DE577761C - Vorrichtung zur Herstellung von Schnuerriemennadeln aus Zelluloid - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Schnuerriemennadeln aus Zelluloid

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DE577761C
DE577761C DE1930577761D DE577761DD DE577761C DE 577761 C DE577761 C DE 577761C DE 1930577761 D DE1930577761 D DE 1930577761D DE 577761D D DE577761D D DE 577761DD DE 577761 C DE577761 C DE 577761C
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pliers
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D98/00Machines for making laces; Applying fibre or celluloid to ends of laces

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  • Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Schnürriemennadeln aus Zelluloid Durch das Hauptpatent 553 224, welches eine Vorrichtung zur Herstellung von Schnürriememladeln aus Zelluloid betrifft, sind unter anderem Abziehvorrichtungen mit Fingern beschützt, welche sich beim Drehen vori Unterlagern an jeder Seite von feststehenden Riemenauflagern vorbeibewegen und dadurch ein Herausziehen der fertigen Riemen aus dem von der Anschlagstelle sich wegbewegenden Unterlager bewirken. Die Riemenauflager bilden also beim Abziehen der Riemen ein `Viderlager für letztere und sind in einer .olchen Höhe zu demjenigen Unterlager, welches gerade: dem Anschlagstempel gegenübersteht, angeordnet, daß die Oberkante der Riemenauflager und die Unterkante des Unterlagers in einer gemeinsamen Ebene liegen. Diese besondere Stellung der erwiihnten Teile wird beim Einlegen der Schnürriemen ausgenutzt. Die Bedienungsperson legt den einzulegenden Riemen nur straff über die Riemenauflager und schiebt ihn dann in das Unterlager hinein.
  • Die Riemenauflager nach dem Hauptpatent dienen also nicht nur zum Abziehen, sondern auch zum Einlegen der Schnürriemen.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere Aus-J., estaltung des erwähnten Erfindungsge(lankens und benutzt die Riemenauflager zur Bildung von Zangen, die das Einlegen der Schnürriemen in das Unterlager bewirken.
  • An sich sind zangenartige Glieder bei Maschinen zum Anschlagen von Schnürriemennadeln bekannt. Diese zangenartigen Glieder dienen zum Zubringen der Schnürriemen und sind bei den bekannten 12aschinen an Kettengliedern angeordnet. Sie öffnen sich deshalb auch nur beim Überlaufen der Ketten über Rollen oder Räder.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Zangen an einem den Anschlagstempel (Oberstempel) tragenden hin und her gehenden Schlitten angeordnet sind und der eine Zangenteil fest mit dem Schlitten verbunden, der andere Zangenteil dagegen vierschwenkbar an dem festen Zangenteil angelenkt ist und einen unter Federwirkung stehenden Arm aufweist, der bei der Schlittenbewegung gegen einen ortsfesten Anschlag stößt und die Zange unter Überwindung der Federspannung öffnet.
  • Eine derartige Ausgestaltung der "Zangen ist deswegen besonders vorteilhaft, weil sich die Schnürriemen in die geöffneten Zangen besonders bequetn von Hand einlegen lassen und die Zangen dann selbsttätig (las Einbringen der Schnürriemen in die Unterlager und das Entfernen der Schnürriemen aus den Unterlagern bewirken.
  • Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht., und es stellt dar Fig. i eine Seitenansicht der Anschlagteile für die Schnürriemen mit einer Zange gemäß (ler Erfindung, Fig.2 eine Aufsicht auf den Gegenstand der Fig. i.
  • In der Zeichnung bedeuten a einen Teil eines Förderrades, ä einen Arm an demselben, in dem ein Unterlager b befestigt ist. In dem Unterlager b ist der Schlitz c ersichtlich, in welchem das Anschlagen des Riemens erfolgt: d ist ein den anschlagenden Oberstempel (Oberlager) d' tragendes Zwischenstück. Dieses Zwischenstück d ist auf dem in Pfeilrichtung e und e' hin und her ;ebenden Schlitten f befestigt. Der Schlitten f wird durch einen Hebel g vor und zurück bewegt; 1c ist ein Teil des feststehenden Maschinenkörpers im Schnitt. Es sind ferner Zangen i, bestehend aus den Teilen i', i.", vorgesehen. Die unteren Zangenbacken i' sind an dem hin und her gehenden Zwischenstück d befestigt, und in einem Punkt l der unteren Backen i' sind die oberen Backen i" verschwenkbar angebracht. Ein Schenkel der oberen Backen i" ist nach unten verlängert und diese Verlängerung in der Darstellung beispielsweise im Winkel gebogen. An (lern äußersten Ende der Sehenkel greifen die Zugfedern 1? an. die bestrebt sind, die Zangen zu schließen.
  • Die Wirkungsweise ist nun folgende: In der rechten Totpunktlage des Schiebers f sind die Zangen geöffnet, da schon vor Beendigung des Hubes die nach unten verl:ingerten Schienkel der Backenhälften i" an der Kante in- des Körpers h anstoßen. Zwischen die eöffneten Backen wird der Riemen eingelegt.' Beim Vorwärtsgehen des Schlittens f von rechts nach links hört die durch die Kante in. auf die Backenhälften ausgeübte '\@'irkung auf, und die Zangen schließen sich unter der Wirkung der Federn k. Dadurch wird der Riemen mitgenommen, und zwar bis an den Grund der Nut c, an welcher Stelle er mit Zelluloid umschlagen wird. Bewegt sich nun der Schlitten f mit dem Zwischenstück d und dem Anschlagstempel d' wieder in Pfeilrichtung e' zurück, so halten die Zangen i', i" zunächst noch den beim Anschlagvorgang zerteilten Schnürriemen fest Und lassen ihn fallen, sobald die nach unten verlängerten Schenkel der oberen Backen i" an der Kante in des Körpers li, anstoßen und dadurch das Öffnen der Zangen eintritt.
  • Mit dem Einlegen des nächsten Schnürriemens zwischen die Backen beginnt sich das Spiel zu wiederholen.
  • Der Vorteil der neuen Vorrichtung gegenüber der Vorrichtung des Hauptpatentes liegt darin, daß der Schnürriemen schon in die Zangen gelegt werden kann, noch während das Förderrad a. in Pfeilrichtung geschaltet wird und andererseits die fertigen Riemen aus dem Unterlager herausgezogen sind, bevor das Förderrad seine Schaltbewegung fortsetzt. Dadurch ist es möglich, die Schaltgeschwindigkeit des Förderrades zu erhöhen und die Leistung der Maschine zu steigern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Schnürriemennadeln aus Zelluloid nach Patent 553 22-I- mit zangenartigen Gliedern zum Zubringen der Schnürriemen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangen (i) an einem den Anschlagstempel (Oberstempel d') tragenden hin und her gehenden Schlitten (f) angeordnet sind und der eine Zangenteil (i') fest mit dem Schlitten verbunden, der andere Zangenteil (i") dagegen vierschwenkbar an dein festen Zangenteil (i') angelenkt ist und einen unter Federwirkung (k) stehenden Arm aufweist, der bei der Schlittenbewegung gegen einen ortsfesten Anschlag (h) stößt und die Zange unter Überwindung der Federspannung öffnet.
DE1930577761D 1930-10-30 1930-10-30 Vorrichtung zur Herstellung von Schnuerriemennadeln aus Zelluloid Expired DE577761C (de)

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