DE534339C - Schutzvorrichtung zum Abschirmen elektromagnetischer Wellen, die von dem Zuendungsstromkreis einer Explosionskraftmaschine ausgehen - Google Patents
Schutzvorrichtung zum Abschirmen elektromagnetischer Wellen, die von dem Zuendungsstromkreis einer Explosionskraftmaschine ausgehenInfo
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-
- H—ELECTRICITY
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Schutzvorrichtung zum Abschirmen elektromagnetischer Wellen, bei der die metallischen Umhüllungen,
die mit der Masse in leitender Verbindung stehen, erfindungsgemäß durch Drähte oder Bänder gebildet werden, die den Zündvorrichtungen
entlang angeordnet oder um dieselben gewickelt und mit einer äußeren
Isolierschicht umgeben sind.
Um elektromagnetische Wellen, die von dem Zündungsstromkreis einer Explosionskraftmaschine
ausgehen, abzuschirmen, muß man die hochspannungsstromführenden_ Teile bereits mit
geerdeten, metallischen Hüllen umgeben. Die
bekannten Ausführungsformen waren aber als ununterbrochene Hüllen oder als metallische
versponnene Gewebe gestaltet, die den Nachteil besitzen, daß sich in -ihnen Wirbelströme
o. dgl. bilden. Diese Nachteile werden erfindungsgemäß
dadurch vermieden, daß man die Umhüllungen aus Drähten oder Bändern bildet,
die als linienförmige Leitwege die auftretenden Induktionsströme in bestimmtem Fluß zur
Masse ableiten und die Entstehung von Wirbelströmen ausschließen.
In der Zeichnung zeigt
Abb. ι ein Zündkabel gemäß der Erfindung.
Abb. 2 ist ein Schaubild einer Schutzhülle.
Abb. 3 zeigt eine Isolationsumhüllung mit einem linienförmigen Leiter.
Abb. 4 zeigt einen Kerzenanschluß mit Umhüllung nach der Erfindung.
Abb. 5 zeigt ein in zwei Teile geteiltes Schutzrohr.
Abb. 6 zeigt die beiden Teile nach Abb. 5 übereinandergelegt mit den darin liegenden
Drähten.
Abb. 7 zeigt eine Isolierumhüllung, die im Inneren mit einer unbekleideten Schutzeinlage
versehen ist.
Die Schutzvorrichtung für die Stromzuführungen
(Abb. 1) wird durch metallische Bänder oder Streifen gebildet, die über die
normale Isolierung der Zündkabel gewickelt sind. Diese Bänder werden vorzugsweise durch
mehrere feine metallische Drähte 1 gebildet, aus verzinntem Kupfer z. B., die zur Ableitung
der magnetischen Wellen in die Masse auf die normale Isolierung - des Kabels 2 aufgewickelt
sind.
Die schraubenförmig gewundenen Leiter werden in einem Geflechts, aus Baumwolle z.B.,
gehalten. Die Zahl der metallischen Drähte richtet sich dabei nach der Form und Größe
der einzelnen Umhüllungen sowie nach der Länge der Leitung bis zur Masse.
584839
Die Gesamtheit der Drähte ist vorzugsweise
■ von einer Gummihülle 4 umschlossen, die
vulkanisiert und paraffiniert ist. Der Zweck dieser Umhüllung ist der, die metallische Ummantelung
gegen jeglichen Schluß und Funken- : bildung mit benachbarten Eisenteilen zu
schützen, -
Die Schutzbekleidung für die Stromerzeuger wird durch eine in Form und Abmessungen
dem Einzelfall angepaßte Umhüllung gebildet (Abb. 2). Die· Wandungen dieser Umhüllung
sind mit einer metallischen Auskleidung versehen, dünne Metallblätter, Metallvorhänge
u. dgl., die vorzugsweise beiderseitig mit einer starren, halbbiegsamen oder biegsamen Isoliermasse
umgeben ist, wie z.B. Gummi o. dgl. Dieser Belag ist in viele Bänder 7 unterteilt,
die durch ein Sammelband 6, das mit der Masse in leitender Verbindung steht, untereinander"
verbunden sind. Diese zahlreichen Bänder bilden ebenso viele linienartige Leitwege für
die Ableitung der elektromagnetischen Wellen. Dieser Metallbelag kann in einem sinusförmigen
Leitweg 8 (Abb. 3) bestehen, dessen eines Ende frei ist, während .das andere mit der
Masse verbunden ist.
Die Zündkerzen erhalten in gleicher Weise
eine SchutzumHeidung. /Diese letztere besteht
aus zwei voneinander trennbaren Teilen 9 und ro (Abb. 4) aus Isoliermaterial, die mit einer
metallischen Verkleidung versehen sind.
Diese beiden Teile fügen sich ineinander, ran eine geschlossene Umhüllung um die Kerze
zu bilden.
Öffnungen sind in den Wandungen vorgesehen zur Lüftung des Inneren der Umhüllung.
Durch das eine der Teile 9 geht das Zuführungskabel 12 hindurch, das in einem Vertikalspalt
13 gleitet, damit es mit der zentralen Elektrode der Kerze in geeigneter Höhe verbunden
werden kann. .
Die metallische Ummantelung des Kabels ist außen an der Umhüllung befestigt und mit
der metallischen Auskleidung der genannten Umhüllung verbunden. Die Auskleidung der
Umhüllung ist ihrerseits mit dem Sechskantunterteil der Kerze verbunden.
Eine Verbesserung an den normalen Vorrichtungen, die zu diesem Zweck benutzt werden,
besteht in Anlehnung an die bereits beschriebene Kabelanschlußmuffe darin, diese Rohre der
Länge nach in zwei Teile zu teilen, die wie zwei Rinnen 14 und 15 (Abb. 5) ausgebildet
sind, die man übereinandersteckt (Abb. 6), wenn die Kabel an die einzelnen Kerzen geführt
sind.
Diese Umhüllung kann elastisch sein, so daß
die Längskanten der beiden Rinnen sich aneinanderklemmen.
Die Verbindung kann auch durch Ringe hergestellt werden, die von außen
die beiden Rinnen aufeinanderdrücken, oder durch Klammern oder jedes andere geeignete
Befestigungsmittel.
Eine Abart dieser Schutzvorrichtung besteht darin, sowohl für die Verkleidung des Stromerzeugers
als auch für die Kabelführung und die Verkleidung der Zündkerzen Verkleidungen
oder Rohre zu . verwenden, die außen durch eine Isoliermasse 22 (Abb. 10) gebildet werden
und im Inneren metallische blanke Leitungen 23 besitzen.
Bei dieser Art wird der metallische Schutzmantel der Kabel nicht von einem Isolierschlauch
bedeckt, sondern erhält blank, Metall gegen Metall, auf den Metallteilen Leitwege,
die an die Masse angeschlossen sind, entweder mit einem'Ende oder mit beiden Enden oder
an mehreren Stellen.
Man verwendet auch unter gleichen Bedingungen — an Stelle von Kappen oder
Rohren aus Isoliermaterial mit einer metallischen Schutzschicht -— Kappen oder Rohre,
die nur aus Metall bestehen. Dies hat jedoch den Nachteil und die Gefahr, daß in gewissen
Fällen, selbst' wenn diese Rohre vorschriftsmäßig mit der Masse verbunden" sind, mehr
oder weniger starke Funken bei Berührung dieser Schutzschicht mit anderen Metallteilen
entstehen können, was nicht vorkommen kann, wenn man Kappen und Rohre a.vs Isoliermaterial
benutzt.
Claims (8)
1. Schutzvorrichtung zum Abschirmen elektromagnetischer Wellen, die von dem
Zündungsstromkreis einer Explosionskraftmaschine ausgehen, bei der geerdete, metallische
Hüllen für die Hochspannungsstrom führenden Teile, vorgesehen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die metallischen Armierungen durch Drähte oder, Bänder gebildet
werden, die den Zündvorrichtungen entlang angeordnet oder um dieselben gewickelt
und mit einer äußeren Isolierschicht umgeben sind. -
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das zur Umhüllung der elektrischen Zündkabel auf der
normalen Isolierung des Kabels aufgewickelte metallische Band vorzugsweise
durch ein Bündel feiner Drähte gebildet wird. .
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bündel
feiner Drähte in einer Umspinnung gehalten werden, z. B, einem Baumwollstreifen.
4. Schutzvorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzumhüllung
aus Isolierstoffen mit metallic sehen Einlagen besteht, die in eine größere
Anzahl von Streifen unterteilt und durch einen einzigen Sammelstreifen zur Ab-
leitung der Strahlungen miteinander verbunden sind.
5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappen
für die Zündkerzen aus zwei voneinander trennbaren und zusammenfügbaren Teilen bestehen.
6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr, welches die zu den· Kerzen führenden
Kabel zusammenfaßt, als Schutzrohr mit innerer Metallarmierung ausgebildet ist und
aus Längsteilen besteht, die zusammengefügt die Kabel umschließen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die voneinander trennbaren rinnenförmigen Teile sich federnd
ineinanderdrücken oder auf eine andere Art (z. B. durch Ringe) zusammengehalten werden. =
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutz-'
Umhüllungen aus Isolierstoffen bestehen und im Inneren mit einer blanken Metallarmierung
ausgekleidet sind und daß die Zündkabel gleichfalls mit blanker Metallarmierung versehen sind, so daß die Metallarmierungen
beider Teile, die mit der Masse in leitender Verbindung stehen, sich berühren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR534339X | 1928-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE534339C true DE534339C (de) | 1931-09-25 |
Family
ID=8925462
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC44049D Expired DE534339C (de) | 1928-11-27 | 1929-11-28 | Schutzvorrichtung zum Abschirmen elektromagnetischer Wellen, die von dem Zuendungsstromkreis einer Explosionskraftmaschine ausgehen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE534339C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0396936A3 (de) * | 1989-05-06 | 1992-01-08 | DaimlerChrysler Aerospace Airbus Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Einrichtung zum Schutz elektrischer Anlagen |
-
1929
- 1929-11-28 DE DEC44049D patent/DE534339C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0396936A3 (de) * | 1989-05-06 | 1992-01-08 | DaimlerChrysler Aerospace Airbus Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Einrichtung zum Schutz elektrischer Anlagen |
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