DE574007C - Telegraphenanlage mit Fernein- und -ausschaltung der Teilnehmerapparate - Google Patents

Telegraphenanlage mit Fernein- und -ausschaltung der Teilnehmerapparate

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DE574007C
DE574007C DES91775D DES0091775D DE574007C DE 574007 C DE574007 C DE 574007C DE S91775 D DES91775 D DE S91775D DE S0091775 D DES0091775 D DE S0091775D DE 574007 C DE574007 C DE 574007C
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DE
Germany
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switch
switching
circuit
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circuit arrangement
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Expired
Application number
DES91775D
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English (en)
Inventor
Ehrhard Rossberg
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/12Arrangements for remote connection or disconnection of substations or of equipment thereof
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02DCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES [ICT], I.E. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES AIMING AT THE REDUCTION OF THEIR OWN ENERGY USE
    • Y02D30/00Reducing energy consumption in communication networks
    • Y02D30/50Reducing energy consumption in communication networks in wire-line communication networks, e.g. low power modes or reduced link rate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Telegraphenanlage mit Fernem- und -ausschaltung der Teilnehmerapparate Die Erfindung betrifft Telegraphenanlagen, insbesondere Drucktelegraphenanlagen mit Korrespondenzverkehr, bei denen die Möglichkeit vorgesehen ist, von einer Station aus, gegebenenfalls über eine Vermittlungsstelle, die gewünschte ferne Station ein- und auszuschalten.
  • Es ist bekannt, für die Fernsteuerung der Ein- und Ausschaltung des Telegraphenapparates ein polarisiertes Relais mit zwei Wicklungen zu verwenden, deren eine in der Teilnehmeranschlußleitung liegt, während die andere als Haltewicklung in einem Ortsstromkreis gesteuert wird. Da dieses Relais dauernd in der Leitung liegt und die Forderung besteht, daß über das Relais sowohl während des Ruhestromtelegraphierbetriebes als auch im Ruhezustand ein Ruhestrom fließt, kann man zur Steuerung des Relais mit einer einfachen Unterbrechung der Leitung nicht mehr auskommen, sondern muß mit der Richtungsänderung des über das Relais fließenden Stromes arbeiten. Ein weiterer Nachteil ist der, daß für die Speisung der Haltewicklung "und für die Speisung der von dem Relais gesteuerten Einschaltrelais Ortsstromkreise vorgesehen sein müssen. Dieser Nachteil trifft auch auf eine andere bekannte Schaltung zu, bei der in der Teilnehmerleitung ein Hilfsrelais liegt, welches sowohl den Druckmagneten des Telegraphenapparates als auch zwei Relais zur Ein- und Ausschaltung des Antriebsmotors steuert. Bei einer kurzen Leitungsunterbrechung bewirkt das in der Leitung liegende Relais die Schließung eines Arbeitsstromkreises für das Einschaltrelais, welches sich dann in einen eigenen Haltestromkreis legt, während eine lange Leitungsunterbrechung das in einem lokal gespeisten Ruhestromkreis liegende Ausschaltrelais zum Abfall bringt. Auch hier ist also zur Speisung der Ein- und Ausschaltvorrichtungen die Verwendung örtlicher Stromquellen beim Teilnehmer unerläßlich.
  • Gemäß der Erfindung lassen sich die Nachteile dieser bekannten Anordnungen dadurch vermeiden, daß mit der Teilnehmerleitung zwei aus einer zentralen Stromquelle gespeiste Schaltvorrichtungen verbunden sind, deren eine die Einschaltung und deren andere die Ausschaltung steuert und von denen die die Einschaltung bewirkende nach erfolgter Durchschaltung des Telegraphierstromkreises durch die in dem .Telegraphierstromkreis zwecks Vorbereitung der Ausschaltung ansprechende Ausschaltvorrichtung für die Dauer des Verkehrs von der Teilnehmerleitung abgeschaltet wird. Es ergibt sich hierbei insbesondere die Möglichkeit, daß jede der beiden Schaltvorrichtungen durch eine Unterbrechung, und zwar für die Einschaltung durch eine kurze, für die Ausschaltung durch eine lange Unterbrechung des über die Schaltvorrichtung verlaufenden, aus einer zentralen Stromquelle gespeisten Ruhestromkreises betätigt wird. Die Impulsgabe in der Teilnehmerleitung kann also ähnlich sein, wie es bei der eingangs erwähnten bekannten Anordnung der Fall ist, jedoch wird der Vorteil erreicht, daß die Verwendung örtlicher Stromquellen für die Speisung der Ein- und Ausschaltvorrichtungen überflüssig ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der in der Zeichnung .dargestellten, beliebig gewählten Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Nach Abb. i sind zwei Teilnehmerapparate T1 und T2 über zwei Leitungen L11 und L12 bzw. L21 und L22 miteinander verbunden. Die Speisung erfolgt für beide Apparate gemeinsam von der ini der Zentrale Z angeordneten Zentralbatterie ZB. Die Empfangsrelais sind durch El und E2 dargestellt, während die Kontakte s1 und s2 die Sendekontakte, z. B. die Kontakte der Senderelais, darstellen. In der Telegraphierschleife liegen ferner die zur Ausschaltung dienenden Tasten AT, und AT2, die Kontakte u1, und u21, die von den Relais U1 bzw. U2 betätigt werden, und schließlich die Verzögerungsrelais T" und V... Deren Kontakte v1 und v2 liegen im Stromkreis der zweiten Schleife, welche durch die eine Telegraphierleitung L11 und Erde gebildet wird, und sind in Reihe geschaltet mit den Einschaltetasten ET, , und ET. sowie den Einschalterelais U, und U2.
  • Will der Teilnehmer von der Stelle T, aus den fernen Empfänger in Betrieb setzen, so öffnet er durch vorübergehendes Drücken der Einschaltetaste ET, den über die Relais U, und U2 bestehenden Ruhestromkreis. Die Folge davon ist, daß die beiden Relais U1 und U. abfallen. Dadurch werden einerseits in beiden Teilnehmerstellen die zum Antrieb der Sende- bzw. Empfangsapparate dienenden Motoren Ml bzw. M2 durch Schließen der Kontakte u12 und u13 bzw. u22 und u23 eingeschaltet, indem sie an eine. Stromquelle N, z. B. ein Wechselstromlichtnetz, gelegt werden. Die Kontakte ull und u21 schließen den Stromkreis für die Telegraphierschleife. Da@ durch' kommen die Verzögerungsrelais V1 und V2 zum Ansprechen, welche auf beiden Teilnehmerstellen durch Öffnen der Kontakte v1 und v2 die Hilfsschleifen unterbrechen, so daß auch nach dem Zurücklegen der Einschaltetaste ein Wiederansprechen der Relais U1 und U2 verhindert ist.
  • Während des nun stattfindenden Telegraphierverkehrs wird der Sendekontakt s, im Zeichenrhythmus geöffnet und dadurch der Kontakt des fernen Empfangsrelais E2 im gleichen Takt bewegt. Ein Abfallen der Relais V1 und V2 erfolgt trotz der Unterbrechungen nicht, da diese Relais mit verzögertem Abfall ausgebildet sind. Wird dagegen nach Beendigung des Verkehrs die Ausschalttaste ATl vorübergehend gedrückt, so haben die Relais V, und V2 Zeit, abzufallen. Dabei werden die Kontakte v, und v2 geschlossen und die Relais Ui und U2 zum Ansprechen gebracht. Diese bewirken ihrerseits wieder durch Öffnen der Kontakte u11 und u21 eine dauernde Unterbrechung der Telegraphierschleife, so daß jetzt das Zurücklegen der Ausschaltetaste wirkungslos bleibt. Gleichzeitig wird durch Öffnen der Kontakte u12 und ulg bzw. u22 und u23 die Stillsetzung der Apparate herbeigeführt.
  • Während eine Verbindung besteht und z. B. von T, aus nach T2 telegraphiert wird, kann auch der empfangende Teilnehmer TZ den fernen Sender T1 außer Betrieb setzen und seinen eigenen Sender zwecks übertragung von Zeichen an den Teilnehmer T1 einschalten. Zur Ausschaltung des fernen Senders braucht er nur die Ausschaltetaste AT2 zu drücken, wodurch in der oben beschriebenen Weise die Telegraphierschleife unterbrochen und die Hilfsschleife zur Vorbereitung des Einschaltvorganges geschlossen wird. Durch Drücken der Einschaltetaste ET. kann er dann den Empfänger des fernen Teilnehmers T1 in Betrieb setzen.
  • Die Abb. z zeigt die Anwendung des Erfindungsgedankens für den Fall, daß die Telegraphierverbindung über zwei oder mehrere Zentralen Z1 und Z2, z. B. Selbstanschlußvermittlungsstellen, hergestellt wird. Die dabei benötigten Verbindungs- bzw. Wählereinrichtungen, die in bekannter Weise ausgebildet sein können, sind zur Vereinfachung des Schaltbildes nicht mit dargestellt.
  • Wünscht z. B. der Teilnehmer T1 mit einem anderen Teilnehmer T2 eine Telegraphierverbindung aufzunehmen, so betätigt er zunächst die Einschaltetaste ET" bzw. eine mit dieser in Reihe geschaltete Nummernscheibe. Dadurch wird der Stromkreis der Hilfsschleife, die aus der einen der Teilnehmerleitungen L1 und Erde gebildet ist, unterbrochen und sowohl das im Ruhestromkreis der Einschaltbatterie EB, liegende Relais U, als auch das in der Zentrale angeordnete, in den gleichen Stromkreis geschaltete Relais B1 zum Abfall gebracht. Dabei wird in der bereits beschriebenen Weise einerseits durch Schließen des Kontaktes U11 die Telegraphierschleife L1 geschlossen, ohne jedoch zunächst erregt zu sein, andererseits durch Schließen der Kontakte zc,2 und u13 der Antriebsmotor Ml des Senders in Betrieb gesetzt. Die Aberregung des Relais B,. bewirkt eine Umlegung des Kontaktes bi in der Vermittlungsstelle Z1. Eine impulsweise wiederholte Betätigung dieses Kontaktes b1, z. B. durch einen vom Teilnehmer bedienten, init der Taste ETi in Reihe geschalteten Impulskontakt, kann in bekannter Weise zur Steuerung von Verbindungs- oder Wählereinrichtungen benutzt werden. Ist auf diese Weise eine Verbindung mit der Stelle Z2 über die Leitungen Lll und Lli hergestellt und sind die in der Stelle Z2 ankommenden Leitungen L21 und L22, z. B. durch nochmaliges Wählen, mit der dem gewünschten Teilnehmer zugeordneten Übertragungseinrichtung A2, B2 verbunden, so bewirkt die dauernde Umlegung von b1, z. B. durch Stromumkehr in der Leitung L12, ein Ansprechen des in der Zentrale Z2 angeordneten, dem gewünschten Teilnehmer T, zugehörigen Relais A2. Dessen Kontakt a2 unterbricht die von der Vermittlungsstelle Z2 zum Teilnehmer T2 führende Hilfsschleife, die von der Einschaltebatterie EB2 gespeist wird. Dadurch kommt das Relais U2 des Teilnehmers T2 zum Abfall und bewirkt in der beschriebenen Weise die Einschaltung des Empfängermotors M2 sowie die Schließung der Telegraphierschleife L2. Dabei wird durch das Ansprechen des Relais B2 der Kontakt b2 umgelegt und durch Stromumkehr in der von Z2 nach Z1 führenden Leitung L21 das Relais Al in der Vermittlungsstelle Z1 betätigt. Der Kontakt a, wird umgelegt und dadurch einerseits die Einschaltebatterie EBl abgeschaltet, andererseits die Telegraphenbatterie TB, an die Telegraphierleitung L1 angeschlossen. Das Ansprechen des Verzögerungsrelais V1 hat durch Öffnen des Kontaktes v1 eine dauernde Unterbrechung der Hilfsschleife zur Folge, die während der Telegraphierverbindung auch nach dem Loslassen der Taste ET, bestehen . bleibt. Das Empfangsrelais El wird erregt, und sein Anker legt sich von der Ruhelage in die eigentliche Betriebsruhelage. Hierdurch kann dem sendenden Teilnehmer T1 ein Freizeichen gegeben werden. Das Relais B1 dagegen wird durch die Einschaltung der Telegraphierbatterie nicht beeinflußt, da es differential bewickelt ist und der von der Telegraphierbatterie aus im Mittelpunkt der Wicklung zugeführte Gleichstrom zu gleichen Hälften über die Teilnehmerleitung L1, einschließlich der in ihr liegenden Relais El und Th, und die Leitungsnachbildung, bestehend aus Selbstinduktion 11 und Widerstand W1, fließt. In gleicher Weise wurde in die zum gewünschten Teilnehmer T2 führende Telegraphierschleife die Telegraphierbatterie TB, eingeschaltet, ohne das Relais B2 zum Ansprechen zu bringen.
  • Während des jetzt erfolgenden Telegraphierverkehrs wird der Sendedeckel s1 stoßweise im Zeichenrhythmus geöffnet und dadurch jedesmal die eine Hälfte des Relais B1 stromlos gemacht, so daß der Relaiskontakt bi im Zeichentakt bewegt wird. Die weitere Übertragung der Zeichen erfolgt durch stoßweise Stromrichtungswechsel in der Verbindungsleitung L12, die zum Relais A2 der Vermittlungsstelle Z2 führt. Dort wird der Anker a2 im Zeichenkontakt von der Teilnehmerbatterie TB, abgeschaltet und dadurch die Telegraphierschleife L2 im gleichen Takt stromlos gemacht, so daß das Empfangsrelais E2 die übermittelten Zeichen wiedergibt. Eine Beeinflussung des Relais B2 findet dabei nicht statt, da sowohl bei Abschaltung wie bei Anschaltung der Telegraphierbatterie TB, das auf den Anker b2 wirkende Feld gleich Null ist.
  • Wird eine der Telegraphierschleifen während einiger Zeit geöffnet, z. B. wenn der Teilnehmer T1 nach Beendigung der Telegrammübermittlung die Ausschaltetaste ATl vorübergehend drückt, so wird einerseits infolge Abfalls des Verzögerungsrelais V1 der Erregerstromkreis für das Relais U i vorbereitet, andererseits findet eine während längerer Zeit bestehen bleibende Umlegung des Kontaktes b1 in die Arbeitslage statt, so daß durch längere Abschaltung der Teilnehmerbatterie TB, von der Teilnehmerschleife L2 auch das Verzögerungsrelais Y2 zum Abfall kommt. Dabei schließt sich der Kontakt v2, so daß U2 über die BatterieEB2 erregt wird und außer der Abschaltung des Motors M2 die dauernde Unterbrechung der Schleife L2 bewirkt. Durch die einseitige Erregung des Relais B2 wird jetzt auch der Anker b2 in die Arbeitslage zurückgelegt, die daher meist als falsche Ruhelage bezeichnet wird, und da= durch ebenfalls der Anker a1 des Relais Al in der Vermittlungsstelle Z1 in die falsche Ruhelage gebracht. Die Umlegung dieser Relaisanker in die falsche Ruhelage kann in bekannter Weise zur Steuerung von weiteren Hilfsvorgängen, insbesondere zur Auslösung der Wählereinrichtungen, benutzt werden. Der Stromkreis der Hilfsschleife, der vorher beim Abfallen des Verzögerungsrelais hl durch Schließen des Kontaktes v1 vorbereitet wurde, ist jetzt durch Anschalten des Kontaktes a1 an die Einschaltebatterie EBl geschlossen, und das Relais U1 wird erregt. Durch das Ansprechen des Relais U1 wird in beschriebener Weise der Sendemotor Ml ausgeschaltet und die Telegraphierschleife L1 und ull dauernd unterbrochen. Der Ruhezustand der Anlage ist jetzt wieder hergestellt.
  • Die Wirkungsweise der in Abb. 2 gezeigten Schaltungsanordnung ist die gleiche, wenn die Verbindung zwischen den Teilnehmern T1 und T2 über handbediente-Vermittlungsstellen oder über feste Verbindungsleitungen hergestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Telegraphenanlage mit Fernein- und -ausschaltung der Teilnehmerapparate, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Teilnehmerleitung zwei aus einer zentralen Stromquelle (ZB) gespeiste Schaltvorrichtungen (U, V) verbunden sind, deren eine (Einschaltvorrichtung U) die Einschaltung und deren andere (Ausschaltvorrichtung V) die Ausschaltung steuert und von denen die die Einschaltung bewirkende (U) nach erfolgter Durchschaltung des Telegraphierstromkreises durch die in diesem zur Vorbereitung der Ausschaltung ansprechende Ausschaltvorrichtung (V) für die Dauer des Verkehrs von der Teilnehmerleitung abgeschaltet wird. a. Schaltungsanordnungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Schaltvorrichtungen (T1, L7 durch eine Unterbrechung, und zwar für die Einschaltung durch eine kurze, für die Ausschaltung durch eine längere Unterbrechung des über die Schaltvorrichtung verlaufenden, aus einer zentralen Stromquelle (ZB) gespeisten Ruhestromkreises betätigt wird. 3. Schaltungsanordnung nachAnspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Einleitung des Verkehrs bewirkte Unterbrechung des über die Einschaltvorrichtung (U) fließenden Ruhestromes während des Verkehrs durch die Ausschaltvorrichtung (V) aufrechterhalten wird. q.. Schaltungsanordnung nachAnspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß an der Teilnehmerstelle zwei getrennte, zentral gespeiste Stromzweige vorgesehen sind, in deren einem die Einschaltvorrichtung (U) und in deren anderem die Ausschaltvorrichtung (V) liegt. 5. Schaltungsanordnung nachAnspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Einschaltvorrichtung (U) ein zur Einschaltung dienender und mit der Ausschaltvorrichtung (U) ein zur Ausschaltung dienender handbetätigter Unterbrechungskontakt (ET bzw. AT) in Reihe geschaltet ist. 6. Schaltungsanordnung nachAnspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltvorrichtung (Ü) in einem besonderen, zweckmäßig aus einer Leitungsader und Erde gebildeten Stromkreis und die Ausschaltvorrichtung (Tl), vorzugsweise in Reihe mit dem Empfangsmagneten (E) und den Sendekontakten (s), in dem aus den beiden Leitungsadern bestehenden Telegraphierstromkreis liegt. 7. Schaltungsanordnung nachAnspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Einleitung des Verkehrs bewirkte Abtrennung der Erdverbindung während des Verkehrs durch einen Kontakt (v) der Ausschaltvorrichtung (V) aufrechterhalten wird. B. Schaltungsanordnung nachAnspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltvorrichtung (U) zugleich mit der Einschaltung des Antriebsmotors für den Teilnehmerapparat die Schließung des Telegraphierstromkreises bewirkt. g. Schaltungsanordnung nachAnspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dieAusschaltvorrichtung (V) bei ihrer durch längere Unterbrechung des Telegraphierruhestromes bewirkten Betätigung die Wiederherstellung des Ruhestromkreises für die Einschaltvorrichtung (U) und zugleich, zweckmäßig abhängig von dieser, die Stillsetzung des Antriebsmotors bewirkt.
DES91775D 1929-05-18 1929-05-19 Telegraphenanlage mit Fernein- und -ausschaltung der Teilnehmerapparate Expired DE574007C (de)

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DE (1) DE574007C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101488B (de) * 1956-02-28 1961-03-09 Tesla Np Schaltungsanordnung zum Fernein- und Fernausschalten von Fernschreibteilnehmerstellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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