DE565528C - Verfahren zur Herstellung eines Fernmeldekabels mit stetig verteilter induktiver Belastung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Fernmeldekabels mit stetig verteilter induktiver BelastungInfo
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Classifications
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- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/02—Cables with twisted pairs or quads
- H01B11/12—Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
- H01B11/14—Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables
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- Insulated Conductors (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung eines Fernmeldekabels mit stetig verteilter induktiver Belastung Bei Fernmeldekabeln mit stetig verteilter induktiver Belastung wird bekanntlich der Kupferleiter zwecks Erhöhung der Induktivität mit einem aus magnetisierbarem Stoff bestehenden Band oder Draht bewickelt. Dieser Stoff muß zur Erzielung einer guten Wirkung eine möglichst hohe Permeabilität haben. Stoffe von solcher Beschaffenheit haben jedoch dieEigenschaft, daß ihre Perineabilität schondurch geringeZugbeanspruchungen stark sinkt. Diese Eigenschaft macht sich sehr unangenehm bemerkbar, da bei dein nach dein Aufspinnen des magnetisierbaren Stoffes auf den Kupferleiter erforderlichen Glühprozeß infolge der verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten des Kupfers und des aufgewickelten magnetisierbaren Stoffes Rekkungen in dem magnetisierbaren Stoff auftreten, die den Verlust der guten magnetischen Eigenschaften des letzteren zur Folge haben.
- Es wurde schon vorgeschlagen, diese Übelstände dadurch zu vermeiden, daß man den in Draht- oder in Bandform vorliegenden Belastungsstoff mit Wellungen (Quer- oder Längsrillen) versieht. Hierdurch wird erreicht, daß die durch die Dehnung des Kupferleiters beim Glühprozeß hervorgerufene Zugbeanspruchung nur ein teilweises Glätten des magnetisierbaren Drahtes oder Bandes zur Folge haben kann, ohne daß der magnetisierbare Stoff selbst auf Zug beansprucht wird.
- Die Erfindung betrifft nun ein besonders vorteilhaftes Verfahren zum Aufbringen gewellter Drähte oder Bänder auf den Kupferleiter. Es besteht darin, daß die zur Umwicklung dienenden magnetisierbaren Bänder oder Drähte nicht zunächst gewellt und dann in Scheiben- oder Spulenformen gebracht werden, sondern daß das Belastungsmaterial erst unmittelbar vor dem Aufwickeln auf den Leiter durch eine Riffel- oder Walzvorrichtung geführt wird, wodurch es die Wellenform erhält. Hierdurch umgeht man die Schwierigkeiten, die durch ein vorheriges Aufwickeln des gewellten Bandes oder Drahtes in Scheiben- oder Spulenformen entstehen. Ferner kann, wenn man nach dem Verfahren gemäß der Erfindung vorgeht, die gleichmäßige Wellung nicht durch Transport o. dgl. während der Fabrikationsvorgänge verlorengehen, und außerdem ist es auch bei Benutzung der gebräuchlichen Umspinnvorrichtungen bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung möglich, große Band- und Drahtlängen auf den Leiter aufzuwickeln, da sich der Belastungsstoff auf den Spinntellern in Form glatter Bänder oderDrähte befindet, dieSpinnteller also wesentlich größere Längen von Bändern oder Drähten aufzunehmen vermögen, als wenn die Bänder oder Drähte bereits gewellt sind. Hierdurch wiederum werden Verbindufigsstellen und die mit diesen verbundenen,Nachteile in mechanischer und elektrischer Hinsicht vermieden.
- Bei der Bewicklung des Kupferleiters ist es zweckmäßig, das Band oder den Draht vorerst stärker als notwendig zu wellen und nach dem Bewickeln durch einen den Durchmesser über der Bespinnung begrenzenden Nippel bis zu einem gewissen Grade wieder zu glätten. Auf diese Weise wird eine vollkommen gleichmäßige Wellung bzw. Riffelung der magnetisierbären Hüllen erreicht, und es ergeben sich im fertigen Kabel sehr gleichmäßige Induktivitätswerte.
- An Stelle des gewellten Bandes kann auch ein profiliertes, z. B. U-förmig gestaltetes Band verwendet werden. Auch hierbei wird das glatte Band erst unmittelbar vor der Umwicklung durch eine geeignete Vorrichtung geführt, die ihm das gewünschte Profil verleiht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Fernmeldekabels mit stetig verteilter induktiver Belastung, bei dem alsBelastungsmaterial ein gewellter oder geriffelter Draht oder ein gewelltes oder geriffeltes Band aus einem Stoff hoher Permeabilität dient, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Umwicklung dienende glatte Band oder der glatte Draht unmittelbar vor dem Aufwickeln auf den Leiter durch eine Riffel- oder Walzvorrichtung geführt wird.
- 2. Verfahren zur Herstellung eines Fernmeldekabels gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Riffelung oder Wellung des zur Umwicklung dienenden glatten Bandes durch Faltung des Bandes auf ein bestimmtes Profil unmittelbar vor dem Aufwickeln auf den Leiter vorgenommen wird.
Priority Applications (1)
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| DES71787D DE565528C (de) | 1925-10-06 | 1925-10-07 | Verfahren zur Herstellung eines Fernmeldekabels mit stetig verteilter induktiver Belastung |
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| DE565528C true DE565528C (de) | 1932-12-01 |
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| DES71787D Expired DE565528C (de) | 1925-10-06 | 1925-10-07 | Verfahren zur Herstellung eines Fernmeldekabels mit stetig verteilter induktiver Belastung |
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- 1925-10-07 DE DES71787D patent/DE565528C/de not_active Expired
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