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Elektrische Grubensicherheitslampe Die Erfindung betrifft eine elektrische
Grubensicherheitslampe, welche mit einer elektrisch entzündbaren Davyschen Sicherheitslampe
vereinigt ist und bei welcher die Verbindung der Batterie mit den Verbrauchsstellen
durch Kontakte hergestellt wird, die im Batteriedeckel angeordnet sind.
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Es sind bereits Lampen dieser Art bekannt, die eine gewisse Sicherheit
dafür bieten, daß kein Teil der Lampe in der Grube gelöst werden kann. Die bei den
bekannten Lampen angewandten Mittel zur Sicherung der einzelnen Teile gegeneinander
sind jedoch von außen zugänglich angeordnet, so daß sie leicht Beschädigungen ausgesetzt
sind, die ihre Wirksamkeit beeinträchtigen. Ein besonderer Nachteil ist der, daß
der Batteriedeckel das Davysche Sicherheitssieb in seine Lage drücken und in dieser
halten muß. Da der Batteriedeckel in einer ganz bestimmten unveränderlichen Lage
seine Schlußstellung erreicht, so muß das Davysche Sicherheitssieb genau passen,
da es anderenfalls nicht genügend dicht hält, so daß die Flamme nach außen durchzünden
kann. Dieser Mangel tritt besonders bei längerem Gebrauch der Lampe ein.
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Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt,
daß das Schauglas der Prüflampe und das Davysche Sicherheitssieb sowie der Brennstoffbehälter
in die richtige Stellung zusammengeschraubt und in dieser Lage gegeneinander gesichert
sein müssen, ehe die Kontakte der elektrischen Batterie durch den Batteriedeckel
mit den Verbrauchsstellen verbunden werden können. Hierbei ist es von besonderer
Wichtigkeit, daß die Verriegelungsstangen der einzelnen Teile innerhalb des Gehäuses
so geführt sind, daß eine Beschädigung derselben ausgeschlossen ist.
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Um dieses Ziel zu erreichen, erfolgt erfindungsgemäß die Verriegelung
des Schauglases der Davyschen Sicherheitslampe unter Vermittlung einer Klinke durch
den aufschraubbaren Befestigungsring des Davyschen Siebes, der seinerseits nur in
seiner Endstellung den Eintritt einer Sicherungsstange in einen Schlitz soweit gestattet,
daß der Brennstoffbehälter in seine endgültige Stellung gebracht werden kann, in
welcher derselbe den Eintritt einer Verriegelungsstange erlaubt, die durch Schließen
des Batteriedeckels niedergedrückt werden muß, um die elektrischen Kontakte schließen
zu können.
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Der Gegenstand der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der
Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. z einen senkrechten Schnitt durch eine
Lampe gemäß der Erfindung, wobei die Lampe mit einer Gasanzeigevorrichtung verbunden
ist,
Fig. 2 einen Grundriß dazu mit aufgeklappteili Deckel, wobei
ein Teil des Lampengehäuses im Schnitt dargestellt ist, um den Schalter zu -neigen,
der das Leuchten der elektrischen Glühlampe der Anzeigevorrichtung bewirkt, Fig.3
einen senkrechten Teilschnitt, der besonders die elektrischen Verbindungen des Lampengehäuses
zeigt, ebenso die elektrischen Verbindungen, die zu der Anzeigevorrichtung führen,
Fig. 4. eine teilweise Vorderansicht der Anzeigevorrichtung, Fig.5 eine umgekehrte
Oberansicht eines Ringes, der mit denl Schild oder der Haube der Anzeigevorrichtung
verbunden ist, und Fig.6 eine Einzelansicht, die die Lampe der Anzeigevorrichtung
und die den Docht entzündenden Mittel und die entsprechenden Verbindungen zeigt.
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In der Zeichnung ist mit i das Lampengebäuse bezeichnet und iliit
2 der Deckel desselben, der zweckmäßig bei 3 (Fig. 2) an dem Gehäuse angelenkt ist.
Der Deckel ist mit einem Streifen, einer Stange oder einem Block d. aus Isolationsmaterial
versehen, an dem ein metallischer Kontaktbund 5 o. dgl. befestigt ist, der mit dem
positiven Pol 6 des Akkumulators ,~ zusammenarbeiten kann, wenn der Deckel geschlossen
ist, wie in Fig. 3 dargestellt, wobei der positive Pol 6 sowohl als der negative
Pol 8 des Akku-1nulators nachgiebig sind. Der Bund 5 liegt mit seiner Berührungsfläche
in einer Ebene oder nahezu in einer Ebene mit der unteren Fläche des Blockes d.
und ist mit einem Metallstreifen 9 verbunden, der in einer Vertiefung in der Oberfläche
des Blockes liegt und mit einem Puffer oder einem Streifen io aus Isolationsmaterial
abgedeckt ist, welcher mit einer Brücke oder einer Platte i i in dein Deckel 2 in
Eingriff stellt. Diese Brücke oder Platte besteht aus einem Stück mit dem Deckel
und dient zum Tragen des Blockes .I und der entsprechenden Teile mittels Schrauben
12 o. dgl. Der Metallstreifen 9 trägt einen zweckmäßig nachgiebigen Kontakt 13,
der durch den Block .I sich erstreckt, und der, wenn der Deckel geschlossen ist,
sich gegen einen festen Kontakt 14. legt, der durch eine Hülse 1 5 in dem Lampengehäuse
2 isoliert ist und an welchen eine in dein Lampengehäuse ebenfalls isolierte Leitung
15' angeschlossen ist. Das Lampengehäuse ist in dem dargestellten Beispiel rechteckig;
es kann jedoch auch eine andere Form haben, wobei der Deckel, welcher die obere
Kante des Gehäuses überlappt, entsprechend gestaltet ist. Die Leitung 15' ist mit
dem Kontakt 16 eines Schalters 17 verbunden, der, wie dargestellt, ein i`Tiederschraubschalter
ist. Die -Kontakte gestatten, daß der Strom von dem Akkumulator durch eine Leitung
i8 zu einer biegsamen Feder i9 und durch die Glühlampe 20 geht und von hier zu dem
Akkumulator über (las Lampengehäuse und ein Kontaktstück 2 1 zurückfließt, das sich
gegen den negativen Pol des Akkumulators legt: dieses Kontaktstück -21 hängt innen
von dem Deckel 2 herab, mit dein es starr verbunden ist, wobei der Kopf -22 des
Kontaktstückes zweckmäßig verbreitert ist. Der Deckel kann an dein Gehäuse in geschlossener
Stellung mittels eines Vorhängeschlosses oder sonstiger Befestigungsmittel festgelegt
«-erden.
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An der Außenseite der Lampe ist abneliiiibar eine kleine ölpriifungslainpe
o. dgl. oder ein Ölbrenner vorgesehen, um die Anwesenheit von Gas oder schlagenden
Wettern allzu7eigen. Der metallische Streifen 9, der all dem Block q. aus Isolationsmaterial
befestigt ist, wird bis zu einem zweiten Kontakt 23 geführt, der sich durch den
Block d. erstreckt. und der, wenn der Deckel des Lampengehäuses geschlossen ist,
mit einem entsprechenden festen Kontakt 2.I in Eingriff tritt, von dem eine Leitung
25 im Lampengehäuse 2 isoliert ausgeht. Die Leitung 2; verbindet den Akkumulator
mit einem Schalter 26, der zum Schalten einer elektrischen Lampe 27 dient, die in
dem Gehäuse 28 der Anzeigevorrichtung angeordnet ist, um das Innere der letzteren
zu erleuchten und durch die Linse 29 erkennen zu können, ob die wesentlichen inneren
Teile der Anordnung in der richtigen Arbeitsbereitschaft sind, bevor die Anordnung
benutzt wird. Die Leitung 25 ist an eine biegsame Feder 3o angeschlossen, welche
den Strom zur Lampe 27 führt, wenn er durch einen konischen Teil des Druckschalters
26 entgegen der Wirkung einer Feder 32 eingeschaltet wird. Die Leitung 25 kann noch
zu einem Schalter 33 führen, uni den Faden 34. zum Glühen zu bringen, der in dem
Gehäuse der Anzeigevorrichtung angeordnet ist, und mit welchem der Dochtbrenner
35 entzündet werden kann; der mit Öl aus dem üblichen Ölbehälter 36 gespeist wird,
welcher am unteren Teil des Gehäuses beispielsweise durch Schrauben befestigt ist.
Der Schalter 33 kann einen federnden Kontakt 37 (Fig. i und G) betätigen, der die
Verbindung mit einem isolierten festen Kontakt 38 herstellt, mit welchem die Leitung
25 verbunden ist, wodurch der Strom zu dem über dem Docht liegenden Glühfaden 34
mittels der- Kontaktfeder 37 gehen kann, wobei die Kontaktfeder 3o mit dem festen
Kontakt 38 verbunden ist.
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Um ein Kippen des Ölbehälters 36 zu verhindern, ist eine Stange 39
(Fig. i und 2) vorgesehen, die in ein Loch oder eine Aussparung
.4o
am Behälter 36 eintreten kann. Diese Stange erstreckt sich senkrecht durch eine
Führung .f1 auf der Rückseite des Lanipengehä uses und wird gegen den Druck einer
Feder .f2 in die Schließstellung bewegt. wenn (ler Deckel 2 des Lampengehäuses geschlossen
wird, wobei der Deckel sich mit einem Ansatz 43 (Fig. 2) auf das obere Ende der
Stange 39 legt.
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Die Anzeigevorrichtung wird von der üblichen Gaze 4.4 umschlossen,
«-elche finit lein unteren Ende in einer ringförmigen Aussparung oder einem Sitz
4.5 des Anzeige--ehätises ruht. Die Gaze wird mittels der Ul)er«-tirfnitttter -(;
festgehalten, «-elche einen lZingrand .4; besitzt, in dein die Kappe 48 befestigt
ist, die eine Ablenkung 4g besitzt.
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Die Linse 2o der Anzeigevorrichtung ist von gröl;iereni Durchmesser
als bisher. um eine bessere Vergrößerung der inneren Teile (ler Vorrichtung zu gewährleisten,
wodurch die Beobachtung erleichtert wird, wenn man eine Untersuchung auf Gas oder
schlagende E\'etter vornimmt. Der Ring 50 Hält die Linse 20 in ihrer Stellung und
ist am Umfang mit einer Reihe von Einkerbungen 51 o. dgl, versehen, tun eine Drehung
des Ringes zu verhindern, wenn in eine dieser Einl:erbungen der untere Teil 52 einer
Anschlagvorrichtung eingreift, die bei 53 drehbar auf dein Gehäuse 28 der Anzeigevorrichtung
sitzt: der Teil 54 der Anschlagvorrichtung tritt gleichzeitig mit dein Umfang des
Ringrandes .47 in Berührung, `nenn der untere "feil finit einer dieser Einkerbungen
in Eingriff ist, wodurch der Linsenring gegen Drehung gesichert ist.
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Der Ringrand 4.7 besitzt an der oberen Fläche 55 einen konzentrischen
Schlitz 5. (Fig. ; ). in welchen das Ende 56 der Stange 57 eingreifen kann, die
am unteren Ende (Fig.4) einen hopf 58 besitzt. Die Stange 5; gleitet in einer Führung
59 des Gehäuses 28 der Anzeigevorrichtung und wird durch den gegen Drehung gesicherten
Ölbehälter in ihrer Stellung gehalten, wobei das untere Ende (ler Stange
3; auf der oberen Fläche des Behälters aufruht und das obere Ende in den
Schlitz 5a.' in dem Ring .1 .7 hineinragt, um jede merkbare Drehbewegung zum Lösen
des Dinges zti verhindern, und eine Endwandung des Schlitzes in das obere Ende der
Stange eingreift, um diese Bewegung zu begrenzen. Wenn indessen der Ölbehälter ungesichert
und ausgelöst ist, bewegt die Stange 57 sich in einem solchen Maße abwärts, daß
das obere Ende derselben aus dem Schlitz des Ringes 4.; austritt, worauf der Ring
und Schild entfernt werden können. Der Linsenring 5o bleibt während der Entfernung
des Ringes und des Schildes gesichert, doch kann er gegebenenfalls entfernt «-erden
durch Drehen des Ringes und des Schildes, bis eine Vertiefung 6o in dein Ring mit
dem Oberteil _;.4 des drehbaren Anschlages übereinstimmt, worauf dieser Teil finit
der Aussparung in Eingriff tritt und so gestattet, daß der untere Teil des Anschlages
aus den Einkerbungen des Linsenringes austritt.
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01 bezeichnet einen Auslöscher, der mittels einer Schraube 62, die
drehbar auf dem Ölbehälter 36 sitzt, betätigt werden kann. Geeignete Markierungen
auf dein Ölbehälter und dein Gehäuse der Anzeigevorrichtung bezeichnen, wenn sie
in Übereinstimmung miteinander gebracht worden sind, die Stel-Iung, in der das Verschließen
des Ölbehälters ausgeführt werden kann,