DE568075C - Deckblattschneidvorrichtung - Google Patents

Deckblattschneidvorrichtung

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DE568075C
DE568075C DEI42623D DEI0042623D DE568075C DE 568075 C DE568075 C DE 568075C DE I42623 D DEI42623 D DE I42623D DE I0042623 D DEI0042623 D DE I0042623D DE 568075 C DE568075 C DE 568075C
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arm
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roller carrier
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DEI42623D
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International Cigar Machinery Co
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International Cigar Machinery Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/04Devices for cutting cigar binders or wrappers
    • A24C1/045Safety devices therefor

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf den Antrieb für eine Deckblattschneidvorrichtung bei Zigarrenmaschinen.
Es ist bekannt, eine Vorrichtung dieser Art mit einem Schneidrollenträger zu versehen, der über einem Schneidbrett hin und her schwingt und beim Auftreffen auf ein Hindernis durch Nachgeben einer an ihm vorgesehenen Schutzeinrichtung stillgesetzt wird.
Um den Antrieb für eine solche Vorrichtung möglichst einfach zu gestalten, ist erfindungsgemäß an dem Rollenträger eine Schubstange angelenkt, die aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht und durch die nachgebende Schutzeinrichtung im Sinne des Durchknick ens beeinflußt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweiser Ausführung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Schneidvorrichtung mit Schutzeinrichtung, während
Fig. 2 und 3 Draufsichten auf den Rollenträger und die Schutzeinrichtung in zwei Arbeitsstellungen zeigen.
Bei der üblichen Deckblattschneidvorrichtung wird der Tabakblattabschnitt über ein Schneidbett 79 gelegt. Das Deckblatt wird aus dem Blattabschnitt mittels einer Rollenanordnung 94 ausgeschnitten, die von einem Schwingarm 95 getragen und von diesem über das Bett 79 geführt wird.
Gemäß der Erfindung wird der Arm 95 um seine Drehachse mittels einer zweiteiligen Schubstange 98 geschwungen, die bei 97er gelenkig an einen kurzen Arm 97 des Armes 95 angeschlossen ist. Die Antriebseinrichtung besitzt einen Kurbelarm 99, der bei 100 an den Maschinenrahmen angelenkt ist und mit einem Arm an das andere Ende der zweiteiligen Schubstange 98 angeschlossen ist, während sein anderer Arm durch einen Lenker 101 mit einem bei io2a an-den Maschinenrahmen angelenkten Hebel 102 verbunden ist. Der Hebel 102 trägt eine Rolle 103, die in der Ausnehmung einer Hubscheibe 104 läuft, welche auf einer vom Hauptantrieb der Maschine angetriebenen. Welle 105 befestigt ist.
Die zwei Teile der Stange 98 sind bei 98« gelenkig miteinander verbunden und werden durch den Eingriff eines einstellbaren An- g0 Schlages 98C des einen Teiles mit einem Ansatz 98s des anderen Teiles in gerader Linie (Abb. 2) zueinander gehalten. Eine Feder 97^, die mit ihrem einen Ende am Ansatz 98* und mit ihrem anderen Ende am Hebel 99 befestigt ist, sucht die Stange in dieser Lage gegen Einknicken zu sichern.
Ein Sicherheitshebel 278 ist drehbar am
Arm 95 bei 279 angeordnet und liegt mit einem Ende vor der Rollenanordnung 94. An seinem anderen Ende trägt der Hebel 278 eine Sperrklinke 280 angelenkt, die durch eine Feder 282 im Eingriff mit einem Anschlag 281 des Armes 95 gehalten wird. Der Hebel 278 wird gewöhnlich durch eine Feder 285 gegen einen Anschlag 284 des Armes 95 gehalten.
Bei der gewöhnlichen Arbeitsweise der Schneidvorrichtung wird der Hebel 99 durch die Hubscheibe 104 (Abb. 2) abwärts bewegt. Diese Bewegung- wird durch den zweiteiligen Hebel 98 auf den Arm 97 übertragen, der Arm 95 geschwungen und die Rollenanordnung 94 über das Schneidbett geführt. Es sei bemerkt, daß während der Schwingbewegung des Armes 95 das untere Ende der Stange 98 sich um seinen Zapfen 97« im Uhrzeigersinn gegenüber dem Arm 97 drehen wird.
Wenn nun ein Hindernis sich auf dem Schneidbett befindet, so kommt es mit dem Hebel 278 in Berührung, welcher um seine Drehachse gegen den Schwingarm bewegt wird, um die Klinke 280 in Eingriff mit einem Sperrsegment 283 zu bringen, das vom Ende der Stange 98 getragen wird, der mit dem Arm 97 verbunden ist. Die Drehbewegung des Endes der Stange 98 gegenüber dem Arm 97 wird nun verhindert. Ein Fortdauern des Druckes des Hebels 99, während der Hebel 278 gegen das Hindernis preßt, wird bestrebt sein, eine Bewegung des mit dem Arm 97 verbundenen Stangenteiles 98 entgegen dem Uhrzeigersinn zu veranlassen, was das Einknicken der Stange 98 zur Folge hat, so daß diese die Stellung nach Abb. 3 einnimmt, die Übertragung der Bewegung auf den Schwingarm 95 unterbricht und die Rollenanordnung 94 anhält, bevor sie eine Verletzung, z. B. der Hand des Arbeiters, verursachen kann.
Es sei bemerkt, daß bei Bewegen des Hebels 278, wie oben beschrieben, dieser den Drehzapfen der Klinke 280 vom Anschlag 281 entfernt, so daß die Feder 282 die Klinke dreht und diese in Eingriff mit den Zähnen des Sperrsegmentes bringt.
Nach Beseitigung des Hindernisses bringen die Federn 285 und 97C die Hebel 278 und 98 in ihre ursprüngliche Lage zurück, so daß die Antriebsübertragung zwischen dem Hebel und dem Arm 95 hergestellt ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    . ι. Antrieb für eine Deckblattschneidvorrichtung mit über einem Schneidbett hin und her schwingendem Rollenträger, ^0 dessen Bewegung beim Auftreffen auf ein Hindernis durch Nachgeben einer an ihm angebrachten Schutzeinrichtung unterbrochen wird, gekennzeichnet durch eine an dem Rollenträger (95) angreifende, aus 6s zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehende Schubstange (98), die durch die nachgebende Schutzeinrichtung (278) im Sinne des Durchknickens beeinflußt wird. , 7
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzeinrichtung (278) beim Nachgeben an den mit einem Arm (97) des Rollenträgers (95) gelenkig verbundenen Teil der Schubstange (98) angreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzeinrichtung, die in an sich bekannter Weise am Rollenträger (95) angelenkt ist, mit einer Sperrklinke (280) versehen ist, die beim Nachgeben der Schutzeinrichtung in ein Sperrsegment eingreift, das an dem mit dem Arm (97) des Rollenträgers (95) gelenkig verbundenen Hebelteil (98) an- 8g gebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI42623D 1930-07-07 1931-03-07 Deckblattschneidvorrichtung Expired DE568075C (de)

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