DE652439C - Luftraumisolierte elektrische Leitung - Google Patents

Luftraumisolierte elektrische Leitung

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DE652439C
DE652439C DEN38974D DEN0038974D DE652439C DE 652439 C DE652439 C DE 652439C DE N38974 D DEN38974 D DE N38974D DE N0038974 D DEN0038974 D DE N0038974D DE 652439 C DE652439 C DE 652439C
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Expired
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DEN38974D
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English (en)
Inventor
Dr Otto Cords
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NORDDEUTSCHE KABELWERKE AKT GE
Original Assignee
NORDDEUTSCHE KABELWERKE AKT GE
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/18Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
    • H01B11/1834Construction of the insulation between the conductors

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine luftraümisolierte elektrischeLeitung, insbesondere Hachfrequenzleitung mit einer Durchlässigkeit für Frequenzen bis ι ooo ooo Hz und mehr. Eine derartige Leitung besteht aus einem Mittelleiter, der von einem äußeren Mantel bzw. einem Rückleiter umgeben ist. Es ist bereits bekanntgeworden, den Mittelleiter durch Fäden am äußeren Mantel zu halten, indem der äußere Mantel als geklöppelter. Hohlzylinder hergestellt wurde, aus welchem während des Klöppelvorganges einzelne Fäden um den Mittelleiter geschlagen wurden.
Es ist ferner bekannt, bei Luftraumadern den innerhalb eines Papierhohlzylinders liegenden Leiter durch mehrere Fäden zu halten, die diametral entgegengesetzt vom Hohlzylinder zum Leiter führen. Die Herstellung ao - derartiger Leiter ist mit den bestehenden Spinn- und Verseilmaschinen praktisch nicht durchführbar und derart verwickelt, daß ihr eine praktische Bedeutung nicht zukommt.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den a5 äußeren Mantel aus einem System von offen gewickelten aufeinanderliegenden Schraubenwicklungen herzustellen, die miteinander Kreuzungspunkte bilden, übei welche der Tragfaden geführt ist. Durch diesen Aufbau des Mantels entsteht ein Gerippe, auf das' erst besondere Bandumwicklungen aufgebracht werden müssen, um einen geschlossenen Mantel zu bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei luftraumisolierten elektrischen Leitungen mit einem durch Fäden zu einem äußeren Mantel in seiner Lage gehaltenen Mittelleiter an Stelle des bisherigen Gerippes einen wesentlich geschlosseneren Mantel zu bilden. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Mantel schraubenlinienförmig verlaufende Lücken hat, die durch Stege überbrückt werden, um welche der Tragfaden gelegt ist.
Der Mantel kann aus einem mit geringem Zwischenraum schraubenlinienförmig gewikkeiten breiten Band bestehen. Zwecks Bildung der Stege kann auf einen solchen. Mantel ein die schraubenlinienförmig verlaufenden Lükk^n überbrückendes Band gewickelt werden. Vorzugsweise haben die beiden übereinanderliegenden Bänder verschiedene Schlaglänge; auch wird das den Mantel bildende Band zu dem die Stege bildenden Band in entgegengesetzter Richtung gewickelt. Auf diese Weise werden durch einfache Mittel die für die Festlegung des Haltefadens erforderlichen Stege gebildet. Besteht der Mantel aus einem einzigen Band, dann ist dieses breiter als das darübergewickelte Stegband, um einen mögli'chst geschlossenen Mantel zu bilden.
Die Erfindung ist in einer 'Schaubildlichen Ansicht beispielsweise dargestellt.
Der äußere Mantel der elektrischen Leitung besteht aus einem breiten schraubenlinienförmig verlaufenden Band B. Dieses
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfindet angegeben worden:
Dr, Otto Cords in Berlin-Lichterfelde.
Band kann aus Metall bestehen und gleichzeitig den Rückleiter bilden. Es ist jedoch möglich, das Band aus einem geeigneten Isolationsstoff herzustellen. ;"".
§ Zwischen den einzelnen Windungen des Bandes bleibt eine schmale schraubenlinienförmig'verlaufende Lücke. Diese Lücke wird in bestimmten Abständen durch ein auf das Band B gewickeltes . schmales Band A über-
ro brückt, so daß Haltestege gebildet werden.
Um diese wird der Tragfaden D gelegt, dann in die Lücken eingeschlagen, um den Mittel-
. leiter C geschlungen und durch die Lücke zum nächsten Steg des Mantels geführt.
Bei dem Ausf ühnmgsbeispiel ist das Band B breiter als das Band A, Das Band A ist über das BandS gewickelt. Die Anordnung kann jedoch auch umgekehrt sein.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Luftraümisolierte elektrische Leitung, insbesondere Hochfrequenzleitung mit einem durch Fäden zu einem äußeren 25, Mantel in seiner Lage gehaltenen Mittelleiter, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel schraubenlinienförmig verlaufende Lücken hat, die durch Stege überbrückt werden, um welche der Tragfaden gelegt ist. .
  2. 2. Leitung nach Anspruch 1, dadurch · gekennzeichnet, daß der. Mantel aus einem mit geringem Zwischenraum schraubenlinienförmig gewickelten breiten Band besteht.
  3. 3. Leitung nach Anspruch 1 und- 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Mantel ein die schraubenlinienförmig verlaufen-
    . den Lücken überbrückendes Band zwecks Bildung der Stege gewickelt ist.
  4. 4. Leitung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das den Mantel bildende Band und das die Stege bildende Band verschiedene Schlaglängen haben.
  5. 5. Leitung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelband zum StegBand entgegengesetzt gewickelt ist.
  6. 6. Leitung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Mantelbandes dieses breiter ist als das Stegband.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN38974D 1935-12-22 1935-12-22 Luftraumisolierte elektrische Leitung Expired DE652439C (de)

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