DE575490C - Laschenstossverbindung fuer kopffreie unterschnittene Eisenbahnschienen - Google Patents

Laschenstossverbindung fuer kopffreie unterschnittene Eisenbahnschienen

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DE575490C
DE575490C DET38998D DET0038998D DE575490C DE 575490 C DE575490 C DE 575490C DE T38998 D DET38998 D DE T38998D DE T0038998 D DET0038998 D DE T0038998D DE 575490 C DE575490 C DE 575490C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/08Angle fishplates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Laschenstoßverbindung für kopffreie unterschnittene Eisenbahnschienen Die Erfindung betrifft einen Laschenstoß für sogenannte kopffreie Eisenbahnschienenwege, der infolge der eigenartigen Bauart und Anordnung der Lasche eine sichere, stärkere Schiznenstoßverbindung gewährleistet als die bisherigen Stoßverbindwngen mittels Laschen.
  • Bekanntlich hat der Kopf der Schiene für kopffreie Eisenbahnstrecken die Form einer ,umgekehrten Pyramide, die an der übergangsstelle zum Steg gleichsam abgestumpft ist. Der Schienenkopf ist so gewissermaßen scharf unterschnitten und läßt hier seitlich einen Raum frei, in den der Spurkranz der Wagenräder nicht eintreten kann.
  • Die bisherigen Laschen für kopffreie Eisenbahnschienenwege reichen mit ihren Kopfflächen immer nur bis an die Wurzel des Schienenkopfes (Pyramidenstumpfes), damit oberhalb der Lasche Freiraum für die Spurkränze der Wagenräder verbleibe.
  • Den Oberbautechnikern ist es bekannt, daß jede auch nur geringe Vergrößerung der Lasche in der Höhenrichtung deren wirksame physikalische Eigenschaften, namentlich das Trägheitsmoment, günstig beeinflußt. Demgemäß sollen durch die vorliegende Erfindung die Stärke der Laschen und im allgemeinen die physikalischen Eigenschaften der ganzen Stoßverbindung durch Vergrößerung der Höhe der Lasche in der Weise erhöht werden, daß gleichwohl ein tiefer Freiraum oberhalb der Lasche für den Spurkranz des Wagenrades bestehen bleibt. Dies wird dadurch erreicht, daß der Kopf der Lasche nach oben hin erhöht oder mit einem Fortsatz versehen wird, der in den Unterschneidungsraum des Schienenkopfes greift.
  • Dazu kommt, ` daß die neue Lasche eine größere Verbolzungsfläche besitzt als bekannte Laschen, vornehmlich oberhalb der Bolzenlöcher, wodurch mehr freier Raum unterhalb des Laschenkopfes für die Bolzenmuttern und Muttersicherungen sowie für die Schraubenschlüssel beim Anziehen der Muttern geschaffen wird, da bei größerer Höhe der Lasche auch deren Kopf eine höhere Lage erhalten kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführqngsbeispielen veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein Querschnitt der kopffreien (Halb-) Schiene mit Verlaschung nach vorliegender Erfindung.
  • Abb.2 bis 8 sind ähnliche Schnitte mit der Verlaschung in anderen Ausführungsformen.
  • In allen Abbildungen ist die Schiene mit R und die Lasche mit B bezeichnet.
  • Der Kopf i o der Schiene hat im Quer= schnitt di:e Form einer- umgekehrten Pyramide, die an der Übergangsstelle zum Steg i i !eine Ausbuchtung 12 aufweist, in die der Kopf 14 der Lasche mit einem seitlichen Fortsatz 13 -eingelagert werden kann. Es ist also der Schienenkopf seitlich nach unten zu abgeschrägt oder unterschnitten, und vor der Schrägfläche 15 liegt ein Freiraum 16 oberhalb der Ausbuchtung 12, in den der Spurkranz des Wagenrades von oben nicht eintreten kann. Dementsprechend ist der Kopf der Lasche mit einer Erhöhung oder einem Fortsatz 17 versehen, der von unten in den Raum 16 vorspringt. So bat hier im Gegensatz zu bekannten Laschen, deren obereKopffläche gewöhnlich innerhalb oder unterhalb der waagerechten Ebene des oberen Teils der Ausbuchtung 12 liegt, wie dies in punktierter Linie in Abb. 5 veranschaulicht ist, die Lasche eine größere Höhe, daher auch entsprechend günstigere physikalische Eigenschaften, namentlich hinsichtlich des Trägheitsmoments, sowie größere Stärke und Festigkeit gegenüber schwerster Belastung durch das Gewicht des rollenden Materials, ohne da.ß dabei der Freiraum 16 für den Spurkranz der Räder verkleinert wird.
  • Infolge der Vergrößerung der Höhenbemessung der Lasche durch den Fortsatz 17 kann auch der Laschenkopf entsprechend höher gehalten werden, so daß eine größere Verbolzungsfläche 18 oberhalb .der Bolzenlöcher 19 gewonnen wird und die Muttern unter bequemerer Handhabung der Schlüssel leichter festgeschraubt werden können.
  • In der Ausführungsform nach Abb. i ist die Außenfläche der Lasche durchweg eben, während in den Ausführungsformen nach Abb. 2 bis 5 der Laschenkopf über die Außenfläche bei 2o vorspringt, was bei der größeren Stärke und Festigkeit der Lasche infolge ihrer größeren Höhe zustatten kommt.
  • In der Ausführungsform nach Abb. 4 liegt die obere ebene Laschenkopffläche außerhalb der durch die Seitenfläche des Schienenkopfes gehenden senkrechten Ebene und etwas höher als der Rand der Ausbuchtung 12 der Schiene, d. h. ungefähr in der waagerechten Ebene, in der die untere Kante des Kopfes einer Normalschiene von gleichem Gewicht wie die Schiene R liegen würde und die durch eine punktierte Linie angedeutet ist, so daß über dem Laschenkopf :ein gleicher Freiraum für den Spurkranz vorgesehen ist wie bei den bisherigen bekannten Laschen für Stoßverbindung von Normalschienen. Dieser Freiraum ist zugleich offenbar mit Vorteil kleiner als bei dem bisherigen kopffreien Laschenverband, bei dem die oberen Laschenkopfflächen in der oberen Randebene oder der waagerechten Ebene des oberen Teils der Ausbuchtung liegen, da er eine größere Höhe der Lasche mit ihren wesentlichen Vorzügen zur Voraussetzung hat. Tatsächlich kann man den über die senkrechte seitliche Endebene des Schienenkopfes vorstehenden Laschenkopfteil noch weiter erhöhen, als in der Abb. 4 dargestellt, und doch hinreichenden Freiraum für den Spurkranz des Wagenrades dabei vorsehen; wie dies die Abb. i, 2, 3 und 5 erkennen lassen, wobei die punktierte Linie 22 andeuten soll, daß man, um weiteren Raum für die Spurkränze zu schaffen, nötigenfalls auch die Erhöhung des Laschenkopfes bis zu dieser Linie fortnehmen kann.
  • In der Ausführungsform nach Abb. 5 greift der Laschenkopf an die Schrägfläche 15 des Schienenkopfes glatt an, anstatt nur gegen die Ausbuchtungsfläche 12 wie in den anderen Ausführungsformen anzuliegen. Zu dem Zwecke kann die Schienenkopffläche 15 abgerundet sein, so daß ein dichter, sicherer, lasttragender Stützverband hier gesichert wird. Bisher hat man immer den Laschenkopf bei Verlaschungen dieser Art in die Ausbuchtungen 12 des Schienenkopfes eingebettet, was aber keineswegs von wesentlicher Bedeutung ist, da eine mit ihrem Kopf nach vorliegender Erfindung bis in den Unterschneidungsraum 16 reichende Lasche in beliebiger Weise an die Ausbuchtungsfläche 12 oder darüber und darunter irgendwo innerhalb der durch die Linien a-a und b-b (Abb. i) angedeuteten Zone angreifen kann.
  • In der Ausführungsform nach Abb. 6 ist die Unterschneidungsfläche i 5a des Schienenkopfes konkav gestaltet, wodurch der Unterschneidungsraum i 6a noch weiter vergrößert wird, so daß auch der Vorsprung oder Fortsatz 17a des Laschenkopfes größer gehalten und eine größere Kontaktfläche zwischen Laschenkopf und Schienenkopf erhalten werden kann. In der Abb. 7 liegt die Lasche vollkommen innerhalb der durch die Seitenfläche des Schienenkopfes gehenden senkrechten Ebene. Natürlich kann sie jeden beliebigen geeigneten Querschnitt haben, gleichviel wie die besondere Anlaschung an die Schienenenden erfolgt.
  • Wie die Ausführungsform nach Abb. 5 zeigt, läßt sich die Lasche auch isoliert anbolzen. Zu dem Zwecke wird ein Isolierstreifen 23 zwischen die Köpfe der Schiene und der Lasche eingelegt, der bis in den Raum 16 reicht, und ein gleiches Isoliermittel 24 wird zwischen die Füße der Schiene und der Lasche eingebettet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Laschenstoßverbindung für kopffreie unterschnittene Eisenbahnschienen mit Lasche, deren Kopf sich in der Hohlkehle zwischen Schienenkopf und Schienensteg gegen die Schiene abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Laschenkopf in. den durch die Unterschneidung des Schienenkopfes gebildeten Freiraum (16) hineinragt.
  2. 2. Laschenstoßverbindung nach. Anspruch i. für Schienen mit im Querschnitt pyramidenstumpfförmigem Kopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung des Laschenkopfes (14) .einen Fortsatz (17) bildet, der nur im Unterschneidungsraume (16, Fig. q., 7) liegt oder darüber hinaus einen breiteren Vorsprung bildet (Fig. i bis 3, 5, 6 und 8).
DET38998D 1930-06-16 1931-06-16 Laschenstossverbindung fuer kopffreie unterschnittene Eisenbahnschienen Expired DE575490C (de)

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