DE57079C - Neuerung an selbstthätigen Verkaufsapparaten - Google Patents

Neuerung an selbstthätigen Verkaufsapparaten

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DE57079C
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Germany
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coin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57079D
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Original Assignee
J. A. WILLIAMS in Brooklyn, 156 Sands-Street, Kings-County, Staat New-York, V. St. A
Publication of DE57079C publication Critical patent/DE57079C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend- beschriebene Erfindung betrifft eine Neuerung an selbstthätigen Verkaufsapparaten und bezieht sich besonders auf solche Apparate, bei welchen der Zugschieber mit dem Waarenschieber durch eine eingeworfene Münze gekuppelt wird.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen schaubildlichen Längsschnitt der wirkenden Theile des neuen Verkaufsapparates;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt,
Fig. 3 eine Vorderansicht,
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4, Fig. 5 und 6 zeigen' einzelne Theile.
An dem Rahmen oder Kasten A sitzt eine Platte B, welche die Münzöffnung α hat; ferner besitzt der Rahmen A einen Kasten C, in welchem die zu verkaufenden Gegenstände liegen, und Parallelführungen D, welche an ihren inneren Flächen mit Nuthen versehen sind, um den Zugschieber E und den Waarenschieber F aufzunehmen. G bezeichnet eine Sperrklinke, welche in den Führungen D drehbar gelagert ist, zwei Arme b und c trägt, von denen Arm b nach oben hinter das Ende des Zugschiebers E reicht und sich hinter dasselbe anpreist, während der andere Arm c der Sperrklinke in Zähne' des Verkaufsschiebers greift.
Eine Feder H, welche einestheils mit der Sperrklinke G, anderentheils mit dem Zugschieber E verbunden ist, hält den letzteren für gewöhnlich innerhalb des Rahmens A, während eine Feder i, welche an einem Ende an dem Waarenschieber F befestigt ist und an dem änderen Ende an einer Platte J angreift, den Waarenschieber immer in zurückgezogener Lage zu halten bestrebt ist. Der Zugschieber E ist mit einem Schlitz e für die einzusteckende Münze versehen, welcher im Ruhezustande, d. i. bei nicht gezogenem Schieber E, gewöhnlich unter dem Münzenschlitz α in der Platte B liegt. An seinem unteren Theile hinter dem Schlitz e ist der Zugschieber E mit einer Platte/ versehen, gegen welche sich die Fläche der eingeworfenen Münze flach anlegt. Der Waarenschieber .Fist nahe an seinem vorderen Ende mit einer Oeffnung g versehen und, der Platte/ gegenüber liegend, mit einem Ansatz oder Zapfen h ausgerüstet, wie in Fig. i, 2 und 3 angegeben ist.
Nach der Innenseite der Parallelführung D D ragen Zapfen K, welche entweder blos aus eingeschlagenen Bolzen bestehen oder aus Gewindezapfen, die in die Führungen eingeschraubt sind.
In Fig. 4 sind beide Ausführungsweisen, dargestellt. Der Gewindezapfen verdient deswegen den Vorzug, weil er eine genaue Einstellung ermöglicht, was nicht durch eingetriebenen Zapfen möglich ist.
Die nach innen ragenden Enden dieser Zapfen sind ausgehöhlt oder glatt gefeilt und derart angeordnet, dafs, wenn die Münze in die Schlitze α und e eingesteckt wird und sich gegen die Platte/ legt, ihre Kanten von den Innenflächen der Zapfen berührt werden. Auf solche Weise wird die Münze von den Zapfen K gehalten. Ist die Münze zu klein, so fällt sie durch die Oeffnung g des Waarenschiebers
unmittelbar in den Geldkasten; ist sie dagegen zu grofs, so gestatten die Zapfen K der Münze, nicht tief genug herabzufallen, um mit dem Zapfen oder der Nase h des Waarenschiebers in Verbindung zu treten, und sie kann wieder durch den Schlitz α herausgezogen werden. Das untere Ende der normal grofsen Münze legt sich mit gegen den Zapfen h des .Waarenschiebers. Hierbei verhindert die Münzplatte/, welche etwas geneigt ist, das Umfallen der Münze. Wenn dann der Zugschieber E nach aufsen gezogen wird, so trifft die untere Kante der Münze gegen den Zapfen h und veranlafst ein entsprechendes Herausziehen des Waarenschiebers F.
Sobald die Auswärtsbewegüng des Münzschiebers E aufhört, zieht die Feder H denselben wieder zurück. Beim Ausziehen des Zugschiebers und dabei erfolgendem Spannen der Feder H gleitet die von derselben bethätigte Sperrklinke G mit ihrem Arm c über die Zähne d des Waarenschiebers und legt sich beim Zurückgehen des Zugschiebers E in dieselben ein, so dafs der Waarenschieber herausgezogen bleibt, und zwar so lange, bis der Zugschieber E beim Zurückgang wieder gegen den Arm b der Sperrklinke G stöfst. Dann wird der Arm c gehoben, so dafs derselbe aufser Verbindung mit dem Waarenschieber F kommt und der letztere durch die Feder i zurückgezogen und in seine normale Lage Fig. ι und 2 gebracht wird.
Wenn eine Münze von richtiger Gröfse in ihrer richtigen Lage ist, um die beiden Schieber mit einander zu verbinden, so wird ihre obere Kante von dem Schlitz e des Zugschiebers umfafst, so dafs, wenn die untere Kante an dem Zapfen h anliegt, irgend welche freie Bewegung der Münze vollkommen aufgehoben ist.
Der Waarenschieber F ist an seinem hinteren Ende bei i aufwärts gebogen und mit einer nach vorne geneigten Platte j versehen, welche, wie in Fig. 1, 2, 3 und 4 dargestellt ist, über der Oberkante des Kastens C gleitet. Diese Platte/ wird in ihrer Bewegung durch Nuthen geführt, welche so hergestellt sein können, dafs die Enden der Platte k umgebördelt sind. Die Platte/ ist entsprechend dünn gemacht, so dafs mittelst der Maschine Eintrittskarten, Fahrkarten und ähnliche Gegenstände verkauft werden können. Die Führungen verhindern auch das Aufbiegen und Federn der Platte.
Die Platte j bildet einen Theil des Verkaufsschiebers und macht alle Bewegungen desselben mit. Wenn der Waarenschieber durch seine Feder zurückgezogen wird, so. schlägt sein aufrechter Theil i gegen die Endplatte /, welche in senkrechten Schlitzen I an den Innenflächen der Führung D gelagert ist, und vertheilt dadurch den Stofs von der ganzen Platte J auf die Führung D.
Wenn die Platte J entfernt wird, wie in Fig. 5 dargestellt ist, so kann der Waarenschieber F aus dem Rahmen A herausgezogen werden. Der Kasten C ist an seiner vorderen Kante mit einem nach vorne gehenden Flantsch versehen, welcher in bester Weise das beabsichtigte Zerstören des Apparates oder Einzwängen der Finger in den Apparat verhindert.·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An selbstthätigen Verkaufsapparaten, bei welchen zum Zwecke des Ausbringens der verkauften Waare zwei mit einander gleichlaufende Schieber E und F angeordnet sind, in deren sich deckenden Schlitzen e und g das die Kuppelung beider bewirkende Geldstück einfällt und durch Platte/und Stifte .K-.K am Umfallen verhindert wird, die Anordnung der mit dem Ausziehschieber E durch Feder H verbundenen Sperrklinke G zwischen den Schiebern E und F in solcher Weise, dafs der beim Ausziehen des Schiebers E über die Sperrzähne d am Waarenschieber F gleitende Arm c beim Zurückgehen des Schiebers E in diese Sperrzähne d eingreift und den Waarenschieber so lange festhält, bis er von dem Schieber E bei nahezu vollendetem Rückgang wieder ausgelöst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57079D Neuerung an selbstthätigen Verkaufsapparaten Expired - Lifetime DE57079C (de)

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