DE574560C - Feueranzuender und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Feueranzuender und Verfahren zur Herstellung desselben

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DE574560C
DE574560C DEB145303D DEB0145303D DE574560C DE 574560 C DE574560 C DE 574560C DE B145303 D DEB145303 D DE B145303D DE B0145303 D DEB0145303 D DE B0145303D DE 574560 C DE574560 C DE 574560C
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DEB145303D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L11/00Fire-lighters
    • C10L11/04Fire-lighters consisting of combustible material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Feueranzünder und Verfahren zur Herstellung desselben Die Erfindung betrifft einen Feueranzünder, und zwar handelt es sich um chemisch oder sonstwie präparierte Brenn- und Heizmassen zum Anzünden von Kohle. Die Grundmasse oder der Ausgangsstoff besteht aus einer vegetabilen Filzmasse, die aus Holz, Stroh, Torf o. dgl. Rohstoffen hergestellt sein kann. In diese Grundmasse wird ein flüssiger Brennstoff, z. B. Naphthalin ö. dgl., durch Tränken eingebracht. Dieser so hergestellte Grundkörper wird mit einer Zündmasse versehen. Zündmasse an Zündern für Kohle vorzusehen, ist bekannt. Neu ist, die Kohlenanzünder im Innern mit Zündmasse zu versehen, derart, daß die Zündmasse von außen nicht zugänglich ist. Um die Zündmasse zugänglich zu machen, muß der Feueranzünder zerbrochen oder auseinandergelegt werden. Die Zündmasse ist also vollkommen oder allseitig verdeckt gelagert, so daß sie nicht mit Luft oder Feuchtigkeit in Berührung kommt und sich beim Transport durch Reibung mit anderen oder gleichen Materialien durch die entstehende Wärme nicht entzünden kann. Weiter wird dafür Sorge getragen, daß sowohl die Zündmasse als auch der Anzünder gegen Luft und gegen Feuchtigkeit widerstandsfähig gemacht werden, indem der ganze Anzünder mit einer Isolierschicht versehen wird. Hierdurch wird es auch ermöglicht, vergasende Brennflüssigkeiten, wie z. B. Naphthalin, als Tränkmittel anzuwenden, ohne daß die Befürchtung besteht, durch Verdunsten die Güte des Zünders zu beeinträchtigen, was insbesondere bei längerem Lagern der ferti&en Ware unvermeidlich ist. Daher wird ermöglicht" die dem Anzünder innewohnende Brennkraft und die Zündkraft der Zündmasse sowie auch das Heizvermögen unbegrenzt zu erhalten.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Zündmasse vollkommen, also allseitig verdeckt, gelagert ist. Dieser Feueranzünder wird dann noch durch eine Luft- und feuchtigkeitswiderstandsfähige Isolierschicht gesichert, so daß beim Transport oder bei Lagerung weder Luft noch Feuchtigkeit in den Feueranzünder einzudringen vermögen.
  • In Abb. i und 2 ist ein Anzünder i dargestellt; der mit drei Zündstopfen 2, 3, q. ausgerüstet ist. Diese Zündköpfe sind versetzt zueinander gelagert, so daß sie mit einzelnen Teilen des Anzünders, wenn dieser auseinandergebrochen wird, in Berührung bleiben und so ein Anzünden ermöglichen. Die Zündköpfe können derart in die Zündplatte i eingebracht werden, daß Bohrungen gemacht werden, in welche Zündmasse eingeführt wird; die nicht ausgefüllte Bohrung wird dann mit einem Stopfen aus dem gleichen Material wie die Zündplatte ausgefüllt.
  • Eine weitere Herstellungsmöglichkeit besteht darin, daß zwei Platten gemäß Abb. 3 bis 6 als Basis benutzt werden. Es wird dann in der einen Platte, z. B. in der Mitte, eine Bohrung 5 vorgesehen, während in der Platte nach Abb. 5 Bohrungen 6, 7 angebracht sind: Diese Bohrungen werden mit Zündmasse ausgefüllt. Um das Abbrechen der einzelnen Teile der Zündplatte zu' erleichtern, werden Einschnitte 8, 9, io vorgesehen, welche nach dem Zündkopf 5 gerichtet sind, so daß die einzelnen Anzünderteile 'um den Zündkopf gelagert sind.
  • Bei der Platte nach Abb. 5 sind die Einschnitte bzw. Einkerbungen 11, 12, 13 längs und quer gerichtet, so daß bei der Ausbildung nach Abb. 5,um zwei Zündköpfe je vier Platten vorgesehen sind. Diese Platten nach Abb. 3 und 5 werden aufeinandergelegt, derart, da.ß die Zündkopfseiten aufeinander zu liegen kommen, so daß die Zündköpfe nach außen hin abgesperrt sind. Die durch das Aufeinanderschichten entstehenden Fugen können dadurch geschlossen werden, daß sie mit Paraffin o. dgl. nach außen abgedichtet werden, worauf der Gesamtkörper von einer Isolierschicht, z. B. gleichfalls aus Paraffin oder einer sonstigen Isolierschicht, nach außen hin Luft- und feuchtigkeitsdicht abgeschlossen wird.
  • Ein Zündkörper kann auch dadurch hergestellt werden, -daß die Bohrungen durch die Platte ganz hindurchgehen und daß auf beiden Seiten der Abschluß durch Stopfen oder durch über die gesamte Fläche laufende Abdeckflächen erfolgt. Durch die Anbringung eines Zündkopfes in der Mitte nach Abb..3 bzw. Ausführungsform nach Abb.5 wird erheblich an Zündmasse gespart, weil jetzt nicht mehr ganze Stirnseiten mit Zündmasse ausgerüstet zu werden brauchen, sondern nur die Köpfe oder einzelne Ecken der Anzünderplattenteile. .

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kohlen- oder Feueranzünder mit Zündmasse, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündmasse vollkommen gedeckt im Innern gelagert und auf diese Weise luftdicht abgeschlossen ist, indem z. B. die Zündmasse nach außen durch einen Stopfen abgedeckt wird.
  2. 2. Ausführungsform des Anzünders nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere .
  3. Anzünder (i) um einen als Kern (2 bis 7) dienenden Zündkopf gruppiert. sind. -3. Anzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zündplatten mit ihren die Zündmasse aufweisenden Seiten gegeneinander gelegt sind.
  4. 4.. Anzünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zündköpfe in einer Anzünderplatte vorgesehen sind und zwei Zündplatten mit versetzt gelagerten Zündköpfen gegeneinander liegen.
  5. 5. Anzünder nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen im Innern vorgesehenen Zündkopf. mit daran sich flächenartig anschließenden Zündkörpern und beiderseits vorgesehenen, z. B. aufgeklebten Abdeckplatten.
  6. 6. Verfahren zum Herstellen von Anzündern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platte angebohrt wird, worauf die Bohrungen mit Zündmasse ausgefüllt werden, wonach die Abdeckung durch Stopfen, Platten, ein- oder beiderseitig erfolgt und dann der Gesamtkörper, z. B. durch Paraffin, in bekannter Weise gegen äußere Einflüsse geschützt wird.
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