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Luftraumisolierte elektrische Leitung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine luftraumisolierte elektrische Leitung.
Nach dem Stammpatent wird der Leiter durch Fäden konzentrisch zu einer äusseren schraubenförmig gewickelten Hülle gehalten, die den Isolationsluftraum begrenzt. Diese äussere Hülle dient als Traggebilde und besteht aus mehreren schraubenförmig gewickelten Bändern oder Drähten.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, den Aufbau dieser äusseren Hülle zu vereinfachen. Versuche haben ergeben, dass bei geeigneter Formgebung ein einziges Band, schraubenförmig gewickelt, genügt, um den Leiter durch Tragfäden oder-bänder einwandfrei zu halten. Gemäss vorliegender Erfindung wird ein Band benutzt, welches mit sich in der Längsrichtung erstreckenden Ausnehmungen versehen ist. Diese Ausnehmungen haben eine solche Länge und liegen in einem derartigen Abstand zueinander, dass Stege für den Halterungsfaden entstehen, die bei einer Schraubenwicklung des Bandes in der Wicklungsrichtung in einem Winkel von 180 und mehr um den koaxial zur Schraube liegenden Mittelleiter angeordnet sind.
Bei der einen Ausführungsform des die äussere Hülle bildenden Bandes ist jede Ausnehmung als Schlitz ausgebildet, der durch einen geschlossenen Linienzug begrenzt wird. Bei einer andern Ausführungsform finden nach aussen zu offene Ausnehmungen Verwendung. Diese Ausnehmungen entstehen durch Vorsprünge, die sich in regelmässigen Abständen am Band befinden. Wenn ein solches Band mit einer entsprechenden Überlappung zu einer Schraube aufgewickelt wird, dann entstehen, wie bei der zuerst genannten Ausführungsform, schlitzartige Ausnehmungen.
Besteht das Band, welches die Hülle bildet, aus einem isolierenden Stoff, dann wird auf das Band eine metallische, die Stromrückleitung bildende Schicht aufgebracht. Dieser Rückleiter kann beispielsweise aus im langen Schlag gewickelten, eine geschlossene Lage bildenden Bändern aus Kupfer, Aluminium od. dgl. bestehen. Unter Umständen genügt als Rückleiter auch ein das Band umgebender Bleimantel. Sollte jedoch der elektrische Widerstand des Bleimantels zu gross sein, dann wird unter den Bleimantel noch die oben beschriebene Lage aus Metallbändern auf das die Hülle darstellende Band aufgebracht.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die fertige luftraumisolierte elektrische Leitung. Fig. 2 ist eine Ansicht des bei der Leitung der Fig. 1 zur Anwendung kommenden Bandes. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Bandes.
Das Band selbst ist mit B bezeichnet und in regelmässigen Abständen mit Schlitzen G versehen.
Wie die Fig. 2 erkennen lässt, erstrecken sich die Schlitze in der Längsrichtung des Bandes. Wird ein derartiges Band zu einer offenen Schraube aufgewickelt, wie es die Fig. 1 veranschaulicht, dann liegen die durch die Schlitze G gebildeten Stege B in einem Winkel von 180 und mehr um den koaxial zur Schraube angeordneten Mittelleiter M herum.
In die Schlitze G wird nun mit der Schlaglänge der Schraubenwicklung des Bandes B der Halterungsfaden D eingeschlagen, wobei dieser, wie die Fig. 1 deutlich erkennen lässt, über den zwischen den Schlitzen liegenden Steg E geschlungen ist.
Die zwischen den Schlitzen liegenden Stege E entsprechen den Kreuzungspunkten zwischen den Bändern und Drähten nach dem Stammpatent. Die Halterung des Mittelleiters M gemäss vor-
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liegender Erfindung ist daher die gleiche wie beim Stammpatent. Der Mittelleiter wird durch den eingesponnenen Faden in seiner Lage zur äusseren Umhüllung festgelegt.
Das Band nach der Fig. 3 zeigt offene Ausnehmungen Gl, die durch Vorsprünge EI gebildet werden, welche winklig zur Längsausdehnung des Bandes von der einen Begrenzungskante des Bandes ausgehen. Die Vorsprünge EI haben vorzugsweise rechteckige Gestalt. Dieses Band wird mit Überlappung zu einer Schraube aufgewickelt. Dabei legt sich der nächste Schlag des Bandes über die Vorsprünge E\ die in diesem Falle die gleiche Wirkung haben, wie die Stege E bei der oben beschriebenen Ausführungsform. Bei dieser Wicklung des Bandes entstehen dann ebenfalls schlitzförmige Ausnehmungen ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2, in welche der Halterungsfaden D eingeschlagen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Luftraumisolierte elektrische Leitung, bei welcher der Leiter durch Fäden oder Bänder konzentrisch zu einer äusseren schraubenförmig gewickelten Hülle gehalten ist, die den Isolationsluftraum begrenzt, nach Patent Nr. 153109, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus einem einzigen Band besteht, welches mit sich in der Längsrichtung des Bandes erstreckenden Ausnehmungen versehen ist, die eine solche Länge haben und in einem derartigen Abstand zueinander liegen, dass für den Tragfaden oder das Tragband Stege entstehen, die bei einer Schraubenwicklung des Bandes in der Wicklungsrichtung in einem Winkel von 180 und mehr um den koaxial zur Schraube angeordneten Mittelleiter herumliegen.