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igeßvorrichtung für Gewebe. Die Meßvorrichtung nach der vorliegenden
Erfindung dient in erster Linie zur Bestimmung von Längen von Stoffgeweben, Bändern
u. dgl. und auch zur selbsttätigen Berechnung des Preises eines abgemessenen Stückes.
Wie in bekannten Vorrichtungen dieser Art sind in Verbindung mit der Meßvorrichtung
Tafeln und Tabellen angeordnet, auf welchen eine Anzahl von Einheitspreien erscheinen,
und gleichzeitig «-erden auch die Preise für die gesamte Länge des abgemessenen
Stückes bei einem bestimmten Einheitspreise ersichtlich. Ferner sind, wie bei diesen
bekannten Vorrichtungen, drehbare Zeiger auf einer Zählscheibe angeordnet; eine
federnd gegen die Meßwalze gepreßte Druckrolle kann mittels eines Handgriffes abgehoben
werden, und Handgriffe sind für die Messer und die Bremsen vorgesehen. Eine Rückdrehungsschraubenfeder
ist vorhanden, die beim Messen gespannt wird, und schließlich eine Schutzhülse auf
der :@leßwalze,welche das Eindringen von Fäden verhindert.
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Das \ euheitliche der Erfindung beruht in folgenden Merkrnalen: Im
Zusatz zu der von c orn sichtbaren Anzeigevorrichtung, welche Längen- und Bruchstücke
der Längeneinheiten angibt, wird eine andere Anzeigevorrichtung in Bewegung gesetzt,
die ebenfalls Längeneinheiten und Bruchstücke von Längeneinheiten angibt und welche
von einer anderen Stelle aus abgelesen werden kann. Beide Ablesevorrichtungen sind
in zwei zueinander senkrecht stehenden Ebenen angeordnet, so daß die eine Ablesung
vom Verkäufer von oben aus und die andere vom Käufer von vorn erfolgen kann. Von
den zwei Zeigern, die wie üblich in Achsdeckung liegen und sich mit verschiedenen
Geschwindigkeiten drehen, spielt der sich langsam drehende "Zeiger mit einer Spitze
über eine Skala, welche die kreisförmige Skala des schnellen Zeigers teilweise umgibt,
und mit der oben senkrecht abgebogenen Spitze spielt der sich langsam drehende Zeiger
über eine senkrecht zu den anderen Skalen liegende Skala, wobei, wie bekannt, der
Doppelzeiger um einen Grad weiterwandert, wenn der schnelle Zeiger eine Umdrehung
vollendet. Die Handgriffe für die Bewegung der Druckrolle des Messers und der Bremsvorrichtung
liegen in Achsdeckung miteinander und sind auf einem Zapfen bzw. Hülse befestigt,
die den Zapfen konzentrisch umgeben, wobei die Bewegung der Druckrolle und der Bremse
vom Daumen aus erfolgt, welche auf den Hülsen angebracht sind. Beim Bremsen schwingt
ein auf der entsprechenden Hülse befindlicher Anschlag in eine Nut des Führungstisches
aus, um die «eitere Zuführung von Stoff während des Festhaltens der Vorrichtung
unmöglich zu machen. Beim Rückdrehen der Vorrichtung durch eine in üblicher `''eise
von der Walze gespannte Feder wird ein Stoßdämpfer in Bewegung gesetzt, um die Übermittlung
heftiger Stöße bei der durch die Feder eingeleiteten Rückkehr der Teile zu vermindern.
Die Meßwalze besitzt außer der Maßeinteilung eine Schraubenlinie, so daß die Längenmaße
von zwei verschiedenen Seiten einer öffnung abgelesen werden können, da die Schraubenlinie
mit einer Skala an der einen Seite der Öffnung zusammen arbeitet.
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Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
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Abb. i ist eineDraufsicht auf dieMaschine. Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 eine Vorderansicht.
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Abb. d. zeigt Einzelteile zur Anhebung der Druckrolle.
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Abb. 5 ist ein senkrechter Längsschnitt in der Ebene der Achse der
Messerwalze.
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Abb. 6 ist ein wagerechter Schnitt durch den unteren Teil der Maschine.
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Abb. 7 ist ein Schnitt senkrecht durch das Vorderende.
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Abb. 8 zeigt Zahnräder des Anzeigemechanismus.
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Abb. 9 gibt eine Einzelheit der Anzeigevorrichtung wieder.
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Abb. io zeigt in Draufsicht eine Brems-und Rückführeinrichtung.
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Abb. i i ist im Schnitt eine Darstellung der Bremsplatte und des sie
beherrschenden Hebels mit den anderen Teilen.
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Abb. 12 und 13 sind Ansichten durch Einzelheiten zur Abdämpfung des
Stoßes bei der Rückstellung der Vorrichtung, und zwar sind die Einzelheiten in diesen
beiden Abbildungen in verschiedenen Lagen dargestellt.
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Abb. 14 ist ein senkrechter Längsschnitt zur Darstellung jener Vorrichtung,
die die Einführung von zu messenden Stoffen verhindert, bis die Anzeigevorrichtung
auf Null zurückgeführt ist.
Abb. 15 ist ein Schnitt durch die Maschine
in der Ebene jener Zapfen, auf welchen die verschiedenen Handhebel angeordnet sind,
Abb. 16 ein wagerechter Schnitt durch den unteren Vorderteil der Maschine.
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Abb. 17 zeigt ein Schlitzmesser zur Anbrina mg einer Marke ain Stoffe.
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Abb. 18 zeigt die Unterstützung der Druckrolle.
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Abb. i9 ist die Ansicht eines Vorgeleges. Abb. 2o zeigt eine Vorgelegewelle,
die von einer Feder beherrscht wird.
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Abb. 21 ist eine Endansicht der Vorgelegeteile ähnlich den in.Abb.
z9 gezeigten.
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Abb. 22 stellt einen oberen Deckel für die Preisberechnungstafeln
dar.
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Abb. 23 zeigt die Preisrollen unter diesem Deckel und Abb.24 eine
dieser Rollen mit der daran aufgewundenen Preistabelle.
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In der Nähe einer Grundplatte i erheben sich zwei Flanschen 2 an entgegengesetzten
Seiten. Einheitlich mit dieser Platte geht auch nach oben (Abb. 5) ein Ansatz 3,
welcher in einem nach vorn ragenden Tisch 4. (Abb. 5) ausläuft. In der Oberfläche
dieses Tisches befindet sich die besonders aus Abb. 5, io und 15 ersichtliche Längsnut
5. Nahe der einen Seite gehen von der Grundplatte nach aufwärts die beiden Ohren
6 und 7 (Abb. 6), die in kurzem Abstand von den Enden des Ansatzes 3 angeordnet
sind.
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Die Wände 8 und 9- (Abb. 6) sind an ihren unteren Enden mit den Flanschen
:2 der Grundplatte verbunden, und die Vorder- und Rückwand wird von den Platten
io und ii gebildet. Nach Abb. 5 erstreckt sich die Platte io bis ganz nach unten
hin, während die Vorderplatte i i nicht ganz so weit bis nach unten geht. Eine Druckrolle
12 aus Gummi o. dgl. ist vor dem Ansatz 3 gelagert, und nach Abb. i i erstreckt
sich durch diese Rolle eine Lagerbuchse I2a, an deren Enden die Scheiben 13 (Abb.
16) angeordnet sind. Die Buchse i2a sitzt drehbar auf einer Stange 14, die durch
die Achse der Rolle hindurchgeht, und diese Stange wird nach der Abb. 16 von zwei
Hebeln 15 getragen, deren andere Enden auf einer Schwingwelle 17 (Abb. 18) sitzen.
Die Vorderenden 16 der Arme 15 laufen in tellerförmige Erweiterungen aus (Abb.16),
um in die Ausdrehungen der Scheiben 13 einzutreten. Auch die Welle 17 wird von einer
Hülse 18 umschlossen (Abb. 7), und an diese Hülse schließen sich fest oder in einheitlicher
Ausbildung die Arme 15 an. Die Hohlwelle 18 wird nach Abb. 7 und 16 von einer Schraubenfeder
i9 umschlossen, deren eines Ende sich gegen die Bodenplatte i abstützt, während
sich das andere Ende um einen Arm 2o legt, der von der Hülse nach der Seite hin
reicht (Abb. 16 und 18). Die Rolle 1Z befindet sich unter der öffnung 21 in einem
Tisch 22, dessen obere Fläche wagerecht verläuft (Abb. 18) und der mit seinen Flanschen
2_3 auf der Grundplatte i befestigt ist. Über diesem Tisch wird der Rand des zu
messenden Stoffes hinweggezogen.
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Nach Abb. 16 und ,4 ist auf einem Zapfen 25 eine Klinke 24 ausschwingbar
angeordnet. Das eine Ende dieser Klinke ragt unter den Arm 2o der Hohlwelle 18,
wie aus Abb. 4. hervorgeht, und die Nase 26 der Klinke steht unter dem Einfluß eines
Daumens 27 auf einer Schwingwelle 28. Diese Schwingwelle geht quer durch die ganze
Maschine hindurch und trägt auf der Vorderseite einen Fingerhebel 29. Bei Ausschwingung
dieses Fingerhebels nach unten (Abb. 2) drückt der Daumen 27 die Nase 26 nach abwärts
und schwingt dadurch die Hohlwelle 18 aus. Dadurch wird auch die Druckrolle 12 nach
unten gedrückt (Abb. 7), bis der Hebel 2-9 wieder nach oben hin geschwungen
wird.' Die Meßwalze 30 liegt unmittelbar über der Druckrolle 12 (Abb. 5). Sie sitzt
fest auf einer Welle 31, die an ihrem Vorderende ihre Unterstützung in einem Kugellager
32 einer Trommel findet, welch letztere an die Vorderwandplatte ii angenietet ist
(Abb. 5).
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Das rückwärtige Ende der Welle 31 dreht sich in einer Lagerbuchse
34 in der Hinterwand io, Die Außenfläche der Meßwalze kann etwas rauh sein, um die
Mitnahme des Stoffes unter dem Einfluß der Druckrolle I2 zu sichern.
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Die Welle 31 ist auf einem Teil ihrer Länge mit Gewinde 37 versehen;
auf diesem Gewinde führt sich eine Mutter 35, deren Gestalt aus Abb. i i ersichtlich
ist und welche vermittels eines Stiftes 36 in die Nut 5 des Tisches 4 hineinragt.
Bei Drehung der Welle wird also die Mutter verschoben.
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Nahe dem hinteren Ende trägt die Welle 31 ein Ritzel 38 (Abb. 5, 6
und i9) in Eingriff mit einem Zwischenrad 39 auf einem Wellenstumpf 40 in der Wandplatte
io. Das Zwischenrad 39 steht in Eingriff mit einem anderen Zahnrad 41 lose auf der
Vorgelegewelle 42, welch letztere sich nach Abb. 5 und 2o parallel zur Welle 31
durch das Gehäuse erstreckt. Diese Welle hat ihre Unterstützung nach Abb. 2o in
den Lagerbuchsen 43 in den Wänden io und ii. Sie wird von einer Schraubenfeder 44
umschlungen, und diese Schraubenfeder ist mit dem einen Ende bei 47 an einem festen
Punkt des Gehäuses angeordnet, während das andere Ende der Feder bei 45 mit einem
Zahnrad 46 verankert ist, welches auf der Welle 42 fest angeordnet ist. Die Feder
hat also das Bestreben, die Welle 42 wieder auf die ursprüngliche Lage zurückzudrehen,
falls
sie verdreht worden seinsollte, und eineerstmalige\'erdreliungnurunterL;'l)erwindung
der Federspannung zuzulassen. Nach Abb. 2o und 7 ist an dein aus der Wandplatte
herausragenden Ende der Welle d.2 eine Scheibe ,I8 init vier gleichmäßig verteilten
Stiften 49 angeordnet.
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Nach Abb. 2o ist in fester Verbindung niit dein losen Zahnrad 41 auf
der Welle 42 ein Ritzel 5o. Dieses steht in Eingriff mit einem größeren Zahnrad
51, das nach Abb. 5 auf der Hülse 53 der* Welle 52 befestigt ist. Diese `Felle erstreckt
sich parallel zur Welle 42 und über ihr durch das Gehäuse und wird ebenfalls in
den Endplatten durch Lager unterstützt. Die Hülse 53 ist fest auf der Welle 52 angeordnet
und ist auf einem Teil ihrer Länge als Ritzel 54 ausgebildet. Dieses Ritzel greift
in das größere Festrad 46 der Welle .I2 ein. Aus diesem Vorgelege (Abb. 5 und i9)
geht also hervor, daß die Welle 31 der Meßwalze 30 und die Federwelle 42 miteinander
verbunden sind, und zwar durch den Zahnräderzug 38-39, .I1-50, 51-54-46. Bei Drehung
der Meßwalze 30, herbeigeführt durch den Durchzug eines Gewebes zwischen Meßwalze
und Druckrolle, wird also die Feder 44 angespannt werden, und diese Feder hat das
Bestreben, die Welle .42 und damit auch die Walze 30 wieder zurückzudrehen.
Der Durchmesser dieser Walze ist so gewählt, daß bei Durchzug einer bestimmten Längeneinheit
eines Stoffes die oben gelegene Zwischenwelle 52 gerade eine volle Umdrehung gemacht
hat.
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Nach Abb. 5 sitzt auf der Welle 52 nahe ihrem Vorderende eine an einem
Ende offene Trommel 55. Sie ist in fester Verbindung mit einer Hülse 56, die aus
dein aus der Trommelwand herausragenden Ende ausgebildet ist. Die zylindrische Außenfläche
der Trommel trägt Längenangaben, und zwar Bruchteile einer Einheit. Das Zahnrad
56 steht in Eingriff mit einem in achsialer Richtung etwas längeren Zahnrad 57 unter
ihm (Abb. 5), und letzteres ist fest auf einem Wellenstumpf 58, der sich in einer
Lagerhülse 59, an der Vorderwand angebracht, drehen kann. Die beiden Zahnräder 57,
56 sind gleich groß (Abb. 8), und vor dem Zahnrad 56 befindet sich nun lose ein
anderes, gleich großes Zahnrad 6o, das jedoch von einer Feder 61, die die Welle
52 umschließt, zum Teil beherrscht wird. Durch (lie Einschaltung dieses nachgiebig
angeordneten losen Ritzels 6o wird der Eintritt einer toten Bewegung zwischen den
zwei Ritzeln 56 und 57 gänzlich vermieden, und die Welle 58 wird also beständig
in genauer Übereinstiniinung mit der Welle 52 angetrieben. Auf dem Vorderende dieses
Wellenstumpfes 58 befindet sich ein Zeiger 62, der über einer Platte 63 spielt.
Entsprechend der Umdrehung der Welle 52 macht auch dieser Zeiger 62 eine volle Umdrehung,
wenn eine Längeneinheit an der Meßwalze 30 vorbeigeführt worden ist.
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Hinter der Platte 63 sitzt auf dein Wellenstumpf 58 eine Nabe 65 lose.
In diese Nabe ist ein anderer Zeiger 64 eingeklemmt, und das untere Ende dieses
Zeigers ist bei 66 durch einen Schlitz 67 in der Platte 63 hindurchgebogen, um bei
68 in eine Spitze auszulaufen (Abb. 5 und 3). Der obere Teil dieses zweiten Zeigers
04 ist bei 69 scharf rechtwinklig abgebogen (Abb. 5) und bildet auch hier eine Spitze.
Aus Abb. 7 geht hervor, daß ein Teil dieses mit der Welle 58 fest verbundenen Zeigers
6.4 als gezahntes Segment 7o ausgebildet -ist, und die Zähne dieses Segmentes stehen
in l-:ingriff mit den Stiften 4.9 der Scheibe .I8 auf der Welle 42. Da die Welle
.I2 viel langsamer gedreht wird wie die Welle 52, so wird also auch der Zeiger 4d.
viel langsamer von dem einen Ende seiner Bahn nach dein anderen Ende hin schwingen.
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Nach Abb. i und 9 ist auf der zylindrischen Außenwand der Trommel
55 eine in Umfangsrichtung verlaufende Spirallinie 7i angeordnet, und nach
Abb. 3 sind unter dem Schlitz 67 Längenangabezahlen bei 72 vorhanden. Ferner ist
bei 73 vor der `'orderplatte i i ein Zifferblatt befestigt, auf welchem Bruchteile
einer Längeneinheit durch Zahlen angegeben sind. Die Zeigerspitze 68 bewegt sich
bei jeder vollen Umdrehung des Zeigers 62 von einer Zahlenangabe zur nächsten, so
daß also ganze Einheiten und Brüche durch diese Anzeigevorrichtung abgelesen werden
können.
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Zur Abbremsung bzw. zum Anhalten der Vorrichtung befindet sich in
der Nähe der Eintrittsstelle des Stoffes in die Maschine eine Bremsplatte 7d., die
beispielsweise in dem Lagerbock 7.Iu (Abb. i i) schwingbar unterstützt ist und die
für gewöhnlich in der punktiert angegebenen Lage erhalten wird, so daß sie den Durchzug
des Stoffes von rechts nach links (Abb. t i) ohne weiteres gestattet.
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Über dem Tisch q. (Abb. i o) ist bei 75 ein eigentümlich ausgebildeter
Hebel durch den Zapfen 76 schwingbar unterstützt. Der kurze Artn 77 dieses Hebels
ragt in den Pfad des Stiftes 36 hinein, um bei Ankunft der >Mutter 35 an dein Ende
ihrer Bewegungsbahn die ,c@usschwingung des Armes 75 von der in Abb. 6 gezeigten
Lage auf die in Abb. io gezeigte Lage zu bewirken. Bei der in Abb. 6 gezeigten,
gewöhnlichen Stellung des Hebels 7 5 drückt der Arm 78 an dem Hebel die Bremsplatte
74 nach außen in die in Abb. i i punktiert gezeigte Lage, und diese Stellung wird
durch die Schraubenfeder 79 (Abb. 6 ) verstärkt, da die Schraubenfeder das
Bestreben hat, den Bremshebel 7 5 in der in Abb. 6 gezeigten Stellung zu erhalten.
Wenn dann
der Stift 36 der Mutter 35 den Bremshebel in die in Abb.
i o gezeigte Lage schwingt, so tritt der Arm 78 zurück, und die Bremsplatte 74 fällt
in die in vollen Linien gezeigte Lage (Abb. i i) und verhindert dadurch den Durchzug
von zusätzlichem Material. Es kann also nur eine ganz bestimmte Menge, beispielsweise
innerhalb der durch die Anzeigevorrichtung gegebenen Grenzen, durch die Vorrichtung
gezogen werden.
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Nach Abb. i o ist an dem Tisch .4 ein Hebel bei 8o durch den Zapfen
81 schwingbar befestigt und ragt mit dem Finger 82 in jenen Pfad des Stiftes 36
der Mutter 35, den die Mutter beim Rückgang auf die ursprüngliche Stellung durchgeht.
Das Ende 83 des Hebels ist gegabelt und umfaßt einen Vorsprung 84 an einem Querstück
85 eines Bügels 86 (Abb. io, 12 und 13), der bei 87 an der Grundplatte schwingbar
angelenkt ist. Zwischen dem Querstück 85 dieses Bügels und dem Querstück 89 eines
anderen Bügels ist eine Feder 88 eingeschaltet (Abb. 12 und 13), und der zweite
Bügel hat die Schenkel 9o, die ebenfalls mit den Zapfen 87 schwingbar sind. jeder
dieser Schenkel hat nach Abb. 12 einen Fußansatz 9i, der für gewöhnlich durch eine
Feder 92 in die in Abb. 13 gezeigte Lage gegen die Grundplatte i gedrückt wird.
Ein Führungsstreifen 93 ist an der freien Kante des Bügels, und zwar an seinem Querstück
89, befestigt. Im Zusatz zu diesen beiden Bügeln 86, 9o ist nach Abb. 6 ein dritter
Bügel angeordnet, und die Schenkel 94 dieses Bügels haben Bohrungen, durch welche
sich die Welle 31 erstreckt. Das Querstück 95 dieses dritten Bügels liegt, wie aus
der Abb. 13 hervorgeht, über dem Querstück 89 des zweiten Bügels und in einem Abstand
davon, und zwischen den beiden Schenkeln 94 des dritten Bügels ist auf der Welle
eine Hülse 96 durch einen Stift befestigt. Diese Hülse wird von einer Feder 97 umschlossen,
und ein Ende der Feder ist bei 98 mit dem Querstück 96 in Berührung, um auf den
dritten Bügel einzuwirken, während das andere Ende in einen Stift 99 eingehakt ist,
der von dem Flansch ioo am Ende der Hülse herausragt. Diese Feder hat also das Bestreben,
den dritten Bügel zu drehen, bis dieser dritte Bügel durch seinen Anstoß gegen einen
Anschlag ioi auf dem Flansch i oo festgehalten wird.
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Wenn beim Gebrauch der Maschine der Stoff zwischen den beiden Rollen
12 und 3o hindurchgezogen wird (Abb. i i ), verschiebt sich die Mutter 35, wie erwähnt,
gegen die Walze 3o hin. Nach dieser Meßarbeit soll nun die Mutter und die ganze
Vorrichtung wieder in die ursprüngliche Lage zurückgebracht werden. Zur Zurückbringung
der Teile dient die Feder 44, die während der Drehung der Welle 42 angespannt wurde.
Wird diese Spannung ausgelöst, so wird die Mutter 35 nach rückwärts verschoben und
schlägt mit dem Stift 36 gegen die Nase 82 des Hebels 8o (Abb. io). Dadurch wird
der Bügel 86 in die in Abb. 12 gezeigte Lage gebracht, und da die Feder 88 stärker
ist als die Feder 92, so geht das Querstück 89 des zweiten Bügels von der in Abb.
13 gezeigten Lage in die in Abb. 12 gezeigte Lage und in den Pfad des Querstückes
95 des dritten Bügels. Dadurch wird die Welle 31 nicht plötzlich angehalten, denn
die Feder 97 dämpft den Stoß ab und gestattet eine zusätzliche Bewegung der Welle
31 und des damit verbundenen Hülsenstückes 96. Die Schulter i co bewegt sich also
von der Schulter ioi weg. Die Feder 97 bremst aber die Drehbewegung bald ab und
läßt dann die Teile wieder in die ursprüngliche Lage zurückgehen, und zwar findet
diese Rückkehrbewegung langsam statt, bis die Teile in die in Abb. 13 gezeigte Lage
zurückgekehrt sind. Der Streifen 93, der an der freien Kante des Querstückes 89
des zweiten Bügels angeordnet ist, dient dazu, den Anstoß des Querstückes 95 gegen
das Querstück 89 zu verbürgen.
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Die Welle oder der Zapfen 28 geht nach Abb. 15 durch eine Buchse io2
hindurch, welche aus der Vorderplatte herausragt und an dem herausragenden Ende
den Handgriff 103 trägt. Dieser Zapfen hat an seinem inneren Ende den Daumen
104, dessen Umfang bei io5 (Abb. 14) eine Vertiefung aufweist. Eine Feder io6 (Abb.
1-4, 16) steht in beständigem bremsenden Eingriff mit dem Daumen und ist zu diesem
Zweck bei 107 mit einer Abbiegung versehen. Das andere Ende dieser Feder
io6 legt, wie ebenfalls aus Abb. 14 hervorgeht, sich gegen einen Schenkel 94 des
dritten Bügels, wie oben beschrieben. Wenn die Abbiegung 107 in der in Abb. 14 gezeigten
Lage ist, so bremst die Feder io6 den Bügel, der von den Schenkeln 94 gebildet wird,
und bremst auf diese Weise also auch die Welle 31. Dringt aber die Abbiegung 107
in die Aussparung 105 des Daumens 104 ein, so wird die Bremswirkung unterbrochen,
und die Welle 3.1 kann frei drehen.
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Beim Gebrauch der Maschine wird auch nach Durchgang einer bestimmten
Menge des Stoffes der Handhebel 103 zur Seite gedrückt, um den Daumen 104
in die in Abb. 14 gezeigte Lage zu bringen und dadurch die Bremsung zu bewirken,
bis der Mechanismus von der Bremse ausgelöst wird und zurückdrehen oder weiterdrehen
kann.
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Auf dem inneren Ende der Hülse io2 sitzt ferner der eigentümlich ausgebildete
Arm io8 (Abb: 14 und 15). Er dient dazu, die Bewe- i gung des Stoffes selbst zu
begrenzen. Ein Stift iog an diesem Arm ragt in den Ausschnitt
io5
des Daumens 104, und wenn durch Ausschwingen des Fingergriffes 103 der Daumen richtig
eingestellt ist und die Bremsfeder gegen den Schenkel 94 drückt, so kann der Hebel
oder Arm io8 ausschwingen. Wird der Hebel 103 angehoben, um die Feder io6 auszulösen,
so greift der Daumen io4 auf den Stift iog des Armes io8 ein und hebt diesen Arm
io8 an seinem Z'orderende hoch. Befindet er sich in der in Abb. 14 gezeigten Lage,
so kann zwischen den beiden Walzen keine Ware eingeschoben werden. Wird aber die
Bremse io6 ausgelöst und kehrt der Mechanismus auf seine ursprüngliche Lage zurück,
so wird dadurch der Arm io8 hochgehoben, und das Material kann wieder durchgezogen
werden. Die Begrenzungslage des Armes io8 geht auch aus Abb. 7 deutlich hervor.
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Die Hülse io2 (Abb. 15), welche den Zapfen 28 umgibt, wird ihrerseits
von einer zweiten Hülse i io umschlossen, die auch lose in dem Ansatz 3 drehbar
ist. Auch diese Hülse besitzt an ihrem Vorderende einen Handgriff i i i, der also,
wie die beiden anderen Handgriffe 103 und 29, um die Achse des Zapfens 28
schwingbar ist. An dem rückwärtigen Ende der Hülse i io ist ein Ring i 12 befestigt,
und dieser Ring hat einen nach außen ragenden Stift 113 (Abb. 15), an welchem eine
Feder 1i4 angeordnet ist. Das andere Ende dieser Feder geht zu einem Ankerpunkt
in der Rückenplatte 8 des Gehäuses (ebb. 16). Durch diese Feder wird der Handgriff
i i i gewöhnlich in der in Abb. z gezeigten Lage gehalten, so daß er nach oben ragt.
Der Handgriff i i i hat nun in der Nähe seines Mittelpunktes eine Erweiterung 115
(Abb. 17), an welcher eine Messerplatte i 16 angeschraubt ist. Diese Messerplatte
wirkt mit einer anderen feststehenden Platte 117 zusammen, und letztere ist an dein
Flansch 23 des Tisches 22 befestigt. Durch eine Ausschwingung des Hebelarmes i i
i an der Vorderseite der Maschine kann also ein Schlitz in den Rand des Materials
eingeschnitten werden. Bei Loslassen geht dann das Messer von selbst wieder hoch.
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Um den Eintritt von Fasern und ähnlichen leichten Materialien, welche
bei dem Durchzug von Stoff zwischen den beiden Walzen abgeschabt werden, in das
innere Ende der 1Jeßwalze 30 zu vermeiden, ist bei 118 (Abb. 5) ein Schutzring
oder Bügel angeordnet. Dieser Ring hat trogförmigen Querschnitt und ist auf irgendeine
Weise an dem Ansaz 3 der Grundplatte befestigt. Der Schmutz oder Faserstoff sammelt
sich in diesem Trog an.
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Die Vorrichtung, durch welche selbsttätig die Preisangabe der abgemessenen
Ware angezeigt wird, besteht aus einem Rahmen, dessen Anordnung zum Teil aus Abb.
7 ersichtlich ist. Der Rahmen hat die Seitenschienen i i9 und ähnliche Schienen
auch an 6, seiner Vorder- und Rückwand (Abb.23). Durch die nach unten ragenden Ansätze
i2o wird dieser Rahmen über den Platten 8, 9, io und i i an den Seitenplatten befestigt,
und dadurch «-erden auch die Seitenschienen iig des 7, Preisangaberahmens in passendere
Abstand voneinander gehalten: sie tragen die Querstücke 121, deren Anordnung ebenfalls
aus Abb. 23 ersichtlich ist. In diesen Endstücken 121 befinden sich die Zapfen einer
Rolle 122, 7,1
welche hohl ist (Abb. 15). Der eine Endflansch 124 dieser Rolle
ist mit einem Ritzel 125 ausgerüstet, und ein ähnlicher Flansch 123 ohne Ritzel
befindet sich am anderen Ende der Rolle. Eine zweite hohle Rolle oder so Walze 126
mit den Endflanschen 127 und 128 befindet sich zwischen den Endwänden 121 dieses
Rahmens und wird von einer Stange 129 getragen, die ihre Unterstützung in den Endwänden
findet. Das eine Ende dieser Stange ist bei 129a vierkantig gehalten (Abb.23) und
tritt mit diesem vierkantigen Ansatz in ein Blechstück 13o ein, das an dem einen
Ende 121 des Rahmens angeschraubt ist. Dadurch wird also die Stange gegen Drehung
gesichert. Die Stange wird außerdem von einer Feder 131 umschlossen (Abb. 24), und
diese Feder ist mit dem einen Ende bei 132 an den Flansch 127 der Walze 126 angeschlossen,
während das andere Ende mit der Stange 129 verankert ist. Ein Papierstreifen 133,
der die Tabelle trägt (Abb. 15@).
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ist bei 134 im Innern der Hohlwalze 122 an seiner Kante befestigt
und geht durch einen Schlitz in dieser Hohlwalze und wird also um die andere Walze
herumgewickelt. Die Tabelle trägt Angaben der Preise per Längeneinheit und gleichzeitig
verschiedene Preise für verschiedene Längen.
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Über diesem Rahmen, bestehend aus den Seitenschienen i i9 und den
Endstücken 121 ist ein Deckel 135 befestigt. Von den schrägen Längsrändern dieses
Deckels gehen Zungen 137 wagerecht in Kerben iiga (Abb. 23) der Längsschienen des
Rahmens hinein. Das Vorderende dieses Deckels besitzt einen Vorsprung (Abb. 22),
wie bei 138 gezeigt, und ist dort bogenförmig ausgebildet und besitzt Angaben 139,
über welchen das andere Ende ()9 des Zeigers 6:). spielt. Ferner befindet sich in
diesem Vorsprung eine öffnung 140 (Abb. 9) mit Skalaangaben 141, und durch diese
Off nung können die in Abb.9 ersichtliche Schraubenlinie 71 und die anderen
Anzeigen auf der Trommel 55 abgelesen werden. Die Angaben 141 gehen von o
bis i mit dazwischenliegenden Brüchen. Bei der Dre.-hung
der Trommel
wandert nun das durch die Öffnung i4o sichtbare Stück der Schraubenlinie (Abb. i)
von o bis i und gibt auf diese Weise dem Verkäufer den Fortschritt der Meßarbeit
an.
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In dem Deckel 135 sind ferner zwei Längsschlitze 142 über den beiden
Walzen angeordnet. Dadurch können die Bezeichnungen der Tabelle abgelesen werden.
Es ist zu berücksichtigen, daß durch diese Fenster 142 hindurch gleichzeitig die
Vorder- und Rückseiten der Tabelle sichtbar werden; diese Tabelle ist auf beiden
Seiten bedruckt. An der Unterseite des Deckels ist, wie namentlich aus Abb. 15 hervorgeht,
ein dünnes Blechstück 143 angeordnet. Dieses Blechstück ist so verlegt, daß es zum
Teil das Fenster 142 von unten her abdeckt; auf diesem Blechstück können Nummernbezeichnungen
aufgedruckt werden, und diese Bezeichnungen können die Einheitspreise in bestimmten
Abstufungen aufweisen. Diese Anordnung ist an beiden Fenstern 142 vorhanden. Wenn
also beispielsweise die Aufdrucke auf der einenPlatte 143 von 5o Pf. per Längeneinheit
bis zu io Mark gehen, so gehen die Aufdrucke an der anderen Platte 143 von io Mark
bis zu einem bestimmten höheren Preis: Die auf der Tabelle 133 ersichtlichen Angaben
sind dann das Vielfache jener Bezeichnungen, gegenüber welchen sie gerade erscheinen.
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Zur Abwindung der Tabelle muß also die eine oder andere Walze oder
beide angetrieben werden.
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Nach Abb. 5 dient dazu das Ritzel 54 auf der einheitlich damit ausgebildeten
Hülse 54a welche fest auf der Welle 52 sitzt. Das Ritzel 54 oder aber das Ende dieser
Hülse, das als Ritzel ausgebildet sein kann, treibt ein Zahnrad i25 (Abb. 21 und
23). Dieses Zahnrad ist mit der Walze 122 fest vereinigt. Durch die Verbindung der
beiden Walzen unter Vermittlung des Streifens 133 wird also bei der Drehung der
Walze 122 auch die andere Walze 126 mit in Drehung versetzt, und gleichzeitig findet
die Aufwindung bzw. Abwindung des Streifens statt. Da die Angaben auf der Tabelle
das Vielfache der feststehenden Angaben auf den Platten 143 sind, so wird auf diese
Weise dem Verkäufer der Gesamtpreis der abgemessenen Stofflängen als bestimmter
Einheitspreis übermittelt.
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Die ganze Vorrichtung wird von einem Kasten umschlossen, der die Vorderwand
146, die Rückwand 145, die Decke 147 und 'die Endwände 148 und 149 besitzt. Die
vordere Endwand 149 geht bis nahe zum Tisch 22 hin und ist nach Abb. 5 bei 15o etwas
nach einwärts gebogen. In dieser Vorderwand ist eine Öffnung angeordnet, durch welche
das Zifferblatt 63 und die anderen Angaben abgelesen werden können. Eine Glasscheibe
kann diese Öffnung abdecken. Auch in der Deckwand 147 ist eine Öffnung angeordnet,
die durch die Scheibe 152 abgedeckt ist, so daß die verschiedenen Preisangaben von
oben her sichtbar sind. An der Seitenwand 146 ist bei 153 (Abb. 6) eine Vertiefung
angeordnet, in welcher die einzelnen Handhebel 111, 29 und 103 ausschwingen, und
auch in dieser Wand befindet sich in der Nähe der Durchzugstelle für das Material
eine zur Einschiebung des Fingers dienende Vertiefung 154 (Abb. 2) in Gegenüberstellung
mit einer Vertiefung 155 im Flansch 23 des Tisches.
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Bei der Ruhestellung der ganzen Vorrichtung befinden sich die Zeiger
68 und 69 in ' Gegenüberstellung mit den Nullen der Skalen 72 und 139. In der Mitte
der Öffnung i4o erscheint ebenfalls die Ziffer o (Abb. i und 3). Auch der Drehzeiger
62 befindet sich in Nullage auf dem Zifferblatt 73. Der Verkäufer drückt nun erst
den Handgriff 29 nach unten, wobei die Druckrolle 12 unter Vermittlung des Daumens
27 von der Meßwalze 30 abgehoben wird. Nun wird das Ende des Gewebes, das
zu messen ist, zwischen die Walzen 12 und 30 eingeführt, wobei die Vertiefungen
154, 155 (Abb. 2) diese Einführung erleichtern. Nunmehr kann der Verkäufer den Hebel
29 wieder zurückdrehen, so daß das eingeführte Material von den beiden Rollen 12
und 3o erfaßt wird. Der Verkäufer zieht nunmehr das zwischen diesen Rollen festgehaltene
Material durch die Maschine hindurch und setzt dadurch die Meßvorrichtung und die
Anzeigevorrichtung in Bewegung. Der Zeiger 62 vollendet eine Umdrehung mit jeder
Längeneinheit, die durch die Maschine gezogen ist, die Walze 55 vollendet ebenfalls
eine Umdrehung mit jeder Längeneinheit, wobei ihre Bruchangaben durch die Öffnung
14o lesbar werden. Die anderen beiden Zeiger 68, 69 bewegen sich nur um einen Skalenteil
weiter, wenn eine Längeneinheit durch die Maschine , gezogen worden ist. Der Käufer
sowohl wie der Verkäufer können also gleichzeitig an diesen verschiedenen Skalen
den Fortschritt des Meßvorganges ablesen, was sehr er-,vünscht ist.
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Ist die erforderliche Länge des Stoffes durch die Maschine gezogen,
so bewegt der Verkäufer den Hebel i i i nach abwärts und bewegt dabei auch die beiden
anderen Handgviffe 103 und 29. Dadurch. schneidet das Messer i 16 in den Rand des
Stoffes ein. Die Bremse 94 wird dadurch angezogen, die Rolle 12 wird nach unten
gedrückt und gibt den Stoff frei, die Anschlagstange io8 wird in die Durchzugsöffnung
eingezogen und verhindert die Einfügung eines neuen Stoffes, bis die Teile wieder
auf ihre ursprüngliche Lage
zurückgeschoben sind. Der Stoff kann
durch Abschneiden nun aus der Maschine entfernt «erden. Der Verkäufer ersieht durch
die Tabellen auf der Oberseite der Maschine den Preis des abgetrennten Stoffes,
da er den Einheitspreis kennt, und dieser Einheitspreis mit der fertigen Angabe
des Preises der Gesamtlänge aus den Tabellen ersichtlich ist. Nun kann derHandgrift
i i i wieder hochgeschwungen werden, um die Bremsen auszulösen und uni allen Teilen
wieder die Rückkehr auf die Nullstellung möglich zu machen. Gleichzeitig wird dadurch
auch der Anschlagarm tob angehoben. Dieser Anschlagarm ist deswegen wichtig, weil
er so lange in der verschließenden Stellung bleibt, bis die Maschine wieder auf
ihre Nullage zurückgebracht worden ist. Die Preistabelle wird auf der Walze 126
aufgewunden mit derselben Geschwindigkeit, mit "elcher sie von der Walze 122 abgewickelt
wird, und die Feder 131 trägt dabei ebenfalls wieder zur Rückwindung dieser Tabelle
bei. Die Maschine ist dann für eine neue Meßarbeit gebrauchsfertig, da sich die
Druckrolle ie im Abstand von der Meßwalze 30 und der Anschlagarme io8 in
gehobener Stellung befindet, so daß neuer Stoff zwischen die Rollen geschoben werden
kann. Als eine Sicherheitsmaßregel zur Verhütung, daß mehr Stoff durch die Maschine
durchgezogen wird als in den Skalen abgelesen werden könnte oder als auf den Preistabellen
ersichtlich wäre, ist die Platte 74. angeordnet, die den Durchgang von Gewebe durch
die Maschine verhindert, sobald ihre Leistungsfähigkeit erschöpft ist. Übermäßige
Stöße werden beim Rückgang der :Maschine durch die Feder 97 gedämpft.