DE121885C - - Google Patents

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DE121885C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/027Control levers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVe 121885 KLASSE 20«.
Unterwegssperre für Stellwerke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom u. Oktober 1899 ab.
Bei Anwendung von Streckenblockeinrichtungen an Stellwerken werden sogen. Unterwegssperren benutzt, welche den Zweck haben, den einmal in Thätigkeit gesetzten Hebel zwangsweise in seine Endstellung zu bringen, bevor es möglich ist, die Rückbewegung zu beginnen.
Es ist nun von Wichtigkeit, diesen Zwang nicht nur auf den Hebel selbst, sondern auch auf die Hebelfalle zu haben, d. h. die Rückstellung des Hebels nicht eher zu ermöglichen, als bis die Hebelfalle wirklich in ihre Rast eingeklinkt war, da sonst die gestellten Bedingungen der Streckenblockirung nicht vollkommen erfüllt werden. Letzterer Zweck wird nun durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Unterwegssperre mit erreicht, von welcher ein Ausführungsbeispiel auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1, 2 und 3 in Vorderansicht in verschiedenen Stellungen der Theile dargestellt ist, während Fig. 4 und 5 einen theilweisen Verticalschnitt durch die Vorrichtung, auch bei verschiedenen Lagen der Theile, zeigen.
Die auf der Drehachse des Stellhebels α befestigte Seilscheibe s trägt eine drehbar an ihr befestigte zweiseitige Sperrklinke f, welche in einen Sperrzahfikranz k (in Fig. 1, 2 und 3 punktirt gezeichnet), welcher entweder unabhängig von der Seilscheibe s und feststehend angeordnet ist oder aber mit der Seilscheibe zwangläufig verbunden ist, sich jedoch in der entgegengesetzten Richtung wie die letztere dreht, derart eingreift, dafs sie bei der einen begonnenen Drehungsrichtung des Hebels und der Scheibe über die Zähne hinweggleitet, bei versuchter entgegengesetzter Drehungsrichtung sich jedoch an den Zähnen stöfst und dadurch die Rückstellung des Hebels verhindert (s. Fig. 2, in welcher der Hebel α in der Drehungsrichtung nach Pfeil 1 begriffen ist und die Rückstellung im Sinne des punktirten Pfeiles 2 durch die .in den Sperrzahnkranz k eingreifende Sperrklinke f verhindert ist); Bei den Endlagen des Hebels (Fig. 1 und 3) sind an dem Zahnkranz k die Zähne weggelassen, so dafs dort die Sperrklinke wechseln kann, d. h. sich nach der anderen Seite umlegen kann. Zwei an der Scheibe s zu beiden Seiten der Sperrklinke f angebrachte federnde Armem und η bewirken abwechselnd, dafs die Sperrklinke in Eingriff mit dem Sperrzahnkranz k erhalten und bei Erreichung einer Endstellung des Hebels in die radiale Mittelstellung (siehe Fig. 1) eingestellt wird, um sich bei der darauffolgenden Rückstellung des Hebels nach der anderen Seite umlegen zu können.
Die Einstellung der Sperrklinke f bei Erreichung einer Endstellung des Hebels durch die betreffenden federnden Arme m oder η in die radiale Mittelstellung kann indessen erst erfolgen, wenn ein Sperrstift h die Sperrklinke freigiebt, und es kann also, bevor dies eintritt, der Hebel nicht zurückgestellt werden. Der Sperrstift h ist federnd in der Scheibe s angeordnet (Fig. 4 und 5) und legt sich, wenn sich die Sperrklinke f aus der radialen Mittelstellung (Fig. 1) bei der Bewegung des He-

Claims (2)

  1. bels α zur Seite bewegt (Fig. 2), infolge seiner Federwirkung von selbst vor die Sperrklinke (Fig. 5) und hindert dadurch bei Erreichung der Endstellung des Hebels (Fig. 5) die Sperrklinke, ihre radiale Mittelstellung wieder einzunehmen.
    Mit der Klinkstänge c der Hebelfalle ist nun ein um die Nabe der Scheibe s bezw. die Drehachse des Hebels herumreichendes Ringstück durch Eingriff eines an der Stange c sitzenden Zapfens d in das Ringstück oder auf andere Weise verbunden, welches Ringstück am entgegengesetzten Ende einen keilförmigen Fortsatz g trägt, der bestimmt ist, sich zwischen den entsprechend abgeschrägten Kopf ides Sperrstiftes h und die Scheibe s zu schieben (Fig. 4 und 5) und dadurch den Sperrstift h zurückzuziehen. So lange die Hebelfalle b an den Hebel angedrückt ist (Fig. 2 und 3), was während der Drehung des Hebels der Fall ist, ist die Klinkstange c und damit der Keil g zurückgezogen und infolge dessen der Sperrstift h vorgeschoben (Fig. 5). Erst wenn die Klinkstange c der Hebelfalle b thatsächlich in ihre Rast einfällt und also die Falle b von dem Hebel abgehoben ist (Fig. 1), wird dadurch der Keil g vor den Kopf i des Sperrstiftes /; eingeschoben und zieht letzteren zurück, so dafs nunmehr die Sperrklinke f freigegeben und der Wechsel derselben ermöglicht ist. Hierdurch ist also die Möglichkeit der Rückstellung, des Hebels von der Hebelfalle abhängig gemacht, wie eingangs erwähnt.
    Die gezeichnete Anordnung ist so gedacht, dafs zur Bedienung von zweiflügeligen Signalen zwei Seilscheiben s neben einander angeordnet sind, welche aufsen mit konischer Verzahnung versehen sind und beide mit einem konischen Zwischenrad r (Fig. 1) in Eingriff stehen, so dafs sie eine entgegengesetzte Umdrehung ausführen. Jede Scheibe trägt einen Sperrzahnkranz k, in welchen die Sperrklinke f der anderen Scheibe eingreift. Jedoch kann auch nur eine Scheibe s oder dergl. angewendet werden und der Sperrzahnkranz k für sich feststehend angeordnet sein.
    Im letzteren Falle erhält dann der Zahnkranz k zwei Stellen, an welchen die Zähne weggelassen sind, um das Wechseln der Klinke zu ermöglichen.
    Patenτ-Aνsprüche:
    i. Unterwegssperre für Stellwerke, dadurch gekennzeichnet, dafs das Sperrglied in solche Verbindung mit der Feststellvorrichtung des Stellwerkes gesetzt ist, dafs der Wechsel' des Sperrgliedes bei Erreichung einer Endstellung des Stellwerkes erst dann eintritt, wenn die Feststellvorrichtung in ihre Rast eingeschnappt ist, und somit, bevor dieses geschehen ist, die Rückstellung des Stellwerkes nicht möglich ist.
  2. 2.. Eine Ausführungsform der Unterwegssperre nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs ein in der Seilscheibe^ oder dergl. des Stellwerkes federnd gelagerter Sperrstift (h) sich beim Beginn der Umstellung vor eine an der Seilscheibe (s) drehbar angebrachte, durch Eingriff in einen entweder feststehenden oder sich entgegengesetzt zu der Scheibe (s) drehenden Sperrzahnkranz (k) die Rückstellung verhindernde Sperrklinke (f) legt und diese bei Erreichung der Endstellung so lange an dem Wechseln hindert, bis durch Einfallen der Klinkstange (c) der Hebelfalle in ihre Rast ein mit letzterer verbundener Keil (g) den Sperrstift (h) zurückdrängt und dadurch die Sperrklinke^ freigiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5298710A (en) * 1992-03-24 1994-03-29 Bortech Corporation Large bore welding apparatus

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