DE259683C - - Google Patents

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DE259683C
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bottle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D49/00Arrangements or devices for preventing refilling of containers
    • B65D49/02One-way valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-. JVl 259683 -KLASSE 64«. GRUPPE
in WASHINGTON.
Nichtnachfüllbare Flasche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine nichtnachfüllbare Flasche mit im Flaschenhals angeordnetem Ventilgehäuse, das mit seitlichen Durchfluß Öffnungen versehen ist und einen kugelbelasteten Ventilkörper enthält.
Gegenüber bekannten nichtnachfüllbaren Flaschen dieser Art besteht die Erfindung in der besonderen Ausbildung von Ventilgehäuse und Ventilkörper derart, daß die in bekannter Weise
ίο durch eine Querwand voneinander getrennten Durchflußöffnungen in zwei übereinander angeordneten Einschnürungen des Ventilgehäuses so angeordnet sind, daß die unteren Durchflußöffnungen den Halsraum mit dem Gehäuseinnern, die obere Durchflußöffnung den Halsraum mit der Ausflußmündung in Verbindung bringt, wobei die unteren Durchflußöffnungen bei aufrechter Stellung der Flasche von Ringen des schieberartig ausgebildeten Ventilkörpers verschlossen werden, beim Umkippen der Flasche jedoch mit Bohrungen des hohl ausgebildeten Ventilkörpers in Verbindung treten.
Diese Ausbildung von Ventilgehäuse und Ventilkörper macht den Weg, den die Flüssigkeit zu nehmen gezwungen ist, äußerst verwickelt und verhindert dadurch ein Öffnen des Verschlusses mittels eines Werkzeuges bei aufrechter Stellung der Flasche zum Zwecke des Nachfüllens.
Es sind zwar schon ähnliche Flaschenverschlüsse bekannt, bei denen in einer im Flaschenhals gebildeten Kammer ebenfalls ein hohler Schieber verschieblich angeordnet ist, der mit zwei Öffnungen versehen ist, die mit entsprechenden, in der Wandung der Schieberkammer vorgesehenen Öffnungen in Deckung treten können, von denen die eine in das Flascheninnere, die andere in den von diesem abgeschlossenen Ausguß führt. Diese Ausbildung, die übrigens eine sehr umständliche Ausbildung der Flasche voraussetzt, kann jedoch nicht als ein nichtnachfüllbarer Verschluß bezeichnet werden, denn da der Schieber nicht vollständig abgedeckt liegt, läßt sich dieser leicht mit einem durch die in den Ausguß mündende Öffnung eingeführten Haken hochhalten, worauf ein Nachfüllen der Flasche ohne weiteres möglich ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den Flaschenhals mit dem Verschluß,
Fig. 2 eine Ansicht eines Pfropfens,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Befestigungskapsel für den Verschluß,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch das Ventilgehäuse,
Fig. 5 eine Ventilkugel,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch den Ventilkörper.
Die Flasche A besitzt einen mit einer Einschnürung B' versehenen Hals B. Der innere Teil der Einschnürung B' ist als Ventilsitz C ausgebildet. Im Flaschenhals ist das Ventil-
gehäuse D eingesetzt, das an seinem oberen Ende einen äußeren umlaufenden Flansch D' trägt, der auf dem Flanschenhalse aufruht.
Zum Befestigen des Ventilgehäuses im Halse der Flasche dient eine Hülse oder Kapsel E, die über den Flansch D' und unter den Rand E' des Flaschenhalses greift. Als Endverschluß ist ein Pfropfen F vorgesehen, der vor dem Entleeren der Flasche abgenommen werden muß.
ίο Das Ventilgehäuse ist mit.umlaufenden, äußeren Aussparungen / und K versehen, von denen aus Bohrungen H, J und P in das Innere des Gehäuses führen. Im Gehäuse D bewegt sich ein Ventilkörper N, dessen unteres Ende N' konisch ist und auf den Sitz C auf geschliffen wird. Auch der Ventilkörper ist seinerseits hohl und nimmt in seinem Inneren eine Ventilkugel 0 auf, die durch ihre fieie Bewegung und ihr Gewicht mit zum dichten Abschluß des Ventiles beiträgt. Im Ventilkörper sind Eintrittsöffnungen L und Austrittsöffnungen L' für die in der Flasche befindliche Flüssigkeit angebracht. Am Umfange des Ventilkörpers sind mit letzterem aus einem Stück bestehende Ringe M, M' angebracht, die zur Führung des Ventilkörpers und zum Abschluß der im Ventilgehäuse befindlichen Bohrungen / und P dienen, wenn die Flasche in aufrechter Stellung gehalten wird. Der Ventilhub wird durch eine quer im Ventilgehäuse liegende Platte Q begrenzt. Oberhalb der Platte sind die Austrittsöffnungen H in das Ventilgehäuse eingebohrt.
Soll die Flasche ihres Inhaltes entleert werden, so wird sie gekippt, wobei die Kugel 0 bis zum oberen Ende des Ventilkörpers läuft und das 3i Ventil selbst von seinem Sitz C abbewegt wird. Das Ventil stellt sich infolge seines Eigengewichtes und des Flüssigkeitsdruckes dann so ein, daß die Flüssigkeit durch die Bohrungen / und L in das Innere des Ventilkörpers und von da durch die Austrittsöffnungen L' und Bohrungen P in den zwischen Flaschenhals und Ventilgehäuse gebildeten Ringraum R gelangen kann. Von hier aus entweicht sie durch die Austrittsöffnungen H ins Freie.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Nichtnachfüllbare Flasche mit im Flaschenhals angeordnetem Ventilgehäuse, das mit seitlichen, durch eine Querwand (Q) voneinander getrennten Durchflußöffnungen veisehen ist und einen kugelbelasteten Ventilkörper enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußöffnungen in zwei übereinander angeordneten Einschnürungen des Ventilgehäuses so angeordnet sind, daß die unteren Durchflußöffnungen (J, P) den Halsraum mit. dem Gehäuseinnern, die obere Durchflußöffnung (H) den Halsraum mit der Ausflußmündung in Verbindung bringt, wobei die unteren Durchflußöffnungen bei aufrechter Stellung der Flasche von Ringen (m, m') des schieberartig atzsgebildeten Ventilkörpers verschlossen werden, beim Umkippen der Flasche jedoch mit Bohrungen (L, L) des hohl ausgebildeten Ventilkörpers in Verbindung treten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896018C (de) * 1950-08-02 1953-11-09 Francis Henry Le Sueur Verschluss zur Verhuetung des Wiederfuellens von Flaschen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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