DE57286C - Neuerung an der durch Patent 48 177 geschützten auslösbaren Schraubenmutter mit zwei drehbaren Spreizbacken - Google Patents

Neuerung an der durch Patent 48 177 geschützten auslösbaren Schraubenmutter mit zwei drehbaren Spreizbacken

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DE57286C
DE57286C DENDAT57286D DE57286DA DE57286C DE 57286 C DE57286 C DE 57286C DE NDAT57286 D DENDAT57286 D DE NDAT57286D DE 57286D A DE57286D A DE 57286DA DE 57286 C DE57286 C DE 57286C
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DE
Germany
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expanding jaws
jaws
screw nut
coupling
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57286D
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English (en)
Original Assignee
J. BRANDNER in Regensburg D. 202. '
Publication of DE57286C publication Critical patent/DE57286C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/04Friction clutches with means for actuating or keeping engaged by a force derived at least partially from one of the shafts to be connected

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
drehbaren Spreizbacken.
Die Fig. 1 bis 9 zeigen eine Reibungskupplung, und zwar ist c die treibende Welle, auf welcher in einer Keilnuth ein Reibungskegel H verschiebbar ist. Die Stirnfläche des Reibungskegels H ist abgeschrägt und bildet im Zusammenwirken mit der linsenförmigen Scheibe J das Lager für die das Mitnehmen bewirkenden Spreizbacken A3 und C3, welche mit den Anpafsflächen df und d1/1 versehen und um die Ecken a1 und b1, Fig. 1, 3 und 6, drehbar beweglich sind. Die Spreizbacken sind an ihrer inneren Seite als Ringtheile von trapezförmigem Querschnitt gebildet, so dafs die seitlichen Flächen derselben im Verein mit der Scheibe / und >der schrägen Stirnfläche des Kegels H eine Reibungskupplung bilden. Die Spreizbacken A3 C3 sind mit den aus dem Kupplungstheil K ' herausragenden Verlängerungen W1, Fig. 2, 4, 7 und 9, versehen. Diese Verlängerungen dienen als Ersatz der im Haupt-Patente mit m bezeichneten Erhöhungen und wirken mit den Vorsprüngen n1 des Einrückringes R in gleicher Weise zusammen wie das Anschlagstück η im Haupt-Patent und die Erhöhungen m an den Spreizbacken. Die linsenförmige Scheibe / ist auf der treibenden Welle c verschiebbar, aber nicht drehbar, und dient dazu, gemeinschaftlich mit den Spreizbacken .43C8 und dem Reibungskegel H als dessen Gegenlage die Kraft auf die zu.treibende Welle e zu übertragen. Der Neigungswinkel der Scheibe /, der schrägen Stirnfläche des Reibungskegels und der Aufsenfläche der Spreizbacken kann verschiedenartig gewählt werden; auch kann statt des Reibungskegels H eine der Scheibe J gleich geformte Scheibe mit ver-.gröfsertem Durchmesser angewendet werden. Die Spreizbacken A3 und C3 werden von den Federn k k beeinflufst, die in geeigneter Weise an dem Kupplungstheil K befestigt sind.
Der Einrückring R läfst sich mittelst Einrückers L so verschieben, dafs die Knaggen ηΛ η1 in oder aufser Bereich der Vorsprünge m1 ml der Spreizbacken As und C8 sind. Zum Kuppeln wird R von den Vorsprüngen ot1 fortbewegt, Fig. 2. Die Spreizbacken As C3 werden frei, folgen der Wirkung der Federn Ar, gleiten mit den Flächen df und d1/1 auf einander und legen sich mit den schrägen Ringtheilen q zwischen den Reibungskegel H und die Scheibe J. Die Federn k wirken drückend, und vermöge der mitnehmenden Wirkung der Welle c vermehrt sich die Reibung je nach der Gröfse der zu übertragenden Kraft.
Zum Ausrücken wird der Ring R nach den Vorsprüngen Ot1Ot1 hin geschoben, Fig. 4. Die Knaggen n1 nl treten allmälig unter die Vorsprünge m1 m1 und drücken die Spreizbacken, Fig. 5, nach aufsen. Das Ein- und Ausrücken erfolgt stofsfrei. . Die Kupplungs-
körper K erhalten eine glatte Aufsenfläche und lassen sich auch als Riemscheiben verwenden.
Die Fig. io bis 18 stellen dar, wie die Spreizbacken zum Kuppeln von Stangen oder auch als Seitenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge zur Anwendung gelangen können. Die mit Anpafsflächen df und dlf1 versehenen Spreizbacken A1 und C4 sind an den Bolzen α und b drehbar gelagert, und vor denselben befindet sich eine Fangschaufel M, welche dazu dient, die zu kuppelnde, mit zugespitztem und abgesetztem Ende versehene Stange S zwischen die Spreizbacken zu führen, Fig. ι ο und 11. Ueber der Schaufel M befindet sich eine um b bewegliche Klappe N mit Schlitzarm o, in welchem sich der Mitnehmerstift r der Sicherheitsfalle P bewegt. Anstatt des Kammringes ρ im Haupt-Patent hat die Stange 5 einen einseitigen Ansatz oder ein verdicktes Ende s. Die Sicherheitsfalle P wirkt mit ihren Ansätzen n" n" auf die Erhöhungen m" m" der Spreizbacken.
Die Klappe N, Fig. io bis 13, ist geschlossen, ebenso die Spreizbacken A 4 C4. Die Stange S, Fig. 13 und 17, tritt mit ihrer kegelförmigen Spitze 5 in die Schaufel M, hebt hierbei die Klappe N, welche ihrerseits mittelst des Schlitzarmes 0 den Mitnehmerstift r und die Sicherungsfalle P hebt, so dafs das verdickte Ende der Stange S hinter die Spreizbacken gelangt, Fig. 10 bis 12, und hierauf ein Zusammenfallen der Backen, ein Aufeinandergleiten der Anpafsflächen df und dlfl und eine Schlufsstellung der Klappe selbstthätig eintritt. Die Stange wird durch die Backen Ai C* festgehalten. Das Lösen der Kupplung ist nunmehr nur dann möglich, wenn die Sicherungsfalle P, die den als Angriff für Schnur- oder Stangenzug verwendbaren Arm O trägt, mittelst desselben durch Drehung in der Pfeilrichtung bewegt wird, Fig. 14 und 15. An der Sicherheitsfalle P ist der Mitnehmerstift r angebracht, welcher im Schlitzarm 0 der Klappe N gleitet und letztere mit empornimmt, Fig. 14, 15 und 17, so dafs lediglich nur durch Bewegung der Sicherheitsfalle P ein Oeffhen oder Schliefsen der Spreizbacken nebst der Klappe bewirkt werden kann, anderenfalls aber ein Lösen der Kuppelstange S nicht möglich ist. Die letztere kann als Kuppelhaken an Eisenbahnen dienen oder an anderen Einrichtungen angebracht sein. Der Schwerpunkt der vorliegenden Einrichtung liegt darin, dafs die Spreizbacken Ai C4 mit einer Sicherheitsfalle P und der Klappe N derartig verbunden sind und in Zusammenwirkung stehen, dafs ein selbsttätiges Kuppeln und nach Lösung bezw. Seitwä'rtsbewegung der Sicherheitsfalle P ein Oeffnen und Feststellen der Spreizbacken 44C4 der Klappe N bewirkt werden kann, ohne dafs ein Kammring ρ in der Stange 5 nöthig ist.

Claims (2)

Pa te nt-Ansprüche:
1. Eine Abänderung der im Anspruch 2. des Patentes No. 48177 gekennzeichneten Stangenkupplung solcher Art, dafs die Kammringe ρ durch einen einseitigen, die Verschiebung nur nach einer Richtung verhindernden Ansatz der zu kuppelnden Stange ersetzt sind, wobei die Spreizbacken mit der Schliefsklappe N und der Sicherheitsfalle P in solcher Verbindung stehen, dafs sie bei Bewegung von P geöffnet oder geschlossen werden, Fig. 10 bis 18.
2. Eine Reibungskupplung für Wellen, bei welcher die im Anspruch 1. des Patentes No. 48177 gekennzeichnete Schraubenmutter mit um die Drehpunkte α und b am Mutterkörper beweglichen Spreizbacken A und B in solcher Art angeordnet ist, dafs der Mutterkörper durch einen der beiden Kuppelkörper gebildet wird, an . welchem die Spreizbacken A3 C 3 um die Drehpunkte a1 b1 beweglich sind, und das Gewinde der Mutter die Steigung Null erhält, so dafs die Spreizbacken A 3 C3, welche auf ihrer Innenfläche als Ringtheile von trapezförmigem Querschnitt gestaltet sind, zur Hervorbringung der Reibung zwischen den beiden Kuppelkörpern dienen, Fig. 1 bis 9.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT57286D Neuerung an der durch Patent 48 177 geschützten auslösbaren Schraubenmutter mit zwei drehbaren Spreizbacken Expired - Lifetime DE57286C (de)

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