DE658881C - Luftraumisoliertes konzentrisches Hochfrequenzkabel mit selbsttragendem Aussenleiter - Google Patents

Luftraumisoliertes konzentrisches Hochfrequenzkabel mit selbsttragendem Aussenleiter

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Publication number
DE658881C
DE658881C DES117991D DES0117991D DE658881C DE 658881 C DE658881 C DE 658881C DE S117991 D DES117991 D DE S117991D DE S0117991 D DES0117991 D DE S0117991D DE 658881 C DE658881 C DE 658881C
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DE
Germany
Prior art keywords
frequency cable
band
outer conductor
high frequency
cable according
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Expired
Application number
DES117991D
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English (en)
Inventor
Hans Wassmansdorff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Priority to DES117991D priority Critical patent/DE658881C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE658881C publication Critical patent/DE658881C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/18Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
    • H01B11/1808Construction of the conductors

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Luftraumisoliertes konzentrisches Hochfrequenzkabel rriit selbsttragendem Außenleiter Bei luftraumisolierten konzentrischen Hochfrequenzkabeln hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, den Außenleiter aus mit großem Schlag verseilten gut leitenden Bändern herzustellen, um gleichzeitig eine hohe Leitfähigkeit und eine genügende Biegsamkeit zu erhalten. Hierbei besteht aber die Gefahr, daß die in einer Verseillage benachbart liegenden Außenleiterbänder sich gegenseitig übereinanderschieben können, wodurch zwischen den Bändern freie Lücken entstehen. Zur Vermeidung dieser Gefahr ist es bereits bekanntgeworden, deri Außenleiterbänderneinen Z-förmigen Querschnitt zu geben und die Bänder so mit langem Schlag zu verseilen, daß ihre benachbarten Seitenränder in starkem Maße übereinandergreifen. Eine derartige Profilierung der Bänder hat aber den Nachteil, daß die Bänder aus mechanischen Gründen stärker ausgeführt werden müssen, als es aus elektrischen Gründen erforderlich ist, und daß die Bänder sich auf dem größten Teil ihrer Breite gegenseitig überdecken, so daß sich ein verhältnismäßig großer Verbrauch an leitendem Material ergibt.
  • Um den Außenleiter eines luftraumisolierten konzentrischen Hochfrequenzkabels sehr dünn ausführen zu können, soll nach einem bekannten Vorschlag der rohrförmige Leiter an der Innenseite eines Bleimantels in Form einer dünnen Schicht aufgetragen werden. Der Bleimantel dient hierbei als Trägerkörper für den dünnen Außenleiter. Derartige Leiter sind aber in der Herstellung sehr teuer und praktisch an die Verwendung eines Bleimantels als Trägerkörper gebunden, da bei Verwendung eines geschlossenen Mantels als Trägerkörper nur ein Bleimantel die erforderliche Biegsamkeit aufweist. Ferner ist es bei luftraumisolierten Tiefseekabeln bekanntgeworden, zwischen dem Außenleiter und dem Bleimantel einen aus ineinandergreifenden Formdrähten bestehenden Druckschutzmantel anzuordnen, um die druckempfindliche Luftraumisolation gegen den hohen Wasserdruck zu schützen. Das über dem Außenleiter liegende Druckschutzrohr hat im wesentlichen den Zweck zu erfüllen, die druckempfindliche Luftraumisolation gegen clen hohen Wasserdruck zu schützen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf luftraumisolierte konzentrische Hochfrequenzkabel mit selbsttragendem Außenleiter, der aus mit großem Schlag verseilten und eine zu ihrer Verseilung genügende mechanische Festigkeit aufweisenden gut leitenden Bändern besteht, deren gegenseitiges übereinanderschieben gegebenenfalls durch geeignete Formgebung vermieden wird. Bei einem derartigen Hochfrequenzkabel werden erfindungsgemäß die zu einer Verseillage ohne Überlappung nebeneinanderliegenden dünnen Bänder an ihren Seitenrändern oder über ihre gesamte Breite auf der außerhalb des Dielektrikums liegenden Seite durch zusätzliche Schichten in solchem Maße verstärkt, daß allein durch diese zusätzliche Verstärkung ein " gegenseitiges Übereinanderschieben der nebeneinanderliegenden Bänder vermieden wird.
  • Der erfindungsgemäß aufgebaute Außenleiter weist gleichzeitig drei wesentliche Vorteile auf, nämlich erstens--einen verhältnismäßig geringen Verbrauch an leitendem Material, zweitens eine hohe Biegsamkeit und drittens den Vorteil einer vereinfachten und damit verbilligten Herstellung. Der.geringe Verbrauch an leitendem Material ergibt sich einerseits daraus, daß die Zugbeanspruchungen im wesentlichen von der zusätzlichen Verstärkung aufgenommen - werden, und andererseits durch das Nebeneinanderliegen der Bänder.
  • Die zusätzliche Verstärkung der aus gut leitenden Stoffen; z. B. aus Kupfer oder Aluminium, bestehenden Außenleiterbänder kann in verschiedener Weise vorgenommen werden. Eine einfache Ausführungsform besteht darin, die beiden Seitenränder eines Bandes auf der außerhalb des Dielektrikums liegenden Seite hochzubiegen bzw. umzubördeln. Ferner kann man die Bänder mit einem zusätzlichen außenliegenden bandförmigen Streifen vereinigen, -beispielsweise durch gegenseitiges Verkleben. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, den außenliegenden zusätzlichen bandförmigen Streifen dadurch 'mit dem gut leitenden Band zu vereinigen, daß man die Seitenränder des Bandes um den bandförmigen Streifen herumbiegt.
  • Der zusätzliche bandförmige Streifen kann aus einem geeigneten Metall, z. B. aus Blei, Eisen oder auch aus Kupfer, bestehen. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen wird man aber den zusätzlichen bandförmigen Streifen aus einem Isolierstoff, z. B. aus Papier, gegebenenfalls aber auch. aus einem unhygroskopischen Isolierstoff, z. B. aus Polystyrol, herstellen.
  • Die Erfindung ist in den Figuren an mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Die Fig. i bis 4 zeigen vier verschiedene Ausführungsformen der gemäß der Erfindung benutzten Bänder zur Herstellung,rohrförmiger Leiter bzw. Schirme. -Nach der Fig. i sind die- beiden Seitenränder des gut leitenden Bandes umgebördelt, so daß die Seitenränder ungefähr um das Dreifache der Banddicke verstärkt sind. Nach der Fig. z ist der bandförmige Leiter io mit einem zusätzlichen bandförmigen Streifen ii aus einem Isolierstoff vereinigt, beispielsweise durch gegenseitiges Verkleben. Das in der Fig. 3 dargestellte Band unterscheidet sich von. der Fig.2 däcfurclr, daß (las untenliehende gut leitende -Band 12 an beiden Seitenwänden über den bandförmigen Streifen 13 vorsteht. Dies hat den Vorteil, daß die benachbarten Bänder sich gegenseitig etwas überlappen können, wobei der außenliegende bandförmige Streifen 13 ein gegenseitigges Übereinanderschieben der Bänder verhindert. Nach der Fig. d. sind die beiden Seitenränder des bandförmigen Streifens 14 um den außenliegenden, vorteilhaft aus Isolierstoff bestehenden Streifen 15 herumgelegt, wodurch eine gute mechanische Verbindung zwischen den beiden Bändern gewährleistet wird. Das gut leitende Band kann verhältnismäßig dünn sein. Bei einem Hochfrequenzkabel für die Übertragung- von Strömen mit einer Frequenz von i ooo ooo Hz und darüber liegt die Banddicke ungefähr in der Größenordnung von o,T mm. Demgegenüber kann der zusätzliche Verstärkungsstreifen _ ein --Mehrfaches der Banddicke betragen.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen im' Ouerschtiitt und in Seitenansicht ein konzentrisches Hochfrequenzkabel, bei dem der Außenleiter in der erfindungsgemäß angegebenen Weise ausgebildet ist. Der zentrale Leiter 2o ist mit einer Kordel 21 in offenen Schraubenwindungen umwickelt und mit einer Isolationshülle 22 in Form einer Bandwicklung umgeben: Über der Isolationshülle 22 ist der Rückleiter 23 angeordnet, der aus mehreren gemäß der Fig. 4 ausgebildeten gut leitenden Bändern besteht. Über dem Rückleiter 23 sind die Isolationshülle 24 und der Kabelmantel 25 angeordnet. Die Kordel 21 und die Isolationshülle 22 bestehen. vorteilhaft aus- Polystyrol.
  • Die gemäß der Erfindung zur Herstellung des rohrförmigen Außenleiters benutzten Bänder weisen außer dem bereits erwähnten Vorteil der - Vermeidung des gegenseitigen L.bereinanderschiebens der Bänder noch weitere wesentliche Vorteile auf. So haben die Bänder eine verhältnismäßig große Biege: festigkeit, was von besonderem Vorteil bei solchen konzentrischen Kabeln - sein kann, deren Luftraumisolation durch in bestimmten Abständen angeordnete Distanzscheiben gebildet ist. In diesem Fall können unter Umständen die den Außenleiter bildenden Bänder unmittelbar über den Distanzscheiben verseilt werden, ohne daß die Gefahr der - Durchbiegung der Bänder zwischen den Distanzscheiben besteht. Ferner hat es sich gezeigt, daß die Bänder nach ihrer Verseilung keine schädlichen inneren Spannungen aufweisen, so daß sie die ihr in der Verseillage gegebene, Form beibehalten. Die Bänder sind also in hohem Maße schmiegsam und formbar. Um aber ein Herausspringen einzelner Bänder aus der Verseillage mit Sicherheit zu vermeiden, empfiehlt es sich, um die Verseillage eine Bandwicklung aus einem geeigneten Metall. z. B. aus Kupfer, oder aus einem geeigneten Isolierstoff, z. B. aus Faserstoffen, anzuordnen. Besonders vorteilhaft ist eine Bandage aus einem elastischen Band, das mit der V erseillage verklebt wird. Die Erfindung ist naturgemäß bei (lein rohrförmigen Innenleiter eines konzentrischen Hochfrequenzkavels anwendbar. Die den rohrförmigen Leiter bilclenden Bänder «-erden stets so angeordnet. daß die erfindungsgemäß vorgesehene zusätzliche Verstärkung außerhalb des Dielektrikums liegt.

Claims (5)

  1. PATENTINSPRÜCÜE: i. Luftraumisoliertes konzentrisches Hochfrequenzkabel mit selbsttragendem Außenleiter. der aus mit großem Schlag verseilten und eine zu ihrer Verseilung genügende mechanische Festigkeit aufweisenden gut leitenden Bändern besteht, deren gegenseitiges Übereinanderschieben gegebenenfalls durch geeignete Formgebung vermieden wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einer Verseillage ohne Cberlappung nebeneinanderliegenden dünnen Bänder an ihren Seitenrändern oder über ihre gesamte Breite auf der außerhalb des Dielektrikums liegenden Seite durch zusätzliche Schichten verstärkt sind.
  2. 2. Hochfrequenzkabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenränder eines Bandes umgebogen bzw. umgebördelt ::ind.
  3. 3. Hochfrequenzkabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Band mit einem zusätzlichen bandförmigen, aus einem Isolierstoff oder aus Eisen bestehenden Streifen verbunden ist. q.
  4. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche bandförmige Streifen etwas schmaler als das gut leitende Band ist, so daß die benachbarten Bänder sich um die Breite des vorstehenden Seitenrandes des gut leitenden Bandes überlappen.
  5. 5. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenränder des gut leitenden Bandes um den außenliegenden bandförmigen Streifen herumgebogen sind.
DES117991D 1935-04-17 1935-04-18 Luftraumisoliertes konzentrisches Hochfrequenzkabel mit selbsttragendem Aussenleiter Expired DE658881C (de)

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DE (1) DE658881C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969461C (de) * 1943-01-14 1958-06-04 Siemens Ag Glattwandiger, ungerillter elektrischer Hohlleiter, insbesondere fuer koaxiale Hochfrequenzkabel und dielektrische Hohlkabel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969461C (de) * 1943-01-14 1958-06-04 Siemens Ag Glattwandiger, ungerillter elektrischer Hohlleiter, insbesondere fuer koaxiale Hochfrequenzkabel und dielektrische Hohlkabel

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