DE433973C - Verfahren zur elektrischen Isolierung von Draehten u. dgl. durch Aufbringen von Gummi- und Faserstoffbaendern - Google Patents
Verfahren zur elektrischen Isolierung von Draehten u. dgl. durch Aufbringen von Gummi- und FaserstoffbaendernInfo
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- DE433973C DE433973C DEC32988D DEC0032988D DE433973C DE 433973 C DE433973 C DE 433973C DE C32988 D DEC32988 D DE C32988D DE C0032988 D DEC0032988 D DE C0032988D DE 433973 C DE433973 C DE 433973C
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- H01B13/06—Insulating conductors or cables
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Description
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Mod.
Mod.
AUSGEGEBEN AM
15. SEPTEMBER 1926
15. SEPTEMBER 1926
Zur elektrischen Isolierung von Drähten mit Gummi- und Faserstoftbändern sind Ver-
' fahren bekannt, bei welchen in der Longitudinalmaschine
eine Reihe paralleler Drähte
■ 5 gleichzeitig mit Gummi von beiden Seiten mittels Kalibenvalzen umpreßt und unmittelbar
hinter den Walzen dieses Drahtregister
:. in Einzeldrähte zertrennt wird, worauf die
einzelnen Drähte mit Isolierband umwickelt
'. ίο und dann auf besondere Trommeln'- aufgewickelt
in den Vulkanisierofen gebracht werden.
Das Verfahren bestand also aus folgenden Arbeitsgängen: i. Aufpressen der Gummi-Umlage
und Vereinzelung der Drähte, 2. Umbänderung, 3. Aufwickeln des Einzeldrahtes
auf Vulkanisiertrommeln, 4. Vulkanisieren im Ofen, 5. Abwickeln von den Vulkanisiertrommeln
und 6. Aufspulen der Drähte.
Gemäß der Erfindung wird ein aus mehreren parallel laufenden Drähten or dgl. gebildeter Registerstreifen in der Longitudinalmaschine mit entsprechend breiten Bandstreifen aus Gummi und Faserstoff gleichzeitig von beiden Seiten bedeckt, die beiden Bandstreifen durch Kaliberwalzen, deren Kaliber der Zahl der Drähte u. dgl. entspricht, an, um und zwischen die einzelnen Drähte gepreJ.it und hierauf das ganze Drahtregister ohne vorherige Vereinzelung der Drähte als unzerteilter Streifen auf die Vuikanisiertrommel aufgewickelt und erst nach der Vulkanisierung die Vereinzelung der Drähte vorgenommen.
Gemäß der Erfindung wird ein aus mehreren parallel laufenden Drähten or dgl. gebildeter Registerstreifen in der Longitudinalmaschine mit entsprechend breiten Bandstreifen aus Gummi und Faserstoff gleichzeitig von beiden Seiten bedeckt, die beiden Bandstreifen durch Kaliberwalzen, deren Kaliber der Zahl der Drähte u. dgl. entspricht, an, um und zwischen die einzelnen Drähte gepreJ.it und hierauf das ganze Drahtregister ohne vorherige Vereinzelung der Drähte als unzerteilter Streifen auf die Vuikanisiertrommel aufgewickelt und erst nach der Vulkanisierung die Vereinzelung der Drähte vorgenommen.
Bei dem Verfahren nach der Errinduug
fallen also die oben, mit 3 und 5 bezeichneten Arbeitsgänge des bekannten Verfahrens vollständig
fort, da das mit der Gummiumlage versehene Drahtregister ohne Vereinzelung seiner Drähte mit beiderseitiger Bandauflage
versehen und als ungeteilter breiter Streifen auf die Vulkanisiertrommel aufgewickelt, in
j den Ofen gebracht und erst r.ach der VuI-kanisation beim Abwickeln de» Registers von
der Vulkanisiertrommcl dasselbe i:1. einzelne Drähte geteilt wird, die dann ohne weiteres
aufgespult werden können. Dadv.rcij. aal3 der
Draht als breiter Registerstreife:1, auf die Vulkanisiertrommeln aufgewickelt wird, läßt
sich eine viel gleichmäßigere Lagerung auf der Trommel erzielen, und es werien die sonst
häufig vorkommenden Beschädigungen der Gummihülle beim Auf- und Abwickein von
den Vulkanisiertrommeln vermiede::. Λα infolge
der Breite des Wickelstückes eine ballige Aufwicklung und ein Abgleiten einzelner
Windungen des Drahtes auf der Trotr.mel ausgeschlossen
wird.
Claims (2)
- In der Zeichnung sind das Verfahren und die danach erzielten Erzeugnisse in zum Teil schematischer Weise dargestellt, und zwar zeigtAbb. ι eine Draufsicht der Kalibcrwalzeii mit quergeschnittenem Draht,Abb. 2 einen vergrößerten Querschnitt eines Teils zweier zusammenwirkender Kaliberwalzen, -ίο Abb. 3 einen nach dem Verfahren hergestellten Draht im Querschnitt,Abb. 4 ein Stück eines teilweise abgeschälten Drahtregisters undAbb. 5 eine schematischc Darstellung des Isolierverfalirens.Wie die Abbildungen erkennen lassen, verläuft das Verfahren in der Weise, daß die von den Vorratsspulen R1 ablaufenden parallelen Drähte 1 von oben und unten die von den Spulen R- und R3 ablaufenden Gummiauflagen 6 und 7 erhalten, die durch die Kaliberwalzen W1 und /T"2 gegen und zwischen die Drähte gedruckt werden. Hierbei werden durch die scharfen Kanten ιό der Kaliberwalzen zwischen und neben den Drähten tiefe Einschnitte eingepreßt, während die ijchultern 15 der Kaliberwalzen rlie eigentliche Nahtstelle bilden und die Aushöhlungen 14 der Isolationshülle die der Drahtform entsprechende äußere Gestaltung· geben. Alsdann erhält die durch die Gummihülle 6, 7 verbundene Drahtreihe ohne vorherige Zerlegung in derselben oder einer sich anschließenden Maschine die Bandhülle 10. 1 r, die in analoger Weise von den \~orratsspulen R1 und R7' ablaufend durch die Kaliberwalzen IV3, ΓΓ4 gegen den gummierten Draht 1, 6, 7 gepreßt wird. Abb. 1 zeigt die Kaliberwalzen und einen Querschnitt des fertigen Drahtregisters. Abb. 4 zeigt in einer Abschälung eines Stückes eines solchen Drahtregisters die verschiedenen Überzugsschichten. In dieser Beschaffenheit kann das Register unzerteilt auf Vulkanisiertrommeln gewickelt in den Vulkanisierapparat oder -ofen gebracht und nach dem Vulkanisieren beim Abwickeln in die einzelnen Drähte zerteilt werden, welche schließlich getrennt zur Aufspulung gelangen. Dieses Endprodukt des Verfahrens ist in Abb. 3 in einem Querschnitt in vergrößertem Maßstabe dargestellt. Der fertige Draht besteht aus der Metallader r, der aus den beiden Hälften (">. 7 bestehenden Gummihülle und der aus <\cn beiden Hälften ro, ir bestehenden Bandhülle. Jede Hülle besitzt seitlich einen Flansch, wobei die Fugen ί\ <> bzw. 12, 13 dieser Flanschen dicht zusammengedrückt sind und durch den dazwischenliegenden Gummi bzw. das Bindemittel fest aneinanderliaften. Ein solcher Draht ist in jeder Beziehung einem nach dem bisherigen Verfahren hergestellten und baudumhüllten Draht gleichwertig, ja sogar überlegen, da die bei dem bisherigen Verfahren unvermeidlichen Fehler der Bandagierung und Beschädigungen bei der Vulkanisation hier fortfallen. Statt einer Gummihülle können ohne weiteres auf demselben Weg zAvei oder mehr Gummihüllen nach dem Verfahren aufgebracht und ebenso können auch die Isolierbandhüllen verviel- 7η facht werden. Für die Bandumhüllung können bei diesem Verfahren, da die mechanischen Beanspruchungen der Isolierstoffe gering sind, auch sehr empfindliche und wenig· haltbare Stoffe und Fasermaterial Anwendung finden, z. B. Asbest oder Watteschichteu, die gegebenenfalls noch mit einer andersartigen Bandumhüllung' o. dgl. umgeben werden können. Auch Umspinnungen, Tränkungen und Überzüge beliebiger Art sowie Metall- 80 armierungen können bei den Drähten während und nach der Ausführung des Verfahrens nach ; der Erfindung ohne weiteres angebracht werden. Das Verfahren ist auch für Leiter, die aus mehreren verseilten oder auf anderem 85 " Wege verbundenen Adern bestehen, sowie für Kabeladern und fertige Kabel brauchbar.P.\ tent-Ax Sprüche:i. Verfahren zur elektrischen Isolierung go von Drähten u. dgl. durch Aufbringen von Gummi- und Faserstoffbändern von zwei gegenüberliegenden Seiten her in der Longitudinalmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus mehreren parallel laufenden Drähten o. dgl. gebildeter Re-'gisterstreifen in der Longitudinalmaschine zuerst gummiert und mit je einem entsprechend breiten Bandstreifen gleichzeitig von beiden Seiten bedeckt, die beiden Bandstreifen durch Kaliberwalzeu, deren Kaliber der Zahl der Drähte o. dgl. entspricht, an, um und zwischen die einzelnen Drähte gepreßt werden, worauf u flas ganze Drahtregister ohne vorherige 105 ·. Vereinzelung der Drähte als unzcrteilter Streifen auf die Vulkaiiisiertrommel aufgewickelt und erst nach der Vulkanisierung die Vereinzelung der Drähte vorgenommen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer oder mehreren GummilagL'U oder anderen gummihaltigeu Isolierschichten bereits versehene Drähte nach dem Verfahren gemäß Auspruch r behandelt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC32988D DE433973C (de) | 1922-12-24 | 1922-12-24 | Verfahren zur elektrischen Isolierung von Draehten u. dgl. durch Aufbringen von Gummi- und Faserstoffbaendern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC32988D DE433973C (de) | 1922-12-24 | 1922-12-24 | Verfahren zur elektrischen Isolierung von Draehten u. dgl. durch Aufbringen von Gummi- und Faserstoffbaendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433973C true DE433973C (de) | 1926-09-15 |
Family
ID=7020596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC32988D Expired DE433973C (de) | 1922-12-24 | 1922-12-24 | Verfahren zur elektrischen Isolierung von Draehten u. dgl. durch Aufbringen von Gummi- und Faserstoffbaendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433973C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011026B (de) * | 1952-09-26 | 1957-06-27 | Siemens Ag | Verfahren zum Isolieren elektrischer Leiter, Kabel, Straenge od. dgl. |
| WO1998038651A1 (en) * | 1997-02-27 | 1998-09-03 | W.L. Gore & Associates Gmbh | Electrical signal transmission lines made by a laminations process |
-
1922
- 1922-12-24 DE DEC32988D patent/DE433973C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011026B (de) * | 1952-09-26 | 1957-06-27 | Siemens Ag | Verfahren zum Isolieren elektrischer Leiter, Kabel, Straenge od. dgl. |
| WO1998038651A1 (en) * | 1997-02-27 | 1998-09-03 | W.L. Gore & Associates Gmbh | Electrical signal transmission lines made by a laminations process |
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