DE575563C - Zaehlvorrichtung mit Zaehltrommel mit schraubenfoermigen Gaengen fuer flache Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Zaehlvorrichtung mit Zaehltrommel mit schraubenfoermigen Gaengen fuer flache Kulierwirkmaschinen

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DE575563C
DE575563C DESCH91411D DESC091411D DE575563C DE 575563 C DE575563 C DE 575563C DE SCH91411 D DESCH91411 D DE SCH91411D DE SC091411 D DESC091411 D DE SC091411D DE 575563 C DE575563 C DE 575563C
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Rieter Ingolstadt GmbH
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Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
    • D04B15/665Driving-gear for programme or pattern devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Zählvorrichtung mit Zähltrommel mit schraubenförmigen Gängen für flache Kulierwirkmaschinen Die Erfindung betrifft eine Zählvorrichtung mit Zähltrommel mit schraubenförmigen Gängen für flache Kulierwirkmaschinen.
  • Die bisher bekannten Zählvorrichtungen sind reine Schalttrommeln, die durch Anschlagböckchen immer nur der eingestellten Maschenzahl entsprechend die betreffenden Ein- oder Ausrückvorrichtungen schalten. Es ist aber an den bekannten Zählvorrichtungen nicht möglich, auch die jeweils in der Durchbildung begriffene Maschenreihe ablesen zu können, so daß der Wirker über den jederzeitigen Stand des Wirkvorganges nur mangelhaft unterrichtet ist.
  • Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art besteht das Wesen der Erfindung darin, daß jederzeit die jeweils in der Durchbildung begriffene Maschenreihe eines Warenstückes abgelesen werden kann. Erreicht wird dies dadurch, daß an den mit Nummern versehenen Schraubengängen der Zähltrommel ein mit den Schraubengängen in Eingriff stehender Schlitten. zwangsläufig und parallel zur Trommelachse verschiebbar angeordnet ist. Bei der Drehung der Zähltrommel werden zwei Federn gespannt, die nach Beendigung des Wirkstückes bzw. nach Erreichung einer vorgeschriebenen Reihenzahl selbsttätig ausgelöst werden und so augenblicklich den Schlitten und die Zähltrommel indie Anfangsstellung zurückbringen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform als Beispiel dargestellt. Abb. z. zeigt eine Vorderansicht der Zählvorrichtung. Abb. 2 ist eine Vorderansicht unter Weglassung des Gehäuses und der vor diesem liegenden Teile. Abb. 3 ist ein Schnitt nach A -B der Abb. i. Abb. 4 zeigt- eine Seitenansicht von links. In Abb. 5 ist die Einrichtung für das Zurückbringen der Zählwalze auf den Nullstrich dargestellt.
  • In einem Gehäuse i ist eine Welle 2 gelagert, auf welcher schwenkbare Arme 3 und 4 sitzen, in der eine Welle 5 gelagert ist, auf der die Zählschnecke 6 befestigt ist. Auf der- Welle 5 ist außerdem ein Zahnrad 7 und ein Klinkenrad 8 befestigt. Mit der Zählschnecke 6 ist ein Ring g fest verbunden, welcher eine Einkerbung 1d besitzt (Abb. 5).
  • Der Umfang der Zählschnecke 6 ist mit einem nach Art eines Schneckengewindes verlaufenden Schlitz 1i versehen. Die hierdurch entstehenden Gewindegänge 12 sind mit Teilstrichen versehen, welche fortlaufend- numeriert sind (z. B. o bis 2ooo = Abb. i).
  • Mit dem Arm 3 ist ein aufwärts stehender Arm 13 verbünden, der einen Bolzen 14 trägt, an welchem eine auf das Klinkenrad 8 wirkende Sperrklinke 15 sitzt. Ein zweiter Arm 16 der Klinke 15 liegt im Bereich einer im Gehäuse befestigten Anschlagschraube 17 (Abb. q.).
  • An Arm 4 sitzt winkelig. ein Arm 18, der eine Nase 1g trägt. Der Arm 4 steht unter Wirkung einer im Gehäuse befestigten Feder 2o. Die Schwenkbewegung der Zählschnecke wird durch eine Anschlagschraube 2t begrenzt (Abb. 3).
  • Das Gehäuse ist mit einem Längsschlitz 22 versehen, an dem Führungen 23 sitzen, in welchen ein Schlitten 24 geführt ist. Der Schlitten besitzt einen Ausschnitt 25, durch welchen die auf den Gewindegängen 12 angegebenen Zahlen abgelesen werden können. An dem Schlitten 24 sitzen Gleitbacken 26, welche in den Schlitz ii der Zählschnecke 6 eingreifen.
  • Am Gehäuse i ist ein Bolzen 27 befestigt, der eine Rolle 28 trägt, in welcher eine einerseits am Bolzen 27, andererseits an der Rolle 28 befestigte Spiralfeder 29 sitzt. Ein auf dem Umfang der Rolle 28 befestigtes Seil o. dgl. 3o ist an einen am Schlitten 24 sitzenden Arm 31 angeschlossen. Durch eine Anschlagschraube 32 am linken Ende des Schlitzes 22 wird die Bewegung des Schlittens begrenzt.
  • Der Schlitten trägt einen Arm 33, an dem auf einem Bolzen 34 ein Hebel 35 schwenkbar gelagert ist, dessen freies Ende eine Rolle 36 trägt. Ein am Hebel 35 sitzender Arm 37 reicht bis in den Gewindeschlitz ii der Zählschnecke 6 hinein.
  • In dem Gewindeschlitz können an beliebigen Stellen Teile 38 festgeklemmt werden, die Nasen 39 tragen, welche auf den Arm 37 wirken. Der letzte eingesetzte Teil 38 ist mit einer besonders hohen Nase 40 versehen (Abb. 2 und 3). Die Befestigung der Teile 38 kann in beliebiger Weise, z. B. durch Schraube oder Spreizkeil, erfolgen.
  • Unterhalb des Schlitzes 22 ist in Armen 41 eine Welle 42 gelagert, auf der Arme 43 befestigt sind, die eine Schiene 44 tragen, gegen -welche die Rolle 36 des Hebels 35 liegt (Abb. 3).
  • Am einen Ende der Welle 42 ist ein Hebel 45 befestigt, an dem ein Zug 46 angeschlossen ist, der durch Winkelhebel 47 und Zwischenzug 48 auf die Deckbockklinke 49 wirkt. - Der Zug 46 ist federnd mit dem Winkelhebel 47 verbunden. Vor der Klinke 49 liegt das um Bolzen 5o bewegliche Deckbockklinkenrad 51, durch das die Deckkette eine fortstoßende Bewegung erhält.
  • Auf Welle 42 ist noch ein Doppelhebel 52, 53 drehbar gelagert. Der Arm 52 besitzt eine Ausklinkung 54. Durch Zug einer Feder 55 wird die Klinke 54 auf die Nase i9 des Hebelarmes 18 gedruckt, so daß der Hebel 4, 18 entgegen dem Zug der Feder 2o in seiner Lage gesichert ist (Abb. 3). Der andere Hebelarm 53 trägt eine Anschlagschraube 56.
  • Auf Welle 5 sitzt beweglich ein Hebel 57, auf dem auf einem Bolzen 58 eine auf das Klinkenrad 8 wirkende Fortstoßklinke 59 gelagert ist, Ein zweiter Arm 6o dieser Klinke liegt im Bereich einer im Gehäuse befestigten Anschlagschraube 61 (Abb. 4).
  • Die Drehung der Zählschnecke erfolgt durch ein Exzenter 62, welches auf den Arm 63 eines bei 64 gelagerten Doppelhebels wirkt. Der andere Hebelarm 65 wirkt auf den in Hülse 66 geführten Stoßbolzen 67, der auf den Hebel 57 wirkt.
  • Auf einem im Gehäuse befestigten Bolzen 68 sitzt drehbar ein Zahnrad 69, das mit dem Zahnrad 7 in Eingriff steht. Am Zahnrad 69 ist eine Spiralfeder 7o befestigt, die andererseits an dem festen Bolzen 68 sitzt. Um ein übermäßiges Anspannen der Feder zu vermeiden, sind am Zahnrad 69 eine Anzahl Zähne ausgespart, so daß das Zahnrad die Spiralfeder 7o nur 3/,-Umdrehung anspannen kann.
  • In die Einkerbung zo des Ringes 9 kann sich eine Sperrklinke 71 durch Zug einer Feder 72 einlegen. Die Sperrklinke 7r sitzt auf einem Bolzen 8o, der an einem Ansatz der Hebel 3, 13 befestigt ist.
  • An den Hebelarm 18 ist ein Zugstück 73 angeschlossen, das an den Arm 74 eines bei 75 gelagerten Winkelhebels angeschlossen ist, dessen anderer Arm 76 eine Stellschraube 77 trägt. Auf den Hebelarm 76 wirkt das auf der Spindel 78 verstellbare Mindermuttergehäuse 79 (Abb. i).
  • In Abb. 3 ist die Arbeitsstellung des Reihenzählers dargestellt. Die Ausklinkung 54 des Hebels 52 liegt durch Wirkung der Feder 55 gegen die Nase i9 des Hebelarmes 18. Zu Beginn der Arbeit befindet sich der Schlitten 24 in seiner äußersten Stellung links an der Anschlagschraube 32 (Abb. i).
  • Das Exzenter 62 wirkt auf den Arm 63 des bei 64 gelagerten Doppelhebels. Der ändere Arm 65 drückt den Stoßbolzen 67 hoch, - wodurch der auf Welle 5 sitzende Hebel 57 geschwenkt wird und die an diesem sitzende Stoßklinke 59 das auf Welle 5 - befestigte Klinkenrad 8 um eine Teilung nach rechts dreht. Hierdurch wird die ebenfalls mit der Welle 5 verbundene Zählschnecke 6 gedreht. Die am Hebel 13 befestigte Klinke 15 wirkt hierbei als Sperrklinke, um das Zurückdrehen der Zählschnecke 6 zu verhindern.
  • Durch die in den Schlitz ii der Zählschnecke 6 eingreifenden Gleitbacken 26 des Schlittens 24 wird durch die Drehung der Zählschnecke 6 der Schlitten 24 in den Führungen 23 am Schlitz 22 des Gehäuses i nach rechts bewegt. Durch den Ausschnitt 25 des Schlittens.24 -kann jederzeit an der Zählschnecke die jeweils gearbeitete Reihenzahl. abgelesen werden (Abb. i).
  • Die Einwirkung der Zählvorrichtung als Kettensparer auf die Kette des Deckbockes, welche die Operationen, die zur Formgebung und zur Musterung des Wirkstückes nötig sind, einleitet, erfolgt in folgender Weise.
  • In dem Gewindeschlitz ix der Zählschnecke 6 können an beliebiger Stelle Teile 38 je nach der Formgebung oder der Musterung des Wirkstückes festgeklemmt werden.
  • Stößt einer dieser Teile bei Rechtsdrehung der Zählschnecke 6 mit seiner Nase 39 gegen den Arm 37 des am Schlitten 24 am- -Arm 33 gelagerten Hebels 35, so schlägt Hebel 35 nach rechts aus. Hierdurch drückt die am Ende des Hebels 35 sitzende Rolle 36; welche: bei der Zählbewegung des Schlittens längs der Schiene 44 entlang rollt, auf -diese in den Armen 43 gelagerte Schiene. Da die Arme 43 fest auf der Welle 42 sitzen, wird der ebenfalls auf Welle 42 festsitzende Hebel 45. abwärts bewegt,- der durch den Zug 46, Winkelhebel 47 und Zwischenzug 48 die Deckbockklinke 49 einlegt und so die Möglichkeit- schafft, daß das Deckbockklinkenrad 51 durch eine Bewegung um den Bolzen 5o eine fortstoßende Bewegung auf die Deckkette ausüben kann.
  • Um nach Fertigstellung des Warenstückes den Reihenzähler selbsttätig in seine Anfangsstellung zurückzubringen und ihn von selbst wieder auf Null einzustellen, ist in den Gewindeschlitz ii an der Stelle der Zählschnecke, an der die letzte Reihe des Warenstückes gezählt werden soll, ein Teil 38 eingesetzt, welches eine besonders hohe Nase 4o besitzt (Abb. 3).
  • Durch die federnde Verbindung des Zuges 46 mit dem Winkelhebel 47 ist es möglich, die beim zu weiten Ausschwingen des Hebels 45 entstehende Überbewegung abzufangen.
  • Kommt die Nase 40 in den Bereich des Armes 37, so schlägt der Hebel 35 weiter nach rechts aus als- durch die Nasen 3g: Hierdurch wird die Schiene 44 so weit zurückgedrückt, daß auch der auf Welle 42 sitzende Hebel 52, 53 bewegt wird. Hierdurch kommt die- Ausklinkung 54 aus dem Bereich der an dem Arm 18 sitzenden Nase ig, so daß die an dem anderen Hebelarm 4 angreifende Feder 2o die Welle 5 mit- der Zählschnecke bis an den Anschlag 2i verschwenkt. Hierdurch kommen die Gleitbacken 26 des Schlittens 24 außer Eingriff mit dem Gewindeschlitz ii der Zählschnecke 6.
  • Während der Bewegung des Schlittens 24 nach rechts wird durch das an den Arm 31 angeschlossene Seil o. dgl. 3o die an der Rolle 28 befestigte Spiralfeder 29 gespannt. Wird der Schlitten, wie beschrieben, freigegeben, so kommt die Spannung der Feder zur Wirkung, und es windet die Rolle 28 das Seil 3o auf, wodurch der Schlitten 24 in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird, bis er gegen den verstellbaren Anschlag 32 stößt.
  • Die Einstellung der Zählschnecke auf den Nullstrich der Ausgangsstellung erfolgt durch das mit dem auf Welle 5 sitzende Zahnrad 7 in Eingriff stehende Zahnrad 69.
  • Durch -die Drehung des Zahnrades 7 beim Zählen wird das Zahnrad 69 mitgedreht und hierdurch die Spiralfeder 7o gespannt. Um ein Wegplatzen der Feder durch eine übermäßige Anspannung zu vermeiden, sind zweckmäßig an Zahnrad 69 einige Zähne ausgespart.
  • Beim normalen Gang der Zählschnecke 6 nach rechts wird die Feststellklinke 71 bei jeder Umdrehung einmal in die Einkerbung io einschnappen, ohne eine Wirkung auf die Bewegung der Zählschnecke auszuüben.
  • Beim Ausschwingen der Zählschnecke 6 um die Welle 2 nach Fertigstellung der letzten Reihe schwingen die beiden Klinken 59, 15. ebenfalls mit nach links, bis der mit Klinke 59 verbundene Arm 6o gegen den Anschlag 61 und der mit Klinke 15 verbundene Arm i6 gegen Anschlag 17 stößt. Durch diese Anschläge werden die Klinken um ihre Bolzen 58 -bzw. 14 gedreht, so daß die Klinken aus dem Klinkenrad 8 ausgehoben werden. Hierdurch kann nun die Spiralfeder 7o auf - das unter ihrer Spannung stehende Zahnrad 69, und das mit diesem kämmende Zahnrad 7 einwirken, wodurch die Welle5 und mit dieser die Zählschnecke 6 nach links gedreht wird.
  • Durch den mit der Zählschnecke 6 fest verbundenen Ring g wird die Nullstellung der Zählschnecke dadurch erreicht, daß sich bei der erfolgten Linksdrehung die Feststellklinke 71 in die Kerbe io des Ringes g einlegt, Das Zurückschwingen der Zählschnecke 6 nach rechts um Welle 2 in die ursprüngliche Lage, um bei einem neuen Wirkstück die Gleitbacken 26 wieder mit dem Schlitz si in Eingriff zu bringen, erfolgt dadurch, daß beim Zurückdrehen des Minderzeugs in die Anfangsstellung, das bei jedem neuen Warenstück erfolgen muß, das Gehäuse 79 durch die Spindel 78 an Winkelhebel 76, 74 anschlägt. Durch Drehung des Winkelhebels wird mittels des Zugstückes 73 der Hebelarm 18 niedergedrückt. Die Aussparung 54 des Hebelarmes 52 legt sich über die Nase ig, so daß die Zählschnecke wieder in ihrer ursprünglichen Lage gesichert ist und das Zählen der Reihen eines neuen Warenstückes beginnen kann.
  • Nach dem dargestellten Beispiel ist angenommen, daß das Einrücken des Zählers von der Zurückführung der Mindereinrichtung in ihre Anfangsstellung abhängig ist. Die Einrichtung kann auch anders ausgeführt werden, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern. Z. B. kann die Wirkmaschine so lange gesperrt gehalten werden, als nicht der Zähler in seine Anfangslage zurückgebracht und auch eingerückt ist.
  • In der beschriebenen Ausführungsform sind rein mechanische Übertragungen gewählt. Es würde selbstverständlich auch nicht das Wesen der Erfindung verändern, wenn die Übertragungen von dem Reihenzähler nach den einzelnen Einrichtungen, z. B. nach den Ketten für die Deckerei usw., auf elektrischem, pneumatischem oder sonstigem Wege erfolgt. Ebenso könnte natürlich auch die Zurückführung des Reihenzählers in die Anfangsstellung elektrisch, pneumatisch oder sönstwie erfolgen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zählvorrichtung mit Zähltrommel mit schraubenförmigen Gängen für flache Kulierwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß an den mit Nummern versehenen Schraubengängen der Zähltrommel ein mit den Schraubengängen in Eingriff stehender Schlitten zwangsläufig und parallel zur Trommelachse verschiebbar angeordnet ist, so daß an der Zähltrommel jederzeit die jeweils in der Durchbildung begriffene Maschenreihe abgelesen werden kann, und bei der Drehung der Zähltrommel zwei Federn gespannt werden, die nach Beendigung des Wirkstückes bzw. nach Erreichung einer vorgeschriebenen. Reihenzahl selbsttätig ausgelöst werden und so- augenblicklich den Schlitten und die Zähltrommel in die Anfangsstellung zurückbringen.
  2. 2. Zählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähltrommel in einem Gehäuse um eine zu ihrer Achse parallele Achse schwenkbar gelagert ist, das einen Schlitz besitzt, in welchem der Schlitten geführt ist, der mit Gleitbacken versehen ist, welche in den Schraubengang der Zähltrommel eingreifen.
  3. 3. Zählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine besondere hohe Nase (4o) des letzten im Schraubengang sitzenden Anschlagstückes (38) einem Hebel (35) ein derartiger Ausschlag gegeben wird, daß eine die Zähltrommel in ihrer Arbeitsstellung sichernde Sperrung (i9, 54) gelöst und die Zähltrommel aus dem Bereich von am Schlitten sitzenden Gleitbacken gebracht wird.
  4. 4. Zählvorrichtung nach Anspruch 2 und3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bewegung des Schlittens eine Feder gespannt wird, die bei Verschwenken der Zähltrommel den Schlitten selbsttätig bis zu einem verstellbaren Anschlag (32) in die Anfangsstellung zurückbringt.
  5. 5. Zählvorrichtung nach Anspruch 3 und4, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zähltrommel ein Klinkenrad verbunden ist, das durch eine von einem Exzenter bewegte Sperrklinke (59) fortgeschaltet wird, und die Klinke mit einem Arm (6o) verbunden ist, der beim Ausschwenken der Zähltrommel die Klinke außer Eingriff mit dem Klinkenrad bringt.
  6. 6. Zählvorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet; daß während der Drehung der Zähltrommel ein unter Federwirkung stehendes Zahnrad (69) durch ein zweites Zahnrad (7) gedreht wird und die Federspannung bei Auslösung einer Schaltklinke die Zähltrommel in ihre Nullstellung zurückbringt.
  7. 7. Zählvorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zurückstellen des Mindermuttergehäuses in die Anfangsstellung die Zähltrommel in ihre Arbeitsstellung zurückgeschwenkt wird.
DESCH91411D 1929-08-30 1929-08-30 Zaehlvorrichtung mit Zaehltrommel mit schraubenfoermigen Gaengen fuer flache Kulierwirkmaschinen Expired DE575563C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912004C (de) * 1952-02-20 1954-05-24 Keller & Knappich Ges Mit Besc Zaehlschaltwerk fuer Rundstrickmaschinen, insbesondere zur Herstellung von Struempfen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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