DE568783C - Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen

Info

Publication number
DE568783C
DE568783C DEI42047D DEI0042047D DE568783C DE 568783 C DE568783 C DE 568783C DE I42047 D DEI42047 D DE I42047D DE I0042047 D DEI0042047 D DE I0042047D DE 568783 C DE568783 C DE 568783C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
methanol
aroylbenzanthrones
preparation
benzanthrone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI42047D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Willy Eichholz
Dr Heinrich Neresheimer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI42047D priority Critical patent/DE568783C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE568783C publication Critical patent/DE568783C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B3/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/02Benzathrones
    • C09B3/06Preparation from starting materials already containing the benzanthrone nucleus

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen In der Pa-centschrift 530 292, K1. i2o, ist ein Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen beschrieben, welches darin besteht, daß man die durch alkalische Kondensation von Benzanthron oder seinen Substitutionsprodukten mit Nitrilen der Formel R-CH@-CN erhältlichen Produkte der allgemeinen Formel:
    in Gegenwart organischer Verdünnungsmittel mit Oxydationsmitteln behandelt.
  • Es wurde nun gefunden, daß man in sehr glatter Weise zu den gleichen Produkten gelangen kann, wenn man auf Metallsalze der genannten Produkte Sauerstoff, z. B. Luft, einwirken läßt. Die Vorteile, die dieses Verfahren gegenüber dem der Patentschrift 530 z9..:, K1. r2 o, bietet, beruhen sowohl in der Verwendung des billigen Sauerstoffs als Oxydationsmittel als auch ganz besonders in der Möglichkeit, die Herstellung des Endproduktes mit der des Ausgangsmaterials in einem Arbeitsgang zu vereinigen. So kann man z. B. 2-Benzoylbenzanthron in einem Zuge aus Benzanthron erhalten, wenn man dieses in Gegenwart von Alkali in einer Mischung von Chlorbenzol und Methanol bei etwa 25 bis 30° mit Benzylcyanid kondensiert und dann durch die Mischung, zweckmäßig nach Zugabe einer weiteren Menge Methanol, bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur Luft oder Sauerstoff leitet. Beispiel z 2 Teile des' durch alkalische Kondensation aus Benzanthron und Benzylcyanid nach Beispiel :z der Patentschrift 501 o82 erhältlichen Cyan-2-benzylbenzanthrons werden in 3o Teilen Methanol suspendiert und unter Zusatz von Z Teil Kaliumhydroxyd so lange unter Lufteinleiten auf 5o bis 55' erhitzt, bis die blaue Farbe der Lösung verschwunden ist. Das in Form feiner gelber Nädelchen in nahezu quantitativer Ausbeute und praktisch chemisch rein erhaltene Reaktionsprodukt wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Es ist identisch mit dem nach dem Verfahren der Patentschrift 530 292, K1. i:zo, erhältlichen 2-Benzoylbenzanthron. An Stelle des Methanols kann man auch andere organische Verdünnungsmittel, wie Äthanol, Aceton, Pyridin usw,. verwenden. Bei Zimmertemperatur verläuft die Reaktion langsamer, bei höherer als der im Beispiel angegebenen Temperatur schneller.
  • Beispiel 2 2 Teile Cyan-2-benzyl-Bz-i-brombenzanthron (darstellbar nach dem Verfahren des Patents 5oi o82 durch alkalische Kondensation von Bz-i-Brombenzanthron mit Benzylcyanid) werden in 25 Teilen etwa 3 °/oiger äthylalkoholischer Kalilauge, wie in Beispiel i beschrieben, mit Luft oxydiert. Das in der dort angegebenen Weise aufgearbeitete Reaktionsprcdukt besteht aus Bz-i-Br om-2-benzoylbenzanthron ; es kann durch Sublimation im Hochvakuum oder durch Umkristallisieren aus einem geeigneten Lösungsmittel, z. B. Trichlcrbenzol, gereinigt werden. Es besitzt ähnliche Eigenschaften wie das 2-Benzovlbenzanthron.
  • Beispiel 3 In eine unter Stickstoff stehende Mischung von ioo Teilen Benzanthron, 3oo Teilen gepulvertem Ätzkali, 5oo Teilen Chlorbenzol und 5oo Teilen Methanol trägt man bei etwa 25 bis 30° i5o Teile Benzylcyanid ein und rührt die '.Masse bei dieser Temperatur 2 bis 3 Stunden lang. Die anfangs grüngelbe Mischung nimmt allmählich eine lichtgrüne, später eine blaugrüne Farbe an. Nach Zusatz von weiteren 5oo Teilen Methanol leitet man bei 6o° einige Stunden lang einen lebhaften Luftstrom durch. Das in gelben Nadeln in praktisch reiner Form ausgeschiedene 2-Benzoylbenzanthron wird, wie in Beispiel i beschrieben, aufgearbeitet.
  • Beispiel Ein Teil des in Beispiel i benutzten Ausgangsmaterials wird durch Erhitzen mit 0,5 Teilen Bariumhydroxyd und 25 Teilen Methanol in das blaue Bariumsalz des Cyan-2-benzylbenzanthrons übergeführt. Man leitet nun so lange Luft bei etwa 50° durch das Gemisch, bis die Farbe der Suspension von Blau nach Gelb umgeschlagen ist. Das nach dem Absaugen durch Behandlung mit verdünnter Salzsäure von Bariumhydroxyd befreite Reaktionsprodukt ist mit dem nach den Beispielen i und 3 erhaltenen identisch. An Stelle des Bariumsalzes kann man andereSalze des Cyan-2-benzylbenzanthrors, z. B. das Calciumsalz, verwenden, das man z. B. durch Umsetzung des Cyan-2-benzylbenzanthrons mit Calciummethylat in Methanol erhält.
  • Beispiel 5 Eine Lösung von q. Teilen Cyan-2-p-chlorbenzylbenzanthron (darstellbar nach dem Verfahren der Patentschrift 501 o82 durch alkalische Kondensation von Benzanthron mit p-Chlorbenzylcyanid) und i Teil Kaliumhydroxyd in 3o Teilen Methanol wird, wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben, mit Luft oxydiert. Das Reaktionsprodukt ist mit dem nach dem Verfahren des Patents 530:292, Beispiel e, erhaltenen 2-p-Chlorbenzoylbenzanthron identisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen,dädurch gekennzeichnet, daß man auf Metallsalze der durch alkalische Kondensation von Benzanthron oder seinen Substitutionsprodukten mit Nitrilen der Formel R-CH2-CN erhältlichen Produkte der allgemeinen Formel:
    Sauerstoff einwirken läßt.
DEI42047D 1931-07-11 1931-07-11 Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen Expired DE568783C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI42047D DE568783C (de) 1931-07-11 1931-07-11 Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI42047D DE568783C (de) 1931-07-11 1931-07-11 Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE568783C true DE568783C (de) 1933-01-28

Family

ID=7190688

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI42047D Expired DE568783C (de) 1931-07-11 1931-07-11 Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE568783C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE568783C (de) Verfahren zur Darstellung von 2-Aroylbenzanthronen
DE608667C (de) Verfahren zur Darstellung von wasserloeslichen Zinkverbindungen der Oxymethansulfinsaeure
DE647749C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen der Anthrachinonreihe
DE1146870B (de) Verfahren zur Herstellung von Propensulton
DE614101C (de) Verfahren zur Herstellung von Salpetersaeureestern des Trihalogenacetaldehydhydrats
DE911259C (de) Verfahren zur Herstellung von O-Phenylderivaten der Oxybenzal-thiosemicarbazone
DE878822C (de) Verfahren zur Herstellung von Triaminotriarylmethanfarbstoffen
DE942627C (de) Verfahren zur Herstellung von Bishydrazonen
DE158091C (de)
DE920129C (de) Verfahren zur Herstellung heterocyclischer AEthersulfone
DE267335C (de)
DE515468C (de) Verfahren zur Darstellung von ª‰-Naphthylaminophenoxyfettsaeuren
DE618213C (de) Verfahren zur Herstellung von Aryliden der 4-Oxydiphenyl-3-carbonsaeure
DE738814C (de) Verfahren zur Abtrennung von Mellitsaeure
DE641675C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxyarylaminophenanthrenverbindungen
AT225684B (de) Verfahren zur Herstellung von Gemischen aus α, α, γ- und α, γ, γ-Trimethyladipinsäure
DE634968C (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-Azabenzanthronen
DE704033C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelfarbstoffen
DE823912C (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonfarbstoffen
DE824206C (de) Verfahren zur Gewinnung von Nucleosiden durch hydrolytische Spaltung von Nucleinsaeure
DE497807C (de) Verfahren zur Herstellung von Semicarbazid- und Hydrazidarsinsaeuren der aromatischen Reihe und deren Substitutionsprodukten
DE944790C (de) Verfahren zur Herstellung von Thioaetherdicarbonsaeuren bzw. deren Salzen
DE547352C (de) Verfahren zur Darstellung der 2-Oxyanthracen-3-carbonsaeure
DE665431C (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Farbstoffen der Triphenylmethanreihe
DE1210885B (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Nitro-2-furyl-chlormethyl-keton