DE168486C - - Google Patents

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DE168486C
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DE
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tumblers
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B39/00Locks giving indication of authorised or unauthorised unlocking
    • E05B39/04Locks giving indication of authorised or unauthorised unlocking with counting or registering devices

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein hauptsächlich für Eisenbahngüterwagen geeignetes Kontrollschloß . mit sperrbarem Schließhaken, bei welchem das jedesmalige Öffnen in bekannter Weise durch ein Zählwerk mit verschieden langen Schaltklinken für eine geeignete Anzahl Schalträder angezeigt wird. Die Erfindung ist im Wesen dadurch gekennzeichnet, daß diese Schaltklinken auf einem ίο schwenkbaren Bügel angeordnet sind, auf welchen die Bewegungen der Zuhaltungen beim Öffnen des Schlosses übertragen werden. Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbejspiel veranschaulicht, und zwar zeigt:
pig. ι die innere Einrichtung des Schlosses mit gesperrtem Schließhaken, von der Rückseite gesehen,
Fig. 2 eine Fig. ι entsprechende Darstellung des Kontrollschlosses mit freigegebenem Schließhaken und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2.
Auf dem durch das Schloßgehäuse b hindurchgehenden Drehzapfen c des Schließhakens α sitzt fest mit letzterem verbunden eine Sperrscheibe b, welche zwei einander gegenüber angeordnete Ausschnitte besitzt, in welche, wenn der Haken α sich in der Schließstellung befindet, die Zuhaltungen /, durch die Federn e beeinflußt, mit ihren 45
Sperrnasen / einschnappen, wodurch der Schließhaken gesichert wird. Diese Zuhaltungen, von welchen in dem dargestellten Ausführungsbeispiele je zwei übereinander angeordnet, also im ganzen deren vier vorhanden und um Zapfen 2 drehbar angebracht sind, besitzen Arme 3, auf welche in der bei ähnlichen Schlössern bekannten Art der Bart des Schlüssels wirkt. Zwecks Erschwerung eines unbefugten Aufsperrens des Schlosses ist zwischen den Zuhaltungen ein Trennungsblech als Besatzung h angeordnet, für welches im Schlüsselbart ein Einschnitt vorgesehen wird.
Beim Aufsperren des Schlosses werden vom Bart des Schlüssels die Arme 3 verschwenkt und somit die Zuhaltungen außer Eingriff mit der Scheibe d gesetzt, wodurch der Schließhaken frei wird und entweder unter Einwirkung einer Feder aufspringt oder von Hand aufgemacht werden kann. Gleichzeitig schnappen zwei kleine, winkelhebelartige Sperrklinken r in Einkerbungen der Zuhaltungen und stellen dadurch die ausgerückten Zuhaltungen fest, so daß der Schließhaken frei beweglich wird und auch bei abgezogenem Schlüssel ohne Einfluß auf die übrigen Schloßteile beliebig oft benutzt werden kann.
Die gegeneinander gekehrten Hebelarme der Sperrklinken r ragen hierbei in die Bahn des Schlüsselbartes, so daß sie beim Ein-

Claims (1)

  1. führen des Schlüssels niedergedrückt und die Zuhaltungen f freigegeben werden. Naturgemäß muß auf irgend eine Art die Möglichkeit geschaffen werden, trotz der vorragenden Hebelarme, den Schlüssel in sein Loch einführen zu können. Z. B. wird der Schlüsselbart an dem vorangehenden Ende etwas abgeschrägt, oder werden die niederzudrückenden Hebelarme an ihrer vorderen
    ίο Seite etwas nach unten abgeschrägt.
    Wird nun bei eingeführtem Schlüssel der Haken a in seine Schließstellung gebracht, so klinken die Zuhaltungen/" wieder in.die Sperrscheibe d ein und arretieren das Schloß.
    Durch die Bewegung, welche die Zuhaltungen durch das Aus- und Einklinken beschreiben, wird das Zählwerk folgenderweise in Tätigkeit gesetzt:
    An den Zuhaltungen sind Führungen 11 angebracht, in welche je ein Schieber t mit der am unteren Ende sitzenden Warze eingreift und somit zwangläufig auf- und abbewegt wird. Mit dem anderen Ende greifen die Schieber an einen Kurbelzapfen ν eines an der Zählwerkswelle 0 schwenkbar gelagerten Bügels ρ an, an dem die ungleich langen, zu einer Art Kamm vereinigten Schaltklinken q drehbar sind, welche in bekannter Weise durch eine Feder w gegen die zwischen den Ziffernscheiben j k I πι η (für Einer , Zehner, Hunderter usw.) angeordneten Schalträder ^ gedrückt werden.
    Beim Öffnen des Schlosses mittels Schlüssels werden die Schieber t durch die sich auswärts bewegenden Zuhaltungen/ und Führungen u so bewegt, daß der Bügel ρ samt den Schaltklinken q in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage schwingt; hierbei findet dann in bekannter Weise die Weiterschaltung der Räder \ nebst ihren Ziffernscheiben statt. Gegenklinken x, die unter der Wirkung von Federn y stehen, verhindern die Rückdrehung der Ziffernscheiben.
    Pate ν T-A ν SPRU c H:
    Kontrollschloß mit Schließhaken und einem aus gleichachsig gelagerten Ziffernscheiben nebst verschieden langen Schaltklinken bestehenden Zählwerk, gekennzeichnet durch einen schwenkbaren Bügel (p), der die Schaltklinken für die den einzelnen Ziffernscheiben zugehörigen Schalträder beweglich hält und auf den die Bewegungen der Zuhaltungen (f) zwangläufig durch an letzteren geführte und auf Kurbelzapfen des Bügels wirkende Schieber (t) übertragen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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