DE484377C - Wickelmaschine zum Aufbringen von Isolationspapier auf die Verbindungsstellen von elektrischen Kabelleitungen - Google Patents
Wickelmaschine zum Aufbringen von Isolationspapier auf die Verbindungsstellen von elektrischen KabelleitungenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
- H02G1/14—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for joining or terminating cables
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Description
Die Verbindungsstellen von elektrischen Hochspannungskabeln werden zum Zwecke der Isolation
mit imprägniertem Papier umwickelt. Diese Umwicklung geschah bisher meistens von
Hand. Eines der am meisten angewandten Verfahren zur Herstellung der Kabelverbindungen
besteht im wesentlichen darin, daß zuerst die Enden der Leiter der beiden Kabelteile durch
Schweißung verbunden werden. Dann werden die Leiter mit mehreren Lagen von imprägniertem
Papier umwickelt, so daß auf diese Weise die ursprüngliche Isolierung auf dem Kabel
wiederhergestellt wird, und schließlich wird die so erhaltene Kabelverbindung in einer Muffe
eingeschlossen, welche man auf den beiden Kabelteilen mittels des Kabelbleies festschweißt.
Die im Inneren der Muffe unter Umständen zwischen der Papierisolation und der Hülsenwandung
verbliebenen Hohlräume werden mit einer Isoliermasse ausgefüllt.
Da die Kabelverbindungen die empfindlichsten Stellen der Leitung darstellen, muß ihre Ausführung
mit der größten Sorgfalt geschehen. Dem wird bei dem obenerwähnten, gegenwärtig
as gebräuchlichsten Verfahren insofern nicht voll
Rechnung getragen, als die Hände des Arbeiters, welcher die Wicklung in regelmäßigen und festen
Windungen herstellen muß, fortwährend mit dem Isolationspapier in Berührung kommen.
Es ist klar, daß, selbst wenn die Hände sorgfältig gereinigt worden sind, es sich nicht verhindern
läßt, daß das Papier durch Feuchtigkeit und sauer wirkende Bestandteile verunreinigt
wird. Die Anwesenheit von Feuchtigkeit und Säure ist aber außerordentlich gefährlich
für die elektrischen Eigenschaften des Papiers, indem dadurch bekanntermaßen die Durchschlagsfestigkeit
der Isolation der Verbindungsstelle herabgesetzt wird. Wenn man ferner bedenkt, mit welch großem Zeitverlust das bekannte
Isolationsverfahren verbunden ist, erkennt man ohne weiteres den großen Nutzen, welcher durch den Gebrauch einer Vorrichtung
herbeigeführt werden kann, die geeignet ist, die Verbindungsstellen schnell herzustellen, ohne
daß die Hände des Arbeiters mit dem Papierband in Berührung kommen.
Es sind zwar schon Wickelmaschinen bekannt, mit deren Hilfe man Kabelverbindungen herstellen
kann, ohne die Papierbänder mit den Händen berühren zu müssen. Da aber diese Maschinen nur das Bewickeln mit einem einzigen
Band gestatten, ist die Zeitersparnis mit denselben gering. Demgegenüber bildet den
Gegenstand der Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung der Papierisolation in den Kabelverbindungen,
mit der man eine große Zahl von Papierbändern gleichzeitig wickeln kann;
die Dauer der Arbeit wird dadurch verkürzt, und die Arbeit wird vereinfacht, indem man
durch Abreißen der Papierbänder von den Enden der Verbindungsstelle aus dieser mit Leichtigkeit
die gewünschte gewölbte Form geben kann.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht
im wesentlichen aus einem prismatischen Gestell, welches man derart anordnet, daß es das Kabel
an der Verbindungsstelle umfaßt, und welches
ίο mit Hilfe von Handgriffen um die Kabelachse
gedreht werden kann.
Dieses Gestell trägt zwei oder mehr in der Längsrichtung des Kabels angeordnete Reihen
von Rollen aus imprägniertem Papierband. Die Enden der Papierbänder sind an dem Leiter
befestigt, so daß sich die Rollen bei der Drehung des Gestells abrollen und um den Leiter
wickeln, wodurch die Isolierung hergestellt wird. Gemäß der Erfindung ist jede Rollenreihe im
axialen Sinne gegenüber der folgenden Rollenreihe um einen gewissen Betrag verschoben,
so daß die Verbindungsstellen zwischen den Bändern der vorhergehenden Reihe durch die
Bänder der folgenden Reihe überdeckt werden. Eine weitere Ausgestaltung des Erfindungsgedankens besteht darin, daß die Rollen einer
jeden Reihe abwechselnd im entgegengesetzten Sinne aufgerollt sind und sich auch infolgedessen
im entgegengesetzten Sinne abrollen, so daß sich die einzelnen Rollen einer jeden Reihe,
da sie miteinander in Berührung stehen, gegenseitig bremsen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar
zeigt
Fig. ι den Apparat in Ansicht von vorn ;
Fig. 2 stellt den Erfindungsgegenstand in Ansicht von der Stirnseite dar;
Fig. 3 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführungsform in Ansicht von der Stirnseite,
während schließlich
Fig. 4 eine fertige Kabelverbindung vor der Aufbringung der metallenen Muffe und die Lehre,
die zur Bestimmung der Isolierungsdicke dient, darstellt.
Auf der Bleiumhüllung 1 der beiden Kabelstücke,
welche vereinigt werden sollen, werden auf beiden Seiten der Verbindungsstelle Hülsen 2,
welche je aus zweiTeilenbestehen, festgeklemmt. Auf den Hülsen sind Stirnplatten 3, welche
ebenfalls aus zwei Teilen bestehen, drehbar gelagert. Diese Stirnplatten sind mit Hilfe von
Bolzen 4 untereinander verbunden, so daß durch die Stirnplatten und die Bolzen ein Gestell
gebildet wird. Parallel zu dem Bolzen 4 und infolgedessen auch parallel zu der Kabelachse
sind Stangen 5 befestigt, auf welchen je eine Reihe von Bandrollen 9 aus imprägniertem
Papier angeordnet ist. Je zwei benachbarte Bandrollen einer jeden Reihe sind im entgegengesetzten
Sinne gewickelt. In der Zeichnung sind zwar lediglich zwei Stangen und infolgedessen
zwei Rollenreihen dargestellt, jedoch kann ohne weiteres auch eine größere Zahl von Stangen
und dementsprechend eine größere Zahl von Rollenreihen Anwendung finden.
Die Rollen einer jeden Reihe stehen miteinander in Berührung und werden durch Hülsen 6,
die auf die Stangen aufgeschoben sind, in ihrer richtigen Lage gehalten, während Federn 7, die
ebenfalls auf die Stangen aufgeschoben sind, zur Bremsung der Rollen dienen. Die Rollen
einer Reihe sind gegenüber den Rollen der benachbarten Reihe in axialer Richtung um einen
gewissen Betrag verschoben. Das Ende der Papierbänder ist an dem Kabelleiter befestigt.
Sobald man daher das Gestell mit Hilfe von Handgriffen 8, die an den Stirnplatten vorgesehen
sind, dreht, wickeln sich die Bänder auf den Leiter auf und bilden so eine isolierende
Hülle. Wegen der wechselseitigen Versetzung der verschiedenen Rollenreihen gegeneinander
überdeckt jede Rollenreihe diejenigen Stellen, an welchen die Bänder der vorhergehenden
Reihe aneinanderstoßen. In dem Fall, in welchem nur zwei Reihen vorgesehen sind (s. Zeichnung),
befinden sich die Stellen, an welchen je zwei Bänder der einen Reihe aneinanderstoßen, gegenüber
der Mitte der Bandrollen der anderen Reihe.
Da die Bandrollen abwechselnd im entgegengesetzten Sinne gewickelt sind, bremsen sie sich
infolge ihrer Berührung miteinander gegenseitig ab, so daß die eine Rolle durch die andere
verhindert wird, sich übermäßig aufzurollen. Wenn man eine stärkere Bremsung herbeiführen
will, kann man die Bänder statt wie in Fig. 2 dargestellt, auch gemäß Fig. 3 anordnen, d. h.
man führt die Bänder, bevor sie sich auf dem Leiter zur Herstellung der Isolationsschicht
aufwickeln, um die Bolzen 4 herum. Sobald ίου die. Stärke der Isolation an der Verbindungsstelle
mindestens gleich der Kabeldicke geworden ist, fängtman, von den beiden äußeren Enden
ausgehend, an, die Papierstreifen allmählich abzureißen und setzt dieses so lange fort, bis
schließlich die mittelsten Streifen abgerissen sind. Auf diese Weise erhält man die in Fig. 4
dargestellte Form der Isolation, deren genauer Umriß mittels einer Lehre 10 bestimmt wird.
Über der Isolierung ordnet man schließlich in bekannter Weise eine metallische Muffe an, welche
auf beiden Kabelenden befestigt wird und völlig mit Isoliermasse ausgefüllt wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Wickelmaschine zum Aufbringen von Isolationspapier auf die Verbindungsstellen von elektrischen Kabelleitungen, gekennzeichnet durch ein um die Kabelleitung (1) rotierendes Gestell, welches auf Stangen (5) entsprechend der Länge der zu bewickelnden Isolationsstelle mehrere Reihen von Papier-rollen (9) trägt, deren Streifen mit einem Ende an der zu isolierenden Leitung befestigt sind und die sich bei der Drehung des Gestells auf den zu isolierenden Leiter nebeneinander aufwickeln.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen zweier benachbarter Reihen gegeneinander verschoben sind, so daß bei der Herstellung der Isolierung die Bänder der einen Rollenreihe die Stoßstellen zweier benachbarter Papierbänder überdecken.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Rollen einer Rollenreihe im entgegengesetzten Sinne gewickelt sind, so daß sich die Rollen beim Abwickeln infolge ihrer Berührung miteinander bremsen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT275987X | 1926-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE484377C true DE484377C (de) | 1929-10-17 |
Family
ID=11221955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES81002D Expired DE484377C (de) | 1926-08-10 | 1927-08-02 | Wickelmaschine zum Aufbringen von Isolationspapier auf die Verbindungsstellen von elektrischen Kabelleitungen |
Country Status (2)
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|---|---|
| DE (1) | DE484377C (de) |
| GB (1) | GB275987A (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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1927
- 1927-08-02 DE DES81002D patent/DE484377C/de not_active Expired
- 1927-08-09 GB GB20967/27A patent/GB275987A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB275987A (en) | 1928-02-23 |
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