DE76815C - Reibungskupplung mit ineinander schiebbaren, aus Schraubenbändern bestehenden Kegeln - Google Patents

Reibungskupplung mit ineinander schiebbaren, aus Schraubenbändern bestehenden Kegeln

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DE76815C
DE76815C DENDAT76815D DE76815DA DE76815C DE 76815 C DE76815 C DE 76815C DE NDAT76815 D DENDAT76815 D DE NDAT76815D DE 76815D A DE76815D A DE 76815DA DE 76815 C DE76815 C DE 76815C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/08Friction clutches with a helical band or equivalent member, which may be built up from linked parts, with more than one turn embracing a drum or the like, with or without an additional clutch actuating the end of the band

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
sr >J i.-i )
'S
KLASSE 47: MASCHINENELEMENTE.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. September 1892 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen in der Ausführung· von Reibungskupplungen, Bremsen etc., und ist gekennzeichnet durch die Anwendung von in einander greifenden Kegeln, von denen entweder beide oder auch nur einer zu schraubenförmigen Federn gestaltet sind, durch deren Federwirkung das Kuppeln erfolgt.
In den Zeichnungen sind drei Ausführungsformen dieser Kupplungsart angegeben, und zwar je eine in den Fig. 1,2 bis 4 und 5.
Die in Fig. 1 dargestellte Kupplung besteht aus zwei Kegeln A und B, welche beide so eingeschnitten sind, dafs sie Schraubenfedern von entgegengesetztem Gewinde bilden. Der innere Kegel B besteht mit der Nabe einer Seil- oder Riemscheibe oder mit einer Büchse D, auf welcher eine Scheibe F befestigt ist, aus . einem Stück und sitzt lose auf der "Welle S. Der äufsere Kegel A dagegen ist mit der Welle durch Feder C verschiebbar, aber nicht drehbar verbunden und ist mit einem Halsstück A1 versehen, in dessen Nuth / ein bei c drehbar gelagerter Hebel b eingreift, durch welchen der • Kegel A auf der Welle S verschoben werden kann.
Der in der Zeichnung dargestellte Pfeil zeigt die Drehrichtung der Welle S an. Der Kegel B wird durch einen auf der Welle festen Ring E verhindert, sich nach der einen Richtung hin auf der Welle S zu bewegen; nach der anderen Richtung geschieht dieses durch einen Ring α, welcher durch die Feder C gehalten^ wird.
Wenn nun durch den Hebel b der Kegel A über B geschoben wird, zum · Zweck, die Bewegung der Welle S auf F zu übertragen, so wird, sobald A und B sich auf einander zu reiben beginnen, A immer stärker zusammengeprefst werden, während bei B das. Bestreben, sich auzudehnen, wächst. Infolge dessen werden sich die beiden Kegel immer fester in einander schieben, und es wird eine sichere Verbindung von Welle S und Scheibe F erzielt.
Um diese Verbindung zu lösen, wird einfach durch den Hebel b der Kegel A wieder zurückgezogen. '
Fig. 2, Vorderansicht, Fig. 3, Schnitt nach 0-P und Fig. 4, Schnitt nach Q-R der Fig. 2, zeigen eine Abänderung der Construction in der Weise, dafs Kegel B, welcher lose 4uf der Welle S sitzt, nicht zu einer Schraubenfeder ausgebildet ist, dafs aber der Kegel A aus einer solchen besteht und von dem Halsstück A1 getrennt ist. Von diesem letzteren fassen zwei Arme g g, mit welchen die beiden Enden von A in Eingriff stehen, über den Kegel A, welcher somit ebenfalls wieder durch Verschieben des Halsstückes auf der Welle S bewegt werden kann.
Zum Zweck des Einrückens von F in die Transmission und zum Ueberleiten der Bewegung von S wird A wieder auf B aufgeschoben. Die Feder preist sich infolge der Bewegung immer stärker auf B und überträgt somit die Bewegung von 5 auf die Scheibe.
Fig. 5 endlich zeigt eine Construction, bei welcher der innere Kegel B allein schraubenfederförmig ausgebildet ist. Die Figur veranschaulicht die Anwendung der Vorrichtung zum Kuppeln zweier Wellen Mund N.

Claims (1)

  1. Der Kegel B ist durch einen in den Ansatz D eingelassenen Keil mit der Welle JV fest verbunden ; Kegel A wird wieder, wie oben beschrieben, über B geschoben und die Wirkung der Schraubenfeder ist wieder die gleiche wie in den vorhergehenden Fällen.
    Zur sicheren Führung der Welle M ist an dem Kegel B eine Hülse B1 vorgesehen, in welcher die Enden der Wellen liegen. Jede der oben beschriebenen Anordnungen ist natürlich auch bei einer Bremse verwendbar, zu welchem Zwecke nur der eine Theil fest anzubringen und an einer Umdrehung zu verhindern ist, während der andere Theil sich frei drehen kann.
    Die in Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichte Einrückvorrichtung hat den Zweck, den Drehpunkt c, wie in Fig. 1 und 5 für den Handhebel, überflüssig zu machen. Ein Muff G ist zu diesem Zwecke lose auf die Welle S aufgepafst und durch eine äufsere Befestigungsvorrichtung, wie Oese e, in dem Ende eines Armes e\ an einer Umdrehung mit der Welle 5 gehindert. Durch die Ringe K und α1 wird der Muff G gehindert, sich auf der Welle zu verschieben. Auf der einen Seite des Muffes G befindet sich ein Ansatz, in dessen Schlitz eine Gleitstange H sich bewegt, während das umgebogene Ende der Spindel J in eine Nuth der Stange H greift, welche am einen Ende so aufgebogen ist, dafs sie in die Nuth/ des Halses A1 eingreift. Die Spindel /wird durch einen mit derselben fest'verbundenen Ring J1 an ihrer Stelle gehalten.
    Durch Drehen des Handhebels \b wird die Stange H parallel zu der Welle bewegt und damit der Kegel A mit B in bezw. aufser · Eingriff gebracht.
    Patenτ-Anspruch:
    Schraubenband-Reibungskupplung, gekennzeichnet durch zwei über einander zu schiebende Kegel, von denen der innere oder der äufsere oder beide zu Schraubenfedem ausgebildet sind, derart, dafs sie beim Aneinanderreiben in immer festere Verbindung mit einander treten. '...■'.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76815D Reibungskupplung mit ineinander schiebbaren, aus Schraubenbändern bestehenden Kegeln Expired - Lifetime DE76815C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1252976B (de) * 1963-10-23 1967-10-26 Eaton Yale & Towne Schraubenfederkupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1252976B (de) * 1963-10-23 1967-10-26 Eaton Yale & Towne Schraubenfederkupplung

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