DE70313C - Ventil- oder Hahnkegel aus Metallblech - Google Patents

Ventil- oder Hahnkegel aus Metallblech

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Publication number
DE70313C
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DE
Germany
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cone
arrangement
sheet metal
valve
sleeve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70313D
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English (en)
Original Assignee
R. MARSH in Neu • Braunschweig und CH. ST. UPTON in New-York, 42 Park Place
Publication of DE70313C publication Critical patent/DE70313C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/04Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer
    • B67D3/047Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer with a closing element having a rotational movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Ventil- oder Hahnkegel aus Metaliblech.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. September 1892 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein hahnartiger Verschlufs, der aber nicht in der gebräuchlichen Weise, sondern aus Mgtall-J)i^ch.„dj^ch_^ehea,^3ianzen oder Drücken hergestellt ist. Hierdurch wird eine einfache, dauerhafte Ventilverbindung für Gas, Dampf und Flüssigkeiten geschaffen.
Die konische Grundform des neuen Kükens oder Spundes sichert ein allmäliges Einschleifen und grofse Dauerhaftigkeit.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Durchschnitt durch eine mit diesem Ventil ausgestattete Kanne; Fig. 2 ist die obere Ansicht der in Fig. ι dargestellten Ansicht, während Fig. 3 eine veränderte Ausführungsform darstellt; Fig. 4 zeigt eine Abänderung in der Ausführung der das Ventil umgebenden Hülle, und ebenso zeigen die Fig. 5 bis 7 weitere Abänderungen.
dargestellten
Bei der in den Fig. 1 und 2
Ausführung ist der Verschlufs durch zwei konische Hohlkörper gebildet, die mit dicht passenden Seitenwänden ausgestattet sind. Der in die Kanne oder den .Behälter eingesetzte Konus A ist aus Metallblech gebildet und durch den Boden F unten verschlossen, während er oben offen ist. Der diesen Konus A umgebende Konus B ist mit einer Durchlafsöffnung a versehen, während Konus A eine dieser entsprechende Oeffnung aL besitzt. Den Oeffnungen α bezw. a1 gegenüber sind ferner die Oeffnungen bb1 vorgesehen.
Der innen liegende Konus ist becherförmig am oberen Rande erweitert und mit einer Schnauze versehen, um die Flüssigkeit aus der Kanne bequem ausgiefsen zu können, wobei eine einfache Drehung dieses Konus genügt, um die Kanne zu öffnen oder zu verschliefsen.
Soll die Kanne neu gefüllt werden, so nimmt man den Konus A aus dem Konus B heraus, füllt die Kanne und setzt dann den inneren Konus A ein, den man dann leicht andrückt und nun durch eine leichte Drehung desselben das Gefäfs verschliefst.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung ist der Konus A noch durch eine Kappe G an der oberen Oeffnung geschlossen, so dafs hierdurch ein besserer Ausgufs als bei der Fig. 1 entsteht, aufserdem aber auch eine bequeme Handhabung der Verschlufsvorrichtung ermöglicht wird. Der äufsere Konus B ist hier in den Deckel des Behälters E nicht eingesetzt, sondern mit diesem zusammen aus einem Stück gebildet.
In Fig. 4 ist die Kanne mit einem seitlichen Stutzen M ausgestattet, an dein sich der Konus B befindet, der wieder unten und oben offen ist und den Konus A aufnimmt. Diesfep drehbare Konus A ist an der unteren Seite ":offen, so dafs er hier die Ausflufsöffhung H enthält, während seine obere Abschlufsplatte N die Handhabe bildet und gleich dem Deckel G in der Fig. 3 mit einer Luftöffnung b2 versehen ist. Beide, der Körper des Konus A und der von B in der Hülse M, sind mit den Oeffnungen α α1 und b b1 versehen.
Die in Fig. 5 dargestellte Ausführung ist das Gegentheil von der in Fig. 4 ,dargestellten.
Anstatt dafs der Konus aufsen an dem Behälter E angeordnet ist, tritt er, hier mit A1 bezeichnet, in den Behälter ein und kann in dem Konus-B1 gedreht werden. Beide Konus sind mit den Oeffnungen cc1 und d d1 ausgestattet, während Konus B1 rechtwinklig zu Jl1 steht.
Die Fig. 6 zeigt eine Ausführung ähnlich der in Fig. i. Die Hülse A ist mit einem festen Boden ausgestattet und pafst dicht in die Hülse B, welche einen doppelten Konus bildet. Die Aufsenhülse B ist mit einem ausgebogenen oberen Rande ausgestattet, welcher über den Rand des Behälterhalses gelegt ist. Ausflufs- und Luftöffnungen α α1 und b b' sind wie vorher beschrieben angeordnet, und das Oeffnen oder Schliefsen erfolgt durch Drehung der Hülse A. Diese Hülse besitzt an dem unteren Rande einen Ausschnitt h, welcher zur Aufnahme eines Vorsprunges der Hülse B bestimmt ist und als Bajonnet-Verschlufs zur Verbindung beider Hülsen dient.
Bei der Ausführung Fig: 7 ist der innere Konus A mit einem geschlossenen Boden versehen und pafst genau in die starke, konische Hülse B, welche an dem oberen Theile ihrer Aufsenseite ebenfalls konisch- ist und genau in den Hals des Gefäfses E pafst. Ausflufs- und Luftöffnungen verbinden auch hier das Innere des Behälters mit dem Innenraum des Konus A, durch dessen Drehung der Verschlufs geöffnet oder geschlossen wird. Bei Herausnahme des Konus A kann der Behälter E wieder mit Leichtigkeit gefüllt oder entleert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: '
1. Ein Ventil- oder Hahnkegel, bestehend aus einem Rotationskörper aus Metallblech, der
.in einen anderen, ebenfalls aus Metallblech gebildeten Konus pafst, während beide mit zu einander passenden Ausflufs- und Luftöffnungen versehen sind.
2. Bei demunter 1. beanspruchten Verschlufs:
a) die Anordnung einer geeigneten Ausflufstüüe an dem inneren Konus;
b) die Anordnung eines dicht schliefsenden Deckels auf dem mit einer Ausflufstülle versehenen inneren Konus;
c) die Anordnung einer Handhabe an dem inneren Kegel, um diesen in dem äufseren Kegel bequem drehen zu können.
d) die Anordnung des zweiten Konus (B) rechtwinklig zum ersten (Fig. 5), der seinerseits wieder in eine dicht schliefsende Hülse (B1) gesteckt ist.
e) die Anordnung einer dicht schliefsenden, unten offenen Hülse (A, Fig. 7), die an dem. oberen äufseren Theil ebenfalls konisch gebildet ist und in der Gefäfsöffnung dicht schliefst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70313D Ventil- oder Hahnkegel aus Metallblech Expired - Lifetime DE70313C (de)

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