DE576285C - Schaltung fuer Wechselstrom-Triebwagenzuege - Google Patents

Schaltung fuer Wechselstrom-Triebwagenzuege

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DE576285C
DE576285C DED62730D DED0062730D DE576285C DE 576285 C DE576285 C DE 576285C DE D62730 D DED62730 D DE D62730D DE D0062730 D DED0062730 D DE D0062730D DE 576285 C DE576285 C DE 576285C
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DE
Germany
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railcar
line
control current
switch
circuit
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DED62730D
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REICHSBAHN GES VERTRETEN DURCH
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REICHSBAHN GES VERTRETEN DURCH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Schaltun' für Wechselstrom-Triebwagenzüge Werden Triebwagen mit motorlosen Beiwagen, die teilweise mit Fahrschaltern ausgerüstet sind (Steuerwagen), zu einem Zuge vereinigt, so ist es üblich, die Schalteinrichtungen der einzelnen Triebwagen von dem in der Fahrtrichtung vorderen bedienten Fahrschalter aus durch Steuerstrom zu betätigen. Im Gegensatz zu dem Strom für die Fahrmotoren (Starkstrom), der auf jedem Triebwagen den eigenen Stromabnehmern, unter Umständen über den Transformator, entnommen wird, wird der Steuerstrom nur der Stromquelle (Transformator) des führenden Triebwagens entnommen, während die auf den übrigen Triebwagen befindlichen Steuerstromquellen nicht benutzt werden. Sofern ein Steuerwagen führend ist, muß der Steuerstrom der Stromquelle des zunächst folgenden Triebwagens entnommen werden. Zu diesem Zwecke sind alle Wagen mit einer Steuerstrom-Entnahmeleitung (auch Spannungsentnahmeleitung) zu versehen.
  • Es ist bekannt, daß bei durchgehenden Leitungen, die in dem Triebwagen unmittelbar oder mittelbar mit dem Transformator verbunden sind, ein Gegeneinanderschalten der Transformatoren bei einem Zugverband mit mehreren Triebwagen dadurch vermieden wird, daß diese durchgehenden Leitungen bei paarweise angeordneten Vielfachkupplungen an den Stirnenden der Triebwagen nur an den Kontakt einer Vielfachkupplung angeschlossen werden. Eine Verbindung mehrerer Transformatoren im Zuge und die hierdurch entstehenden Schäden infolge von Ausgleichströmen sind durch diese Maßnahme unmöglich gemacht. In Abb. i ist dementsprechend dargestellt, daß die durchgehende Leitung i an den Stirnenden der Triebwagen jeweils nur an die Kontakte einer Kupplung angeschlossen ist. Es ist gleichgültig, ob die Triebwagen in der dargestellten Richtung oder um 18o' gedreht miteinander gekuppelt werden. Durch die diagonale Verbindung der entsprechenden Kontakte in Kupplungen kann Leitung i in einem Triebwagen niemals in Verbindung mit Leitung i eines anderen Triebwagens kommen. Gleichgültig ist es auch, ob zwischen die Triebwagen Steuer- oder Beiwagen eingeschaltet sind, wobei Voraussetzung ist, daß die Leitungen in den Steuer- und Beiwagen doppelt verlegt sind (vgl. Abb. i Leitungen id und ib). Die durchgehende Leitung i soll in diesem Falle die Verbindung eines Transformators mit dem zugehörigen Fahrschalter des eigenen- Triebwagens oder dem Fahrschalter des zugehörigen Steuerwagens herstellen. Bei der dargestellten Schaltung kann der Fahrschalter, der zur Einleitung weiterer Schaltvorgänge dient, nur Strom von dem ihm zugeordneten Transformator erhalten, da ja die eingangs erläuterte Leitung i keine Verbindung mit den übrigen Transformatoren hat. Dies muß als Nachteil bezeichnet werden, weil bei Schadhaftwerden des dem zu bedienenden Fahrschalter zugeordneten Transformators die Einleitung weiterer Schaltvorgänge (Anfahren, Beschleunigen usw.) mit diesem Fahrschalter unmöglich gemacht wird.
  • Es sind weiterhin Schaltungen bekannt, die diesen Nachteil vermeiden, die es also gestatten, die Steuerstromquelle eines Triebwagens von der dem führenden Führerschalter zugehenden durchgehenden Leitung abzuschalten und die eines beliebigen anderen Triebwagens im Zuge einzuschalten. Diese bekannten Schaltungen haben aber den großen Nachteil, daß die unbefugte oder zufällige Betätigung mehrerer Handschalter im Triebwagenzuge die Stromquellen verschiedener Triebwagen unmittelbar untereinander verbindet. Sofern die Stromquellen wie im vorliegenden Falle Stufentransformatoren sind, können hierbei sehr schädliche Auswirkungen durch Ausgleichströme entstehen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt demgegenüber einen wesentlichen technischen Fortschritt insofern dar, als die geschilderten Nachteile dadurch vermieden sind, däß beim Ausfallen einer Steuerstromquelle die durchgehende Steuerstromentnahmeleitung an eine andere Steuerstromquelle gelegt werden kann und dennoch zwangsläufig eine Trennung der Stromquellen für den Steuerstrom im ganzen Triebwagenzug derart eintritt, daß absichtlich oder unabsichtlich keine unmittelbaren Verbindungen mehrerer Steuerstromquellen hergestellt werden können.
  • Die an sich bekannte Schaltung der durchgehenden Steuerstromentnahmeleitung wird durch die vqrliegende Erfindung betrieblich brauchbar gestaltet, da durch die Verbindung mit dem Wagenabschalter, durch dessen Betätigung das Abschalten der eigenen Steuerstromquelle im Falle ihrer Beschädigung bewirkt und durch die gleiche Schaltbewegung die durchgehende Steuerstromentnahmeleitung so geschaltet wird, daß der führende Fahrschalter durch den abgeschalteten schadhaften Triebwagen hindurch in grundsätzlich gleichem Sinne von einem nachfolgenden Triebwagen Steuerstrom erhält, als wenn der (schadhafte) Triebwagen einen Steuerwagen darstellte, wobei die Verbindung mehrerer Steuerstromquellen im Zuge zwangsläufig unterbunden wird.
  • Hierdurch erst besteht die im Betriebe notwendige Möglichkeit, trotz eines schadhaften führenden Triebwagens bei Vorhandensein mehrerer Triebwagen im Zuge den Zug vom führenden Fahrschalter aus weiterzubefördern.
  • In Abb. i ist die bisherige bekannte Schaltung, die bereits erläutert wurde, dargestellt. Es ist der ungünstigste Fall angenommen, daß Trieb-, Steuer- und Beiwagen wahllos untereinander gekuppelt sind und von dem links befindlichen vorderen Führerstand des Triebwagens gefahren wird. Der Steuerstrom zum Fahrschalter wird hier dem Transformator des gleichen Triebwagens über Leitung i entnommen. Ist dieser schadhaft, so kann der Zug nicht mehr von diesem vorderen Führerstand gefahren werden, da der Steuerstrom durch die Schaltung der Leitungen i, ia und ib nicht ohne weiteres einem der in der Mitte befindlichen Triebwagen II und III entnommen werden kann.
  • Abb.2 stellt den gleichen Triebwagenzug dar. Erfindungsgemäß tst der bei der Abb. i vorhandene Nachteil dadurch beseitigt, daß der führende Triebwagen I »auf Leitung« geschaltet ist, d. h. der Transformator ist von der durchgehenden Leitung abgeschaltet und die Leitung i in die voneinander getrennten Leitungen ia und ib aufgeteilt. Der Steuerstrom kann nun dem in Fahrtrichtung nächstfolgenden, in der Mitte des Zuges befindlichen Transformator im Triebwagen II entnommen werden.
  • Abb.3 stellt wiederum den gleichen Triebwagenzug dar, mit dem Unterschied jedoch, daß die Fahrtrichtung nach rechts geht. Der führende Führerstand ist jetzt im Steuerwagen. Auch hier ist wie im Triebwagen TI nach Abb. 2 angenommen, daß der zugehörige Transformator im Triebwagen III schadhaft geworden ist. Der Steuerstrom kann jetzt erfindungsgemäß durch Schaltung des zugehörigen Triebwagens III auf Leitung (Aufteilung der Leitung i in getrennte Leitungen ia und ib) dem nachfolgenden Triebwagen II entnommen werden. Wird dieser gegebenenfalls auch schadhaft, so kann sinngemäß durch Schaltung des Triebwagens II auf Leitung der Steuerstrom sogar dem letzten Triebwagen I entnommen werden.
  • In Abb. q. ist näher ausgeführt, in welcher Weise die Schaltung eines Triebwagens auf Leitung vorgenommen werden kann. Hierzu ist beispielsweise der Wagenabschalter aus der Erwägung heraus herangezogen, daß bei Schadhaftwerden eines Transformators der zugehörige Triebwagen abgeschaltet werden muß. Der Wagenabschalter hat normal 2 Stellungen (in Abb. q. stark ausgezogene Belege), und zwar die Stellungen »Ein« und »Aus«. In Stellung »Ein« ist der Transformator mit der durchgehenden Leitung i verbunden, die gemäß Anordnung der Belege des Wägenabschalters die gleiche Schaltung der Leitung i, wie schematisch in Abb. i dargestellt, zeigt. Der Triebwagen ist also- normal in Betrieb. Wird der Transformator schadhaft, d. h. der Triebwagen kann auch zur Leistung nicht mehr herangezogen werden, so wird der Wagenabschalter in die »Aus«-Stellung gebracht. Hierdurch wird die nach Abb. 2 in Triebwagen I oder nach Abb. 3 in Triebwagen III schematisch dargestellte Schaltung der Leitungen ia und ib erreicht und hierbei der Transformator abgeschaltet.
  • An die Leitung können Nebenbetriebe, wie Luftpumpen und Lichtmaschinen, unmittelbar angeschlossen sein. Diese werden bei normaler Schaltung nach Abb. i dauernd in Betrieb sein, solange die Leitung i Spannung erhält, da beide Teile dieser Leitung mit dem zugehörigen Transformator in Verbindung sind. Anders wird es, wenn der Triebwagen (Triebwagen T und Abb. 2) auf Leitung geschaltet wird. Dabei kann der Fall eintreten, daß die Nebenbetriebe an die Leitung angeschlossen sind (ia oder iv), die von dem nächstfolgenden Triebwagen keine Spannung erhält. Dies würde zur Folge haben, daß die Nebenbetriebe außer Betrieb sind. Um diesen weiteren Nachteil zu beseitigen, ist erfindungsgemäß der Wagenabschalter mit einer zweiten »Aus«-Stellung versehen (in Abb. q. gestrichelt dargestellt). Beide »Aus«-Stellungen bilden einen Umschalter, durch den die Nebenbetriebe wahlweise an Leitung ia oder il angeschlossen werden können, so daß deren dauernder Betrieb auch bei Schadhaftwerden des zugehörigen Transformators sichergestellt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Wechselstrom-Triebwagenzüge, bei denen ein Gegeneinanderschalten der auf jedem Triebwagen befindlichen Steuerstromquellen (Transformatoren) dadurch vermieden ist, daß die in jedem Triebwagen durchlaufende Steuerstromentnahmeleitung, mit der die zugehörige Steuerstromquelle verbunden ist, an nur zwei diagonal gegenüberliegende, von den an jeder Stirnwand paarweise angeordneten Kupplungen angeschlossen ist, gekennzeichnet durch einen in jedem Triebwagen befindlichen Umschalter, durch den die zugehörige Stromquelle von der Entnahmeleitung abschaltbar ist, wobei gleichzeitig die beiden Paare gerade gegenüberliegender Kupplungen verbunden werden.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Umschaltung in der »Aus«-Stellung des an sich vorhandenen Wagenabschalters des betreffenden Trieb--wagens vorgenommen wird.
  3. 3. Schaltung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter oder Wagenabschalter mit zwei »Aus«-StelIungen versehen ist, durch die die Nebenbetriebe des Triebwagens bei abgeschalteter Stromquelle des eigenen Wagens wahlweise an die getrennten parallelen Verbindungen (ia oder iv, Abb. q.) der Kupplungen schließbar sind.
DED62730D 1932-01-23 1932-01-23 Schaltung fuer Wechselstrom-Triebwagenzuege Expired DE576285C (de)

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DE (1) DE576285C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968003C (de) * 1942-09-25 1958-01-02 Siemens Ag Heizschaltung fuer elektrisch beheizte Zuege

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968003C (de) * 1942-09-25 1958-01-02 Siemens Ag Heizschaltung fuer elektrisch beheizte Zuege

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