DE57667C - Neuerung an NEDLER'schen selbsttätigen Fahrpreis-Anzeigern. (3 - Google Patents

Neuerung an NEDLER'schen selbsttätigen Fahrpreis-Anzeigern. (3

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DE57667C
DE57667C DE189057667D DE57667DD DE57667C DE 57667 C DE57667 C DE 57667C DE 189057667 D DE189057667 D DE 189057667D DE 57667D D DE57667D D DE 57667DD DE 57667 C DE57667 C DE 57667C
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TAXAMETER-FABRIK WE-STENDARP & PIEPER in Hamburg, St. Georg, Langereihe 33
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Dritter Zusatz zum Patente No. 47389 vom 27. Juni 1888.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 19; Juni 1890 ab. Längste Dauer: 26. Juni 1903.
Um Benachtheiligungen des Fahrgastes von Seiten des Kutschers, wie solche bei älteren Apparaten dieser Art durch Auf- und Niederbewegen (sogen. Pumpen) des Auslösebolzens innerhalb der Minimalfahrpreisgrenze während des Stillstandes des Fuhrwerkes geschehen konnte, unmöglich zu machen, ist an Stelle der im Anspruch 2. des- Patentes No. 47389 bezeichneten, das Zeigerrad sperrenden Klinke η nl eine in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Einrichtung getroffen, durch welche der Auslösebolzen gezwungen wird, seine nach der einen oder anderen Richtung begonnene Bewegung zu vollenden und infolge dessen nur befähigt wird, das Triebwerk des Fahrpreisanzeigers entweder in oder aufser Thätigkeit zu setzen. Wie aber bekannt, bedingt ein jeder Doppelhub des Auslösebolzens den Vorschub des Zählwerks um den Minimalfahrpreis, welchen der. Kutscher dem Fuhrwerkbesitzer also in jedem Falle zu vergüten hat, in welchem er absichtlich oder unabsichtlich den Auslösebolzen α bewegen wollte. Der letztere ist nun durch den.Schulteransatz λ4 mit einem zu demselben parallel geführten Schieber t zwangläufig verbunden, welcher letztere mit einem auf den beiden in der Bewegungsrichtung liegenden Seiten gezahnten Vorsprung tl versehen ist, dessen beide Enden parallel zu einander abgeschrägt sind. In gleicher Richtung mit diesem eine Doppelzahnstange bildenden Vorsprung if1 ist, um einen Zapfen t5 drehbar, eine Schwinge i2 am Gehäuse aufgehängt, welche durch zwei Federn t3 tl in der Richtung der Zahnstange i1 gehalten wird und an ihrem unteren Ende einen Stift i6 trägt. Dieser letztere gleitet beim Einschieben des Auslösebolzens α und des Schiebers t an dem oberen abgeschrägten Ende der Zahnstange tl entlang, so dafs die Schwinge f2 zur Seite gedrückt wird und der Stift über die die Rückwärtsbewegung des Schiebers und Auslösebolzens sperrenden Zähne an der betreffenden Seite des Vorsprunges tl hinweggleiten kann. In jeder Zwischenstellung des Schiebers t hängt sich der Stift if6 in die ihm zunächst liegende Zahnlücke des Vorsprunges tl ein, um dadurch eine Rückwärtsbewegung des Schiebers ί und Auslösebolzensa zu verhindern (Fig. 3). Die Bewegung dieser mufs demnach in derselben Richtung so lange weiter begrenzt werden, bis der Stift i6 der Schwinge am entgegengesetzten Ende der Zahnstange t1 angelangt ist, worauf sich die Schwinge i2 wieder senkrecht unter ihrem Aufhängepunkt einstellt. Bei dein hierauf unter dem Einflufs der Feder a3 folgenden Senken der Auslösestange α und des Schiebers t gleitet alsdann der Stift t6 am unteren abgeschrägten Ende von t1 entlang, so dafs die Schwinge t2 auf die entgegengesetzte (linke) Seite der Stange t1 gedrängt wird, wobei der Stift i6 mit den Zähnen dieser Seite der Zahnstange in Eingriff kommt und dadurch verhindert, dafs der Schieber t bezw. der Auslösebolzen a vor vollendetem Hub in entgegengesetzter
Richtung zurückbewegt Werde. Es mufs also durch diese Einrichtung der Auslösebolzen a, wie angestrebt, . in der einen und anderen Richtung stets von einer Endstellung in die andere bewegt werden, in welchen die Zeiger und Mechanismen entweder in die Nullstellung zurückgeführt oder auf die Minimaltaxe eingestellt werden, und ist hierdurch einem unrechtmäfsigen Vorschieben des Zeigers durch Beeinflussung der Schaltklinke b mittelst des Auslösebolzens α wirksam vorgebeugt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Stelle der im Anspruch 2. des Patentes No. 47389 bezeichneten Sperrklinke ηηλ ein mit dem Auslösebolzen verbundener und in der Richtung seiner Bewegung an beiden Seiten mit Sperrzähnen versehener Schieber i1 in Verbindung mit der am Gehäuse aufgehängten Schwinge i2, welche beim Hubwechsel von den abgeschrägten Endflächen des gezahnten Schiebers so weit aus ihrer senkrechten Lage gedrängt wird, dafs ein an ihrem unteren Ende angebrachter Zahn f6 in die der angenommenen Bewegung entsprechende Zahnseite des Schiebers tl einfällt, dadurch die Rückwärtsbewegung des letzteren vor Vollendung des begonnenen Hubes sperrt und ein unbefugtes Vorschieben des Zeigers durch Beeinflussung des Auslösebolzens verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189057667D 1888-06-27 1890-06-19 Neuerung an NEDLER'schen selbsttätigen Fahrpreis-Anzeigern. (3 Expired DE57667C (de)

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