DE241740C - - Google Patents

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DE241740C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/08Operation of gates; Combined operation of gates and signals
    • B61L29/18Operation by approaching rail vehicle or train
    • B61L29/20Operation by approaching rail vehicle or train mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 241740■-KLASSE 2Oi. GRUPPE
ALBIN WIEDEMANN in GRÜNA b. CHEMNITZ.
Vorrichtung zum Schließen und Öffnen von Kettenschranken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. August 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schließen und Öffnen von Kettenschranken durch einen fahrenden Zug, der beim Niederdrücken eines Radtasters ein Klinkengetriebe zum Aufwickeln der Kette bewegt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Aufwickeltrommel der Kette mit dem auf derselben Welle sitzenden Antriebrad durch eine federnde Kupplung verbunden ist, die in der höchsten Stellung
ίο der Kette von dieser ausgerückt wird.
Auf der Zeichnung zeigen
Fig. ι eine Seitenansicht nach Schnitt A-B der Eig. 2,
Fig. 2 einen Grundriß und
Fig· 3 eme Ansicht der Schranke mit ihrem Antrieb.
In einer bestimmten Entfernung von der Wegekreüzung ist parallel zu der Schiene a eine in ihrer Länge veränderliche Blattfeder b angeordnet, mit der ein Keil c verbunden ist. Wird die Feder b durch die Räder d o. dgl. des Zuges niedergedrückt, so wird durch den Keil c ein mit einem Sperrkegel e in Eingriff stehendes Sperrad g mit seiner Welle h gedreht.
Wird die Feder b freigegeben, so geht sie wieder nach oben; der Keil c bewegt sich ebenfalls zurück, so daß der federnd angeordnete Schlitten f seine ursprüngliche Lage wieder einnimmt, während der Sperrkegel β in einen neuen Zahn eingreift. Dieser Arbeitsvorgang wiederholt sich so oft, als die Feder b niedergedrückt wird.
Die Welle h teilt ihre Bewegung den mit ihr
verbundenen Kettenrädern k und i mit, durch die je ein auf den Lagerbolzen / sich drehendes Kettenrad m bewegt wird. Dieses besitzt eine Nabe η, die durch ihre gezahnte Ausbildung mit der gleichförmigen Nabe der auf dem-40
selben Bolzen I gelagerten Winde ο lösbar gekuppelt, ist und dadurch auch dieser die durch das Sperrad g erhaltene Bewegung mitteilt. Infolge der durch das öftere Niederdrücken der Feder b bewirkten fortgesetzten Bewegung der Winde ο wickelt sich ein mit der als Schranke dienenden Kette p oder ähnlichem Mittel verbundenes Seil q auf und zieht die Kette p nach sich. Sobald diese eine bestimmte Höhe erreicht hat, wird durch Anordnung eines Zugmittels r ein in dem Auge s des Lagerbockes t drehbarer Hebel u derart bewegt, daß sein Hebelarm ν das Kettenrad m und mit diesem die Nabe η in wagerechter Richtung verschiebt, so daß beide von der Winde ο gelöst werden. Dies ist deshalb notwendig, weil die Züge nie dieselbe Länge haben, und weil daher die ganze Vorrichtung so eingestellt sein muß, daß auch bei dem kürzesten Zug die Kette p eine genügende Höhe erreicht. Ist der Zug länger, so bewegen sich zwar die Kettenräder weiter, aber die Winde ο wird wegen der Entkupplungsvorrichtung nicht mehr mitgenommen. Ein um den Bolzen w drehbarer, als Kniehebel ausgebildeter Sperrkegel χ hält durch ein mit der Winde ο verbundenes Sperrad y die Winde ο in dieser Stellung fest. Besteht der Zug nur aus einer Lokomotive, so müssen mehrere Vorrichtungen zum Bewegen der Welle h hintereinander geschaltet werden, damit die notwendige Drehung der Welle 0 erzielt wird.
Nachdem der Zug über die Wegekreuzung hinweggefahren ist, drückt ein am vorletzten Wagen oder an einer sonst geeigneten Stelle des Zuges angeordneter Schleifkontakt auf die an der Schiene ζ parallel angeordnete Feder 5 und dreht durch den Schlitten 1 eine Scheibe 2 ;
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hierdurch wird das Seil 3 auf der Welle 4 aufgewickelt und der Kniehebel x, der das Zahnrad y freigibt, angezogen. Durch ihre eigene Schwere bewegt sich nun die Kette p nach unten und fällt in den zu ihrer Aufnahme bestimmten Kasten 6.
Da jedoch das Zugmittel r bei der Freigabe des Sperrades χ auch den Hebel u freigibt, so würde durch die Feder 7 die Nabe η mit der Winde 0 vorzeitig, d. h. solange sich die Kette p noch im Niederfallen befindet, gekuppelt werden. Dies wird verhindert, indem sich ein ebenfalls um den Bolzen w drehbarer Finger 8 in die durch die Verschiebung der Nabe η entstandene Lücke legt und aus dieser erst dann herausgezogen wird, wenn die Kette p in dem Kasten 6 liegt. Um dies zu erreichen, wird am Schluß des Zuges ebenfalls ein Schleifkontakt angeordnet, der aber die Feder 5 tiefer drückt und demzufolge einen größeren Hub des Kniehebels χ erzeugt. Geschieht dieses, dann nimmt ein mit dem Kniehebel χ verbundener Stift 9 den Hebelarm 10 des Fingers 8 in derselben Richtung mit, so daß dieser die Lücke verläßt, worauf das Kettenrad m lind die Winde 0 gekuppelt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Schließen und Öffnen von Kettenschranken durch den fahrenden Zug, der beim Niederdrücken eines Radtasters ein Klinkengetriebe zum Aufwickeln der Kette bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickeltrommel (0) der Kette (q, p) mit dem auf derselben Welle (I) sitzenden Antriebrad (m) durch eine federnde Kupplung verbunden ist, die in der höchsten Stellung der Kette (p) von dieser ausgerückt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kette (p) ein Zugglied (r) befestigt ist, das an einem Ausrückhebel (u) angreift und durch diesen in der Schließlage der Kette die Kupplung ausrückt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung beim Niedergehen der Kette durch einen besonderen Finger (8) ausgerückt gehalten wird, der durch tieferes Niederdrücken eines für die Auslösung der Kette angeordneten besonderen Radtasters (5) weggezogen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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