DE716111C - Abgeschirmte elektrische Hohlraumleitung - Google Patents
Abgeschirmte elektrische HohlraumleitungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/18—Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
- H01B11/1808—Construction of the conductors
Landscapes
- Insulated Conductors (AREA)
Description
- Abgeschirmte elektrische Hohlraumleitung Zusatz zum Patent 653 898 Die Erfindung des Hauptpatents besteht darin, daß die Leiter einer abgeschirmten. ei-ektrischen Hohlraumleitung mit ihren Iso#li:ermänteln mit dem beide Adern gemeinsam umgebenden,einen Abschirmmantel tragenden Isolierschlauch durch Abstandhalter verbunden sind. Diese Hohlraumleitung wird nun für den Zweck der Leitungshochfrequenztelephonie erfimdungsgemäß dadurch weiter ausgestaltet, daß zwei Abschirmungen vorgesehen sind, die entweder leitend verbunden oder voneinander isoliert sind. Dadurch werden wesentliche Vorbeile,erzielt.
- Bei konzentrischen Nochfreqwenzleitungen bildet der äußere, den Kernleiter umgebende Metallmantel zwar eine Abschirmung, doch dient er in erster Linie als Hochfrequenzrückleiter. Auf ihm endigen die elektrischen Kraftlinien, so daß er :sie nach außen abschirmt. Besteht dieser Rückleiter nicht aus einem elektrisch idealen Rohr, so, ;greift ein Teil der Kraftlinien nach außen durch und verursacht mit anderen parallel verlaufenden Hochfrequenzkreisen unerwünschte Kopplungen. Aufgabe einer zweiten Abschirmung ist es, diese Kopplungen zu vermeiden. Besteht der zweite Schirm gleichzeitig ,aus einem magnetisi.erbaren Metall, so verhindert er gleichzeitig auch das Aus- und Eintreten magnetischer Felder.
- Bei symmetrischen Hochfrequefizleitern, bei denen zwei Innenleiter vorhanden sind, dient ,der äußere Metallmantel hingegen nur als Schirm. Aber auch in diesem Falle ist @es. vielfach vorteilhaft, ihn aus mehreren Lagen, die voneinander isoliert sein können, zwecks besserer Biegsamkeit aufzubauen. Zur Abschil-mung magnetischer Felder ist es vorteilhaft, auch in diesem Falle eine oder mehrere Schichten aus einem magnetisierbaren Metall herzustellen.
- Schließlich können der Abschirminantelüder bei Vorhandensein von zwei Abschirmungen ,einer von diesen oder beide in bekannter Weise ,als gefalzte Metallmäntel ;ausgeführt werden, wie sie bei Rohrdrähten allgemein gebräuchlich sind, wobei ehenso wie bei jenen die Mäntel im Bedarfsfalle, nämlich wenn die Leitung leicht biegsam sein soll, gerillt werden können. Ein solcher Abschirmmantel bietet dann gleich einen sehr wirksamen mechanischen Schutz für die Leitung bei geringstem Hochfrequenzwiderstand. Handelt es sich zugleich um die Verlegung der Leitungen -.in feuchten oder gar mit Säure- oder Alkalidämpfen geschwängerten Räumen oder um Erdverlegung, so empfiehlt es sicli,'.iiber dem Metallmantel auch noch Isolier- odei :Schutzmäntel aus imprägnierten Faserstoffen vorzusehen, Zeas bei @ohrdi<ihten ebenfalls bi.-kannt ist.
- In der Zeichnung ist die Erfindung <-t.11 mehreren :1usführungsbeispielen :erläutert. Abb. i zeigt ini Schnitt eine Leitung, bei der der Leiter i mit einem Isolierstoffmantel 2 aus Gummi o. dgl. umhüllt und durch Abstandstege 3 in bestimmter axialer Lage innerhalb :eines äußeren Isolierstoffschlauclies .l, ebenfalls aus Gummi oder einem ähnlichen geeigneten Stoff, festgelegt ist. Der innere Isoliermantel 2, die Abstandstege 3 und der äußere Isoliermantel 4. bilden hierbei eine mechanische Einheit. Die Herstellung erfolgt zweckmäßig- so;- daß dieses gesamte Gebilde in einem einzigen Arbeitsvorgang gespritzt wird. Über dem äußeren Isolierschlauch a ist ein Abschirmmantel 5 angebracht, über dieseln eine Faserstoffschicht 6 und darüber ein zcv eher Abschirm@mantel ; . Die Abschirmmäntel können als Metallgeflecht, als aufgewickelte Streifen aus Metallfolie, :als Bleimantel o. dgl. ,ausgeführt «,=erden, aber auch als gefalzter Blechmantel nach Art der Rohrdrähte.
- Eine solche Ausführungsform zeigt im Schnitt Fig. 2, bei der der :erforderliche zweite Mantel nicht dargestellt ist. Hier ist über dem äußeren Isolierschlauch 4. :ein solcher gefalzter Blechmante18 angebracht, der, ebenfalls wie bei Rolle dr ähteil, einen wirksamen mechanischen Schutz für den Isolierschlauch darstellt. Gegebenenfalls kann der gefalzte Metallmantel mit einem Schutzmantel aus getränktem Faserstö@ff oder anderer Isoliermasse umgeben werden, wie in Fig. i bei 6 gezeigt.
- Die Hohlratmlleitungen nach den Fig. i und: 2 enthalten, `vie ersichtlich, nur je einen Leiter. Indessen kann die Leitung auch, wie bereits t urgeschlagen wurde, doppeladrig auswerden. Jeder der beiden Leiter ist dann unmittelbar mit einem besonderen Isoliermantel. umgeben. Diese sind durch Ab- miteinander und mit einem äußei-t=ii Isolierschlauch verbunden, der beide Adern gemeinsam umgibt und einen Abschirmmantel trägt.
- Fig.3 zeigt in Ansicht eine Leitung, bei der der Leiter in üblicher Weise mit hachmagnetischem Materi.ah umgeben ist. Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist auf den Leiter i e°in hochmagnetischer Eisendraht 9 aufgewickelt. Hierauf folgt dami, wie bei den vorstehend beschriebenen Leitungen, der nicht mit dargestellte _nnere Isoli°rmantel, der durch Abstandsrege mit dein äuheren Isoliermantel .l verbunden und in diesem zentrieA ist. Hierüber liegt, wie gemäß Fig. i, ein Abschirmmantel. 5, der aus .aufge#vickelten Metallstreifen oder -Folien gebildet ist, und hierauf folgt ein äußerer Isoliermantel 6 aus Faserstoff o. dgl. Von der Darstellung des zweiten -%bschirmmantels hierüber ist abgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i.:@ligescliirmte elektrische Hohlrauinleitutig nach Patent 653 398 mit einem oder mehreren zentralen Leitern, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abschirmungen vorgesehen sind,"die entweder leitend verbunden oder voneinander isoliert sind. 2.. Elektrische Hohlraumleitung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise der oder die Abschirminäntei oder einer von-ihnen als gefalzter Metallmantel; gegebenenfalls gerillt, # aus geführt und gegebenenfalls von Isolier-und Schutzrohren aus Faserstoff und anderem geeignetem Material umgeben sind, zur Herstellung eines mechanischen Schutze für das eigentliche Hochfreduenzkabel.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK141247D DE716111C (de) | 1932-06-29 | 1932-06-29 | Abgeschirmte elektrische Hohlraumleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK141247D DE716111C (de) | 1932-06-29 | 1932-06-29 | Abgeschirmte elektrische Hohlraumleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE716111C true DE716111C (de) | 1942-01-13 |
Family
ID=7249877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK141247D Expired DE716111C (de) | 1932-06-29 | 1932-06-29 | Abgeschirmte elektrische Hohlraumleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE716111C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0373120A1 (de) * | 1988-12-09 | 1990-06-13 | Sergio Mueller | Koaxialkabel und dessen Herstellungsverfahren |
-
1932
- 1932-06-29 DE DEK141247D patent/DE716111C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0373120A1 (de) * | 1988-12-09 | 1990-06-13 | Sergio Mueller | Koaxialkabel und dessen Herstellungsverfahren |
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