steht oder ob der Verschluß auch gutverschlossen ist.
  • Statt aus mehreren Teilen kann die Ölkanne auch aus einem Stück hergestellt werden. Ebenso kann der Verschlußdeckel statt durch Gewinde durch irgendeine andere Befestigungsart, z. B. Bajonettverschluß, mit dem Behälter verbunden werden. Durch ein mehr oder weniger weites Öffnen und Schließen der Ventile kann der Abfluß der Flüssigkeit beliebig geregelt werden. An Stelle der festen Ventilkegel können auch andere Dichtungen, wie z. B. Leder, Vulkanfieber u. dgl., verwendet werden.
  • Da der Kopf c und der Rand derFüllschraube i vor dem Schieber g bzw. dem Boden l vorstehen, bietet diese Ölkanne Sicherheit dafür, daß ein zufälliges Öffnen der Ventile durch Erschütterungen oder durch das eigene Gewicht der Ölkanne nicht erfolgen kann.
  • Da bei der neuen Ölkanne das Ausströmventil für die Flüssigkeit und das Lufteinlaßventil nicht durch ein Gestänge fest miteinander verbunden sind, sondern örtlich vollkommen voneinander getrennt sind, so bleiben die Ventile unbeeinflußt von Temperaturschwankungen, und es wird stets ein sicherer Verschluß der' Ventile ohne weiteres gewährleistet.
  • Ein Vorteil der neuen Ölkanne besteht auch noch darin, daß sie sich wegen ihrer zylindrischen Form leicht verpacken läßt und daß ihre Herstellung, weil sie nur aus wenigen und dauerhaften Teileji besteht, billig ist, was für solche Ölkannen besonders wichtig ist. Die Kanne kann aus Blech, Messing oder sonst geeignetem Material hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Ölkanne, insbesondere zum Reinigen und Fetten von Gewehren, mit an der Ausflußöffnung befindlichem Verschluß, der durch eine auf der Auslauftülle geführte Muffe entgegen dem Druck einer Feder geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerungsöffnung seitlich liegt und die Muffe als Verschlußmittel dient.
DEA61540D 1931-04-15 1931-04-15 OElkanne Expired DE584259C (de)

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DEA61540D DE584259C (de) 1931-04-15 1931-04-15 OElkanne

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DEA61540D DE584259C (de) 1931-04-15 1931-04-15 OElkanne

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DE584259C true DE584259C (de) 1933-09-16

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DEA61540D Expired DE584259C (de) 1931-04-15 1931-04-15 OElkanne

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