AT107720B - Fernmeldekabel mit stetig verteilter Selbstinduktion. - Google Patents

Fernmeldekabel mit stetig verteilter Selbstinduktion.

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AT107720B
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conductor
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Ernst Dipl Ing Fischer
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Siemens Ag
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    Fernmeldeltabel mit   stetig verteilter Selbstinduktion. 



   Bei Fernmeldekabeln mit stetig verteilter Selbstinduktion wird der Kupferleiter zwecks Erhöhung der Induktivität mit einem aus magnetischem Material bestehenden Band oder Draht umwickelt. Dieses Material muss zur Erzielung einer guten Wirkung möglichst hohe Permeabilität besitzen. Material von 
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 beanspruchung sehr   stau : sinkt.   Diese Eigenschaft macht sich bei den Kabeln sehr unangenehm   bemerk-   bar, da bei dem nach dem Aufspinnen des magnetischen Materiales auf den Kupferleiter erforderlichen
Glühprozess infolge der verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten des Kupfers und des   Umwicklungs-   meteriales Streekspannungen in dem   aufgesponnenen   Material auftreten, die den Verlust der guten mag- netischen Eigenschaften desselben zur Folge haben. 



     Gemäss   der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass das magnetische Mateiial als gewelltes Band oder Draht um den Leiter gewickelt wird. Bei Verwendung eines solchen Bandes oder Drahtes wird die durch die Dehnung des Kupferleiter beim   Glühpiozesse   hervorgerufene Zug- beanspruchung nur ein Glätten desselben zur Folge haben, ohne dass das Material selbst auf Zug beansprucht wird. Da es schwierig ist, gewelltes Band oder Draht in Scheibenform zu rollen und als Scheibe zulagern, ist es zweckmässig, das zur Umwicklung dienende glatte Band erst unmittelbar beim Aufbringen auf den Kupferleiter   durch eine Riffel-oder Wellvorrichtung zu führen   und ihm so die gewünschte Form zu geben. 



   Bei der Bewicklung des   Kupferleiters   mit gewelltem Band oder Draht ist es vorteilhaft, dieses vorerst stärker als notwendig   zu welJen   und nach dem Bewickeln durch einen den Durchmesser über der Bespinnung begrenzenden Nippel bis zu einem gewissen Grade wieder zu glätten. Auf diese Weise wird eine sehr gleichmässige Wellung bzw. Riffelung der magnetischen Hülle erreicht. 



   Statt des gewellten Bandes kann auch ein profiliertes, z. B. U-förmig gebogenes Band verwendet werden ; die Wirkung bleibt die gleiche. Bei Verwendung eines solchen Bandes ist es ebenfalls voiteilhaft, das glatte Band erst unmittelbar vor der Aufwicklung auf den Leiter durch eine geeignete Vorrichtung zu führen, die ihm die gewünschte Gestalt verleiht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Fernmeldekabel mit stetig verteilter Selbstinduktion, dadurch gekennzeichnet, dass die aus magnetischem Material hoher Permeabilität bestehende Leitcrhülle aus gewelltem oder geriffeltem Band oder Draht besteht. 

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Claims (1)

  1. 2. Fernmeldekabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterhülle aus einem profilierten Bande besteht.
    3. Verfahren zur Herstellung des Kabels nach Anspluch l, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Umwicklung dienende glatte Band oder Draht erst unmittelbar vor der Aufwieklung auf den Leiter durch eine Riffel-oder Wellvorrichtung geführt wird.
    4. Verfahren zur Herstellung des Kabels nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Umwicklung dienende glatte Band erst unmittelbar vor der Aufwicklung auf den Leiter durch eine geeignete Vorrichtung auf ein bestimmtes Profil gebracht wird.
    5. Verfahren zur Herstellung des Kabels nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter mit einem Band oder Draht mit grosser Wellung umwickelt und dann durch einen begrenzenden Nippel geführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT107720D 1925-10-06 1926-10-06 Fernmeldekabel mit stetig verteilter Selbstinduktion. AT107720B (de)

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