DE5768A - Rangirbremse für Eisenbahnwagen - Google Patents
Rangirbremse für EisenbahnwagenInfo
- Publication number
- DE5768A DE5768A DE5768A DE 5768 A DE5768 A DE 5768A DE 5768 A DE5768 A DE 5768A
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake
- railway wagons
- shunting
- car
- brake pads
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 2
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910000754 Wrought iron Inorganic materials 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Description
1878.
Klasse 20.
C. OSTI in BRESLAU. Rangirbremse für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. December 1878 ab.
Der Mangel einer Hemmvorrichtung an der Mehrzahl der Eisenbahnwagen ist für das Rangiren
derselben sehr nachtheilig. Da die Anbringung gewöhnlicher Schraubenbremsen an sämmtlichen
Eisenbahnwagen zu kostspielig sein dürfte, so ist schon mehrfach versucht worden, diesem
fühlbaren Mangel durch Handbremsen abzuhelfen.
Vorliegende Construction zeichnet sich durch Einfachheit und grofse Wirksamkeit aus, sie ist
von beiden Seiten des Wagens ohne Gefahr zu handhaben und ergiebt ihre Anwendung folgende
Vortheile:
1. Der Wagen braucht behufs der Hemmung nicht bestiegen zu werden.
2. Es können alle mit dieser Hemmvorrichtung versehene Wagen, einzeln oder mit
mehreren anderen Wagen ohne Bremse verbunden, durch Abstofs oder Ablauf mit Sicherheit
rangirt bezw. nach Bedürfnifs im Laufe aufgehalten werden.
3. Die vom heftigen Anstofs der Wagen gegen einander häufig vorkommenden Beschädigungen
werden abgewendet.
4. Das Rangirgeschäft wird überhaupt erleichtert und beschleunigt werden.
5. Der Wagen ist ohne Mittel dauernd gegen Winddruck oder willkürliche Bewegung festgestellt.
Die Construction dieser Handbremse ist aus beiliegender Zeichnung ersichtlich und soll durch
nachstehende Beschreibung erläutert werden:
Unterhalb des Wagens bezw. an dessen Langträgern α und a' ist eine schmiedeiserne Welle b
bei c und c' gelagert, an deren Enden zwei
Handhebel d und d1 befestigt sind.
Zwei. hölzerne, mit schmiedeisernen Schuhen versehene Bremsklötze f und /' schwingen in
Hängeeisen gg und glg1, welche auf den an
ihren Endpunkten h h bezw. h l h ' an den Langträgern
und Diagonalstreben gelagerten Wellen i und il sitzen.
An die schmiedeisernen Schuhe der Bremsklötze/"
und f1 sind die schmiedeisernen Bügel k und ki fest angenietet und sind letztere durch
verstellbare Ketten η und n1 mit der Welle b
verbunden.
Wird nun einer der Hebel d oder d1 nach
der Pfeilrichtung χ gedreht und an seinem Ende ein Verticaldruck ausgeübt, so wickeln
sich die Ketten η und nx auf die Welle b,
ziehen gleichzeitig die Bügel k und k! fest an
dieselbe heran und drücken so die Bremsklötze f und fl an den äufseren Umfang der
Räder, wodurch die Bremswirkung sofort eintritt.
Ein in schnellem Lauf befindlicher Wagen kann durch einen neben demselben herlaufenden
Rangirer, durch Ausübung eines stärkeren oder schwächeren Druckes auf einen der Handhebel,
je nach Bedürfnifs in längerer oder kürzerer Zeit zum Stehen gebracht werden.
Will man die Bremse aufser Thätigkeit setzen, so wird einer der Handhebel d oder dl nach
der Pfeilrichtung y gedreht, wodurch die Bremsklötze / und /' infolge Aufwickeins der dieselben
mit der Welle b verbindenden Ketten r und rl von den Rädern abgezogen und in
dieser Stellung, Fig. A, so lange gehalten werden, so lange die Hebel in der Ruhe liegen
bleiben.
Zur Begrenzung des Hubes der Hebel d und dl nach der Pfeilrichtung χ dienen die
seitlich an dem Wagenkasten angebrachten Gabeln p und p' und nach der Pfeilrichtung y
die ebenfalls am Wagenkasten angebrachten Winkel q und q1.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Art und Weise der Verbindung der Bremsklötze / und /' mit der horizontalen Welle b vermittelst der eisernen Bügel k und k' und der das Andrücken und Abziehen der Bremsklötze an und von den Radbandagen direct bewirkenden Ketten η undbezw. rund r\ wie gezeichnet und beschrieben.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3233960C1 (de) | Bremsprüfeinrichtung für Kraftfahrzeuge | |
| DE400560C (de) | Rangierbremse | |
| DE3314966A1 (de) | Notbremsvorrichtung fuer schienenfahrzeuge | |
| AT122578B (de) | Umlegbare Rungen für Eisenbahn- und sonstige Fahrzeuge. | |
| DE910116C (de) | Hilfsgeraet zum Aufrichten seitlich umgekippter Lokomotiven und Kesselwagen | |
| DE974315C (de) | Abstuetzung eines Geraetoberteils auf Fahrgestellen, beispielsweise bei Lokomotiven,Gleis- und Pflugrueckmaschinen und Abraumwagen | |
| AT122085B (de) | Kettenschienenanordnung für Straßenfahrzeuge. | |
| DE102006062570A1 (de) | Lenker einer Radaufhängung eines Kraftfahrzeuges | |
| DE166209C (de) | ||
| DE352639C (de) | Aufschleppwagen fuer Schiffe | |
| AT15999B (de) | Rollbock. | |
| DE2828C (de) | Rangirbremse für Eisenbahnwagen | |
| AT84387B (de) | Seilbahn. | |
| DE6530C (de) | Neuerungen an Drahtseilbahnen | |
| DE25096C (de) | Automatische Frictionsbremse für Eisenbahnfahrzeuge | |
| AT51433B (de) | Fahrzeugbremse. | |
| DE356618C (de) | Rollbock | |
| DE617375C (de) | Bremsfuss fuer fahrbare Kleinbehaelter mit zwei sich gegenseitig abhebenden, gezahnten Stuetzflaechen | |
| DE905718C (de) | Einrichtung zum Umsetzen groesserer Behaelter, insbesondere von Eisenbahngrossbehaeltern | |
| AT164141B (de) | Wagengestell mit Achsschenkellenkung | |
| DE630065C (de) | Umbau einer Drehscheibe mit Zweiradabstuetzung in eine solche mit Vierradabstuetzung an den Enden der Haupttraeger | |
| AT15453B (de) | Keilbremse für Geleisefahrzeuge. | |
| DE62655C (de) | Rangirbremse für Güterwagen. (Zu-I satz zum Patente Nr. 56424.) | |
| AT64504B (de) | Verschiebbarer Prellbock für Eisenbahnfahrzeuge. | |
| DE577153C (de) | Nachbeeinflussbare Spurkranzhemmschuhbremse |