DE675257C - Luftraumisoliertes elektrisches Kabel mit biegsamen rohrfoermigen Leitern - Google Patents

Luftraumisoliertes elektrisches Kabel mit biegsamen rohrfoermigen Leitern

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DE675257C
DE675257C DES122118D DES0122118D DE675257C DE 675257 C DE675257 C DE 675257C DE S122118 D DES122118 D DE S122118D DE S0122118 D DES0122118 D DE S0122118D DE 675257 C DE675257 C DE 675257C
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Germany
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transverse grooves
outer conductor
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tubular
airspace
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DES122118D
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Dipl-Ing Hermann Lintzel
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Siemens and Halske AG
Siemens AG
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Siemens and Halske AG
Siemens AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/18Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
    • H01B11/1808Construction of the conductors
    • H01B11/1826Co-axial cables with at least one longitudinal lapped tape-conductor
    • HELECTRICITY
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    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/18Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
    • H01B11/1808Construction of the conductors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P3/00Waveguides; Transmission lines of the waveguide type
    • H01P3/12Hollow waveguides
    • H01P3/14Hollow waveguides flexible

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  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Luftraumisoliertes elektrisches Kabel mit biegsamen rohrförmigen Leitern Bei den in neuerer Zeit in die Praxis eingeführten luftraumisolierten Hochfrequenzkabeln werden häufig rohrförmige Gebilde benötigt, die eine verhältnismäßig großeBiegsamkeit haben müssen. Beispielsweise werden der Außenleiter und gegebenenfalls auch der Innenleiter eines konzentrischen Hochfrequenzkabels als rohrförmige Leiter ausgebildet. Das gleiche trifft vielfach für den Schirm einer berdrillten Hochfrequenzleitung (Doppel- oder Sternviererleitung) zu. Zur Erreichung einer genügenden Biegsamkeit solcher rohrförmigen Leiter ist es üblich, diese aus einer Verseillage gutleitender Bänder herzustellen. Dies hat bei konzentrischen Kabeln jedoch die Entstehung magnetischer Längsfelder zur Folge. Stellt man bei einer verdrillten Leitung den Schirm aus einer Verseillage gutleitender Bänder her, so wird nur dann eine maximale Schirmwirkung erzielt, wenn die Schlaglänge und Schlagrichtung -der gutleitenden Bänder mit der Dralllänge und Drallrichtung der verdrillten Leitung übereinstimmt. Die Einhaltung dieser Bedingung bereitet jedoch fabrikatorische Schwierigkeiten. Es ist ferner bekanntgeworden, den Außenleiter eines konzentrischen Kabels aus einem rohrförmig gebogenen gutleitenden Band herzustellen und den so hergestellten rohrförmigen Leiter über die g;-samte Länge hin gleichmäßig oder in Abständen mit Querrillen zu versehen. Es zeigt sich aber, daß sich die Biegsamkeit der rohrförmigen Leiter durch eine flache Querrillung nur in begrenztem Maße erhöhen läßt. Ein allgemeiner Nachteil der bisher bekannten rohrförmigen Leiter, die entweder in Form einer Verseillage gutleitender Bänder oder in Form eines gleichmäßig oder in Abständen quer gerillten Rohres ausgeführt werden, besteht ferner darin, daß es schwierig ist, bei solchen Leitern einen über die gesamteLänge hin gleichmäßigen Durchmesser zu erzielen. Bei der Herstellung von -luftraumisolierten Hochfrequenzkabeln ist ferner daran gedacht worden, die zur Bildung der Luftraumisolation um den Leiter schraubenförmig gewickelten Abstandhalter in Form von Isolierstoffrohren auszuführen. Da aber derartige Abstandhalter aus formfesten Isolierstoffen hergestellt werden müssen, ist deren Biegsamkeit verhältnismäßig gering.
  • Die Erfindung bezieht sich auf luftraumisolierte elektrische Kabel mit biegsamen rohrförmigen Leitern bzw. Isolationshüllen aus formfesten Isolierstoffen, die in kurzen Abständen mit Querrillen versehen sind, insbesondereauf luftraumisolierteHochfrequenzkabel mit rohrförmigen Innenleitern, Außenleitern, Schirmen, Abstandhaltern usw. Erfindungsgemäß werden bei derartigen Kabeln, die Querrillen der rohrförmigen Leiter bzw@J Isolationshüllen mit lediglieh im Querrillen-', Bereich verlaufenden Längsschlitzen ve#-4 sehen.
  • Bei den erfindungsgemäß ausgebildeten rohrförmigen Leitern bzw. Isolationshüllen folgen also in bekannter Weise abwechselnd glatte Rohrteile und die erfindungsgemäß längs geschlitzten Querrillen aufeinander. In vielen Fällen ist es vorteilhaft, in Abständen, die groß sind im Verhältnis zur Rillenbreite, mehrere, vorzugsweise aber nur zwei Querrillen unmittelbar aufeinanderfolgen zu lassen. In diesem Fall können die Längsschlitze über alle Querrillen verlaufen, oder sie verlaufen lediglich in dem durch die Querrillen gebildeten Wellental. In dem zwischen den geschlitzten Querrillen liegenden glatten Rohrabschnitt können zusätzliche, die Biegsamkeit erhöhende ungeschlitzte Querrillen vorgesehen sein. Jede Querrillung bringt gleichzeitig bekanntlich eine Versteifung des Rohrquerschnittes mit sich.
  • Die Herstellung der aus Metallen oder aus formfesten Isolierstoffen bestehenden Leiter bzw. Hüllen kann in verschiedener Weise nach an sich bekannten Verfahren erfolgen. Bei Herstellung von biegsamen rohrförmigen Isolierhüllen aus thermoplastischen, bei normaler Raumtemperatur aber formfesten Isolierstoffen können die Isolierhüllen im Spritzverfahren als geschlossene Rohre hergestellt werden. Zur Erleichterung der Herstellung der Isolierhüllen wird es aber in vielen Fällen zweckmäßig sein, sie aus einem glatten Band zu bilden, das zunächst mit den erforderlichen Längsschlitzen versehen und darauf in Rohrform gebogen wird, worauf die Querrillung erfolgt, beispielsweise durch uni das Rohr rotierende Druckrollen. Ferner kann die Hülle aus mehreren Bändern zusammengesetzt werden, die eine derart gekrümmte Querschnittsform aufweisen, daß sich nach ihrer Zusammensetzung ein Rohr mit kreisförmigem Querschnitt ergibt. Besonders zweckmäßig ist es, ein Rohr in der bekannten Weise aus zwei Halbschalen zu bilden. Die Herstellung solcher aus mehreren Bändern bestehenden Isolierhüllen kann in der Weise erfolgen, daß die Bänder zunächst mit den Längsschlitzen und darauf unter gleichzeitiger Biegung in Rohrform mit den Querrillen versehen werden, worauf die Zusammenfassung zum Rohr erfolgt. Die Querrillen können beispielsweise durch Druckstempel erzeugt werden. Um die Bänder in Rohrform zusammenzuhalten, können in kurzen Abständen Ringe (z. B. Schrumpf- oder Falzringe) angeordnet sein. Für den Fall, daß in kurzen Abständen zwei Querrillen- unmittelbar aufeinanderfolgen, ist es zweck-"-,-mäßig, die Ringe über dem zwischen zwei rrillen liegenden Wellenberg anzuordnen. Fiel aus Metall bestehenden Leitern können 'die Seitenränder der den Leiter bildenden Bänder miteinander verlötet, verschweißt oder v erfalzt werden.
  • Die rohrförmigen Isolierhüllen mit längs geschlitzten Querrillen sind mit besonderem Vorteil für luftraumisolierte Hochfrequenzkabel mit einer oder mehreren konzentrischen oder verdrillten Leitungen (Doppel- oder Sternviererleitungen) verwendbar. Beispielsweise können die aus formfesten Isolierstoffen bestehenden biegsamen Hüllen zur Bildung der Luftraumisolation als Abstandhalter um den zu isolierendenLeitergewickelt werden. Ferner kann die Luftraumisolation einer Hochfrequenzleitung dadurch gebildet werden, daß der Leiter in der Mitte eines biegsamen Isolierstoffrohres angeordnet ist, bei dein die Querrillen in bekannter Weise so tief ausgeführt sind, daß diese den Leiter berühren und in zentrischer Lage halten.
  • Die aus Metall bestehenden Hüllen können mit Vorteil zur Abschirmung einer verdrillten Doppel- oder Sternviererleitung verwendet werden, da sie unter Zugrundelegung gleicher Schichtdicke eine größere Schirmwirkung als die aus einer Vielzahl von Drähten und Bändern bestehenden Schirme ausüben. Ferner können bei konzentrischen Leitungen der Innenleiter und der Außenleiter in der erfindungsgemäß angegebenen Weise ausgebildet werden. Mit besonderem Vorteil ist die Erfindung bei solchen konzentrischen EIochfrequenzleitungen anwendbar, bei denen die Luftraumisolation durch in bestimmten Abständen angeordnete Distanzkörper gebildet wird. Bei derartigen Leitungen kann nämlich die Querrillung des Außenleiters dazu ausgenutzt werden, um die auf dein Innenleiter angeordneten Distanzkörper in ihrer Lage festzuhalten. Es ist bei konzentrischen Hochfrequenzkabeln, deren Außenleiter aus kurzen, kugelgeienkartig ineinandergreifenden, längs geteilten Rohrgliedern besteht, bekanntgeworden, die Distanzscheiben in dem in Form einer starren Ouerrille ausgebildeten Gelenk anzuordnen. Die Anordnung der Distanzkörper an den Stellen der Querrillen hat den Vorteil, daß die runde Form desAußenleiters sowie der gegenseitige 4bstand des Innenleiters vom Außenleiter bei Biegungen des Kabels gewahrt bleiben. Zweckmäßig werden in kurzen Abständen zwei aufeinanderfolgende geschlitzte Querrillen vorgesehen, wobei der Distanzkörper durch den zwischen den Ouerrillen liegenden ausgeführt, daß diese den Leiter 3o berühren und ihn innerhalb des Isolierstoffrohres in zentrischer Lage halten. Um bei Biegungen des Kabels schädliche Formveränderungen der Querrillen 32 zu vermeiden, können um die Querrillen Ringe 33 'bzw. Bandagen aus Fäden oder Bändern angeordnet sein. Das lsolierstofirohr 31 besteht vorteilhaft aus einem Isolierstoff der Gruppe der Polyvinylverbindungen, beispielsweise aus Polystyrol. Es können aber auch andere formfeste Isolierstoffe, wie Hartgummi o. dgl., verwendet werden. Über dem Isolierstoftrohr 31 liegt der Außenleiter 34, die zugfeste Bandwicklung 35, die Isolierstoffbandwicklung 36 und der wasserdichte Kabelmantel 37. Bei der dargestellten Ausführungsform kann es zweckmäßig sein, auch den Außenleiter als gutleitendes Rohr mit in kurzen Abständen vorgesehenen längs geschlitzten Querrillen auszuführen, derart, daß die Querrillen des Außenleiters in der bereits vorgeschlagenen Weise mit den Querrillen des Isolierstoffrohres 31 zusammenfallen.
  • Die Fig. 7 zeigt die Anwendung der Erfindung für eine verdrillte Hochfrequenzleitung. Die verdrillte Hochfrequenzleitung besteht aus den beiden Leitern 38, die durch die Distanzscheiben 39 im vorgeschriebenen Abstand gehalten werden. Zum Festhalten der Leiter in den Einkerbungen der Distanzscheiben 39 dient die Fadenwicklung 4o. Bei einer derartigen verdrillten Hochfrequenzleitung ist der Schirm 41 in der erfindungsgemäß angegebenen Weise ausgebildet, und zwar befinden sich die längs geschlitzten Querrillen jeweils zwischen den Distanzscheiben 39. Über dem Schirm sind die geschlossene Bandwicklung 42 und der wasserdichte Kabelmantel 43 angeordnet, wobei die geschlossene Bandwicklung 42 aus einem Isolierstoff oder auch aus einem leitenden Stoff zwecks Abdeckung der Längsschlitze bestehen kann.
  • Die Fig.8 zeigt ein konzentrisches Hochfrequenzkabel, bei dem sowohl die Querrillen des Innenleiters als auch die Querrillen des Außenleiters mit den erfindungsgemäßen Längsschlitzen versehen sind. ZurAbstützung des rohrförmigen Innenleiters 45 dient der Stützkern 44, der vorzugsweise aus einem nachgiebigen Isolierstoff besteht, jedoch auch als isolierte Ader oder Adergruppe für besondere Übertragungszwecke ausgebildet sein kann. Auf dem in bestimmten Abständen mit längs geschlitzten Querrillen versehenen Innenleiter 45 sind die Distanzkörper 46 angeordnet. Der gegenseitige Abstand der Distanzscheiben 46 stimmt mit dem gegenseitigen Abstand der Querrillen des Außenleiters 47 überein, wobei beim Außenleiter jeweils zwei längs geschlitzte Querrillen kurz aufeinanderfolgen und der zwischen den Querrillen verbleibende ungeschlitzte Wellenberg 48 zum Festhalten der Distanzscheiben 46 dient. Über dem Wellenberg 48 kann ein Schrumpf-bzw. Falzring angeordnet sein. 49 ist eine geschlossene Bandwicklung aus Isolierstoff oder aus gutleitenden Stoffen, 5o ist der wasserdichte Kabelmantel.
  • Die Fig.9 zeigt eine abgeänderte Form eines konzentrischen Hochfrequenzkabels gemäß der Erfindung. Auf den Innenleiter 51 sind wiederum in kurzen Abständen die Distanzscheiben 52 angeordnet. Zum Unterschied von dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 8 sind jedoch bei den in kurzen Abständen vorgesehenen doppelten Querrillen 53 des aus zwei Halbschalen bestehenden Außenleiters 54 die Längsschlitze als durchlaufende Längsschlitze ausgeführt. Der zwischen den Querrillen 53 verbleibende Wellenberg dient wiederum zum Festhalten der Distanzscheiben 52. Um schädliche Formveränderungen der zwischen den Längsschlitzen verbleibenden Stege bei Biegungen des Kabels zu vermeiden, ist der Wellenberg, d. h. an der Stelle der Distanzscheibe, mit einem Schrumpf-oder Falzring 55 umgeben, der die beiden Halbschalen des Außenleiters zusammenhält und dieLängsstege fest an dieDistanzscheibe heranpreßt. Zur Erhöhung der Biegsamkeit ist ferner zwischen den Distanzscheibenstellen die ebenfalls mit Längsschlitzen versehene Querrille 56 vorgesehen. Über dem so hergestellten Außenleiter sind die Bandwicklung 57 und der wasserdichte Kabelmantel 58 angeordnet.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. io unterscheidet sich von der Fig. 9 im wesentlichen dadurch, daß die zum Festhalten der Distanzscheiben dienenden doppelten Querrillen ohne Längsschlitze ausgeführt sind. Es ist 59 der Innenleiter, auf den in kurzen Abständen die Distanzscheiben 6o aufgereiht sind.. Der Außenleiter ist mit 61 bezeichnet, der an den Distanzscheibenstellen mit den doppelten Querrillen 62 und zwischen den Distanzscheibenstellen mit der längs geschlitzten Querrille 63 versehen ist. Über dem Außenleiter folgen die Bandwicklung 64 und der wasserdichte Kabelmantel 65.
  • Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. i i werden die in kurzen Abständen angeordneten Distanzscheiben durch besondere Maßnahmen am Innenleiter festgehalten, so daß der Außenleiter an den Distanzscheibenstellen als glattes Rohr äusgeführt werden kann. Zum Festhalten der Distanzscheiben auf den Leiter ist im dargestellten Fall der Innenleiter 66 zu beiden Seiten der Distanzscheiben 67 in bekannter Weise mit dein Wellenberg festgehalten wird: Hierbei kann der zum Festhalten des Distanzkörpers dienende Wellenberg in bekannter Weise mit einem Schrumpfring oder Falzring umgeben werden. Die Festhaltung der Distanzkörper durch die Onerrillen des Außenleiters hat unter anderem auch den Vorteil, daß die Distanzkörper auf den Innenleitern lose angeordnet werden können, so daß der Innenleiter relativ zum Außenleiter verschiebbar ist.
  • Bei den mit Distanzkörpern luftraumisolierten konzentrischen Hochfrequenzleitungen können jedoch die längs geschlitzten Querrillen auch an einem zwischen den Distanzkörpern liegenden Punkt vorgesehen werden. Auch in diesem Fall ist es zweckmäßig, die Distanzkörper in bekannter Weise durch besondere Mittel und Maßnahmen festzuhalten, beispielsweise durch Maßnahmen am Innenleiter oder auch durch doppelte Querrillen.
  • Die Herstellung des erfindungsgemäß ausgebildeten Außenleiters einer konzentrischen Hochfrequenzleitung kann in vereinfachter Weise dadurch erfolgen, daß man die Forinung des Außenleiters (Bildung der Schlitze und der Querrillen) aus einem oder mehreren von den Vorratstrommeln ablaufenden glatten Bändern im gleichen Arbeitsgang mit der Aufbringung des Außenleiters vornimmt. Im gleichen Arbeitsgang können auch die zum Zusammenhalten der Bänder notwendigen Maßnahmen, wie das Aufbringen von Schrumpf- oder Falzringen, Verlöten oder Verschweißen der Nähte, Verfalzung der Seitenränder, vorgenommen werden.
  • Bei der Herstellung eines Außenleiters einer konzentrischen Leitung in der angegebenen Weise ist es wichtig, daß die Länge und Breite der Längsschlitze im Verhältnis zum gegenseitigen Abstand des Innenleiters vom Außenleiter so bemessen sind, daß bei Biegungen des Kabels die zwischen den Längsschlitzen verbleibenden Stege sich nicht bis zum Innenleiter durchbiegen können. Letzteres kann auch dadurch vermieden werden, daß man die Distanzkörper in zweckentsprechender Weise ausbildet, beispielsweise dadurch, daß ein im wesentlichen scheibenförmiger Distanzkörper beiderseits mit einem vorstehenden Rand versehen wird. Da die Distanzkörper durch den Außenleiter festgehalten werden, können die bekannten diametral geteilten Distanzkörper verwendet werden, was in herstellungstechnischer Hinsicht von besonderem Vorteil ist.
  • Um die bei einem Schirm einer verdrillten Leitung bzw. bei einem Außenleiter einer konzentrischen Leitung vorhandenen Längsschlitze elektrostatisch bzw. elektromagnetisch abzudecken, ist es zweckmäßig, über dem Schirm bzw. Außenleiter einen zusätzlichen dünnen Schirm, beispielsweise in Form einer Bandwicklung aus geeigneten Metallen bzw. aus metallisiertem Papier o. dgl., anzuordnen. Ferner kann über dem Schirm bzw. Außenleiter in bekannter Weise ein wasserdichter Mantel aus Blei oder aus geeigneten Isolierstoffen angeordnet sein, wobei ein Bleimantel gleichzeitig als Schirm dienen kann.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
  • Die Fig. f bis 3 zeigen drei verschiedene Ausführungsarten der aus Metall oder aus formfesten Isolierstoffen bestehenden Leiter bzw. Isolierhüllen mit gemäß der Erfindung längs geschlitzten Querrillen für Hochfrequenzleitungen. In allen drei Figuren sind die Querrillen mit 2o und die Längsschlitze mit ai bezeichnet. Nach der Ausführungsform gemäß der Fig. 2 folgen in kurzen Abständen jeweils zwei Querrillen kurz aufeinander, wobei sich die Längsschlitze über beide Querrillen erstrecken. Zum Unterschied hiervon sind gemäß der Fig.3 die Längsschlitze lediglich im Wellental der Querrillen vorgesehen. Wie die Fig. 2 zeigt, können zwischen den Querrillen 2o weitere ungeschlitzte Querrillen 22 vorgesehen sein.
  • Die Fig. q. zeigt ein glattes Band mit den eingestanzten Längsschlitzen 2r, aus dem der Leiter durch Biegen des Bandes in Rohrform hergestellt werden kann. Die Ouerrillen werden in diesem Falle zweckmäßig nach Bildung des Leiters erzeugt, beispielsweise durch um den Leiter rotierende Druckwalzen.
  • In der Fig. 5 ist ein konzentrisches Hochfrequenzkabel dargestellt, bei dem biegsame Isolierstoffrohre gemäß der Erfindung als Abstandhalter dienen. Es ist 23 der Innenleiter, um den die erfindungsgemäß ausgebildeten Abstandhalter 24 in offenen Schraubenwindungen gewickelt sind. Die biegsamen Isolierstoffrohre bestehen vorteilhaft aus für die Hochfrequenz hochwertigen Isolierstoffen, z. B. aus Polystyrol oder anderen Stoffen der Gruppe der Polyvinylverbindungen. über den Abstandhaltern folgen der Reihe nach die Isolierstoffbandwicklung 25, der aus gutleitenden Bändern bestehende Außenleiter 26, die zum Zusammenhalten der Außenleiterbänder dienende offene Bandwicklung 27, die geschlossene. Isolierstoffbandwicklung 28 und der wasserdichte Kabelmantel 29.
  • Nach der Fig.6 wird die Luftraumisolation eines konzentrischen Hochfrequenzkabels dadurch gebildet, daß der Innenleiter 30 in der Mitte eines erfindungsgemäßen Isolierstoffrohres 31 angeordnet ist. Die Querrillen 32 des Isolierstoffrohres sind dabei so tief Wulst 68 versehen. Die erforderliche Biegsamkeit des Außenleiters 69 wird dadurch erhalten, daß jeweils zwischen den Distanzscheiben 67 die längs geschlitzte Querrille 7 o vorgesehen ist. Zum Zusammenhalten der beiden Halbschalen des Außenleiters 69 dienen die Ringe 7 i. Über dem Außenleiter 69 folgen die Bandwicklung 72 und der wasserdichte Kabelmantel 73.
  • Die Fig. 12 zeigt eine zweckmäßige Ausführungsforrn eines Distanzkörpers, die für die Ausführungsformen der Fig. 8 und 9 mit Vorteil anwendbar ist. Wie aus den Fig.8 und 9 hervorgeht, ist der Außenleiter an den Stellen der Distanzkörper mit längs geschlitzten Querrillen versehen. Damit bei Biegungen des Kabels vermieden wird, daß die zwischen den Längsschlitzen verbleibenden Stege sich zu weit nach innen durchbiegen, ist der in der Fig. 12, im Schnitt dargestellte Distanzkörper im wesentlichen scheibenförmig ausgeführt, jedoch beiderseitig finit den ringförmigen Vorsprüngen 7q. versehen.
  • Die Erfindung ist sinngemäß auch anwendbar bei Kabeln, die an Stelle der Luftraumisolation eine andere bekannte Isolation aufweisen.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜcHE: i. Luftraumisoliertes elektrisches Kabel mit biegsamen rohrförmigen- Leitern bzw. Isolationshüllen aus formfesten Isolierstoffen, die in kurzen Abständen mit Querrillen versehen sind, insbesondere luftraumisoliertes Hochfrequenzkabel mit rohrförmigen Innenleitern, Außenleitern, Schirmen, Abstandhaltern usw., dadurch gekennzeichnet, daß die Querrillen mit lediglich im Querrillenbereich verlaufenden Längsschlitzen versehen sind.
  2. 2. Kabel nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß in kurzen Abständen mehrere, vorzugsweise zwei, mit Längsschlitzen versehene Querrillen unmittelbar aufeinanderfol.gen.
  3. 3. Verfahren zur Hgrstellung von rohrförmigen Leitern bzw. Isolationshüllen gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein glattes Band zunächst mit den erforderlichen Längsschlitzen versehen und darauf in Rohrform gebogen wird, während die Querrillen erst nach der Biegung des Bandes erzeugt werden. ¢. Kabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmigen Leiter bzw. Isolationshüllen aus zwei oder wenig mehr Bändern mit ring stückförmigem Querschnitt bestehen: 5. Verfahren zur Herstellung von rohrförmigen Leitern bzw. Isolationshüllen für Kabel nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder mit den Längsschlitzen und darauf unter gleichzeitiger Biegung in Rohrform mit den Querrillen (z. B. mittels Druckstempel) versehen werden, worauf die Zusammenfassung zum Rohr erfolgt. 6. Luftraumisoliertes konzentrisches .Hochfrequenzkabel mit einem Außenleiter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei aufeinanderfolgenden längs geschlitzten Querrillen ein Distanzkörper angeordnet ist. 7. Kabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den längs geschlitzten Querrillen noch ungeschlitzte Querrillen vorgesehen sind. B. Luftraumisoliertes konzentrisches Hochfrequenzkabel mit einem Außenleiter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ungeschlitzten Querrillen im Innern des Außenleiters angeordnete Distanzkörper festhalten. 9. Luftraumisoliertes Hochfrequenzkabel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzkörper mit seitlichen Vorsprüngen versehen sind, durch die eine Durchbiegung der zwischen den Längsschlitzen verbleibenden Stege bis zum Innenleiter vermieden wird. io. Luftraumisoliertes Hochfrequenzkabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über dem mit längs geschlitzten Querrillen versehenen Schirm bzw. Außenleiter ein zusätzlicher dünner geschlossener Schirm in Form eines dünnen Bleimantels oder einer Bandwicklung aus gutleitenden Metallen bzw. aus metallisiertem Papier o. dgl. angeordnet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969461C (de) * 1943-01-14 1958-06-04 Siemens Ag Glattwandiger, ungerillter elektrischer Hohlleiter, insbesondere fuer koaxiale Hochfrequenzkabel und dielektrische Hohlkabel
DE972213C (de) * 1955-02-18 1959-06-04 Siemens Ag Luftraumisoliertes koaxiales Hochfrequenzkabel

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DE969461C (de) * 1943-01-14 1958-06-04 Siemens Ag Glattwandiger, ungerillter elektrischer Hohlleiter, insbesondere fuer koaxiale Hochfrequenzkabel und dielektrische Hohlkabel
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