DE503105C - Kleinfalz- und Einhuellmaschine - Google Patents

Kleinfalz- und Einhuellmaschine

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DE503105C
DE503105C DEH115346D DEH0115346D DE503105C DE 503105 C DE503105 C DE 503105C DE H115346 D DEH115346 D DE H115346D DE H0115346 D DEH0115346 D DE H0115346D DE 503105 C DE503105 C DE 503105C
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DE
Germany
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gear
rollers
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rotation
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DEH115346D
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JULIUS HOCHENEGG
KARL HOCHENEGG DR ING
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JULIUS HOCHENEGG
KARL HOCHENEGG DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/14Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Kleinfalz- und Einhüllmaschine Die in Heftform hergestellten Drucksachen werden gewöhnlich vor Versendung von ganzer auf halbe Seitengröße gebracht (kleingefalzt) und sodann mit einem Kreuzband versehen, das die kleingefalzte Drucksache ganz oder nur zum Teil einhüllt und auf welches gewöhnlich auch die Anschrift gesetzt wird.
  • Den Gegenstand dieses Patents bildet eine Maschine, die in einem Arbeitsvorgang alle diese Arbeiten verrichtet. Das zur Herstellung des Kreuzbands dienende Einhüllband wird in der gewünschten Breite als Rolle auf einer Achse o aufgewickelt vorbereitet, die zwischen den seitlichen Wangen des Maschinengestells 231 und 232 gelagert ist.
  • In der Zeichnung (Abb. I), die die Maschine bei abgehobener, vorderer Wange des Maschinengestells in einer Ansicht von vorn darstellt, ist die Bandrolle, senkrecht zur Achse geschnitten, am linken Ende der Maschine gezeichnet. In Abb. II, die einen Schnitt in der Ebene A-B darstellt, erscheint die Bandrolle in einem Längsschnitt durch die Achse o.
  • Das äußere Ende des von der Bandrolle von links nach rechts abgezogenen Bandes wird auf einer Tischplatte 2 aufgelegt, auf welcher über dem Band die mit Kreuzband zu versehenen Drucksachen 41, 42, 4, ... von Hand derart aufgestapelt werden, daß der rechtsliegende Rücken der untersten Drucksache 41 mit dem darunterliegenden Ende des Bandes übereinstimmend bis an eine Wand 5 heranragt, während die darüber aufgelegten Drucksachen 42, 4, ... im Staffel je etwa um i cm weiter links liegen.
  • Die Tischplatte 2 wird von den zwei seitlichen Wangen des Maschinengestells 231 und 232 getragen und weist parallel zur Achse o einen Spalt 7 auf.
  • Die Maschine besitzt ein Kurbelgetriebe, bestehend aus einer beim Betrieb anzutreibenden Kurbel oder gekröpften Welle i, deren Achse parallel zur Achse o zwischen den beiden Wangen des Maschinengestells gelagert ist. Das Kurbelgetriebe betreibt mit einer Schubstange die Geradführung 6, an welcher ein Greifer 8 angebracht ist, der sich, wenn das äußerste linke Ende des Hubs erreicht ist, schließt, dabei das Einhüllband mit dem unmittelbar über ihm liegenden Heft 41 erfaßt, bei dem Rückgang der Geradführung mitnimmt und beide losläßt, wenn die Mitte des Hefts über dem Spalt 7 angelangt ist, wobei der Rücken des Hefts an einer entsprechend angebrachten Anschlagleiste anstößt. Das Schließen des Greifers tritt ein, wenn die Feder 31 der Geradführung, an den Stift 33 anstoßend, etwas nach rechts gebogen wird, dadurch die Nase 32 des Greifers freigibt, so daß dessen Feder zur Wirkung kommen kann.
  • Die Wand 5 ist senkrecht zur Tischplatte 2 nach aufwärts verschiebbar und besitzt eine der Breite des Greifers entsprechende Ausnehmung, durch welche das Einhüllband mit der auf ihm liegenden Drucksache vom Greifer erfaßt werden kann. Sie wird von dem Greifer selbst oder durch eine entsprechende Übertragung von der Schubstange bzw. deren Geradführung unmittelbar, bevor sich der Greifer 8 schließt, derart gehoben, daß die unterste Drucksache unter ihr herausgezogen werden kann. Dabei rückt die darüberliegende Drucksache 4, bis an die Wand 5 heran und wird sodann von ihr zurückgehalten. Sie kommt, wenn die unterste Drucksache 4, ganz herausgezogen ist, unmittelbar über dem weiteren Teil des Einhüllbandes zu liegen, während die weiterfolgenden, auf ihm liegenden Drucksachen mit ihm vorrückend im Staffel angeordnet verbleiben, also je um etwa i cm weiter links liegen. Zufolge einer entsprechend angeordneten Auslösung wird das Einhüllband, wenn es um eine Länge von i1/4 bis i1/2 Seitenbreiten herausgezogen ist, knapp beim Rand der nunmehr zu unterstliegenden Drucksache 4, mittels eines an der Wand 5 angebrachten Schneidmessers maschinell abgeschnitten. Das abgeschnittene Einhüllband ragt nun mit einem Lappen um etwa 1/4 bis 1/2 Seitenbreite auf einer Seite (in der Zeichnung links) am Rand der darüberliegenden Drucksache q1 heraus.
  • Das nunmehr auszuführende Kleinfalzen auf halbe Seitenbreite erfolgt in bekannter Weise dadurch, daß eine dünne, ebene Platte g, »Messer« genannt, senkrecht zur Ebene der Drucksache über der Mitte derselben herabbewegt wird, so daß die Drucksache in der Mitte zusammengebogen, mit dem Bug voraus, durch den Spalt 7 in der Tischplatte hindurch zwischen zwei Walzen 1o1 und io. gedrückt und von diesen erfaßt wird. Auf deren Achsen sind zwei gleiche, in Eingriff stehende Zahnräder 131 und 132 befestigt, so daß beide Walzen immer gegeneinander gedreht werden, wenn eines dieser Zahnräder angetrieben wird. Das Messer g ist an einem Hebel 26 befestigt, der um eine zwischen den Wangen des Maschinengestelles gelagerte Achse 27 drehbar ist und zufolge seines Gewichtes auf einer unrunden Scheibe a8 aufruht, die, auf der Drehachse des Kurbelgetriebes aufgekeilt, den Hebel zeitgerecht anhebt und sinken läßt.
  • Nachdem der größere Teil des Einhüllbandes unter der Drucksache liegt, gerät auch dieser Teil desselben, die Drucksache U-förmig umgreifend, zwischen die Walzen.
  • Zugleich mit dem Messer g wird ein an demselben Hebel befestigter, mit Klebmasse gefüllter breiter Pinsel ii derart nach abwärts bewegt, daß der über das Heft links hervorragende Lappen des Einhüllbandes Klebmasse aufgetragen erhält. Die Klebmasse kann aber auch auf mehrfache andere Weise zwischen die übereinander zu klebenden Teile des Einhüllbandes gebracht werden.
  • Wenn die Mitte der zusammengebogenen Drucksache zwischen den Walzen liegt, hören diese auf, sich um die eigene Achse zu drehen, so daß die soeben kleingefalzte Drucksache nur zur Hälfte zwischen das Walzenpaar io, und io, gerät. Das Walzenpaar io, und io, ist nämlich nicht fest, sondern in einem drehbaren Körper gelagert, der aus zwei durch Zwischenstücke 22 miteinander verbundenen Scheiben 12, und 122 gebildet ist. Die Achse dieses drehbaren Körpers liegt parallel zu den Achsen des Walzenpaares und genau in der Mitte zwischen denselben und wird durch die Verbindungslinie der Achsen zweier Zapfen 141 und 14, gebildet, die in den Seitenschildern 23, und 232 des feststehenden Maschinengestelles gelagert sind.
  • Auf einem dieserZapfen, z.B. dem vorderen, 141, sitzt ein Zahnrad 15, welches mit dem drehbaren Körper nicht fest verbunden ist, sondern gegenüber demselben bei Überwindung entsprechender, gleitender Reibung, die durch ein die eine Scheibe des drehbaren Körpers umfassendes Bremsband geregelt werden kann, auf der Achse des drehbaren Körpers gedreht werden kann, sofern der drehbare Körper durch eine Hemmung daran gehindert ist, von dem Zahnrad 15 bei dessen Drehung mitgenommen zu werden.
  • Eine Vorgelegewelle i6 trägt ein Seil oder Kettenrad a9, das von dem Rad 3o der Kurbelwelle durch Seil oder Kette angetrieben wird, und zwei Zahnräder 171 und 172. Von diesen liegt das eine, 171, in der Ebene des Zahnrades 15 und steht mit diesem in immerwährendem Eingriff, während das andere, 17" neben dem anderen in der Ebene der Zahnräder i3 liegt und nur dann mit einem dieser beiden Zahnräder 131 und 132 in Eingriff kommt, wenn der drehbare Körper jene Winkelstellung einnimmt, bei welcher die beiden Achsen des Walzenpaares io, und rot und die Achse der Vorgelegewelle in einer Ebene liegen. Wird der drehbare Körper in dieser Winkelstellung durch eine Hemmung 18, ig und 2o festgehalten, also verhindert, sich zu drehen, so wird das Walzenpaar 1o1 und io, gedreht, während das Zahnrad 15 den drehbaren Körper zufolge dessen Hemmung nicht. mitnehmen kann, sondern sich diesem gegenüber mit Überwindung der gleitenden Reibung dreht.
  • Wird jedoch die Hemmung aufgehoben, so wird der drehbare Körper von dem Zahnrad 15 zufolge derherrschenden Reibung mitgenommen, und das mit der Walze io, verbundene Zahnrad 132 verliert den Eingriff in das Vorgelegezahnrad 172, so daß die zwei Walzen aufhören, sich um ihre eigene Achse zu drehen.
  • Die Hemmung des drehbaren Körpers wird dadurch herbeigeführt, daß er an seinem Umfange zwei diametral angeordnete Nasen 2o1 und 2o2 besitzt, von denen immer eine gegen einen Hemmungshebel ig stößt, der zufolge einer Feder 18 gegen den Umfang des drehbaren Körpers drückt, sofern er nicht ausgelöst ist. Die Aufhebung der Hemmung des drehbaren Körpers wird durch die zwischen das Walzenpaar gezogene Drucksache selbst herbeigeführt, sobald diese vom Walzenpaar soweit in den drehbaren Körper hineingewalzt worden ist, daß deren Bugrücken über den Rand desselben hinausragt, dabei den federnd angedrückten Hemmungshebel ig berührt und so weit bewegt, daß die bisher gehemmte Nase frei wird.
  • Wenn dies eingetreten ist, wird der drehbare Körper vom Zahnrad 15 mitgenommen und von diesem mit der zwischen den Walzen befindlichen Drucksache entgegen der Uhr gedreht. Dabei wird die der Bilgkante gegenüberliegende Kante der Drucksache durch eine Walze 21, etwas zur Seite gebogen, so daß nunmehr die Nase 2o1 zum Anschlag an den frei zurückgefederten Hemmungshebel kommt, wodurch der drehbare Körper nach einer Drehung um 18o" wieder gehemmt wird. In dieser Lage des drehbaren Körpers kommt das Zahnrad 13, in Eingriff mit dem Zahnrad 172, und es dreht sich von nun an jede Walze des Walzenpaares iol und io, in entgegengesetztem Sinne wie früher, wodurch die vorher zwischen die Walzen von oben hineingewalzte Drucksache nunmehr nach unten herausgewalzt und dabei zwi-:chen das zweite `'Walzenpaar 211 und 21. geschoben wird, welches von dem Vorgelege 16 durch eine L'bertragung25 in solcher Drehung erhalten wird, daß die zwischen sie eingeschobene Drucksache hindurchgewalzt wird.
  • Bei der Drehung des drehbaren Körpers um i8o ° und dem darauffolgenden Herauswalzen der Drucksache wird der über deren Rand etwas hinausragende Lappen des Einhüllbandes um das Heft herumgeschlagen, so daß dieser, wenn das Heft von dem Walzenpaar 21, und 21, erfaßt wird, an das andere Ende des Einhüllbandes angedrückt und zufolge der vorher schon aufgetragenen Klebmasse angeklebt wird. `'renn die Drucksache zwischen dem Walzenpaar 21, und 21. hindurchgewalzt ist, ist sie fertig kleingefalzt und mit Kreuzband versehen zum Versand bereit. Ist es erwünscht, das Kreuzband vor Versendung noch mit einem Aufdruck, z. B. der Anschrift oder dem Datum, zu versehen, so läßt sich dies auf verschiedenen bekannten Wegen leicht mit der beschriebenen Maschine nebenbei durchführen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kleinfalz- und Einhüllmaschine, bei der die kleinzufalzende und einzuhüllende Drucksache beim Kleinfalzen mit dem Einhüllband U-förmig gebogen und nur zur Hälfte zwischen das Walzenpaar (iol und io2) gewalzt, sodann von diesem nach einer Wendung um i(#o@ wieder heraus- und zwischen ein anderes Walzenpaar (2i1 und 2i.) gewalzt wird, wobei das Einhüllband vollständig um die Drucksache herumgelegt und verklebt wird.
  2. 2. Kleinfalz- und Einhüllmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß die Walzen (iol und zog) mit den an ihnen befestigten ineinandergreifenden Zahnrädern (i31 und i32) nicht fest, sondern in einem um die Achse (14l und i4.2) drehbaren Körper gelagert sind, so daß sie nur dann in eine gegeneinander erfolgende Drehung gelangen, wenn dieser drehbare Körper durch eine Hemmung (ig) in solcher `'Winkelstellung festgehalten wird, daß eines der Walzenzahnräder (i31 oder i32) in Eingriff mit dem Zahnrade (i72) des Vorgeleges (i6) gelangt, während, wenn die Hemmung (ig) ausgelöst wird, eine halbe Umdrehung des drehbaren Körpers um seine Achse mit dem in ihm gelagerten Walzenpaare dadurch erfolgt, daß er von einem auf seiner Drehachse mit gleitender Reibung sitzenden, durch ein zweites Zahnrad (i71) des Vorgeleges (i6) in immerwährender Drehung erhaltenen Zahnrad (i5) bis zum neuerlichen Anschlag an die Hemmung mitgenommen wird.
  3. 3. Kleinfalz- und Einhüllmaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Hemmung des drehbaren Körpers durch eine von zwei an seinem Umfang diametral angeordnete, vorspringende Nasen (2o1 oder 2o2) erfolgt, wenn dieselbe gegen einen federnd gegen den Umfang gedrückten Hemmungshebel (ig) stößt, welcher derart angeordnet ist, daß der drehbare Körper von ihm immer in solcher Winkelstellung gehemmt wird, daß eines der Walzenzahnräder, z. B. (i31), in Eingriff mit dem in seiner Ebene liegenden Zahnrade (i71) des Vorgeleges gelangt und nach jedesmaliger Auslösung und Wiederfreigabe des Hemmungshebels eine Drehung um i8o ° ausführt, wonach das zweite Walzenzahnrad, z. B. (i32), in Eingriff mit dem in seiner Ebene liegenden Zahnrade (i71) des Vorgeleges gelangt und demzufolge das Walzenpaar von diesem bei derselben Drehung des Vorgeleges wie früher in entgegengesetzter Richtung wie vordem gedreht wird. ,4. Kleinfalz- und Einhüllmaschine nach Anspruch i, 2 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Hemmungshebel derart angeordnet ist, daß er von der Bugkante einer zwischen das Walzenpaar gebrachten, kleingefalzten Drucksache ausgelöst wird, sobald diese zur Hälfte zwischen die Walzen hineingewalzt ist, so daß sie unmittelbar nach der Kleinfalzung gedreht und mit der dem Bug gegenüberliegenden, von dein Einhüllbandlappen überragten Seite zwischen zwei andere Walzen (2i1 und 2i2) gebracht wird, welche derart angeordnet und durch Übertragung vom Vorgelege in immerwährender, gegeneinander entsprechend gerichteter Drehung erhalten werden, daß sie die Drucksache, wenn sie von dem Walzenpaar (zol und rot) wieder herausgewalzt wird, erlassen und zwischen sich hindurchwalzen, wobei der sie überragende Lappen des Einhüllbandes über das andere Ende desselben gelegt und mit diesem in bekannter Weise durch ein vorher zwischengebrachtes Klebmittel verklebt wird.
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