AT348898B - Wurfgranate - Google Patents

Wurfgranate

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AT348898B
AT348898B AT558677A AT558677A AT348898B AT 348898 B AT348898 B AT 348898B AT 558677 A AT558677 A AT 558677A AT 558677 A AT558677 A AT 558677A AT 348898 B AT348898 B AT 348898B
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Oregon Ets Patentverwertung
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/20Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F42B12/22Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction
    • F42B12/32Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction the hull or case comprising a plurality of discrete bodies, e.g. steel balls, embedded therein or disposed around the explosive charge

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Wurfgranate mit einem eine Sprengladung mit Ausnahme einer Öffnung zur Einführung eines Zünders vollständig umgebenden, mit Splittern bestückten, mehrteiligen
Splitterkörper, und mit einer äusseren Hülle. 



   Wurfgranaten, insbesondere Handgranaten sind in zwei prinzipiell verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden. Die eine Gruppe, sogenannte Abwehrhandgranaten, weisen einen Zünder, einen
Sprengkörper und einen unter der Wirkung der detonierenden Sprengladung in Splitter zerlegbaren
Splitterkörper auf. Dieser Splitterkörper fehlt bei der zweiten Gruppe, den sogenannten Angriffshand- granaten. Handgranaten beider Gruppen sind beispielsweise in der AT-PS Nr. 240737 beschrieben. Der den
Sprengkörper umgebende Innenmantel, der mit Splittern bestückt sein kann, ist mehrteilig ausgeführt und von einem einteiligen Aussenmantel umgeben. 



   In weiterer Folge sind auch Handgranaten bekanntgeworden, die für beide Verwendungszwecke geeignet sind, beispielsweise aus der AT-PS Nr. 299753. Die in einem Topf angeordnete Sprengladung ist mit einem abnehmbaren einteiligen Splittermantel umgeben, wobei der Topf mit dem einteiligen Splitter- mantel durch eine, keine Splitter beinhaltende Bodenplatte verbindbar ist. 



   Allgemein sollen Wurfgranaten eine möglichst gleichmässige Splitterstreuung erreichen, wozu einerseits eine kugelähnliche äussere Form und anderseits eine möglichst vollständige Umhüllung des Sprengkörpers durch den Splitterkörper erwünscht ist. Dies wird in der AT-PS Nr. 240737 im wesentlichen erreicht, durch die Ausführung nach der AT-PS Nr. 299753 jedoch nicht, da die Bodenplatte und der Bereich der
Einführöffnung für den Zünder nicht mit Splittern umgeben sind. 



   Die in der AT-PS Nr. 240737 gezeigte Granate mit einem, den Sprengkörper nahezu vollständig umgebenden Splitterkörper ist jedoch nicht geeignet für die beiden genannten Zwecke verwendbar zu sein, da die Abnahme des ei- oder kugelförmigen, einteiligen Splitterkörpers unmöglich ist. 



   Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Wurfgranate der eingangs erwähnten Art so weiterzuentwickeln, dass sie sowohl als Angriffs- als auch als Abwehrgranate Verwendung finden kann, d. h., dass trotz nahezu vollständiger Splitterumhüllung der Splitterkörper bei Bedarf in einfacher Weise entfernbar ist. 



   Erfindungsgemäss wird dies nun dadurch erzielt, dass die gesamte äussere Hülle, die in an sich bekannter Weise von dem Sprengkörper abnehmbar ist, ausschliesslich aus dem mehrteiligen Splitterkörper besteht, dessen mit Splittern bestückten Teile lösbar miteinander verbunden sind. 



   Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht dabei vor, dass der Splitterkörper aus drei Teilen besteht, wobei ein Teil als Behälter ausgebildet ist, und den, der Einführöffnung für den Zünder gegenüberliegenden Teil des Sprengkörpers aufnimmt, und die beiden andern Teile des Splitterkörpers, die einander zu einem Deckel für den Behälter ergänzen, den die Einführöffnung umgebenden Teil des Sprengkörpers umschliessen. 



   Die erfindungsgemässe Wurfgranate vereinigt nun eine Reihe von Vorteilen in bestmöglicher Weise : Die Umhüllung des Sprengkörpers ist mit Ausnahme an der Einführöffnung für den Zünder vollständig, woraus sich, insbesondere bei Kugelform, eine optimale Splittstreuung ergibt. 



   Die Verwendung als Angriffs- oder als Abwehrgranate ist möglich, und die Umänderung in denkbar einfacher Weise möglich. Zusätzlich wird auch bei der erfindungsgemässen Wurfgranate durch die Teilung der äusseren Hülle, also des Splitterkörpers, die Herstellung erleichtert, da jede Art von geeignetem Sprengstoff vom Splitterkörper umgeben werden kann, während bei bekannten Granaten mit einteiliger Hülle der Sprengstoff in das Granateninnere eingebracht werden musste. 



   Die lösbare Verbindung zwischen dem den Behälter bildenden Teil und den Deckel bildenden Teilen kann vorzugsweise als Bajonettverschluss ausgebildet sein. An seine Stelle kann jedoch auch jede Art von Schnellverschluss, beispielsweise ein Steckverschluss, Rastverschluss oder Schraubverschluss treten. 



   Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Ebenso sollen die in den nachfolgenden Patentansprüchen angeführten Bezugszeichen keine Einschränkung bedeuten, sondern lediglich dem erleichterten Auffinden bezogener Teile der Zeichnungen dienen. 



   Die Fig. l zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Abwehrhandgranate, die Fig. 2 eine Explosionszeichnung des Splitterkörpers im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. l, die Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil des Deckels des Splitterkörpers und die Fig. 4 eine Seitenansicht der Angriffshandgranate. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   -   a-. Nr.-MBCHC  
Wie insbesondere aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, weist die erfindungsgemässe Handgranate in der Verwendung als Abwehrhandgranate eine äussere Hülle auf, die ausschliesslich durch den Splitterkörper - gebildet wird. Der Splitterkörper --1-- setzt sich im Ausführungsbeispiel aus insgesamt drei Teilen --2, 3,   4-- zusammen,   die den   Sprengkörper --5--,   mit Ausnahme an einer Einfuhröffnung --7-- für den 
 EMI2.1 
 sind bevorzugt aus Kunststoff gefertigt, in den die Splitter, beispielsweise Drahtstücke, Kugeln od. dgl. gleichmässig verteilt eingebettet sind. Dadurch wird, insbesondere bei einer Kugelform der Handgranate, eine optimale Splitterstreuung erzielt. 



   Der   Teil --2-- des Splitterkörpers --1-- bildet   einen Behälter für den   Sprengkörper --5--,   während die beiden   Teile --3 und 4-- einander zum Behälterdeckel   ergänzen. Sie berühren einander in einer Längsmittelebene des   Sprengkörpers --5--,   so dass sie daran etwa senkrecht abgenommen werden können. 



   Die lösbare Verbindung zwischen den Teilen --3 und 4-- des Deckels des Splitterkörpers --1-- wird durch Vertiefungen --14-- bzw. korrespondierende Zapfen --15-- erzielt, die in die Berührungsflächen der beiden Teile --3 und 4-- eingelassen sind, bzw. aus diesen vorstehen. Vorzugsweise ist jeder Teil 
 EMI2.2 
 völlig identisch ausgebildet sind. 



   Die lösbare Verbindung zwischen dem Deckel, also den Teilen --3 und 4--, und dem Behälter, also dem Teil --2-- des Splitterkörpers --1-- ist im Ausführungsbeispiel als Bajonettverschluss-11ausgebildet, so dass zur Lösung bzw. Befestigung des Splitterkörpers eine geringfügige Drehung genügt. Wie bereits erwähnt, können jedoch auch andere Arten von leicht lösbaren Verbindungen vorgesehen sein. 



   An dem in Fig. 3 gezeigten Teil --3-- des Deckels sind noch Profilierungen ausgebildet, die die Handhabung beim Lösen des Bajonettverschlusses --11-- erleichtern sollen. 
 EMI2.3 
 ist. Im Inneren sind die Sprengladung und der   Zünder --8-- angeordnet,   und der untere Teil --12-- des Gehäuses ist mit Ringwulsten --16-- versehen. Mehrere Sprengkörper --5-- können so zusammengefasst und beispielsweise mit einem Band umgeben werden. Dabei verhindern die Ringwulste --16-- das Verrutschen der einzelnen   Sprengkörper --5--.   



   Die Umwandlung der Angriffshandgranate nach Fig. 4 in eine Abwehrhandgranate nach Fig. 1 erfolgt 
 EMI2.4 
 worauf der den Behälter bildende   Teil --2-- des Splitterkörpers --1-- auf   den unteren Teil --9-- des   Sprengkörpers --5-- aufgeschoben,   und schliesslich mit den Teilen --3 und   4-- des Deckels   durch eine geringfügige Drehung verbunden werden, wobei der Bajonettverschluss --11-- verrastet. Zwischen den Teilen --2 und 3,   4-- des Splitterkörpers --1-- kann   ein Dichtungsring eingelegt sein. Die Abnahme des 
 EMI2.5 
 ausgebildet sein. In diesem Fall ist es dann jedoch erforderlich, den Zünder --8-- aus der Granate zu entfernen, worauf der Deckel auf den die   Einfuhröffnung --7-- aufweisenden   Teil des Sprengkörpers - aufgesetzt oder abgenommen werden kann.

   Der   Zünder --8-- wird   hierauf wieder eingesetzt.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Wurfgranate mit einem eine Sprengladung mit Ausnahme einer Öffnung zur Einführung eines Zünders vollständig umgebenden, mit Splittern bestückten, mehrteiligen Splitterkörper, und mit einer EMI2.6 dassSplitterkörper (1) aus drei Teilen (2,3, 4) besteht, wobei ein Teil (2) als Behälter ausgebildet ist, und den, der Einführöffnung (7) für den Zünder (8) gegenüberliegenden Teil (9) des Sprengkörpers (5) aufnimmt, und die beiden andern Teile (3,4) des Splitterkörpers (1), die einander zu einem Deckel für <Desc/Clms Page number 3> den Behälter ergänzen, den die Einführöffnung (7) umgebenden Teil (10) des Sprengkörpers (5) umschliessen.
    3. Wurfgranate nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass als lösbare Verbindung zwischen dem den Behälter bildenden Teil (2) des Splitterkörpers (1) und den den Deckel bildenden Teilen (3,4) zumindest ein Bajonettverschluss (11) vorgesehen ist.
AT558677A 1977-07-29 1977-07-29 Wurfgranate AT348898B (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2506926A1 (fr) * 1981-06-02 1982-12-03 Alsetex Armement Etu Manchon pour grenade de type modulaire et grenade munie d'un tel manchon
EP0101795A1 (de) * 1982-07-02 1984-03-07 Rheinmetall GmbH Sprenggeschoss mit verbesserter Splitterwirkung
DE3528609A1 (de) * 1984-08-28 1986-03-13 Oregon Etablissement für Patentverwertung, Mauren Verfahren zur herstellung eines granatenkoerpers
EP0200856A1 (de) * 1985-03-04 1986-11-12 Oregon Etablissement Für Patentverwertung Granatenkörper, insbesondere für Handgranaten
AT397576B (de) * 1982-07-30 1994-05-25 Glock Gaston Handgranate
EP2682708A3 (de) * 2012-07-06 2017-11-29 Diehl Defence GmbH & Co. KG Splitterkörper, insbesondere Handgranatenkörper& xA;

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